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Big Bang of the Internet

 Die erste "digitale" Betriebsart

von rapebe     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Kreis Neuss

Achtung! Dieser Geocache ist „momentan nicht verfügbar“! Der Geocache selbst oder Teile davon sind nicht vorhanden oder es gibt andere Probleme, die eine erfolgreiche Suche unmöglich machen. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 07.337' E 006° 44.243' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: momentan nicht verfügbar
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 04. Oktober 2010
 Gelistet seit: 04. Oktober 2010
 Letzte Änderung: 18. April 2016
 Listing: http://opencaching.de/OCB2D7
Auch gelistet auf: geocaching.com 

3 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
0 Beobachter
0 Ignorierer
368 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

FÜR GEDULDIGE: TECHNIK und GESCHICHTE

Morsen kann man als eine sehr alte digitale Betriebsart betrachten, denn es gibt nur zwei "Zustände", nämlich AN und AUS, genauer KURZ AN oder LANG AN und dazwischen AUS für die erzeugte Welle, d.h. die Welle wird "ein- und ausgeschaltet", also "mal lang" für einen Strich, "mal kurz" für einen Punkt. Die Betriebsart wird auch CW genannt als Abkürzung von Continuous Wave(dauernde Welle). Morse - Telegraphie( im Folgenden nur noch Telegraphie genannt ) ist sicher die einfachste und sicherste Kommunikationsmethode, die auch dann noch funktioniert, wenn Sprachübertragungen scheitern, denn die Empfängerbandbreite bei Telegraphie beträgt nur ca. 200 Hz gegenüber mehr als 2000 Hz bei Telephonie: der Ton von Zeichen (Punkt und Strich) ist auch bei superschlechten Verbindungen immer noch besser dekodierbar als Sprachsignale. Und besonders faszinierend ist hierbei, daß die menschliche Fähigkeit von Ohr und Hirn im Dekodieren jede maschinelle Fähigkeit von Computern übertrifft: CW muß man lernen und üben, und das setzt Ausdauer voraus.

Vor über 150 Jahren sendete Samuel Morse das erste Telegramm von Amerika nach Europa....und er ahnte damals sicher nicht, dass er als Erfinder der Telegraphie einmal Weltberühmtheit erlangen würde. Am 24.05.1844 übermittelte er die Nachricht von Washington nach Baltimore: „ Europa und Amerika sind telegraphisch verbunden. Ehre sei Gott in der Höhe. (Exakt heißt es: What hath God wrought?" ....Was hat Gott geschaffen?)“ Angemerkt sei hier, dass es heute nur schwer vorstellbar ist, mit welcher Begeisterung die Nachricht weltweit aufgenommen wurde. Morse hatte mit Technik an und für sich nichts zu tun, war er doch Sohn eines Geistlichen. Beruflich war er Professor für Malerei und Bildhauerei und verdiente sein Geld als Kunstmaler! Zum „Telegraphisten“ wurde er erst durch die Bekanntschaft mit Charles Jackson, einem Naturforscher, der sich mit dem Elektromagnetismus beschäftigte. Das brachte ihn auf den Gedanken, dass sich durch den Strom doch auch Zeichen übertragen lassen müssten. Folgerichtig bastelte er aus Abfällen sein erstes Morsegerät, das er 1840 patentieren ließ: und dies kann man heute noch im Deutschen Museum in München besichtigen. Angemerkt sei hier, dass das alles natürlich über Telegraphenleitungen ging: mit Funk, also drahtlosen Verbindungen, hatte das alles noch nichts zu tun.. Die große Zeit der Morsetelegraphie begann erst mit der Funkerei 1901: da wurde zum ersten mal der Atlantik drahtlos per Morsezeichen überbrückt. Heute verliert die Telegraphie zunehmend an Bedeutung in der Nachrichtenübermittlung, obwohl „sie immer noch geht, wenn nichts mehr geht“, weil sie so „schmalbandig“ ist. Faszinierend ist nach wie vor, dass mit Telegraphie ohne Sprachkenntnisse Nachrichtenübermittlung international möglich ist, indem unter anderem auch sehr viele allgemein verständliche - Abkürzungen benutzt werden. Eine gewisse Nostalgie zeigt sich in manchen heute noch oder wieder verwendeten Anwendungen: so wurde die "alte" Nachrichtensendung des ZDF - HEUTE - durch akustische Morsezeichen eben dieses Wortes eingeleitet, nämlich...., didididit dit dididah da dit......vielleicht hat der ein oder andere den Klang noch im Ohr?! Und qam = da da di da, di da, da da>>>>wurde früher bei der Ankündigung des Wetters im ZDF verwendet, und genau das heißt es auch ( genauer gesagt kommt die Q-Gruppe aus dem Flugfunk und bedeutet "das ist /war der Wetterbericht" ) ; sos = di di dit, da da da, di di dit>>> save our souls, das internationale Notrufzeichen, wurde zugunsten digitaler Techniken abgeschafft; sms = di di dit, da da, di di dit>>>>das kennt nahezu jeder Handybesitzer, der mit short message service vertraut ist. Funkfeuer, also Sender für die Funknavigation, benutzen auch heute noch Morsezeichen zur ihrer Identifikation. Sie senden neben dem Navigationssignal die 3 Buchstaben ihrer Kennung als Morsezeichen. Und im Amateurfunk ist es nach wie vor üblich, daß die Amateurfunkrelaisstellen beim Betrieb ihr Call in Morsezeichen hörbar machen, z.B. DB0SJ, das Düsseldorfer 70-cm-Relais, als dadidit dadididit dadadadada dididit didadada. Man kann das Relais im Internet hören. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der von Morse erfundene Morsecode vom preußischen Telegrapheninspektor Friedrich Clemens Gerke zu der uns heute vorliegenden Form verbessert worden war, so dass er an und für sich "Gerke -Code" heißen müßte. Aber was soll es: Undank ist der Welt Lohn.....die Früchte erntete Samuel Morse. Übrigens halte ich es für ein Gerücht und allein schon zeitlich für unglaubwürdig, daß Ludwig van Beethoven 1808 im Motiv seiner 5.-ten Symphonie "vorausschauend" - als Urvater des Morsens - das V(Vau) wegen seiner Identität mit der römischen Fünf =V vertont haben soll: didididah! Glaubwürdiger ist da schon, daß die BBC bei ihren Sendungen als Radiokennung während des zweiten Weltkrieges dieses Motiv nahm, um auf den bevorstehenden Sieg hinzuweisen : V als erster Buchstabe von "victory". Am glaubwürdigsten allerdings ist für mich die wieder entdeckte Liebe gerade jüngerer Amateurfunker zum Morsen: in dieser Nostalgie hat die Betriebsart eine gute Chance auf weitere liebevolle Pflege, so, wie es sich für einen Oldtimer gehört! Und Oldtimer "braucht" man zwar nicht, aber wäre es nicht schade, das menschliche Leben nur auf das zu beschränken, was man "braucht"?! DK5KE hat den Satz gesagt: "The Morse telegraphy is the big bang of the internet.".......So what?! Dem kann ich mich gut und digital anschließen!

 

NUN FÜR UNGEDULDIGE: DER CACHE

 

Nun zum Cache: um das Final zu finden, ist es nötig, zuerst die „Vorstationen“ zu finden. Du benötigst für diesen Cache Schreibzeug,Papier, eine 9 Volt Blockbatterie und Morsekenntnisse oder zumindest eine Tabelle mit Morsezeichennt.

P.S. DER CACHE KANN NICHT MIT DEM AUTO GEMACHT WERDEN, PARKEN kANN MAN ABER BEI STATION 1!    DIE 2 WEITEREN STATIONEN - INSBESONDERE STATION 2 - KÖNNEN NUR PER PEDES ODER PER DRAHTESEL GEMACHT WERDEN ! LEBENSGEFAHR BEIM PARKEN AUF DER SCHNELLSTRASSE ODER BEIM ÜBERKLETTERN VON LEITPLANKEN!!!!!!!   STATION 1 LIEGT CA.50 METER HINTER DEM PARKPLATZ AM BEGINN EINES NATURSCHUTZGEBIETES: DIE WEGE MÜSSEN NICHT VERLASSEN WERDEN!!!!!!!

Station 1: Hier hast Du 3 Alternativen, die Du natürlich auch als "Geochecker" zur Kontrolle alle ausführen kannst! Auf jeden Fall mußt Du zu den Koordinaten hingehen!:

1.)Wandle die Farben des gesuchten Wortes (zusammengeschrieben und "internationale Schreibweise") des Hints in Zahlen um : z.B. A=1, O=15, S=19 und ordne dem gesuchten Wort die Buchstaben des Alphabetes zu: also....1-ster Buchstabe des Wortes = A,  2-ter Buchstabe des Wortes = B....und dann RECHNE!

 

N 51 Grad (G - H) (A - F - 1) . (C - B) (C - B - E) (A - B + 2) Minuten

E  006 Grad (D - G) (F - E) . (C - A) (B - E - 3) (D - B) Minuten

2.)Suche einen NANO. In diesem sind die Koordinaten von Station 2 hinterlegt.

3.)Solltest Du weder mit der Rechnung klarkommen noch die Dose  finden(oder sollte sie gar gemuggelt sein), kannst Du auch 2165 m in Richtung 0,88 Grad (mit 1 Grad kommst Du auch hin) peilen.

 

Station 2:   Schließe die 9 Volt Batterie an die Elektronik an, die Du in der Box findest (VORSICHTIG......NICHT HEKTISCH SEIN). Die Elektronik sollte nun die Koordinaten des Finals in Morsezeichen geben. [Sollte die Elektronik defekt sein,(oder sollte sie gar gemuggelt sein) wird nach Mitteilung an Owner und Überprüfung durch diesen an CacherIn in der Reihenfolge des e-mail Eingangs - zeitlich versetzt - eine MIDIDATEI gesendet, die die nötige Information über die Koordinaten des Finals in Morsezeichen enthält.]

 

Station 3: Das Final ist unspektakulär, aber nach Finden der kleinen Filmdose kann man sich in einer schönen - neu angelegten Gegend - beim Spazierengehen "beruhigen". Bitte am Final alles so lassen, wie es ist, also nicht an Kordel ziehen!

 

Und nun viel Spaß und HH(Happy Hunting)


Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Süe qvr Fgngvba 1: Cbzzrf zvg ....????(Rffra!)

Süe qvr Fgngvba 2: Hagre Ubym

Süe qvr Fgngvba 3 (qnf Svany) : Tvrevtre Zntarg!

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Hier irgendwo?!
Hier irgendwo?!

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in einem Naturschutzgebiet. Bitte verhalte dich entsprechend umsichtig! (Info)
Naturschutzgebiet NSG Waldnaturschutzgebiet Knechtsteden (Info)

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Knechtstedener Wald mit Chorbusch (Info), Landschaftsschutzgebiet LSG-Zons-Knechtstedener Gruenspange_ Delrath-Uecke (Info)

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Logeinträge für Big Bang of the Internet    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

Hinweis 07. Mai 2016 rapebe hat eine Bemerkung geschrieben

Geht,wenn man den Hinweis zu ststion2 beachtet

momentan nicht verfügbar 18. April 2016 rapebe hat den Geocache deaktiviert

gefunden 16. September 2014, 14:00 tangenz hat den Geocache gefunden

Tolle Idee für Station 2. Schöne Wanderung.

 

tangenz

gefunden 17. August 2013, 18:10 Traxter Frank hat den Geocache gefunden

Vielen Dank für den liebevoll gemachten Cache! Hat viel Spaß gemacht, auch wenn am Final Muggelalam war.Stock&Stein

gefunden 14. Dezember 2010 Blinky Bill hat den Geocache gefunden

Irgendwie habe ich diese Betriebsart schon immer gehasst und dann auch noch bei Minustemeperaturen - aber trotz dieser Widrigkeit konnte ich mich bis zum Cache durchschlagen .

Marco