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Virtueller Geocache
Insel im Spreewald

 Ein Earth Cache auf der Insel Leipe im Oberspreewald. Paddeln erwünscht!

von moerchinger     Deutschland > Brandenburg > Oberspreewald-Lausitz

N 51° 51.396' E 014° 02.574' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 08. Juli 2011
 Gelistet seit: 12. Mai 2012
 Letzte Änderung: 01. Januar 2017
 Listing: http://opencaching.de/OCE2C6
Auch gelistet auf: geocaching.com 

6 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
0 Beobachter
1 Ignorierer
881 Aufrufe
2 Logbilder
Geokrety-Verlauf

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Beschreibung   

Die Landschaft des Spreewalds wurde, wie ganz Brandenburg, im Eiszeitalter geformt. Während die sich südlich anschließenden Höhen des Lausitzer Grenzwalles durch die Eisvorstöße während der vorletzten, der Saaleeiszeit, geformt wurden, entstanden der Spreewald und die sich nördlich anschließenden Gebiete in der Weichseleiszeit. Der Spreewald gehört damit zum südlichsten Jungmoränenland. Während der Unterspreewald noch vollständig vom jüngsten Inlandeis bedeckt wurde, erreichte das Eis im Oberspreewald seine maximale Ausdehnung nach Süden. Dieser Vorstoß war aber von geringer Wirkung, so dass dort keine an der Oberfläche sichtbaren Spuren erkennbar sind. Erst nördlich, auf der Lieberoser Heide und auf den Krausnicker Bergen finden sich mit Endmoränen und Sandern die typischen Elemente der Glazialen Serie.

bildliche Darstellung der Glazialen Serie

Die sogenannte Glaziale Serie besteht aus einer Grundmoräne, eine Endmoränenkette, einer Sanderebene sowie einem Urstromtal (siehe Bild). Als Moräne bezeichnet man jegliches von einem Gletscher (während der Eiszeiten also dem Inlandeis) transportiertes und abgelagertes Material. Die Grundmoränenlandschaft besteht überwiegend aus flachen bis flachwelligen Gebieten, auf denen das Eis die Sedimente ablagerte, die im bzw. unter dem Eis transportiert wurden. Endmoränen entstehen aus den Sedimenten, die das Eis vor sich herschiebt; sie begrenzen die Grundmoränenflächen nach Süden. Sie treten in der gering reliefierten Brandenburger Landschaft als Höhenzüge deutlich in Erscheinung. Mehr oder weniger ausgedehnte Sander schließen sich an die Endmoränen an. Sie sind vom Schmelzwasser, das durch Lücken in den Endmoränenzügen abfloss, gebildete Schwemmkegel. Die über die Sanderflächen abfließenden Schmelzwässer sammelten sich im Urstromtal und flossen parallel zum Eisrand weiter meist nach Nordwesten ab.

Weichselzeitliche Urstromtäler in Brandenburg

Der Oberspreewald selbst liegt vollständig im Baruther Urstromtal, welches die Schmelzwässer des Inlandeises nach Westen abführte. Der Unterspreewald hingegen liegt in einer Urstromtalung, die entstand, als die Schmelzwässer dort das Baruther Urstromtal nach Norden verließen. Als Ursache dafür wird eine Lücke im Endmoränenzug und die tiefe Lage des Rücklandes angesehen. Sowohl das Urstromtal als auch die nördlich sich anschließende Talung werden von mächtigen Sanden aufgebaut. Lediglich bei Leipe findet sich inselartig Geschiebemergel aus der Saaleeiszeit. Aufgrund der Lage in den Urstromtälern ist die Landschaft des Spreewaldes extrem flach und nahezu tischeben. Lediglich einige Dünen, die nach dem Versiegen der Schmelzwässer aus den Sanden aufgeweht wurden, ragen vor allem um Lübben und im Unterspreewald aus der Ebene auf. Etwas erhöhte und daher nicht vermoorte Gebiete werden als Kaupen bezeichnet. Das Wort Kaupe stammt vom sorbischen Wort kupa für ?Insel?. Leipe ist eine solche Kaupe.

Die vergleichsweise kleine Spree durchfließt heute die ausgedehnten Niederungen, die nicht von ihr, sondern von den vielfach größeren Schmelzwässern des Urstromes geschaffen wurden. Ihr Gefälle ist daher extrem gering. Zwischen Cottbus und dem Neuendorfer See (ca. 70 km Laufstrecke) beträgt es lediglich 15 m.

Quellen:

Zum Cache: An den angegebenen Koordinaten befindet sich eine Infotafel, die beim Beantworten der Fragen hilft. Zum Loggen des Caches löse die folgenden Aufgaben und schicke uns die Antworten via geocaching.com.

  1. Wie groß ist die "Insel" Leipe?
  2. Wieviel Meter ragt die Insel im Mittel über ihre Umgebung?
  3. Zu welchem Teil der glazialen Serie gehört die Insel?
  4. Direkt südlich von Leipe fließt die Hauptspree vorbei. Wie hoch ist hier die Fließgeschwindigkeit (in km/h)? Idealerweise misst Du diese Geschwindigkeit mit dem GPSr, indem Du Dich im Paddelboot auf dem Fluss treiben lässt. Wie erklärt sich dieser Wert aus der Entstehungsgeschichte des Spreewalds?

Loggen kannst Du ohne Logfreigabe; wir würden uns aber freuen, wenn Du Deinem Log ein Bild mit GPSr im Paddelboot beifügst (oder eben Deine Methode der Geschwindigkeitsmessung dokumentierst). Falls die Antworten nicht stimmen, melden wir uns.

Viel Spaß!

Bilder

Glaziale Serie
Glaziale Serie

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Biosphärenreservat Spreewald (Info), Landschaftsschutzgebiet Biosph?renreservat Spreewald (Info)

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Logeinträge für Insel im Spreewald    gefunden 6x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

  Neue Koordinaten:  N 51° 51.396' E 014° 02.574', verlegt um 30 Meter

kann gesucht werden 29. Dezember 2016 moerchinger hat den Geocache gewartet

Hinweis 29. Dezember 2016 moerchinger hat eine Bemerkung geschrieben

Der Cache kann nun (wieder) gefunden werden.

  Neue Koordinaten:  N 51° 51.396' E 014° 02.547', verlegt um 361 Meter

gefunden 25. August 2015, 21:00 Rad E. Boiler hat den Geocache gefunden

Zusammen mit dem [url=http://coord.info/PR91ED6]Kupfergraf[/url] ging es heute auf große Paddeltour.
Auf halbem Wege lag Leipe. Das Boot wurde kurz an Land gebracht und die nötigen Infos zusammengetragen bzw. ermittelt.
Danke fürs Zeigen des Örtchens und der Umgebung!

#774
Danke für den Cache!

gefunden 16. Mai 2015, 16:20 aq66 hat den Geocache gefunden

"Paddeln erwünscht" haben wir wohl zu genau genommen und vermutet, dass man den cache per Boot findet. Also hier der Hinweis an die Nächsten: man muss noch ein paar Meter vom Boot aus bis zum cache laufen...

dfdc

Bilder für diesen Logeintrag:
wir wurden beim cachen leider beobachtet...wir wurden beim cachen leider beobachtet...

gefunden 05. August 2014 TheOnlyTruth hat den Geocache gefunden

16:22
Nachdem wir nun wirklich keine Kraft mehr in den Armen hatten, nutzen wir noch unsere Beine für einen Spaziergang und zum Besuch des Earthcaches. Die Fragen waren mithilfe der Tafel alle super zu beantworten. Nur für die Geschwindigkeitsmessung mussten wir dann doch nochmal ins Boot. Das war dann aber auch schnell erledigt.

Danke für den Earthcache.
Carsten + S. (+Yvonne +Sven)

Bilder für diesen Logeintrag:
Kein Blitzer weit und breit?Kein Blitzer weit und breit?