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Virtueller Geocache
SSVC: Berlin - Schloß Charlottenburg

 Berliner Sehenswürdigkeiten, virtuell bedost...

von Klotzi     Deutschland > Berlin > Berlin

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 52° 31.210' E 013° 17.750' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:10 h 
 Versteckt am: 28. November 2010
 Gelistet seit: 28. November 2010
 Letzte Änderung: 08. Dezember 2016
 Listing: http://opencaching.de/OCB840

14 gefunden
3 nicht gefunden
1 Hinweis
2 Wartungslogs
5 Beobachter
1 Ignorierer
751 Aufrufe
4 Logbilder
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Infrastruktur
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Beschreibung   

Die Serie SightSeeingVirtualCachesSSVC

SightSeeingVirtualCaches sind virtuelle Caches, die euch Sehenswürdigkeiten in ganz Deutschland zeigen. Die Caches dieser Serie sind immer OC-Only und nur mit einem Passwort, das an der Cachelocation zu finden ist, logbar.
Ihr könnt gerne mit einem Foto loggen, das ist aber keine Pflicht.
Weitere Caches der Serie SightSeeingVirtualCaches findet ihr über diese Suche

 

 



Das Schloß Charlottenburg

 

Das Schloß (c) 2009 by Schrottie 


Das Schloss Charlottenburg befindet sich im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin. Es gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Geschichte:

Nachdem Sophie Charlotte ihrem Gemahl Kurfürst Friedrich III. 1694 ihren Landsitz auf Caputh bei Berlin zurückgegeben hatte, übergab dieser ihr am 30. Juni 1695 als Ersatz das Dorf Lietze/Lützow etwa sieben Kilometer vor Berlin sowie ein Grundstück. Im Jahr 1696 beauftragte Sophie Charlotte den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz. Allerdings starb Nehring schon einige Monate später und Martin Grünberg übernahm die Ausführung des Ausbaus. Der Kernbau war zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein, er umfasste seinerzeit den mittleren Teil mit zwei Risaliten. Außerdem wurde wegen der Vorliebe der Königin für Opern und musikalische Darbietungen ein freistehendes kleines Opernhaus errichtet. So wurde das Schloss auch Sophie Charlottes Musenhof genannt. Am 11. Juni 1699 wurde das kleine Schloss eingeweiht und seitdem von Sophie Charlotte als Residenz genutzt. Sein Name wurde nach dem nahe gelegenen Dorf Lietzenburg/Lützenburg gewählt.

Architekt Grünberg trat 1698/1699 von seinem Amt zurück. Es war wahrscheinlich der Baumeister Andreas Schlüter, der die weiteren Arbeiten veranlasste. Für das Gesinde und die Betriebsräume wurden zwei südwärts gerichtete Gebäude errichtet, die den Hof abgrenzten.

Nach der Krönung Friedrichs zum König Friedrich I. in Preußen und Sophie Charlottes zur Königin in Preußen im Jahr 1701 übernahm Eosander von Göthe den weiteren Ausbau. Er ließ das Schlossgebäude bis zur Flucht der Hofgebäude verbreitern und diese bis an das Schloss verlängern, sodass eine Dreiflügelanlage entstand.

Nach dem Tod Sophie Charlottes am 1. Februar 1705 im Alter von nur 37 Jahren nannte der König das Schloss und die angrenzende Siedlung ihr zu Ehren „Charlottenburg“. Der König beauftragte auch diesmal Eosander von Göthe mit dem weiteren Ausbau. Von 1709 bis 1712 wurden das zurückspringende Mittelstück zu einem vorspringenden Risalit ausgebaut und die markante Schlosskuppel darüber errichtet. Auf der Westseite wurde der Bau um eine Orangerie und eine Kapelle erweitert. Eine entsprechende Orangerie auf der Ostseite war geplant, wurde aber zunächst nicht ausgeführt. Die Große Orangerie diente der Überwinterung seltener Pflanzen. Während der Sommermonate, wenn über 500 Apfelsinen-, Zitronen-, und Pomeranzenbäume den Barockgarten zierten, war die Orangerie regelmäßig prachtvoller Schauplatz höfischer Festlichkeiten.

Nach dem Tode Friedrichs I. im Jahr 1713 führte das Schloss Charlottenburg unter dessen Nachfolger Friedrich Wilhelm I. ein Schattendasein. Seinem ökonomischen Sinn widerstand es jedoch, das Schloss gänzlich zu vernachlässigen. So wurden dem Bau die notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen nicht versagt; auch mussten die Räume in der kalten Jahreszeit geheizt werden, damit die „paneelarbeit und meubles nicht verstocken“. Das freistehende Opernhaus übergab er den Bürgern zum Abriss als Material zum Bau einer Schule.[1] Friedrich Wilhelm I.wusste das Schloss für offizielle und repräsentative Zwecke durchaus zu nutzen. Hier wurde 1725 mit Georg I. von England der „Charlottenburger Vertrag“ abgeschlossen, der dem brandenburgischen Hause die Erbansprüche auf Jülich-Kleve sicherte. Ebenso herrschte im Schloss tagelang festliches Leben, als August der Starke im Sommer 1728 dem König einen Gegenbesuch abstattete.

Sofort nach dem Tode Friedrich Wilhelms 1740 machte der neue König Friedrich II. (später „Der Große“ oder „Alter Fritz“ genannt) Charlottenburg zu seiner Residenz. Er fühlte sich zu diesem Ort, an dem seine schöngeistige und hoch gebildete Großmutter Sophie Charlotte gewirkt hatte, sehr hingezogen. So ließ er zunächst Räume in Obergeschoss des Mittelbaus (Altes Schoss) für sich herrichten. Die von Friedrich Christian Glume ausgeführten – und im Zweiten Weltkrieg gänzlich verloren gegangenen – Schnitzereien der Vertäfelungen waren noch so unbeholfen, dass sie lange Zeit für Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert gehalten wurden. Friedrich Wilhelm IV. und seine Gemahlin Elisabeth bewohnten später diese Räume. Gleichzeitig hatte Friedrich den Auftrag gegeben, das Schloss durch Knobelsdorff für seine Bedürfnisse im Stil des Rokoko erweitern zu lassen, wobei – anstelle der geplanten, aber unter seinem Vater nicht mehr verwirklichten östlichen Orangerie – der Neue Flügel (seit der Nachkriegszeit Knobelsdorff-Flügel genannt) entstand. Danach erlosch Friedrichs Interesse an Charlottenburg jedoch zugunsten des 1747 fertiggestellten Schlosses Sanssouci bei Potsdam.

Seine heutige Form erhielt das Schloss unter Friedrich Wilhelm II. mit dem Schlosstheater am Ende des westlichen Flügels und mit der Kleinen Orangerie von Carl Gotthard Langhans. Es spielte in der Geschichte des deutschen Theaterwesens eine wichtige Rolle, er machte es zu einer Pflegestätte der unter Friedrich dem Großen vernachlässigten deutschen Literatur. Ab 1795 gab es freie Theaterkarten für Bürgerliche. Im Neuen Flügel ließ sich Friedrich Wilhelm II. auf der Südseite des ersten Stockwerks eine Winterwohnung sowie im Erdgeschoss der zum Park gelegenen Nordseite eine Sommerwohnung im Stile des Frühklassizismus völlig neu einrichten. Außerdem wurde eine weitere Orangerie (Kleine Orangerie) hofseitig gegenüber der Großen Orangerie errichtet. Sie umfasste zwei Wohnungen für die Gärtner und ein Gewächshaus in der Mitte.

Friedrich Wilhelm III. ließ im Innern des Schlosses keine größeren Veränderungen vornehmen. Lediglich nach der Rückkehr aus dem Exil kam es zur völligen Neugestaltung des Schlafzimmers der Königin LuiseKarl Friedrich Schinkels. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurden unter anderem die Räume des ersten Stockwerks des Alten Schlosses (Mittelbau) im gravitätischen Stil des späten KlassizismusRokoko für ihn und seine Gemahlin Elisabeth als Wohnung neu eingerichtet. Nach dem Tode Friedrich Wilhelms IV. 1861 nutzte Königin Elisabeth das Schloss als Witwensitz. Wilhelm I. zeigte wenig Interesse an Charlottenburg. nach Entwürfen sowie Neo-

Im sogenannten „Dreikaiserjahr“ 1888 diente das Schloss König Friedrich III., dem todkranken „99-Tage-Kaiser“ als Residenz.

 

(Quelle: WIKIPEDIA)

 

Zum Cache:

Um diesen virtuellen Cache zu loggen, begebt euch zum Schloß Charlottenburg und löst folgende Aufgaben:

  1. Geht auf den Schloßplatz (der Platz mit der großen Statue) und geht zu dem linken Eingang. Merkt euch hier das erste Wort nach dem Querstrich!
  2. Um auf den Schloßplatz zu kommen, seid ihr zwischen zwei Kriegern hindurch gegangen. Zählt die großen goldenen Spitzen am Zaun (s. Spoiler) zwischen ihnen!

Um zu loggen setzt nun die Ergebnisse wie folgt zusammen: "namezahl". Beachtet, das evtl. vorhandene Umlaute angepasst werden sollen (also ö wird zu oe, ü wird zu ue, usw. AUSNAHME ß bleibt ß!!).

Bsp: Würde der Name Schloß lauten und wäre die Zahl 10, dann wäre das Logpasswort "schloß10". Einfach, oder?

 

Bilder

Spoiler für die goldenen Spitzen
Spoiler für die goldenen Spitzen

Hilfreiches

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Logeinträge für SSVC: Berlin - Schloß Charlottenburg    gefunden 14x nicht gefunden 3x Hinweis 1x Wartung 2x

OC-Team archiviert 08. Dezember 2016 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als 12 Monaten „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

OC-Team momentan nicht verfügbar 07. Dezember 2015 mic@ hat den Geocache deaktiviert

Den Vorlogs zufolge ist dieser virtuelle Cache zur Zeit nicht lösbar. Sobald der Cache wieder gesucht werden kann, so kann dieses Listing durch den Owner selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

Hinweis 06. August 2015, 16:59 Kassena Tomat hat eine Bemerkung geschrieben

Immer noch Baustelle. Teil 1 nicht machbar. Wird auch noch dauern, daher wäre eine Änderung der ersten Aufgabe sinnvoll.

nicht gefunden 25. März 2015, 13:17 martl hat den Geocache nicht gefunden

Gefällt mir! Leider ist hier Baustelle so dass ich vermute dass das erste Wort nicht gefunden werden kann? Bitte überprüfen.

TFTC
Martina

Bilder für diesen Logeintrag:
martl @ Schloß Charlottenburgmartl @ Schloß Charlottenburg
Baustelle linker Eingang @ Schloß CharlottenburgBaustelle linker Eingang @ Schloß Charlottenburg

gefunden 08. April 2013 ge0rg hat den Geocache gefunden

Heute nochmal vor Ort gewesen.
Danke dem owner für die Antwort.ge0rg