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Erneuerbare Energien des Inns: Braunau/Simbach

 Erneuerbare Energien am Inn: Kraftwerk Braunau/Simbach

von angrox     Österreich > Westösterreich > Innviertel

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 14.525' E 013° 00.491' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Strecke: 8 km
 Versteckt am: 11. Mai 2010
 Gelistet seit: 11. Mai 2010
 Letzte Änderung: 15. Februar 2016
 Listing: http://opencaching.de/OCA503
Auch gelistet auf: geocaching.com 

5 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
0 Beobachter
0 Ignorierer
420 Aufrufe
2 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

Dieser Multicache fuehrt uns zu einem der vielen Staukraftwerke im Bereich des Inns. Aufgrund der Grenzlage des Inns werden diese Werke gemeinsam von Österreich und Deutschland betrieben.

Diese Massnahme ist ein gutes Bespiel dafür, wie sich zwei Länder für ein Miteinander und gegen einen Streit entschieden haben. Der gesunde Menschenverstand würde eine solche Lösung immer diktieren, jedoch wird allzuoft Gier über Vernunft gestellt. Der Cache geht daher - wie auch das Konzept der gemeinsamen Nutzung der Resourcen - über die Landesgrenzen hinaus.

Generelle Information zu diesem Cache:


  • Man muss keine Zäune oder ähnliches Überklettern. Generell muss nie geklettert werden.
  • Das Betriebsgelände muss nicht betreten werden.
  • Passt auf, wenn ihr in der Nähe der Staustufe seit! Das ist kein Spielplatz fuer die lieben Kleinen, man kann sehr leicht ins Wasser rutschen!
  • NIE ins Wasser gehen! LEBENSGEFAHR!
  • Der hohe "Terrain" Wert kommt durch die Strecke, die zurückgelegt werden muss. Minimum ein Fahrrad ist empfohlen.

Initialer Cacheinhalt: Logbuch, Bleistift, Spitzer, 2 Murmeln, Messingpendel, Armbanduhr, kleiner Glasstein, Hinweise zum Geocaching, TB "Poker"

Hier noch ein paar interessante Links zur Staustufe Braunau/Simbach:


Allgemeine Informationen:

Auf einer Länge von ca. 100 Km - von der Mündung der Salzach in den Inn bis nach Jochenstein / Engelharts sowie ein kurzes Stück im Bereich Kufstein / Kiefersfelden - bilden Inn und Donau die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich. Die günstigen geographischen und hydrologischen Voraussetzungen veranlassten die beiden Anrainerstaaten, diese Flussstrecken gemeinsam wasserkraftwirtschaftlich zu nutzen. Für die OBK bildet das Regierungsübereinkommen vom 16. Oktober 1950 die Grundlage für den gemeinsamen Wasserkraftausbau von Inn und Salzach. Das Regierungsabkommen vom 13. Februar 1952 regelt die Gründung der Donaukraftwerk Jochstein AG ( DKJ ) zur energiewirtschaftlichen Nutzung der Grenzstrecke an der Donau.
Im Rahmen der Liberalisierung des europäischen Strommarktes waren auch die Gesellschaften ÖBK und DKJ gezwungen, ihre Stromerzeugungskosten nachhaltig zu senken. Zu diesem Zweck haben die Eigentümer eine gemeinsame Betriebsführungsgesellschaft - die Grenzkraftwerke GmbH ( GKW ) - gegründet. Die GKW haben zum 01. Juli 1999 die Betriebsführung für die Kraftwerke der ÖBK und DKJ übernommen, das Personal wurde in diese Gesellschaft überführt. Die ÖBK besitzt am unteren Inn die Kraftwerke Braunau - Simbach, Schärding - Neuhaus und Passau - Ingling sowie am oberen Inn das Kraftwerk Oberaudorf - Ebbs. Zusätzlich ist sie mit 47 % am Kraftwerk Nußdorf beteiligt. Nicht zur ÖBK gehören die Grenzkraftwerke Ering - Frauenstein und Egglfing - Obernberg. Diese wurden bereits durch die Innwerk AG - jetzt E.ON Wasserkraft GmbH - errichtet. Durch das Regierungsübereinkommen vom Okt. 1950 wurde der weitere Ausbau des wieder zum Grenzfluß gewordenen Inn der ÖBK übertragen. Auch an einigen Inn-Staustufenkraftwerken der jetzigen GKW wird eine Feldbahn zum Abtransport des Treibgutes vorgehalten.
Mit der Inbetriebnahme des Kraftwerkes Oberaudorf - Ebbs im Jahre 1992 ist der Inn von Kufstein bis zu seiner Mündung in die Donau lückenlos ausgebaut. Im Kraftwerk Oberaudorf - Ebbs wurde auf den Bau einer Staustufenbahn verzichtet, das Treibgut wird mittels eines Krans unmittelbar vom Rechen in Abfallcontainer verladen. Auch das im Frühjahr 1955 in Betrieb genommene Donaukraftwerk Jochenstein besaß bis zum Anfang der neunziger Jahre eine 800 mm-Staustufenbahn. Hier wird das Treibgut heute allerdings nicht mehr in schmalspurige Loren verladen und zur Entsorgung ans Ufer gefahren, sondern mittels Kran direkt in Container verladen. Die früher hier eingesetzte Diema 3191 / 1971 ( DFL 30/1.1, Neulieferung an DKJ ) wurde mit zwei Loren als Denkmal auf österrischer Seite im Kraftwerksgelände abgestellt. Die " Innkraftwerkskette " der ÖBK im einzelnen:

Braunau-Simbach

Das Kraftwerk Braunau - Simbach wurde als erstes Kraftwerk der ÖBK in den Jahren 1951 - 53 erbaut, es besitzt heute eine Leistung von 100 MW. Mit der Betriebsaufnahme am 30. Oktober 1953 ist eine auch heute noch in Betrieb befindliche 800 mm-Staustufenbahn in Betrieb, die sich auf österreichischer Seite befindet. Auf der rund 400 m langen Betriebsanlage, die über 3 Weichen ( 1 Abstellgleis, 1 Umfahrgleis ) und einem Lokschuppen verfügt, wird die grau lackierte Gmeinder-Lok 4753 / 1951 ( 10 PS, Neulieferung an ÖBK ) eingesetzt.
In Folge von Hochwässern kommt es speziell an diesem Kraftwerk immer wieder zu einem hohen Anfall von Geschwemmselgut und Treibzeug. Dieses Treibzeug, welches hauptsächlich aus dem Einzugsgebiet von Salzach und Saalach kommt, kann je nach Hochwasserhäufigkeit und Wasserführung jährlich bis zu 15.000 Tonnen betragen. Aus diesem Grund besitzt das Kraftwerk 7 Hydraulikloren für den Transport des Treibzeugs vom Rechen bis zum am Ufer liegenden Lagerplatzes.

[Quelle: http://home.arcor.de/steffenhartwich/gkwsimbach.htm]
free counters
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STATIONEN:

Startpunkt: N 48° 14.525 E 013° 00.491
A = Anzahl der vertikalen Metallstreben IN dem geschlossenen Tor (die beiden dicken Aussenstreben zaehlen NICHT mit)

Kraftwerksblick1: N 48° 14.714 E 013° 00.552
Von dieser Position aus kann man auf die Staustufe aus blicken. Die Fenster auf dem Teil auf der österreichischen Seite:
B = Anzahl der Glasscheiben in jedem grossen Fenster
C = Anzahl der grossen Fenster (2stellig)

Ein weiterer Eingang: N 48° 14.776 E 013° 00.164
Hier findet sich eine Telefonnummer, die man im Notfall anrufen kann.
D = Anzahl der Nullen (Zahl Null, 0) in dieser Telefonnummer

Kraftwerksblick2 (Finale): ???
Die Finale Lokation befindet sich bei:
N 48° 14. (A*C)+B+(D/2)
E 13° 00, (A*B)+(C*D)+A-C+B+D

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Logeinträge für Erneuerbare Energien des Inns: Braunau/Simbach    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

archiviert 15. Februar 2016 angrox hat den Geocache archiviert

Archivierung!

gefunden 29. September 2014, 08:40 glastiger & familie hat den Geocache gefunden

Nachträglicher Logeintrag, da wir den Cache bereits am 29.September 2014, um 17:17, bei geocaching.com gefunden und geloggt haben, wir jetzt seit kurzem auch auf Opencaching einen Account haben.

Original - Logeintrag:

Also:
Trotz 2 maliger Nachfrage beim Owner, da keine Notfalltelefonnummer mehr vorhanden ist, mal im Telefonbuch nachgeschaut und von der normalen Rufnummer ausgegangen.
Der Rest der Aufgaben ließ sich dann auch lösen und nach dem uns beim letzten mal die Mücken fast aufgefressen hätten und uns netterweise Donaudelta nochmal bei der Koordinatenprüfung die Richtigkeit bestätigte, konnten wir heute, sogar ohne Buschmesser das Doserl finden.
TFTC sagt glastiger mit Sohn

gefunden 17. November 2013 nais1 hat den Geocache gefunden

Schönes Versteck und schnell gefunden. DFDC

gefunden 09. April 2012 Barkley72 hat den Geocache gefunden

Den Cache haben wir zweigeteilt. Den österreichischen Teil beim während unserer Fahrt Richtung Mattighofen, den deutschen dann beim Heimfahren .

Die Fragen waren leicht zu beantworten und auch am Final wurden LTU77 und ich schnell fündig.

Schönen Dank für den kleinen Zwei-Länder-Multi.

gefunden 08. Oktober 2010 reindeer hat den Geocache gefunden

Alle Stationen gut gefunden, obwohl die Aufgaben in den "additional waypoints" versteckt waren.
Ist sozusagen ein grenzüberschreitender Cache, aber ich musste eh auf die andere Seite um noch zum Waldsee-Cache zu kommen.
Vielen Dank sagt:
reindeer
icon_smile_shy.gifwww.reindeer-geocaching.de icon_smile_shy.gif