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Rätselcache
Burghügel und Hohlwege

von halsbacher     Deutschland > Sachsen > Freiberg

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 01.177' E 013° 20.553' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 0.5 km
 Versteckt am: 04. Mai 2010
 Gelistet seit: 04. Mai 2010
 Letzte Änderung: 13. Mai 2011
 Listing: http://opencaching.de/OCA46B
Auch gelistet auf: geocaching.com 

2 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
0 Beobachter
1 Ignorierer
62 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg

Beschreibung   

Stellt Eure Fuhrwerke spätestens am Startpunkt bei
N 51° 01.177’ E 013° 20.553’
ab.
Bitte stellt keine Fahrzeuge auf der Zufahrtstraße zur Papierfabrik ab! Hier herrscht häufig (auch an Wochenenden) ein reger LKW-Verkehr; und die Trucker mögen es verständlicherweise nicht, wenn die enge Straße von Besuchern zugeparkt ist.

Zur Geschichte:
Die Bobritzsch wird hier schon seit Jahrhunderten durch Wege und Straßen gequert. 1559 wurde den Biebersteiner Schlossherrn von Kurfürst August die Erlaubnis erteilt, von den Benutzern der Brücke über die Bobritzsch Brückenzoll zu erheben. Für den Zolleinnehmer wurde ein Zollhaus erbaut. 1732 wurde die hölzerne Brücke durch die noch heute vorhandene, leider baufällige und gesperrte Steinbogenbrücke ersetzt.
Um 1890 entwickelte sich der Gasthof „Zollhaus“ als weithin bekannte Ausflugsgaststätte. In der DDR-Zeit wurde das Gebäude als Betriebsferienheim und Kinderferienlager genutzt. Seit dem „Aus“ als Betriebsferienheim steht das Gebäude leer und ist dem Verfall preisgegeben.
Aber an besonderen Feiertagen, vor allem zu Himmelfahrt, ist das Zollhaus immer noch das Ziel vor allem der männliche Bevölkerung der umliegenden Dörfer. Wegen des fehlenden Ausschanks werden die Getränke selbst mitgebracht. An solchen Tagen mit einem erhöhten Aufkommen trinkender und trunkener Muggels zu rechnen ist. Der Besuch sollte deshalb möglichst zu einer anderen Zeit erfolgen.

In der unmittelbaren Umgebung sind Spuren zu finden, die wohl noch einige Jahrhunderte älter sind als die Geschichte des Zollhauses und auf den Beginn der Besiedlung der Gegend zurückgehen.
Um den Cache zu finden, seht Euch die Schilder an, die an der Zufahrt zur Papierfabrik stehen und merkt Euch wichtige Daten.
- Entfernung zur Papierfabrik ABC m
- Wanderwegweiser am Baum – Entfernung nach Nossen D km
- Telefonnummer der Papierfabrik (nur Rufnummer ohne Vorwahl) EFGH
- Erinnerungstafel an das Hochwasser 2002 – Zeit des höchsten Wasserstandes an dieser Stelle I.JK Uhr

Dann geht zur nächsten Station
N 51° 01.247’ E 013° 20.532’
Schaut Euch um und seht auf dem Waldboden am Hang eine Anzahl von Mulden und länglichen Erdhaufen. Hierbei handelt es sich um ein Bündel mittelalterlicher Wegegeleise (Hohlwege) einer alten Wegeführung. Durch die Fuhrwerke, die hier den Höhenunterschied zwischen Gewässerquerung und Hochfläche zurücklegen mussten, wurden die Wege ausgefahren. Nicht mehr nutzbare Wege wurden durch Fahrspuren daneben ersetzt. Wurde Schlamm beiseite geschaufelt, blieb dieser als Haufen neben der Fahrspur liegen.

Weiter zur nächsten Station:
N 51° 01.243’ E 013° 20.498’
Es geht jetzt steil bergauf – festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich. Es ist aber nicht notwendig, direkt am Fels zu klettern.

Oben angekommen steht Ihr auf einer Felsklippe mit angeschüttetem Erdmantel und vorgelegtem Graben, auf der sich wohl in früheren Zeiten eine kleine Höhenburg befunden hat, von der aus die Flussquerung überwacht wurde. Der Verlauf des Grabens ist als Mulde im Gelände zu erkennen. Der Blick ins und über das Tal wird heute durch hoch gewachsene Bäume nahezu vollständig versperrt.

Zum Finden des Caches überlegt Euch, in welcher Höhe über dem Meeresspiegel Ihr jetzt ungefähr steht. Es ist nicht notwendig, Messungen mit High-Tech-Geräten zu machen; aber eine ungefähre Vorstellung der Höhenlage sollte schon vorhanden sein:
- Höhe ca. LMN m.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Cache, dessen Koordinaten sich zusammensetzen aus:
N 51° 01.LDG E 013° 20.H(I-1)(A+1)

Bitte Stift mitbringen und den Cache nach dem Loggen wieder gut verstecken.

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Bobritzschtal (Info), Landschaftsschutzgebiet Grabentour (Info), Vogelschutzgebiet Täler in Mittelsachsen (Info)

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Logeinträge für Burghügel und Hohlwege    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

Hinweis 04. Oktober 2010 halsbacher hat eine Bemerkung geschrieben

Cachekontrolle: Das Döschen war zwar noch da, aber nicht im Versteck, wo es hingehört. Zudem hat es deutliche Bissspuren - irgendein muggelndes Tierchen spielt hier wohl Streiche. Da das hier nicht zum erstem Mal passiert ist, gibt es erst einmal eine Pause, bis ich ein anderes Versteck gefunden habe.

gefunden 14. Mai 2010 mohnstollen hat den Geocache gefunden

Nachdem der Männertag schon vorbei war, haben wir uns im Regen auf zum Cache gemacht. Die Lösung fürs Final hat man ja schon nach Stage 1 zusammen. Also schnell zum Final, doch der kürzeste Weg ist immer der Beste

Die Aussicht ist schön, die Dose haben wir schnell gefunden. Schade, dass es nur so eine kleine ist.

Danke, sagen kleine Blume & mohnstollen

gefunden 15. April 2010 Sax3Orienteering hat den Geocache gefunden

Erstfinder , aber nur bei Opencaching!Ein Mysterie nach unserem Geschmack. Kurz am Rechner und wesentlich länger in der Natur. Interessantes Fleckchen da oben. TFTC.
no trade