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Die Cachebeschreibung ist veraltet.

 
Türme-Tour

 Türme Tour - auf den Spuren der mittelalterlichen Stadtmauer

von nysgjerrig     Deutschland > Baden-Württemberg > Schwäbisch Hall

Diese Cachebeschreibung ist wahrscheinlich veraltet. Weitere Erläuterungen finden sich in den -Logeinträgen.

N 49° 06.466' E 009° 44.104' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:30 h 
 Versteckt am: 24. Juni 2011
 Gelistet seit: 25. Juni 2011
 Letzte Änderung: 25. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OCCA4E
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur

Beschreibung   

Multi- Cache mit 29 Stages und Final rund um Schwäbisch Hall

 

Dieser lange Multi führt Dich einmal rund um die Altstadt Schwäbisch Halls –

entlang den Resten der Stadtmauer und vorbei an Türmen und Turmresten.

An fast jeder Stage findest Du einen Turm oder Turmrest und dort musst du eine Zahl finden oder etwas zählen. An vielen Türmen gibt es Tafeln mit Infos zu den einzelnen Türmen.

Die Gesamtstrecke sind ca. 3,5 km - und bei richtiger Rechnung gibt es am Ende auch ein Final (T 2)zu heben.

 

Kurzer Überblick über die Stadtmauer von Schwäbisch Hall

Schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung Schwäbisch Halls anläßlich der Weihe der Kirche St. Michael 1156 gab es hier eine Besiedlung. Die ersten Teile der Stadtmauer wurden gegen Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, die Vorstädte wurden im Laufe des 14. Jahrhundert ummauert.

Das mittelalterliche Hall bestand aus 3 Stadtteilen, und jeder dieser Stadtteile hatte einen steinernen Gürtel – der Ring um die Kernstadt war 1710 m lang, um die Gelbinger Vorstadt 1028 m und um die Katharinenvorstadt 1336 m.

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Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde die Stadtmauer oft erweitert, vergrößert, verändert. An der Lage der Türme kann man den Entstehungszeitraum eingrenzen – die ersten Türme standen noch hinter der Stadtmauer – während die Türme aus späteren Ausbauperioden vor der Stadtmauer angelegt wurden. An einige Stellen wurde vor der eigentlichen Stadtmauer ein Zwinger gebaut. (eine niedrigere vorgelagerte Mauer mit unbebautem Bereich dazwischen, der später oft zur Tierhaltung oder als Garten genutzt wurde – und wird)

Die Gestalt der Türme wurde ebenfalls oft verändert – manchmal erhöht, aus Zinnenkränzen wurde Spitzdächer oder Fachwerkstockwerke wurden aufgesetzt.

Die Mauern von Hall allerdings beschirmten weniger einen Waffenplatz, als einen Gewerbeort mit Markt- und Münzrecht und gespeicherten Warenvorräten. Hall entstand aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aus militärischen Gründen auf diesem nicht vorteilhaften Platz in Tallage. Und die Mauer hatte vor allem gegen Ende des Mittelalters repräsentativen Charakter. Gegen einen militärischen Angriff von den umliegenden Höhen hätte Hall keine Chance gehabt.

Ende des 18. Jahrhunderts verlor die Mauer an Bedeutung. Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts wurden große Teile der Stadtmauer zurückgebaut und Tore zerstört.

Dennoch sind heutzutage noch 15 Türme/Tore und 11 Turmreste/ Nachbauten von ehemals 57 Wehrbauten Türmen und Toren vorhanden.

Die Haupttore für große Wagen aus/in die Stadt waren

das Weilertor ( Stage 5, Richtung Gailenkirchen und Waldenburg),

das Gelbinger Tor ( Stage 13 , kocherabwärts, Richtung Gelbingen ),

das Langenfelder Tor ( Stage 21, Richtung Crailsheim und Ellwangen)

das Riedener Tor (und Lullentor) ( WP 29.01 und Stage 1, Richtung Südwesten )

und zeitweise das Limpurger Tor ( Stage 25 kocheraufwärts, Richtung Gaildorf)

An diesen Toren gab es Zugbrücken und es wurde der Ein- und Ausfuhrzoll erhoben. Aber es gab noch weitere kleinere Tore und Türchen in der Mauer – und innerstädtische Tore von einem Stadtteil in den anderen.

Ursprüngliche Stadtmauern mit Dach sind nur noch an ganz wenigen Stellen zu bewundern - am Schiedgraben (Stage 20 bis 22), am Gerberturm ( Stage 6) und am Josenturm ( Stage 11).

 

Quelle: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966



 

Diese Runde führt Euch an allen Türmen vorbei und gibt Euch einen Eindruck von der Größe des mittelalterlichen Halls ( der Name Schwäbisch kam erst im 20. Jahrhundert dazu.)

 

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Für die ca. 3,5 km lange Tour wird man 3 - 4 Stunden brauchen – und sie verläuft immer auf Asphalt ( nur der Weg zum Final ist ein Schotterpfad).

Gegen Ende mag es anstrengend sein – aber es ist eben auch keine Tour für Statistikcacher!

Für die Berechnung des Bonus brauchst Du von jeder gefunden Zahl die einstellige Quersumme.

Dazu musst Du alle Ziffern der Zahl zusammen zählen, bis du eine einstellige Zahl bekommst. Falls dies beim ersten Mal nicht klappt, nochmals die Quersumme bilden. Auch einstellige Zahlen haben eine Quersumme – sich selbst!

Gefundenden und abglesenen Zahlen sind Kleinbuchstaben zugeordnet – der Quersumme die Großbuchstaben.

Weiter unten gibt es eine Tabelle , in die du die Quersummen eintragen kannst.

Öffnungszeiten: An Pfingstsonntag ist der Cache nachmittags nicht zu machen, während des Sommernachtsfestes (ein Samstagabend Ende August) auch nicht.

 

 

 

Quersumme

Parkplatz

N 49° 06.466

E 009° 44.104

Auch für Bahnfahrer gut zu bewältigen – Start am Bahnhof Schwäbisch Hall

 

Stage 1.00 Pulverturm



N 49° 06.580

E 009° 43.951

Diese Bastion wurde erst bei späteren Stadtmauerausbauten errichtet. Sie blieb auch stehen, als die Stadtmauer geschleift wurde – erst im zweiten Weltkrieg wurde der Turm bei einem Bombenangriff zerstört.

Ungefähr am heutigen Eingang zum Tunnel stand das Lullentor – bis zum Jahre 1490 war diese Tor der wichtigste Zugang gen Südwesten - als dann das Riedener Tor (WP 29.01 )gebaut wurde, wurde es vermauert.

Wann wurde der Turm errichtet? a =









A =

Stage 2.00 Rinderbachturm

N 49°06.573

E 009°43.903

 

Einer der vielen Türme am Hirschgraben

Zähle die Anzahl der Lampen an diesem Nachbau.

b =

B =

Stage 3.00 Hirschgraben

WP 3.01 N49°06.621 E009°43.903

WP 3.02 N49°06.647 E009°43.904

WP 3.03 N49°06.671 E009°43.880

 

Auf diesem Weg kommt Ihr an mehreren Turmnachbauten vorbei.

Diese müsst Ihr zählen.

Der Weg führt Euch jetzt über WP 3.01 entlang der Stadtmauer des Hirschgrabens.

Man muss sich ein kurzes Stück von der Mauer entfernen (über WP 3.02), um zu WP 3.03 zu gelangen

( Es gibt auch einen nicht ganz legitimen Trampelpfad, der Euch direkt zu WP 3.03 führt)

Hier im Hirschgraben standen im Mittelalter mehrere gleich aussehende Türme : Roßdorfturm, Bachensteinturm, Schletzenturm, Senftturm, Morsteinturm und Schneewasserturm.

Einige dieser Türme sind als halbrunde Metallgestelle nachgebaut.

Wie viele solcher Nachbauten sind auf dem Weg bis zu Stage 4.00? Diese Zahl sei c =

C =

WP 3.04 N49°06.759 E009°43.839

Hier kann man nichts mehr von der Stadtmauer erkennen. Früher führte ein kleines Türchen in der Stadtmauer zu den Gärten und Weinbergen entlang des Heimbacher Baches hinaus – die heutige Straße wurde erst 1846 angelegt.

 

Stage 4.00: Scharfrichterturm

N49°06.814 E009°43.848

So wie dieser noch erhaltene Turm sahen auch die Türme der Stage 3 aus. Hier allerdings ist ein Häuschen direkt an die Stadtmauer gebaut – darin wohnte früher der Scharfrichter.

Neben dem Turm ist ein alter Absperrhahn mit verrosteten Drehrad. Nicht drehen! Wie viele Löcher hat der äußere Ring dieses Rades?

Diese Zahl sei d =

D =

WP 4.01 N49°06.933 E009°43.919

 

Der sicherste Weg zum nächsten Turm führt durch die Unterführung bei Wp 4.01

 

Stage 5.00: Weilertor.

N49°06.838 E009°43.933

Dieses Tor hatte eine wichtige Funktion für den Weg Richtung Gottwollshausen, Gailenkirchen und weiter nach Waldenburg. Es wurde mehrmals erweitert. Die Bastei im Weilertorturm, die dem Torwächter als Wohnung diente, wurde 1526 errichtet.

Zähle die parallelen Balken auf gleicher Höhe, die die Holzdecke im inneren Tor tragen e =

E =

WP 5.01 N49°06.856 E009°43.984

 

Weiter geht´s

 

Stage 6.00 Gerberturm

N49° 06.824 E009°43.983

Zwischen Weilertor und Gerberturm ist noch ein relativ ursprüngliches Stück Stadtmauer erhalten. Hier am Gerberturm gab es für die Gerber einen Zugang zum Kocher, um ihre Felle zu waschen.

Suche und finde eine Hausnummer. f =

F =

Stage 7.00 Brückentor

N49°06.785 E009°44.018

An dieser Stelle stand früher das Brückentor, das den Zugang zum Stadtteil auf der anderen Seite des Kochers bewachte. Hier war höchstwahrscheinlich die erste Steinbrücke in Hall – und bis in 20. Jahrhundert die wichtigste Straße über den Kocher.

An einem Haus findest Du ein altes Wappen mit einer Jahreszahl.

g =

G =

Stage 8.00 Diebsturm

N49° 06.851 E009°44.037

Dieser Turm gehörte zu einer kleineren Toranlage.

Zähle die waagrechten und senkrechten Stäbe am unteren Fenster

h =

H =

WP 8.01 N49°06.835 E009°44.135

Jetzt führt der Weg auf der Innenseite der Stadtmauer zum nächsten Turm

 

Stage 9.00 Klingenturm

N49°06.841 E009°44.153

An dieser Stelle macht die Stadtmauer einen Knick – und die Mauer der Altstadt geht in die Mauer der Gelbinger Vorstadt über.

Vor kurzem war hier die Stadtmauer noch höher und hatte mehrere Schießscharten – die Mauer wurde aber wegen der Neugestaltung rund ums Kocherquartier zurückgebaut..

Gen Norden hat man einen Blick entlang der noch erhaltenen Teile der Stadtmauer der Gelbinger Vorstadt und auf das neueste große Bauwerk der Stadt – ob es wohl auch mehrere hundert Jahre stehen bleibt?

Der Turm wurde im 18. Jahrhundert zurückgebaut und erhielt einen Fachwerkaufsatz.

Am Turm findest Du (an unterschiedlichen Stellen) zwei Jahreszahlen – eine aus dem 20. Jahrhundert und eine aus dem 18. Jahrhundert.

Bilde die ( positive) Differenz. Diese Zahl sei i =

I =

Stage 10.00 Säumarktturm

N 49° 06.829 E009°44.199

Vorerst der letzte Turm der ehemaligen Altstadtbefestigung. Als einziger der ältesten Türme steht er außerhalb der eigentlichen Stadtmauer.

Zwischen Klingenturm und Säumarktturm stand früher das Stätttor – sehr bedeutend vor allem bevor die Vorstadt befestigt wurde.

Finde die Hausnummer an dem Turm. j =

J =

Stage 11.00 Josenturm

N49° 06.928 E009°44.156

Nun führt die Tour weiter in die Gelbinger Gasse.

Bevor die Gelbinger Vorstadt ummauert wurde, führte hier schon eine Landstraße nach Gelbingen mit einer Abzweigung zum Kocher. An dieser Stelle stand seit ca. 1250 die Jodokuskapelle – und der jetzige Josenturm ist der mehrmals um- und höhergebaute ehemalige Turmchor der Kapelle.

Blicke nach oben – an einem senkrechten Balken im oberen Teil des Turmes siehst Du eine Jahreszahl.

Diese sei k =

K =

Stage 12.00 Mühlenbollwerk

N 49° 07.023 E009°44.117

Diese Stage war ursprünglich kein Gebäude, sondern nur ein Geviert mit Mauern – ein Bollwerk mit Schießscharten.

Der eigentlich Röhlerturm stand rechts versetzt nach hinten, von ihm sind nur noch Grundmauern zu erkennen.

Der Aufbau auf das Mühlenbollwerk entstand im 18. Jahrhundert – trotzdem kann man heute noch gut den alten Mauerteil erkennen.

Unterhalb des Mühlenbollwerks am Dreimühlenwehr gab es drei Mühlen – dort wo neue Omnibusbahnhof ist, floss noch im 20. Jahrhundert ein Arm des Kochers. Durchs Mühlenbollwerk konnte man über eine Rampe zu den Mühlen gelangen.

Im alten unteren Mauerteil des Mühlenbollwerks kann man auf einer Höhe einige fast quadratische gleichartige Maueröffnungen/Fenster erkennen (Nicht die schmalen Schießscharten!)

Anzahl der Maueröffnungen ( aller 3 Seiten) l =

L =

WP 12.01

N 49° 06.948 E009°44.166

Leider kann man jetzt nicht der Stadtmauer weiter folgen

Also - zurück zu vorherigen Stage und über WP 12.01 durch die Gasse zum nächsten Turm

 

Stage 13.00 Winzerturm

N49° 07.106 E009°44.158

Der Winzerturm ist der einzige erhalten Turm im Norden der Stadt. Er war einer von zwei Ecktürmen der Gelbinger Vorstadtmauer und gehörte zur Toranlage des Gelbinger Tores, die am Ausgang der Gelbinger Gasse stand und ähnliche Ausmaße hatte wie das noch erhaltene Langenfelder Tor. Die beiden runden Ecktürme wurden 1515 als Verstärkung des Gelbinger Tores gebaut

Schau Dich genau um – dieser Turm hat eine Schießscharte, die (umgedreht) einen Buchstaben unseres Alphabets ähnelt

Nummer des Buchstabens im Alphabet. m =

M =

Stage 14.00 Schreyerturm

N49° 07.018 E009°44.228

Vom Schreyerturm ( Vor die Stadtmauer in den Zwinger gebaut) kann man heute noch ein Fundament und einen Ende des letzte Jahrhunderts nachgebauten Steg sehen – und wenn man hinunter schaut, sieht man den Boden des Turmes . Ungefähr auf dieser Höhe war die Grabensohle des“ Langen Grabens“.

Hier findest Du eine Jahreszahl n =

N =

WP 14.01 Beyschlagturm

N49° 06.902 E009°44.247

Zwischen dem Schreyerturm und diesem hier stand noch der auch rechteckige Wibelturm – von ihm ist nichts mehr zu sehen. Das runde Türmchen am Landratsamt hat keinerlei historische Bedeutung.

Hier gibt es KEINE Zahl !

 

Stage 15.00 Wetzelturm / Kelkertor

N49° 06.811 E009°44.262

Direkt neben dem Wetzelturm war früher das Kelkertor – ein wichtiger Durchgang Richtung Galgenberg,. Der Wetzelturm wurde mehrmals umgebaut und erhielt den halbrunden Fachwerkaufsatz erst sehr spät.

Am Turm gibt es einen Tafel mit mehr Infos.

Wann erhielt der Wetzelturm Fachwerkaufsatz? o =

O =

Stage 16.00 Malefizturm

N49° 06.817 E009°44.238

Noch eine Tafel mit Informationen – ursprünglich war an der Stelle der Straße ein Tiefer Graben.

Von hier aus kann man die andere Seite des Säumarktturms sehen – der Bau zwischen den beiden Türmen ist im ehemaligen Zwinger gebaut und diente als Gefängnis.

Wann ungefähr wurde dieser Turm gebaut? p =

P =

Stage 17.00 Hezennestturm

N49° 06.796 E009°44.276

Nur das Fundament blieb übrig – in diesem Turm wurden im Mittelalter Frauen festgehalten. Die Mauer an der man jetzt entlangläuft ist aber nicht die Stadtmauer – sondern die ehemals vorgelagerte Zwingermauer.

Zähle eine Reihe Platten im Boden des Turmes – vom Eingang bis zur hinteren Mauer. Auch ( eine) angefangene Platte mitzählen!

q =

Q =

Stage 18.00 Stadtmauer

N49° 06.765 E009°44.318

Einige Meter alte Stadtmauer – darauf hat man ein Gebäude gebaut. In diesem Gebäude war früher einen Schule untergebracht. Zuerst als Holzgebäude, später wurde dann das steinerne Torhaus gebaut.

Suche eine in Stein gemeißelte Zahl. r =

R =

Stage 19.00 Stadtmauer

N49° 06.724 E009°44.358

Bei den Bauarbeiten zur Unterführung wurde ein Stück Stadtmauer freigelegt.

Aus welcher Zeit stammt dieser Teil der Stadtmauer??

s =

S =

Stage 20.00 Folterturm

N49° 06.685 E009°44.341

Dieser Turm ist heute ganz unscheinbar – früher war er der höchste Turm der Stadtmauer und hatte ein Verließ und zudem Funktionen als Bergfried.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde er zurück gebaut.

Eng an den Folterturm wurde Anfang des 15. Jahrhunderts das Büchsenhaus/ der Neubau errichtet. Er hatte keinerlei Verteidigungsfunkionen, sondern diente vielmehr als Kornspeicher.

Links neben/hinter dem Turm kann man noch das längste erhaltene Stück der Haller Stadtmauer und des ehemaligen Wehrgangs sehen und dessen Ausmaße im Mittelalter erahnen.

Zähle die schmalen (gleichlangen) Holzlatten am Wehrgang von der Mauer des Folterturms bis zum ersten Fenster. t =

T =

Stage 21.00 Langenfelder Tor

N49° 06.694 E009°44.388

Diese Seite der Stadtmauer war besonders gut ausgebaut – es gab immer wieder Rivalitäten und Zollstreitigkeiten mit den nur wenige hundert Meter entfernt auf einer Burg und im angrenzenden Gebiet ( Gaildorf, Obersontheim) herrschenden Schenken von Limpurg. Schaue auch mal nach oben, wenn Du durchs Tor gehst, das alte Pechloch kann man noch sehen.

Im äußeren Tor ist ein Haus an die Stadtmauer gebaut. Welche Hausnummer hat das Häuschen? u =

U =

Stage 22.00 Pechnasenturm

N49° 06.670 E009°44.341

Um noch einen Eindruck von den Bauleistungen im Mittelalter zu geben – das ursprüngliche Niveau des Geländes lag oberhalb der Pechnasen und die Grabensohle noch einige Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus. Pechnasen sind nach unten offen Vorbauten/ Erker. Durch die Öffnungen konnte man Unrat oder Pech auf Angreifer schütten.

Wie viele Pechnasen hat dieser Turm? v =

V =

Stage 23.00 Kastengärtle

N49° 06.665 E009°44.309

Das Kastengärtle war früher wohl befestigt mit einem mächtigen Zinnenkranz und wurde lange vor dem Neubau erbaut.Hier gibt es Ausblick auf die Stadt und für alle müden Füße und Beine eine Bank!

Wie viele Holzlatten hat die Bank? w =

W =

Stage 24.00 Mantelturm

N49° 06.659 E009°44.315

Erst im 1987 wurde dieser Turm wieder freigelegt und mit ihm der Graben hangabwärts – der Graben war viele Jahre aufgefüllt und bebaut.

Der Turm erhielt ein Treppenhaus und der Treppenweg in ehemaligen Zwinger hinunter zu den Herrengassen wurde gebaut.

Die Höhe des Turmbodens entspricht ungefähr der ehemaligen Tiefe des Schiedgrabens (unterhalb der heutigen Straße).

Zähle die Schießscharten auf der untersten Turmetage. x =

X =

Stage 25.00

Limpurger Tor



N49°06.635

E009°44.278

Diese Toranlage war wegen Streitigkeiten mit den benachbarten Limpurgen viele Jahrzehnte zugemauert.

An einer Mauer in der Nähe findet ihr den alten Wappenstein des Tores.

An wievielten Tag eines Monats im Jahre 1543 wurde das Tor wieder geöffnet? y =

Y =

WP 25.01 N49°06.634 E009°44.253

Entlang des Grabens

 

WP 25.02 N49°06.636 E009°44.256

Über die Brücke zurück in die Stadt

 

Stage 26.00 Museum

N49° 06.651 E009°44.215

Direkt am/ neben dem Eingang des Museums vorbei geht es zu einem Durchgang Richtung alte Stadtmühle und Kocher.

Hier war vielleicht auch früher ein kleines Törchen.

In diesem überdachten Durchgang zur Mühle findet ihr ein altes Stadtwappen – und darunter eine Nummer. z =

Die Zahl findet man IM Gang, nicht außerhalb!

Z =

Stage 27.00 Unterwöhrdstor

N49° 06.674 E009°44.178

Im Mittelalter war hier zumindest ein Durchgang, vielleicht sogar ein höherer Turm – hiervon ist nichts mehr zu sehen. Aber stattdessen gibt es am benachbarten Haus ein Tafel über die Höhe des Hochwassers im Jahre...

Die Jahreszahl des Hochwassers ä =

Ä =

Stage 28.00 Sulferturm

N49° 06.678 E009°44.122

Früher gab es keine Brücke - das Tor des Sulferturms ( um 1200 gebaut) führte zu einer Furt durch den Kocher (Sulfurt-turm, Sul - sole) – der Weg führte dann weiter über den Unterwöhrd zur Katharinenvorstadt. Der jetzige Holzsteg wurde erst 1779 erbaut., Rechts neben Steg und Turm kann man auf halber Höhe ein kleines Törchen erkennen – von dort ging schon früher ein kleiner Fußgängersteg über den Fluss. Der jetzige Haalplatz/ Parkplatz lag einige Meter tiefer, dort standen die Siedehäuser in denen das Sole gesotten wurde. Die Haalplatzmauer ist der Rest der ehemaligen Stadtmauer, allerdings war sie im Mittelalter vier Meter höher. An der der Haalmauer zugewandten Seite des Sulferturmes kann man noch das Türchen erkennen , das zu dem Wehrgang auf der Haalmauer führte.

Welche Jahreszahl steht auf der Wetterfahne? ö =

Ö =

Stage 29.00 Roterstegturm

N49° 06.647 E009°44.063

Wenn ihr um den Turm herumgeht, kommt ihr zu einigen Treppenstufen und einer Türe in den Turm – diese Türe war früher der Zugang zum Wehrgang auf der Stadtmauer.

Wie viele große Holzkreuze zählt ihr an der Deckenkonstruktion des Roten Stegs? ü =

Ü =

WP 29.01 N49°06.588 E009°44.068

Hier stand früher das Riedener Tor, das Ende des 15. Jahrhunderts entstand – und an Stelle vom Lullentor ( Stage 2) den Zugang zur Stadt von dieser Seite aus gewährte – Der Weg zur Stadt führte immer noch am Lullentor vorbei und dann entlang des Stadtgrabens – so dass man Ankommende von der Stadtmauer aus gut beobachten konnte

 

WP 29.02 N49°06.570 E009°44.037

Dieser Weg führt Euch durch den ehemaligen Grüngürtel quasi an der Außenseite der ehemaligen Stadtmauer zurück zum Pulverturm.

-

 

 

Hier kannst Du Deine Quersummen eintragen:

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

Ä

Ö

Ü

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontrollsumme der Quersumme der ersten 5 Stages ( A bis E ) = 27

Kontrollsumme der Quersumme der zweiten 5 Stages ( F bis J ) = 21

Kontrollsumme der Quersumme der dritten 5 Stages ( K bis O ) = 23

Kontrollsumme der Quersumme der vierten 5 Stages ( P bis T ) = 26

Kontrollsumme der Quersumme der fünften 5 Stages ( U bis Y ) = 26

Kontrollsumme der Quersumme der letzten 4 Stages ( Z bis Ü ) = 22

 

Berechnung des Finals

Für das Final braucht ihr alle errechneten Quersummen. ( Klammern nicht miteinander multiplizieren, jede Klammer steht für eine Zahl der Koordinate!)

 

Am besten erreicht ihr das Final auf Wegen und Pfaden

über Wegpunkt

N 49° (Z-D) (Ü+J). B ( U+ F) X

E 009° Y O. (G +I) W H

 

!!!ACHTUNG!!!

! Das Final ist nur über den zu errechnenden Wegpunkt zu erreichen!

!Querfeldein – Cacher – Experimente sind unnötig und gefährlich!

 

Finalbei

N 49° (A-E) L. Ö T M

E 009° Ä P. S (K+R) Q

 

 

Der Weg zum Final kann bei Regenwetter etwas rutschig sein.

Aber man muss Wege und Pfade nie verlassen.

 

Unbedingt über empfohlenen Wegpunkt zum Cache gehen!

 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Ibz Jrtchaxg xbzzraq yvaxf ibz Csnq.
Uvagre Fgrvara nz Onhz.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

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Logeinträge für Türme-Tour    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

Hinweis Die Cachebeschreibung ist veraltet. 08. April 2016 following hat eine Bemerkung geschrieben

Zusätzlicher Hinweis von einer anderen Website zur Station 11:

"Wegen eines Baugerüstes ist die Zahl oben nicht erkennbar - aber unten am Turm ist eine Tafel mit Infos über den Turmaufbau - samt gesuchter Jahreszahl."

Hinweis 07. September 2013 goof390 hat eine Bemerkung geschrieben

hier werde ich wohl nochmal vorbeisehen müssen und ein paar stationen noch nachzuholen.
ist schon eine große tour die heute meinen zeitrahmen gesprengt hat.
auch war das mtb am treppenhaus dafür nicht wirklich gut geeignet.
komme aber bestimmt wieder vorbei für die restliche runde.
grüße goof390

gefunden 18. Februar 2012 aukue hat den Geocache gefunden

Nach jahrelanger Opencaching-Abstinenz bin ich hier nun wieder häufiger unterwegs und logge daher alle meine Funde nach.

 

Schöne und informative Tour durch Hall!

Viele dieser Türme sind uns vorher noch nie richtig aufgefallen.
Alles in allem waren die Infos gut zu finden, und wir sind schneller am Final (nette Location) gestanden als wir erwartet hatten.

Hat Spaß gemacht, und wir haben wieder ein paar weitere Ecken von Hall kennengelernt.


Gruß aukue

gefunden Empfohlen 24. Juni 2011 Fliegenpilz hat den Geocache gefunden

siehe Log bei gc

Vielen Dank an nysgjerrig für den doch sehr aufwändigen Cache
und viele Grüße vom Fliegenpilz

gefunden 10. Juni 2011 Salzkristall hat den Geocache gefunden

Quer durch Hall und 1000 Türme und Tore neu und wieder-entdeckt.

Danke für die Runde.