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Verschwundene Dörfer - 2. Culmitzsch und Katzendorf

von Superlooser     Deutschland > Thüringen > Greiz

N 50° 45.685' E 012° 12.537' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 29. Mai 2010
 Gelistet seit: 29. Mai 2010
 Letzte Änderung: 04. Mai 2015
 Listing: http://opencaching.de/OCA729
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Personen

Beschreibung   

Cache-Serie
Verschwundene Dörfer der Wismut


Dieser Cache ist Bestandteil einer Serie zum Gedenken an die Dörfer, die im Zuge der Wismut-Tätigkeit von 1951 bis 1970
von der Landkarte teilweise oder ganz verschwunden sind.
Mit dieser Serie möchte ich diese Dörfer wieder in Erinnerung rufen.

Zu dieser Serie gehören:

Verschwundene Dörfer - 1. Sorge
Verschwundene Dörfer - 2. Culmitzsch und Katzendorf
Verschwundene Dörfer - 3. Gauern
Verschwundene Dörfer - 4. Lichtenberg
Verschwundene Dörfer - 5. Gessen
Verschwundene Dörfer - 6. Schmirchau
Verschwundene Dörfer - 7. Bonus

In jedem Logbuch findet Ihr eine Bonus-Zahl, alle 6 Zahlen führen euch zum Bonus-Cache.

Die Caches befinden sich jeweils im unmittelbarer Nähe der Gedenktafeln und -steine, die für diese Dörfer aufgestellt wurden.

Verschwundene Dörfer - 2. Culmitzsch und Katzendorf

Der Name Culmitzsch kommt aus dem slawischen Raum und heißt "Siedlung am Hügel". 1209 wurde Culmitzsch erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort bestand aus 132 Wohnhäusern mit ca. 700 Einwohnern. Im Dorf befanden sich eine Kirche, eine Schule, die Post, das Standesamt und ein Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert. Zwischen 1951 und 1957 wurde südlich des Ortes Uranerz im Tagebau Katzendorf-Trünzig abgebaut. Ab 1959 wurde der Tagebau als Industrielle Absetzanlage (Schlammabsetzbecken) von der Wismut weitergenutzt. Nördlich des Ortes wurde ab 1955 Uranerz im Tagebau Culmitzsch abgebaut, ab 1967 nach der Beendigung des Erzabbaus entstand auch hier eine Industrielle Absetzanlage. Der Ort Culmitzsch musste geräumt werden, um eine Schutzzone für die beiden Schlammteiche zu schaffen. 1964 bis 1970 wurden alle Einwohner in die umliegenden Ortschaften Seelingstädt, Berga, Gera und Greiz zwangsumgesiedelt. Am 15.07.1968 endete die Existenz des Ortes offiziell.

Katzendorf war ein kleines Dorf zwischen Friedmannsdorf und Großkundorf mit etwa 50 Einwohnern, hauptsächlich Bauern, Tagelöhner und Handwerker. Im Herbst 1951 kamen die ersten Bohrtürme nach Katzendorf und im März 1952 wurde der gesamte Ort zwangsgeräumt. An seiner Stelle entstand der Tagebau Katzendorf-Trünzig und später die Absetzanlage.

Bilder

Gedenkstein Culmitzsch
Gedenkstein Culmitzsch
Gedenkstein Katzendorf
Gedenkstein Katzendorf

Hilfreiches

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Logeinträge für Verschwundene Dörfer - 2. Culmitzsch und Katzendorf    gefunden 14x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 17. Juni 2017, 14:30 MuSi hat den Geocache gefunden

Cache mit guter Tarnung, hat Spaß gemacht. Alles eine Frage der Perspektive. Vielen Dank.

  Neue Koordinaten:  N 50° 45.685' E 012° 12.537', verlegt um 20 Meter

gefunden 08. April 2014, 14:10 sasch07580 hat den Geocache gefunden

Nicht gleich, aber auf den zweiten blick gefunden Lachend

gefunden 01. Oktober 2013, 12:17 Westue hat den Geocache gefunden

Den hab ich schnell gefunden.Danke fürs legen

gefunden 27. Mai 2012 MiCobi hat den Geocache gefunden

Im Wochenendurlaub haben wir diesen Cache eingesammelt. Sehr schöne Idee. Bei unserem nächsten Besuch in Thüringen werden wir die Reihe fortsetzen.

gefunden 12. April 2012 De_Kattl hat den Geocache gefunden

Gefunden! Lachend Der erste Verdacht war gleich der Richtige! Freu mich!