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Endstation Altenhain

 eine kleine Geschichte entlang dem Nebengleis zur geheimen Bombenfabrik

von Kuno von der Parthe     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 17.646' E 012° 38.652' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:10 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 26. März 2012
 Gelistet seit: 26. März 2012
 Letzte Änderung: 09. Juli 2015
 Listing: http://opencaching.de/OCDDFA
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Von einigen kleinen Ausschmückungen abgesehen beruht diese Geschichte auf historischen Tatsachen, sozusagen ein Doku-Cache mit 6 Kapiteln. Bis zum Schienenknick kann man sein Kfz nachführen. Die reine Laufstrecke macht etwa einen reichlichen Kilometer aus, wenn man alles richtig macht.

 
Gleich am Anfang des 2.Weltkrieges fiel Feldkoch Onuk durch eine große Unachtsamkeit in die Hände der Amerikaner. Eigentlich war das sein Glück, denn die Internierung von Kriegsgefangenen war da noch relativ komfortabel, beim Verhör konnte er die ganze Sache noch als Desertation auslegen. Dann zauberte er noch seine Ahnentafel hervor ... seine polnische Oma sollte ihm noch sehr zugute kommen.

Im Altenhainer Wald im Muldental wurde zu dieser Zeit das Steinbruchunternehmen Ebert von Hitleers Wehrmacht beschlagnahmt, Kolonnen von Kriegsgefangenen bauten die Betriebsgebäude um zur Bombenfabrik Muna. Zum Schutz vor Luftangriffen sollten die fertigen Bomben dann unterirdisch zwischengelagert werden. Ein als deutscher Soldat verkleideter Aufklärer des militärischen Geheimdienstes konnte dies herausfinden, aber nicht tiefer in den Sperrbereich eindringen. 1941 fielen dann die gesamten Steinbruchsgebäude einem amerikanischen Luftangriff zum Opfer. Wo die Ruinen sind, erfährst du später noch.
Doch kurz darauf rollten schon wieder Waggons voller neuer Bomben über den Ammelshainer Bahnhof, und das monatelang.

Nun kamen die Amis auf Onuk zu sprechen. Er hatte seine Polnisch-Kenntnisse mittlerweile vertieft und die Idee war, ihn in der MUNA unter die polnischen Zwangsarbeiter zu schmuggeln, die Muna auszukundschaften und die Bombenproduktion zu sabotieren.

Wie er danach durch einen Flugzeugabsturz seine Haut retten konnte und anderes erfährst du, wenn Du seinen hinterlassenen Botschaften folgst.

Am Multi-Startpunkt (Titelkoordinate) findest du KEINE Dose/hinterlegten Hinweis o.ä.,

sondern nur einen Parkplatz. Auf einer kleinen Verkehrsinsel in der Mitte des Parkplatzes stehen A ausgewachsene Birken. Direkt an den Parkplatz grenzt die Nordwestseite des alten Bahnhofsgebäudes, sie hat ein Fenster mit B senkrechten Gitterstäben.

Schaue am Gleis entlang in Richtung Nordwest, hinter dem Bahnübergang siehst Du ein oranges Dreieck mit der Zahl C , darunter ein weißes Viereck mit der Zahl D

Nachdem sich Onuk unbemerkt vom Wachtposten im Kohlebunker einer Lok versteckt hatte, setzte sich der Güterzug in Bewegung. Für uns heißt das: Umparken.

Bei Nord 17.D(A+1)C Ost 40.BDC (17.532 40.752) krachte es furchtbar, die Lok schaukelte hoch und runter, beinahe wäre Onuk von den Kohlen verschüttet worden und es schleuderte ihn ins Gebüsch. Das mußte der berüchtigte, rätselhafte Altenhainer Schienenknick sein !

In Höhe des Verkehrszeichens versteckte er einen magnetischen Hinweis als letztes Lebenszeichen an der Unterseite des Schienenstrangs und im Morgennebel schlich er sich weiter in Richtnung MUNA.

und hier der unverschlüsselte Hint:

alle Stationen = dosenlos / magnetisch

Final = Dose tief unter einer Wurzel hinterm Stein

Notiert Euch aus dem Kochbuch die Peilbasis für den MUNA - Bonus


Bilder

Altenhain
Altenhain

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Logeinträge für Endstation Altenhain    gefunden 11x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 16. August 2015 Pumuckel* hat den Geocache gefunden

Der Spionagethriller hat mich an die "Nadel" von Ken Follett erinnert, nur noch bisschen spannender Zunge raus

Mit den cachekontrollierenden Kuno zusammen habe ich heute nun nach dem gelegentlichen Zusammensammeln der Stationen schließlich das Final aufgesucht und, wie im Final beschrieben, die gruselige Endstation-Grotte mit dem Gleis-Ende und den wunderschönen Steinbruch besorgt.
Danke für den Cache !

gefunden Empfohlen 03. April 2015 H.E.R.A. hat den Geocache gefunden

gefunden 28. August 2014 trassolix hat den Geocache gefunden

Das Jubiläum (2000. GC) sollte schon etwas besonderes sein. So hatte ich verschiedene Kuno-Caches und einen Agenten-Cache ins Auge gefasst.Zwinkernd Nachdem ich bei Zweiteren irgendwie nicht weiter kam, habe ich es heute hier noch einmal versucht. Genau, zweiter Anlauf in Altenhain. Verlegen
Station 1 war gut zu finden, nur dann hatte ich so meine Probleme und zweifelte bald daran am richtigen Abzweig zu sein. Heute ging Alles wie an Schnürchen nach dem der zweite Hinweis gefunden war. Wie sich später herausstellte, war ich beim ersten Anlauf schon bis zur Station 4 gekommen ohne es zu wissen. Heute natürlich erst einmal daran vorbei gelaufen, da ich irgendwie das genannte Schild am Wegesrande übersehen hatte. Der letzte Wachposten hatte es noch einmal in sich und ich brauche eine Weile bis ich ihn ausgetricksen konnte. Aber als Elektriker ist man schon erfinderrisch. Dann ging es weiter bis zum Final und so konnte ich nach einer interessanten Tour meinen Eintrag ins Pilotenlogbuch machen.
Für heute war dann erst einmal Schluss. Aber es war sicher nicht der letzte Besuch. Ein paar interessante Ecken waren ja schon erkennbar und Caches liegen ja noch einige hier.
Die Hinweise waren alle gut zu finden und sind auch im guten Zustand. Nur das Final sah nicht so toll aus. Logbuch sah ziemlich mitgenommen aus und war etwas klamm. Naja, bei 70 Jahren vielleicht verständlich.

in/out: TB

dfdc und vg
trassolix

gefunden 10. Mai 2014 Inseleule hat den Geocache gefunden

Diesen Cache haben wir im großen Team mit Black_Gambit, Dennis30685 und Wolfsstar gefunden. Unter dem Namen fine_frank gefunden.
Die erste Station hatte ich bereits mit einer Freundin gefunden, irgendwie war ich den Tag aber nicht in der Lage das Gelesene in die Tat umzusetzen. Heute klappte das dann prima! Nachdem wir dann den Muggelschutz konsequent angewendet hatten, gings eigentlich ganz zügig von Station zu Station :-)
Ich fand den Cache sehr schön und so hatten wir bei herrlichem Wetter eine schöne Wanderung! TFTC

gefunden 07. April 2014 Max Muldental hat den Geocache gefunden

Der zweite Cache am heutigen Tag. Nach dem Haselberg, quasi "zum aufwärmen", sollte es mal wieder ein Kuno-Tag werden.

Eine interessante Geschichte die der Kuno da mal wieder erzählt.
Die Stationen ließen sich alle gut finden und führten mich zügig zum Finale, in mir nicht unbekannten Gelände, über das ich heute doch noch einiges lernen konnte, danke Kuno.