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Endstation Altenhain

 eine kleine Geschichte entlang dem Nebengleis zur geheimen Bombenfabrik

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 17.646' E 012° 38.652' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:10 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 26. März 2012
 Gelistet seit: 26. März 2012
 Letzte Änderung: 12. Juli 2017
 Listing: http://opencaching.de/OCDDFA
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Von einigen kleinen Ausschmückungen abgesehen beruht diese Geschichte auf historischen Tatsachen, sozusagen ein Doku-Cache mit 6 Kapiteln. Bis zum Schienenknick kann man sein Kfz nachführen. Die reine Laufstrecke macht etwa einen reichlichen Kilometer aus, wenn man alles richtig macht.

 
Gleich am Anfang des 2.Weltkrieges fiel Feldkoch Onuk durch eine große Unachtsamkeit in die Hände der Amerikaner. Eigentlich war das sein Glück, denn die Internierung von Kriegsgefangenen war da noch relativ komfortabel, beim Verhör konnte er die ganze Sache noch als Desertation auslegen. Dann zauberte er noch seine Ahnentafel hervor ... seine polnische Oma sollte ihm noch sehr zugute kommen.

Im Altenhainer Wald im Muldental wurde zu dieser Zeit das Steinbruchunternehmen Ebert von Hitleers Wehrmacht beschlagnahmt, Kolonnen von Kriegsgefangenen bauten die Betriebsgebäude um zur Bombenfabrik Muna. Zum Schutz vor Luftangriffen sollten die fertigen Bomben dann unterirdisch zwischengelagert werden. Ein als deutscher Soldat verkleideter Aufklärer des militärischen Geheimdienstes konnte dies herausfinden, aber nicht tiefer in den Sperrbereich eindringen. 1941 fielen dann die gesamten Steinbruchsgebäude einem amerikanischen Luftangriff zum Opfer. Wo die Ruinen sind, erfährst du später noch.
Doch kurz darauf rollten schon wieder Waggons voller neuer Bomben über den Ammelshainer Bahnhof, und das monatelang.

Nun kamen die Amis auf Onuk zu sprechen. Er hatte seine Polnisch-Kenntnisse mittlerweile vertieft und die Idee war, ihn in der MUNA unter die polnischen Zwangsarbeiter zu schmuggeln, die Muna auszukundschaften und die Bombenproduktion zu sabotieren.

Wie er danach durch einen Flugzeugabsturz seine Haut retten konnte und anderes erfährst du, wenn Du seinen hinterlassenen Botschaften folgst.  

Am Multi-Startpunkt (Titelkoordinate) findest du KEINE Dose/hinterlegten Hinweis o.ä.,

sondern nur einen Parkplatz. Auf einer kleinen Verkehrsinsel in der Mitte des Parkplatzes stehen A ausgewachsene Birken. Direkt an den Parkplatz grenzt die Nordwestseite des alten Bahnhofsgebäudes, sie hat ein Fenster mit B senkrechten Gitterstäben.

Schaue am Gleis entlang in Richtung Nordwest, hinter dem Bahnübergang siehst Du ein oranges Dreieck mit der Zahl C , darunter ein weißes Viereck mit der Zahl D

Nachdem sich Onuk unbemerkt vom Wachtposten im Kohlebunker einer Lok versteckt hatte, setzte sich der Güterzug in Bewegung. Für uns heißt das: Umparken.

Bei Nord 17.D(A+1)C Ost 40.BDC (17.532 40.752) krachte es furchtbar, die Lok schaukelte hoch und runter, beinahe wäre Onuk von den Kohlen verschüttet worden und es schleuderte ihn ins Gebüsch. Das mußte der berüchtigte, rätselhafte Altenhainer Schienenknick sein !

In Höhe des Verkehrszeichens versteckte er einen magnetischen Hinweis als letztes Lebenszeichen an der Unterseite des Schienenstrangs und im Morgennebel schlich er sich weiter in Richtnung MUNA.

und hier der unverschlüsselte Hint:

alle Stationen = dosenlos / magnetisch

1: keine physische Station

2: unter der Schienenklemme

3: Nahe des Verkehrsschildes unterm Gleis, weil der Hinweis hier so oft nicht gefunden wird, gibts dieselbe Info ab jetzt nochmal in einen Petling, oben am Verkehrschild

4: Schienen - Ende

5: innen oben , hinter den Isolatoren, der Wecker da irgendwo in einer Dose hat nix mit dem Cache zu tun

6: innen an der Decke

7: Loch unten aussen am Baumstumpf

Final = Dose tief unter einer Wurzel hinterm Stein

BITTE NICHT VERGESSEN, ZU DEN KOORDINATENANGABEN DER AUSGELEGTEN HINWEISE IMMER N 00.111 E 00.111 DAZUZURECHNEN. Demnächst werde ich den Cache mal überarbeiten, um diese Fehlerquelle zu beseitigen.<br /><p><span style="font-size:medium;font-family:&amp;amp;amp;amp;quot;comic sans Notiert Euch aus dem Kochbuch die Peilbasis für den MUNA - Bonus


Bilder

Altenhain
Altenhain
Finalspoiler Altenhain
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Logeinträge für Endstation Altenhain    gefunden 14x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 26. Juni 2017, 21:33 Toska15 hat den Geocache gefunden

Das Wetter war wieder warm - genau wie zum Zeitpunkt als ich diesen Multi bereits begonnen hatte. Allerdings hatte zwischenzeitlich die Jahreszahl gewechselt. 😉
Damals allein unterwegs hatte ich nach dem Schienenknick abgebrochen - als ich schon sah in welches einsame Gelände mein Weg führen würde.

Heute mit tatkräftiger Unterstützung warf ich mich erneut in die Recherche, doch gleich die erste gemeinsame Aufgabe brachte uns ein wenig trotz der nicht vorhanden Sonne ins Schwitzen: der Hinweis aus der Dose am Knick. Diese Frage lässt einiges an Interpretationsspielraum und an einer dafür  möglichen Stelle fanden wir Koordinaten. Die sagten uns zwar dass wir nicht richtig waren, schickten uns aber an die vermeintlich  richtige Stelle.
Besser wäre wohl, wir hätten jenes Döslein gar nicht entdeckt, suchten wir doch vor Ort ca. eine Stunde nach einem magnetischen Hinweis. 🤔

Zum Glück gibt's ja hier einen total netten Owner, der uns recht schnell aus der Patsche half. 🤗
Die nächsten Stationen ließen sich mehr oder weniger gut finden, uns fehlte hier eine wichtige Vorabinfo, die wir ja nicht hatten.

Spätestens am Turm hatte ich so meine Probleme. So kletterte ich zwar als erste hoch musste aber auch gleich einsehen, dass die Info für mich unerreichbar war. Ein toskanischer T5 eben.😆 Aber zum Glück mit einem großen Begleiter gesegnet war auch diese Info für uns ein Fund.

Hier stieß dann auch der vorher von uns um Hilfe gebetene Vorfinder zu uns. Da er damals seine Aufzeichnungen noch nicht so umfassend gestaltet hatte, wollte er uns spontan vor Ort unterstützen - an der Stelle nochmal vielen Dank und liebe Grüße an THEO-GB.

Am Final taten wir uns wieder kurzfristig schwer - jetzt war uns aber auch schnell klar warum. Die Daten fix angepasst und schon war die passende Location gefunden.
Nach einem Blick in Onuks Kochbuch wurde das Büchlein signiert.

Vielen Dank für diese schöne Mehr-Stationen-Aufgabe und die interessanten Infos in schöner Naturkulisse.

Es grüßt ganz herzlich
Toska15

gefunden 09. März 2017, 10:55 Trüffelswine hat den Geocache gefunden

Heute, beim zweiten Anlauf, wurde dieser spannende Multi absolviert. Der Kuno hat es auch bei diesem Cache wieder geschafft, interessante Orte mit einer spannenden Geschichte zu verknüpfen und einen "Abenteuer-Cache" daraus zu machen.

Vielen Dank dafür.

gefunden 04. August 2016 THEO_GB hat den Geocache gefunden

Die Zeit war reif für einen Besuch bei "Endstation Altenhain".

Wie auch bei Feldkoch Onuk ist meine Geschichte gut ausgegangen. Die einzelnen Stationen waren sehr gut zu finden und so war es nach einem kleinen Spaziergang kein Problem das Final zu finden. So konnte ich mich erfolgreich im Logbuch verewigen.

Vielen Dank für die geschichtsträchtige, informative und abwechslungsreiche Cacherunde. Dieser Multi hat mir viel Freude bereitet.

gefunden 16. August 2015 Pumuckel* hat den Geocache gefunden

Der Spionagethriller hat mich an die "Nadel" von Ken Follett erinnert, nur noch bisschen spannender Zunge raus

Mit den cachekontrollierenden Kuno zusammen habe ich heute nun nach dem gelegentlichen Zusammensammeln der Stationen schließlich das Final aufgesucht und, wie im Final beschrieben, die gruselige Endstation-Grotte mit dem Gleis-Ende und den wunderschönen Steinbruch besorgt.
Danke für den Cache !

gefunden Empfohlen 03. April 2015 H.E.R.A. hat den Geocache gefunden