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Rätselcache
BUND Bonn Geocaching-Tour Süd

 Auf Entdeckungsreise zu den ökologischen Bonner "Hot Spots"

von BUND Bonn     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Bonn, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „gesperrt“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 39.281' E 007° 11.670' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: gesperrt
 Zeitaufwand: 3:30 h   Strecke: 17.5 km
 Versteckt am: 09. April 2012
 Gelistet seit: 11. März 2012
 Letzte Änderung: 23. August 2016
 Listing: http://opencaching.de/OCDCF9

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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

 

A) Allgemeines

Begeben Sie sich auf eine der vier Touren des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) zu ökologischen "Hot Spots" in und um Bonn. Die Touren (Tour Nord, Ost, Süd und West) führen zu einzelnen Stationen mit ökologischen Besonderheiten, aber auch zu ökologischen "Brennpunkten". Zu jeder Station gibt es Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt, ihre Besonderheiten, aber auch ihre möglichen aktuellen oder vergangenen Gefährdungen.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage (hier können Sie auch eine ausführliche Tourenbeschreibung herunterladen).

 

Bei jeder Station sind knifflige Fragen zu lösen. Drei Antwort-Alternativen stehen jeweils zur Wahl. Jeder Antwort ist ein Buchstabe zugeordnet. Mit den richtigen Antworten ergibt sich so am Ende der Tour ein Lösungswort.

Zur Logfreigabe geben Sie das Lösungswort bitte im Eingabefeld  „Kennwort zum Loggen“ ein. Zusätzlich sind Sie herzlich eingeladen, am BUND-Geocaching-Gewinnspiel teilzunehmen. Mehr dazu hier.

 

Die Touren sind so gewählt,  dass die Zielpunkte der einzelnen Stationen über das normale Straßen- und Wegenetz zu erreichen sind. Teilweise befinden sich die Stationen auch in Schutzgebieten. Nehmen Sie hier bitte besonders Rücksicht auf Tiere und Pflanzen und bleiben Sie auf den vorhandenen Wegen!

 

B) Tour West

Die Tour Süd führt auf einer Runde von ca. 17,5 km ausgehend von den Bahndämmen bei Mehlem, zum Rodderberg, weiter durch das Ließemer Feld zum Heiderhof und endet schließlich auf der Godesburg. Start ist an den Bahndämmen in Mehlem, die am besten mit dem Fahrrad direkt oder mit dem ÖPNV (Bahnhof Mehlem) erreicht werden können. Die Tour kann zu jeder Jahreszeit und am besten per Fahrrad erkundet werden.

 

1. Station: Bahndamm Mehlem

N 50° 39.281’ E 007° 11.670’ (WGS84)

Bahndämme bieten für die Natur im besiedelten Raum etwas, was ansonsten kaum vorhanden ist: ein Linienbiotop, das als Rückzugsraum und Wanderweg dienen kann. Der Bahndamm mit seinen besonnten Schotterflächen ist einer der sehr selten gewordenen mageren, besonnten Standorte, wo sich häufig Zauneidechsen finden. Unglücklicherweise wird dieses Linienbiotop durch die Lärmschutzwände für die Tiere entwertet: während der Bahndamm selber für Wanderungen von Tieren von der einen auf die andere Seite durchlässig ist, unterbinden Lärmschutzwände diese Wanderungen.

Frage: Wie viele Garagen befinden sich auf diesem Garagenhof?

22 (W), 29 (S) oder 34 (R)?

 

2. Station: Zukunftswald-Streuobstwiese der BUND-Kreisgruppe Bonn am Rodderberg

N 50° 39.089’ E 007° 11.313’ (WGS84)

Früher waren Dörfer von einem Kranz von Streuobstwiesen umgeben. Leider wurden die meisten dieser wertvollen Biotope in den vergangenen Jahrzehnten in Baugebiete oder in intensiv bewirtschaftete Niederstammobstplantagen umgewandelt. Die BUND-Kreisgruppe Bonn setzte im Rahmen der Zukunftswald-Aktion des BUND ein Zeichen gegen den Schwund der Streuobstwiesen und pflanzte auf der Fläche zahlreiche alte Sorten. Eine kleine Heidschnuckenherde übernimmt die Pflege der Wiesenbereiche.

Frage: Welcher Obstbaum steht an der nordwestlichen Ecke der Streuobstwiese?

Apfel (A), Pflaume (T) oder Birne (I)?

 

3. Station: Rodderberg, ein quartärer Vulkan

N 50° 38.849’ E 007° 11.373’ (WGS84)

Vor zweihundertfünfzigtausend bis dreihunderttausend Jahren gab es den letzten Ausbruch des Rodderberg-Vulkans. Der gut zu erkennende Kraterrand besteht aus aufgehäuftem Auswurfmaterial. Diese mineralischen Lavaböden sind ein idealer Lebensraum für die besonders artenreichen, an trockene und nährstoffarme Böden angepassten Lebensgemeinschaften der Magerrasen - in unserer intensiv genutzten Landschaft ausgesprochen selten und fast nur noch in Naturschutzgebieten zu finden.

Frage: Welche markanten Punkte können von diesem Punkt aus gesehen werden?

Observatorium in Berkum / Drachenfels / Löwenburg / Posttower / Godesburg / Heiderhof / Rabenlay (N) oder

Observatorium in Berkum / Drachenfels / Langer Eugen / Posttower / Godesburg / Heiderhof / Nonnenwerth (A) oder

Observatorium in Berkum / Drachenfels / Posttower / Godesburg / Hardthöhe / Heiderhof / Rabenlay (L)?

 

4. Station: Ein Biohof am Naturschutzgebiet

N 50° 38.934’ E 007° 10.495’ (WGS84)

Auf biologisch bewirtschafteten Ackerflächen findet sich eine wesentlich höhere Artenvielfalt als auf konventionell bewirtschafteten Flächen. Dies liegt vor allem an dem Verzicht der Betriebe auf Biozide und der Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet Dächelsberg-Ließemer Berg. Hier wachsen, vor allem am ehemaligen Steinbruch Dächelsberg seltene Orchideenarten, es gibt seltene Reptilien und Amphibien, wie Schlingnatter und Springfrosch.

Frage: Welchem Anbauverband gehört der Biohof in der Nähe des NSG Ließem an?

Demeter (E), Naturland (T) oder Bioland (D)?

 

5. Station: Ausgeräumte Feldflur / Ließemer Feld

N 50° 38.823’ E 007° 08.527’ (WGS84)

Nicht nur Fachleute nehmen heute wahr, dass der Artenreichtum abnimmt. Damit ist vor allem die Anzahl der Arten gemeint, aber auch Allerweltsarten wie Sperlinge, Amseln oder Feldlerchen nehmen heute an Individuenzahl ab. Grund dafür: es gibt kaum Sträucher, in denen Vögel nisten könnten und es gibt kaum noch blütenreiche Säume, in denen Vögel nach Insekten oder Samen suchen könnten. Die Felder werden intensiv gedüngt und mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, so dass auch Bodenbrüter wie die Feldlerche keine Chancen mehr haben.

Frage: Wie viele Dachflächenfenster sind auf dem nächstgelegenen landwirtschaftlichen Gebäude im Osten zu sehen?

7 (M), 11 (T) oder 14 (W)?

 

6. Station: Gerodete Gehölzflächen Heiderhof

N 50° 39.634’ E 007° 09.6377' (WGS84)

Seit 1995 haben es Rotkehlchen, Igel und Co. in Bonn schwerer. Seit dieser Zeit werden immer wieder Gehölzflächen im Straßenbegleitgrün und auf öffentlichen Grünflächen gerodet und mit Rasen eingesät. Viele Tiere im besiedelten Raum sind aber auf dichtes Gesträuch als Rückzugsraum, zum Nestbau, zur Aufzucht der Jungen und zum Winterschlaf angewiesen. Durch die Zerstörung der Gehölzflächen gibt es auf dem Heiderhof z.B. viel weniger Rotkehlchen, die als Bodenbrüter auf dichte Sträucher angewiesen sind.

Frage: An einer Straßenlaterne am Punkt ist ein kleines blaues Schild. Welche Zahlt steht auf diesem Schild hinter dem Buchstaben S?

90 (I), 100 (E) oder 110 (U)?

 

7. Station: Lannesdorfer Hohlwege

N 50° 39.71' E 007° 9.895' (WGS84)

In der letzten Eiszeit nahm der Wind, der über die Kältesteppe wehte, feine Bodenteilchen mit, die dann an den Mittelgebirgsrändern abgelagert wurden. So entstanden die fruchtbare Ebenen, die Lössbörden. Zum Rheintal hin brechen diese Lösskanten ab und liegen durch Erosionsvorgänge offen. Wege, die diesen Bereich durchschneiden, tiefen sich durch Erosion zu Hohlwegen ein. Solche Hohlwege sind sehr artenreich und schützenswert. Das seltene Christophskraut kann hier beobachtet werden, aber auch die Erdnussplatterbse, Ackerglockenblume, Skabiosen- und Wiesenflockenblume und andere farbenfrohe Wildblumen. In offenen besonnten Lössabbrüchen brüten Lehmwespen und andere Wildbienenarten.

Frage: Welche Pflanze bildet das Dach dieses Hohlweges?

Hasel (I), Hainbuche (W) oder Esche (E)?

 

8. Station: Der Lyngsberg, ein verlorener Schatz?

N 50° 40.015’ E 007° 09.862’ (WGS84)

Steinbrüche sehen aus wie Wunden in der Landschaft, beherbergen aber oft bedrohte und seltene Pflanzen und Tiere. Hier finden Eidechsen vor Katzen geschützte steile Felswände, Uhus und Wanderfalken einen Lebensraum. Wichtig ist jedoch, dass durch geeignete Maßnahmen eine Wiederbewaldung verhindert wird. Im Bereich des ehemaligen Basaltsteinbruches am Lyngsberg ist genau dies nicht geschehen: heute finden wir hier einen Vorwald. Die BUND-Kreisgruppe hat sich für die unter Schutz Stellung des Lyngsberg engagiert. Die Felswände können dann wieder freigestellt werden.

Frage: Ist das hier vorhandene Steinplattengrab gotischen, fränkischen oder römischen Ursprungs?

Gotisch (L), fränkisch (D) oder römisch (R)?

 

9. Station: Godesburg

N 50° 41.102’ E 007° 09.035’ (WGS84)

Wie das Siebengebirge und der Rodderberg ist auch der „Berg“, auf dem die Godesburg steht, ein Resultat vulkanischer Aktivität. Aufgestiegene Lava erstarrte wahrscheinlich vor 27 – 22 Millionen Jahren unter Trachyt-Tuffen zu Basalt. Dieser Basalt-Kegel wurde später durch Erosion freigelegt. Auf alten Stichen fällt auf, wie kahl die Hänge der Godesburg früher waren. Wahrscheinlich wurden die Hänge von Schafen oder Ziegen beweidet. Auch gab es also einen Standort für blütenreiche Magerrasen. Einige Arten, die hier zu beobachten sind, erinnern noch an diese Lebensgemeinschaften: Wimperperlgras, Weiße Fetthenne, Moschusmalve. Lobenswerter Weise hat die Stadt Bonn vor einiger Zeit einige dieser Bereiche freistellen lassen.

Frage: In welchem Maßstab wurde das Bronzemodell der Godesburg gefertigt?

1: 87 (L), 1:10 (T) oder 1:150 (E)?

 

 

Zur Logfreigabe geben Sie das Lösungswort bitte im Eingabefeld  „Kennwort zum Loggen“ ein. Zusätzlich sind Sie herzlich eingeladen, am BUND-Geocaching-Gewinnspiel teilzunehmen. Mehr dazu auf der Homepage des BUND Bonn.

Bilder

1. Station: Bahndamm Mehlem
1. Station: Bahndamm Mehlem
2. Station: Streuobstwiese
2. Station: Streuobstwiese
3. Station: Rodderberg
3. Station: Rodderberg
4. Station: Biohof
4. Station: Biohof
5. Station: Ließemer Feld
5. Station: Ließemer Feld
6. Station: Heiderhof
6. Station: Heiderhof
7. Station: Lannesdorf
7. Station: Lannesdorf
8. Station: Lyngsberg
8. Station: Lyngsberg
9. Station: Godesburg
9. Station: Godesburg

Hilfreiches

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Logeinträge für BUND Bonn Geocaching-Tour Süd    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team gesperrt 23. August 2016 mic@ hat den Geocache gesperrt

Dieser Cache ist ein so genannter "Couchpotatoecache", er kann also von zu Hause aus gelöst und geloggt werden. Somit entspricht er nicht den Nutzungsbedingungen von opencaching.de. Aus diesem Grund sperre ich ihn.

Virtuelle Caches sollten immer nur dann "gelegt" werden, wenn es vor Ort unmöglich ist, eine echte Dose zu verstecken. Um hier Mißbrauch als "Couchpotatoe" wirksam zu verhindern, muss ein virtueller Cache einen klar erkennbaren "Outdoorpart" haben. Sofern dies durch entsprechende Maßnahmen (Aufgabe die definitiv nur vor Ort gelöst werden kann) sichergestellt wird, spricht einer Reaktivierung dieses Listings nichts entgegen.

mic@ (OC-Support)

gefunden 12. Januar 2013 mausen hat den Geocache gefunden

Heute haben wir den vierten der BUND-Geocaching Tour gemacht. War wieder ein schöner, abwechslungsreicher Weg und wir haben wieder Neues entdeckt. Toll, besonders bei diesem Traumwetter.

DFDC mausen

gefunden 14. Juli 2012 roli_29 hat den Geocache gefunden

Hat Spaß gemacht den virtuellen Multi zu suchen.

Danke für den Cache.

Gruß Roland

gefunden 30. April 2012 Baumhörnchen hat den Geocache gefunden

Der Hohlweg und Rodderberg gehören zu meinen Liebligsorten. Vom Biohof hatten wir unser Gemüseabo erhalten, war mit vier kleinen Kindern sehr praktisch Lächelnd 

Auch hier konnte ich einige Antworten schon vorher klären. Den Rest musste ich dann doch vor Ort erledigen.

Vielen Dank für den lehrreichen Cache!

gefunden 26. April 2012 Bienchen2011 hat den Geocache gefunden

Wollte heute diese Tour zu Fuß machen.

An Station 8 wurde geparkt und dann losgelaufen zu Station 2. Bis Station 3 sind wir dann gekommen.

Dann waren wir so geschafft, das wir runter sind zur Hagenstr. und mit dem Bus wieder zurück nach Lannesdorf Mitte und dann wieder zum Auto.

Mit dem Fahrrad würde ich diese Strecke gar  nicht schaffen.Dafür ist diese Strecke viel zu bergig.

Ansonsten wird man hier zu sehr schönen Orten geführt.

Nur um diese Jahrezeit Obstbäume zu erkennen, zählt auch nicht gerade zu meinen Stärken.

Obwohl ich schon öfters auf dem Rodderberg war, konnte ich nicht auf Anhieb sagen was man genau sieht. Heute die schöne Aussicht genossen. Zusammen mit einigen Kids die hier ihre Drachen steigen ließen. Die konnten uns dann auch sagen wie wir nun am schnellsten zur Bushaltestelle kommen.

TFTC