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Virtueller Geocache
Diabas Steinbruch Rachelshausen

 Earthcache, Parkplatzmoeglichkeit in der Naehe der Koordinaten, < 5min

von wittijack     Deutschland > Hessen > Marburg-Biedenkopf

N 50° 47.454' E 008° 31.367' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:10 h   Strecke: 0.2 km
 Versteckt am: 23. April 2010
 Gelistet seit: 13. April 2010
 Letzte Änderung: 09. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OCA25C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   



Diabas Steinbruch Rachelshausen

(Diabase Quarry Rachelshausen)

Steinbruch Rachelshausen


Die Geschichte des Steinbruchs

42565d35-19e3-4d99-aba3-fc1e6763b20c.jpgIm Jahre 1895 entschlossen sich zwei Herren aus der Umgebung hier "auf dem Kuhwald" Grünstein abzubauen. In den ersten Jahren wurden überwiegend Pflaster- und- Mauersteine, Treppenstufen, Fensterbänke und auch Viehtröge hergestellt. Durch die groÃe Nachfrage beschäftigte der Steinbruch bereits zur damaligen Zeit etwa 20 Arbeiter.

Um 1910 pachtete die âEisenfelder Steinwerke AG" den inzwischen aufgeschlossenen Steinbruch. Der Betrieb expandierte recht schnell, so dass auch Arbeiter aus den umliegenden Orten der Region beschäftigt wurden. Die Produktion wurde nun groÃteils auf die Herstellung von Pflastersteinen umgestellt, die vorwiegend in deutschen Städten Verwendung im StraÃenbau fanden. Ein geringer Teil wurde auch in das europäische Ausland exportiert. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden die Pflastersteinhersteller (auch Kipper genannt) seinerzeit in zwei Schichten beschäftigt.

Blick in den Steinbruch

Blick in den Steinbruch

Blick in den Steinbruch Rachelshausen


Diabas

Der Name Diabas ist aus der griechischen Sprache abgeleitet und bedeutet âhindurchgehenâ. Diabas ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs und ist im Rheinischen Schiefergebirge weit verbreitet. In seiner chemischen Zusammensetzung ähnelt es dem Basalt, der im Raum Vogelsberg vorkommt. Aufgrund des Alters und der besonderen Entstehung, ist seine Mineralzusammensetzung allerdings eine andere.

Diabase entstanden im hessischen Bergland im Devon und Unterkarbon. Zu dieser Zeit drang Magma in die Schwächezonen der Erdrinde ein, die zu Beginn der Faltung des Rheinischen Schiefergebirges entstanden und verfestigte sich. Diabas tritt heutzutage groÃteils als Ganggestein auf, teilweise aber auch als Deck-Diabase, an Stellen wo Lava bis zur Erdoberfläche vordrang und sich als Deckenerguss ausbreitete. Bei Ergüssen auf dem damaligen Meeresgrund erstarrte sie zu so genannter Kissenlava in einem runden Sack oder breitete sich, wie der Name schon sagt, kissenförmig aus. Die äuÃere Kruste dieser âKissen" erstarrte durch den Kontakt mit Meerwasser extrem schnell. Dadurch finden sich in den höheren Bereichen des Diabasaufschlusses groÃe, runde Blöcke mit unregelmäÃiger narbiger Oberfläche, die landläufig meist als Findlinge bezeichnet werden. Dieses Gestein verwittert wesentlich schneller als der eigentliche Diabas. In einem frischen Bruch sind Diabase und verwandte Gesteine grünschwarz, daher werden sie auch als âGrünstein" bezeichnet.

Diabase entstanden im hessischen Bergland im Devon und Unterkarbon. Zu dieser Zeit drang Magma in die Schwächezonen der Erdrinde ein, die zu Beginn der Faltung des Rheinischen Schiefergebirges entstanden und verfestigte sich. Diabas tritt heutzutage groÃteils als Ganggestein auf, teilweise aber auch als Deck-Diabase, an Stellen wo Lava bis zur Erdoberfläche vordrang und sich als Deckenerguss ausbreitete.

Bei Ergüssen auf dem damaligen Meeresgrund erstarrte sie zu so genannter Kissenlava in einem runden Sack oder breitete sich, wie der Name schon sagt, kissenförmig aus. Die äuÃere Kruste dieser âKissen" erstarrte durch den Kontakt mit Meerwasser extrem schnell. Dadurch finden sich in den höheren Bereichen des Diabasaufschlusses groÃe, runde Blöcke mit unregelmäÃiger narbiger Oberfläche, die landläufig meist als Findlinge bezeichnet werden. Dieses Gestein verwittert wesentlich schneller als der eigentliche Diabas. In einem frischen Bruch sind Diabase und verwandte Gesteine grünschwarz, daher werden sie auch als âGrünstein" bezeichnet.

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Unverwitterter Diabas

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unverwitterter Diabas aus Ganggestein

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Deckdiabas

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Deckdiabas aus Kissenlava mit typischer narbiger Oberfläche

Leider befindet sich in diesem gewaltigen Steinbruch keine Infotafel des Geologischen Dienstes, dafür aber liebevoll hergerichtet Täfelchen des ortsansässigen Heimat- und Museumsverein.


Ihr könnt sofort loggen. Sendet mir die Antworten unter Angabe Eures Cachernames und/oder Eurer E-Mail. Ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt. Ãber ein Foto von Euch und Eurem GPS vor Ort würde ich mich freuen.

1. Wie viele Arbeiter waren zu Beginn des ersten Weltkrieges im Steinbruch beschäftigt? (lt. Infotafeln)
2. Welche Farbe hat verwitterter Diabas? (Farbbezeichnung durch Bindestrich getrennt / lt. Infotafel)
3. Nachname des ursprünglichen Mitbesitzers und Aktionärs des Steinbruchs? (
lt. Infotafel)


Sendet die Antwort bitte an die e-Mail Adresse, zusammengesetzt aus den richtigen Antworten (siehe Beispiel).

Bitte im Betreff oder im Textfeld Euren GC / OC Nickname eintragen, damit ich die Antworten zuordnen kann!

Beispiel:
Anzahl der Arbeiter zu Beginn des ersten Weltkrieges: 30 Arbeiter
Farbe von verwittertem Diabas: schwarz-grün
Nachname des Mitbesitzers: Mustermann

Antwort an: antwort-antwort-antwort@gmx.de (30-schwarz-gruen-mustermann@gmx.de / e-Mail link als Beispiel)
Betreff: Eurer Geocaching Nickname (GC / OC)




The history of the quarry


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In 1895 two gentlemen from the vicinity decided to mine greenstone in the area of Kuhwald (cow forest). In the first years paving stones, building bricks, treads, window sills and feeders were produced.. 20 workers were employed in these days , because of the high demand.

In 1910 the âEisenfelder Steinwerke AGâ leased the quarry, which was closed in the meantime. The enterprise expanded rapidly, so that also workers from other villages in the area were employed. The production emphasised on paving stones, which were used in German cities in road construction. A small part was exported to European countries. The workers (Kipper) worked in two shifts, because of the high demand.

Diabase

The name Diabas derived from the greek language and means "pass through". Diabas is a stone of volcanic origin and prevalent in the âRheinische Schiefergebirgeâ. In itâs chemical composition it is similar to basalt, which is to be found in the region of Vogelsberg. The composition of the minerals is different , because of the age and the exceptionally formation.

Diabase developed in the âhessischen Berglandâ ( Highland of Hessen) in devon and lower carbon. At that time magma entered the weak zone of the earth crust, which was formed at the beginning of the folding of the âRheinische Schiefergebirgeâ and solidified later on.

Diabas appears nowadays as dykite, to some extent also as covered Diabase, at places where lava penetrates earthâs surface and expanded as a surface outpouring. The lava outpoured at the sea bottom and solidified to "pillow lava" in a round bag or spread out, as the name says, in the shape of a pillow. The outer crust of this âpillowâ solidified when it got in contact with sea water. Thereby you can find in the areas aloft of the Diabas outcrop, big round blocs with an erratic scarred surface, which are commonly known as âFindlingeâ (boulders). This rock weathers faster than the actual Diabas. In a new fracture Diabas and related rocks are green and black , thatâs why they are called âGrünsteinâ (green stone).

Unfortunately there arenât any information boards from the geological service in this huge quarry , but there are affectionately arranged boards of the local âHeimat-und Museumsvereinâ ( homeland and museum society ).

Please take a picture of yourself and/or the GPS in front of the quarry or the rock with the inscription "Schutzgebiet Steinbruch Rachelshausen" and answer the following questions:

1. How many workers were employed in the quarry at the beginning of the first world war ?
2. Which color has weathered Diabas ? (German designation according to information board)
3. Last name of the originally co-proprietor and shareholder of the quarry ?


Sends Your reply to the e-mail address, composed of the correct answers (see example).
You can immediately log please.
Please enter Your GC / OC nickname in subject or in the text box below, so that I can allocate the reply!

Example:
Number of workers in the quarry at the beginning of World War I: 30 workers
Color of weathered diabase: schwarz-gruen (use the German words!!)
Co-owner's last name? (Doe)


Reply to: answer-answser-answer@gmx.de (30-schwarz-gruen-doe@gmx.de)
Subject: your geocaching nickname (GC / OC)


Quelle: Textinhalte z.T. den Infotafeln vor Ort entnommen / Autor: Robert Müller


Achtung: Im Steinbruch befinden sich einige Bienenvölker. Lasst sie besser in Ruhe!

Dieser Cache ist auch bei www.opencaching.de gelistet.

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Lahn-Dill-Bergland (Info)

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Logeinträge für Diabas Steinbruch Rachelshausen    gefunden 16x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 21. Januar 2017, 13:50 DL3BZZ hat den Geocache gefunden

Super Winterwetter, knapp unter 0 Grad, Sonne pur, da mussten wir, ubyyn und ich raus. Dafür haben wir uns den Gladenbacher Berglandring ausgesucht. Super bei dem Wetter, schöne Aussichten, ein bissl Dings und Beifang. Nach gut 5h u. fast 20km dann wieder am Parkplatz angekommen.
Der hier lag auf dem "Weg". Erst von oben ein paar schöne Fotos und die Aussicht genossen, dann zu dem EC. Da noch ein bissl im tiefen Schnee rumgewandert und umgeschaut. Sehr schöne Ecke, vielen Dank für den EC und schönen Gruß an den Owner.

Bis denne
Lutz, DL3BZZ

gefunden 14. Mai 2015 marsipulami0815 hat den Geocache gefunden

Unterwegs auf dem Gladenbacher Berglandring kamen wir hier an diesem imposanten Steinbruch vorbei. Zuerst von oben besichtigt (an der Leitplanke), konnten wir ein Stück weiter nicht zum Aussichtspunkt und zum Gedenkstein, da von Anfang Februar bis Ende Juni wegen brütender Eulen das betreten des Steinbruchs vom Eigentümer untersagt ist.
Wir haben das respektiert und stattdessen die Eulenbabies mit leeren Batterien beworfen - nein, Spass icon_smile_wink.gif
Wir sind dann bis zum unteren Eingang weiter und haben auf der Infotafel die Antworten zu den Fragen gefunden. Leider haben wir es versäumt, ein Foto von uns mit GPSr zu machen. Dafü® gibt's ein mit Aussicht.
Schönen Dank für das herführen und viele Grüße sagt
Team marsipulami0815
C&M

gefunden 08. Januar 2014 mr.checkmate hat den Geocache gefunden

Tolles Gebiet, hier am Steinbruch! Gerne bin ich hier etwas umhergeschlendert, um die Infos zusammenzutragen und natürlich um ein paar Fotos zu schießen. Danke fürs Herführen.

gefunden 04. Mai 2013 twinnys hat den Geocache gefunden

Nach der Arbeitstagung und dem EC in Gladenbach war der Besuch des Steinbruchs natürlich noch Pflicht.
Schönes Gelände, die Bienen habe ich zum Glück nicht aufgescheucht

TFTEC #1520
twinnys

gefunden 09. September 2012 Moogymoogsome hat den Geocache gefunden

War heute der 2.Cache überhaupt für meinen Sohn und mich...

kannte den Steinbruch bisher nur von "oben"... war aber sehr überrascht als ich die Ausmaße von unten erst erkannte...:)

der Stein war mir daher unbekannt...

sehr schöne Gegend einfach!!Danke!