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Normaler Geocache
Schloßblick Fbg I

 Blick auf das Schloß und Kath.Pfarrkirche St. Marien zu Fürstenberg

von AndreaJörg     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Paderborn

N 51° 30.679' E 008° 44.253' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:08 h   Strecke: 0.02 km
 Versteckt am: 10. August 2010
 Gelistet seit: 10. August 2010
 Letzte Änderung: 11. August 2010
 Listing: http://opencaching.de/OCACA7
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Wegpunkte
Saisonbedingt

Beschreibung   

Seit Ihr am Ziel angekommen, habt den Cache gefunden und geloggt,
dann noch etwas zur Geschichte des Fürstenberger Schlosses was Ihr von Fundort des Caches aus sehen könnt:

Das Schloß der Familie von Westphalen errichtete 1783 der Architekt du Ry an der Stelle einer weitläufigen Burganlage als Jagdschloss für den Paderborner Fürstbischof Friedrich Wilhelm von Westphalen. Es ist noch heute der Wohnsitz dieser Adelsfamilie.

"Neben den Fürstenbergs sind die Westphalen wohl die reichste Landadelsfamilie in der preußischen Monarchie."

E. Vehse, Historiker, 1859

Nachrichten über die Burg Fürstenberg

(geschrieben: Vorstenborgh, Vorstenburgh, Vorstenburg, Forstenburgh, Forstenborch)
nach Urkunden aus dem Graf von Westphalenschen Archiv

bearbeitet von Alfred Bruns in: Stadt Wünnenberg, Hrsg. 1987: Dokumente 1217 – 1779.

1325 setzt der Bischof Bernhard von der Lippe den Ritter Berthold von Böddeken als Kastellan (Burgmann, Befehlshaber) der Burg Fürstenberg ein.

1328 ist der Knappe Bertold Kastellan auf der Burg Fürstenberg und pachtet vom Kloster St. Udalrich (Gaukirche Paderborn) dessen Hof in Vesperthe.

1348 erhält der Knappe Heinrich Westphalen von seinem Schwiegervater, dem Ritter Stephan von Horhusen, für 30 Mark Silber den Hof bei der Kirche in Eilern, ein dazu gehörendes Gut in Zinsdorf und den Zehnten zu Blikesen vor der Stadt Wünnenberg.

1354 verpfändet der Edelherr Walrave von Büren für 50 Mark Silber seinen halben Anteil an der Burg Fürstenberg und den beiden Dörfern Vesperthe und Bergheim zusammen mit Leuten, Gut und Land, Herrschaft, Grafschaft, Gericht, Holzgericht und Burgericht an seinen Neffen Johann von Büren.

Zur Unterhaltung der Burg sollen 8 Mark Silber verbaut werden.

1355 verpfändet der Bischof Balduin von Paderborn zwei Teile der Burg Fürstenberg (des slotes thor Vorstenborch) mit den dazu gehörenden Gütern an Hermann von Brenken.

Hermann soll für 20 Mark Silber das Steinwerk der Burg Fürstenberg erhöhen, es mit Balken versehen und mit Schiefersteinen eindecken.

Für 10 Mark Silber soll er auf der Burg einen Brunnen graben lassen.

Die Bewohner der Burg Fürstenberg können im Dorsloner Wald Gras, Wasser, Weide, Fischerei, Jagd, Brennholz und Bauholz nutzen.

1355 verkauft der Edelherr Walrave von Büren seinen Anteil der Burg Fürstenberg an den Bischof Balduin von Paderborn.

1355 verpfändet der Bischof Balduin den 3. Teil der Burg Fürstenberg für 300 Mark Silber an Johann von Padberg und Berthold von Calenberg.

Am 18. Juni 1391 wird die Burg Fürstenberg während einer Fehde zwischen Bischof Rupert und dem Ritter Friedrich von Padberg belagert, eingenommen und zerstört.

1446 belehnt der Erzbischof Dietrich von Köln die Brüder Lubbert und Wilhelm Westphalen, die vier Söhne des verstorbenen Johann Westphalen und die vier Söhne des Wilhelm Westphalen mit der Burg Fürstenberg.

1448 beschließen die Brüder und Vettern Westphalen, die Burg Fürstenberg auf dem Sintfeld wieder aufzubauen und zu befestigen. Auf der Burg und der Vorburg soll Burgfrieden herrschen.

1448 erhält Lubbert Westphalen von seinen Brüdern und Vettern zu den Baukosten der Burg einen Zuschuss von 100 rheinischen Gulden für Lohn, Schieferdach und Eisenwerk.

1448 teilen sich Wilhelm Westphalen und sein Vetter Lubbert Westphalen die Burg Fürstenberg:

Wilhelm erhält die Seite von der Wendeltreppe am Torhaus bis an eine bezeichnete Stelle beim Abort. Dazu von dem rechten Steinwerk die Hälfte, die nach Süden zum Wald zu gelegen ist, das untere Torhaus und von der Mitte die Hälfte, die nach seiner Wohnung hin gelegen ist.

Lubbert und seine Brüder erhalten die andere Seite von der bezeichneten Stelle nach dem Abort hin. Dazu von dem Steinwerk die andere Hälfte, die zu der Linde vor der Brücke hin gelegen ist, das obere Torhaus und von der Mitte die Hälfte, die nach ihrer Wohnung hin gelegen ist.

1489 gehören zur Burg Fürstenberg eine Mühle, Schafställe und Scheunen, die innerhalb und außerhalb der Burg liegen.

1521 erlaubt der Bischof Erich dem Jost Westphalen, die Burgkapelle abzubrechen und an anderer Stelle neu aufzubauen.

1564 hat Lubbert Westphalen begonnen, ein neues Gebäude auf der Burgstätte zu errichten.

1577 wohnt auf der Burg Fürstenberg Klara von Meschede, die Witwe des verstorbenen Friedrich Westphalen im ‚Neuen Haus’, das außerhalb des Mauerringes vor dem Hagen (dem umzäunten Garten) liegt.

1590 ist die Burg Fürstenberg mit Schafstall, Kohlgarten, Hopfengarten und Baumgarten unter die Brüder Wilhelm Jost und Raven Westphalen so aufgeteilt:

Wilhelm Jost erhält Burghaus und Vorwerk mit Backhaus, Viehställen und Schmiede, dazu das alte Steinwerk.

Raven erhält das Haus im Immenhof mit zugehörigem Vorwerk, das Torhaus und den Schafstall.

Da Wilhelms Gebäude ansehnlicher in besserem Bauzustand sind, zahlt er an Raven 3000 Reichstaler.

1591 einigen sich nach Streitigkeiten Greif Westphalen einerseits und die Brüder Jost und Raven Westphalen andererseits:

Die Wasserrohre zum Burgplatz sollen durch einen gelernten Wasserfachmann gewartet werden.

Der Eingang zum Hagen, der durch ein neues Gebäude des Vorwerks versperrt ist, soll durch den offenen Graben neben dem neuen Gebäude gelegt werden.

Der Graben soll dem Gesinde nicht mehr als Abfallgrube dienen.

Die Plätze neben den Vorwerken der Brüder dürfen mit Planken (Holzlatten) umzäunt werden.

Wenn die Westphalen in dem Mühlengraben unter dem Fürstenberg fischen wollen, sollen sie es dem Müller vorher mitteilen.

Die alte Tür, die der Ausgang aus Greifs Backhaus zum oberen Burgplatz ist, soll geschlossen werden, dafür soll eine neue Tür nach Osten hin angelegt werden.

Die Wasserquelle soll durch Holzplanken vom oberen Burgplatz getrennt werden.

Der Platz zwischen seinem Wohnhaus und dem Steinwerk soll von Greif Westphalen genutzt werden und unbebaut bleiben.

Nach dem Burgfrieden wollen beide Parteien ihrem Gesinde und ihren Dienstboten Nachbarschaft und Nießbrauch der Güter befehlen.

1617 plant Caspar Westphalen zwei Mauern anzulegen, von denen eine fast in dem zur alten Burg gehörenden Graben und die andere in der Mitte des Burgplatzes errichtet werden sollte. Die übrigen Westphalen verhindern dies jedoch.

1617 legt Jost Westphalen in dem Holzplankenzaun, der in dem Graben neben dem Krautgarten verläuft, eine neue Pforte an.

1646 hat Elmerhaus Westphalen den Ludwig Möller wegen des Streits um ein eingefangenes Pferd in einem Turm der Burg Fürstenberg gefangen gesetzt. Dagegen verfassen die anderen Westphalen eine Protestschrift. Als der Notar Georg Löseke dem Elmerhaus die Schrift übergeben will, empfängt der ihn an der Wendeltreppe vor der Küche. Weil Elmerhaus aber den Empfang verweigert, legt der Notar die Schrift vor die Eingangstür.

1658 ist der Anteil des Wilhelm von Westphalen an der Burg Fürstenberg nur 2000 Reichstaler wert, da Mauerwerk, Zimmerei, Balken und Wände des Hauses sehr baufällig sind. Vorwerk und Reisigenstall (für die Pferde der bewaffneten Reiter) sind noch 850 Reichstaler wert, das ist die Hälfte der früheren Baukosten.

1662 soll der Bergmeister Tobias Dendelen auf dem Vorplatz der Burg Fürstenberg einen Brunnen bauen. Der Brunnen soll 12 Schuh breit werden und so tief, bis er ausreichend Wasser liefert.

1730 weiht der Bischof von Minden die Kapelle auf der Burg Fürstenberg.

Kleiner Flaschenrohling (magnetisch)

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Seitentaeler von Alme und Afte (Info)

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Logeinträge für Schloßblick Fbg I    gefunden 9x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 25. Dezember 2014 wittijack hat den Geocache gefunden

Die kleine Tour vom Heiligabend konnte heute erfolgreich fortgesetzt werden, um sämtliche Fürstenberger Döschen in Smileys zu verwandeln. icon_smile_approve.gif

Danke für´s herlocken
WittiJack

zuletzt geändert am 10. März 2016

gefunden 25. April 2012 Grauloewe hat den Geocache gefunden

Auf dem Rückweg von einer Geschäftsreise hat es mich wegen einem Stau auf der Autobahn hierhin verschlagen. Eine schöne Stelle um die frische Luft zu geniessen und sich die Beine zu vertreten.
Ein schneller Fund Auf dem Nachbargrundstück war ein Muggel zugange, musste daher mit dem Zurücklegen etwas warten und konnte in dieser Zeit den Schloßblick geniessen.

Das Logbuch ist trocken doppelt gesichert in zwei Tüten verpackt, alles in Ordnung

Danke fürs Herlocken
Grauloewe

gefunden 27. Dezember 2011 FonsB hat den Geocache gefunden

Jahresabschluss Tour mit Steinlaus93. Obwohl der Hint nicht mehr passt, konnte das passende Döschen nach kurzer Suche entdeckt werden. Vierbeinige Aufsicht hatten wir dabei zu Hauf (Määh). Der Logeintrag gestaltete sich zunächst etwas schwierig, da das Logbuch sehr feucht war, aber der gute alte Bleistift wollte dann doch schreiben. Der Blick aufs Schloss war von etwas weiter oben noch viel schöner. Danke für's Herführen.DFDC

gefunden 17. Juli 2011 Zwiebus hat den Geocache gefunden

Aussicht genossen, kurz gesucht und gefunden.

TFTC

Zwiebus

gefunden 30. Mai 2011 GFreeman hat den Geocache gefunden

Bei der Hitze heute bin ich mal bis zum Cache vorgefahren und hab mir den Anstieg gespart :)

DFDC
Uwe