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Normaler Geocache
Eine seltsame Begegnung

 Paracelsus-Mysterie-Serie Teil 3

von nachrichtenschreiber     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Mayen-Koblenz

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 27.607' E 007° 18.177' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 25. Oktober 2012
 Veröffentlicht am: 25. Oktober 2012
 Letzte Änderung: 23. November 2015
 Listing: http://opencaching.de/OCEEAA
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Der Weg
Personen

Beschreibung   

 

Hedwig und ich sind im Urlaub. Wo? Zuhause, im Urlaubsland Osteifel und seine weitere Umgebung. Wir sitzen im Landgasthaus Jägersheim im Brohltal. Hier haben wir uns aus Platzgründen an einen Tisch mit einem netten älteren Herrn gesetzt; haben aus der Speisekarte das Essen gewählt und es mit Wohlbehagen gegessen.

Ich frage Hedwig: "Wusstest du eigentlich, dass der berühmte Paracelsus auf seinen Wanderungen durch Europa auch hier im Brohltal eine Rast eingelegt hat und das Tönissteiner Wasser als Heilkräftig gelobt hat? Drei Tage vor seinem Tod hat er hier im Jägerheim sein Testament geschrieben. Und nun ist er schon 470 Jahre tot."

Der ältere Herr, der inzwischen bei einer Tasse Kaffee angelangt ist, schaut auf und sagte mit leiser aber kräftiger Stimme: „Das ‚Weiße Rössel‘, so hiss es damals, stand genau an dieser Stelle des heutigen Jägerheimes. Aber gestorben bin ich nicht, oder sehe ich etwa wie ein Verstorbener aus?“

Hedwig sieht mich an und ich sehe im Wechsel sie und den alten Herrn an. Hat der nette, sympathische Herr uns gerade erzählt er, sei der berühmte Paracelsus? Und damit locker an die 500 Jahre alt? Wir fassen es nicht!

Ein Kichern ist von ihm zu hören und für einen kleinen Augenblick denke ich an einen Scherz des alten Herrn. Doch dann erhebt er sich halb von seinem Sitz und sagt klar und unmissverständlich: „Gestatten, Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim ist mein Name. Ich bin der berühmte Paracelsus und wie ihr seht, lebe ich immer noch.“

Es entsteht eine Pause.

Noch bevor Hedwig oder ich etwas sagen können, hat Paracelsus sich wieder gesetzt, beugt sich zu uns vor und sagt: „Wollt ihr mein Geheimnis vom Ewigen Leben erfahren? – Ja? - Dann hört gut zu!“

Und er beginnt seine Erzählung.

„... Diese drei Tiere waren immer bei mir, wenn ich um den Laacher See ging. Die Leute haben mich dabei mit Respekt beobachtet. Und Luzifer, unten in der Hölle hat mich gesehen und es hat ihn brennend interessiert, wie ich es mir gerade ging. Er dachte: ‚Er hat die ‚Heilkraft‘ – das ‚Elixier des Lebens‘ gefunden – wie macht man das‘?

So hat Luzifer auf mich am Weg gewartet und ohne mir etwas vorzumachen, gab er sich zu erkennen. „Ich bin Luzifer. Ich möchte mit dir sprechen“. „Über was will der Teufel mit mir sprechen? fragte ich. Und Luzifer sagte: „Es gibt so viele Themen. Weißt du eigentlich, wer alles bei mir unten ist?“ Und er begann die vielen Namen aufzuzählen. Ich habe nur gestaunt. Gerne hätte er mit diesem oder jenem gesprochen. „Ja“, sagte Luzifer: „ich kann dir erzählen, was dieser oder jener denkt. Gib mir Zeit, eine Runde um den Laacher See, und ich möchte mit dir sprechen. Ich werde dich fragen und du wirst mir antworten. Es wird nicht zu deinem Nachteil sein“.

„Gut“, sagte ich: „Das will ich tun. Aber ich will ein Pfand haben. Nicht, dass du mich unterwegs in die Hölle hinunter reißt“. „Das werde ich doch nicht tun“, sagte Luzifer. „Ich werde dir die Augen aus dem Kopf operieren“, sagte ich zu Luzifer. „Und diese Augen hänge ich hier auf diese Eiche, auf diesen Ast und mein Rabe wird sie bewachen“.

Luzifer war einverstanden. Er ließ sich die Augen herausoperieren. „Ich werde sie dir hinterher wieder einsetzen“, sagte ich. Und wir gingen eine Runde. Ich habe erzählt und Luzifer hat gefragt und es war ungeheuer spannend. Aber zu dem entscheidenden Punkt, wie ich die Spagyrik und damit die ‚Seelenkraft‘ gemacht hatte, war Luzifer noch nicht gekommen, da war die Runde zu Ende und ich sagte: „Gut, ich werde dir die Augen wieder einsetzen“. Und so habe ich es getan.

Luzifer aber wollte noch eine Runde. „Noch einmal lass uns gehen“. „Gut“, sagte ich, „Aber diesmal werde ich dir die Hoden heraus operieren. Ich lege sie neben diese Eiche. Verstehst du? Und meine Schlange wird sie bewachen. Sollten wir nicht rechtzeitig wieder zurück sein, so wird die Schlange die Hoden fressen“.

So geschah es. Luzifer war damit einverstanden. Wir gingen wieder um den Laacher See herum und wieder war es ein ungeheuer spannendes Gespräch und fast waren wir an dem Punkt wo ich mein Geheimnis zur ‚Seelenkraft‘ fast verraten hätte, da war die Runde vorbei.

Ich sagte: „Gut, ich werde dir die Hoden wieder annähen“. „Ach“, sagte Luzifer, „noch eine Runde. Es war doch auch für dich interessant. Noch nie habe ich ein so erquickliches Gespräch geführt“.

„Na gut“, sagte ich, „eine Runde gebe ich dir noch. Nun will ich dir dein Herz aus der Brust operieren. Und mein Fuchs wird das Herz bewachen. Und sollten wir zur rechten Zeit nicht zurück sein, so wird er dein Herz auffressen“.

Da wurde Luzifer sehr nüchtern. Er sieht mich an und sagt: „Du hältst mich zum Narren – stimmt’s?“ „Warum meinst du das?“ frage ich. Und Luzifer sagt: „Du, so ein kluger Kopf, so ein großer Wissenschaftler weißt doch ganz genau das ich, der Teufel, kein Herz habe – du hältst mich zum Narren. Du hast mich die ganze Zeit zum Narren gehalten!“ „Ja“, sage ich, „es hat mir große Freude gemacht, dem Widersacher des Herrn zum Narren zu halten:“ Und ich lache über den Teufel.

Da sagt Luzifer etwas sehr interessantes: „Ich will dich nie wiedersehen, Paracelsus. Komm mir nie mehr vor die Augen. Ich werde dich nicht zu mir lassen.“ „Oh, das ist ein schönes Versprechen“, sage ich. „Du versprichst mir, mich nicht in die Hölle zu lassen?“ „Ja“, sagt Luzifer: „Ich will dich dort nicht sehen!“

Für einen Moment legt der alte Herr eine Pause ein, trinkt einige Schlucke Kaffee. Dann beugt er sich wieder zu uns und fährt fort:
„Was mache ich aus so einem wunderbaren Versprechen? Mir gefällt es auf der Erde. Es gibt viel zu erforschen, viel zu erleben. Und dann begehe ich in Folge eine schwere Sünde. Eine so schwere Sünde, dass mir der Zugang zum Himmel verwehrt wird.

Dann kommt mein letzter Tag. Hier in dem Wirtshaus habe ich mein Testament geschrieben und bin gestorben. Als erstes begebe ich mich auf den Weg in den Himmel. Dort tritt mir Petrus entgegen und sagt: „Bist du verrückt! Du hast ein so wunderbares, reines Leben geführt. Und dann diese Sünde? Auf Grund dieser Sünde muss ich dir den Zugang zum Himmel verwehren!“ Petrus zeigt mir den Weg zur Hölle.

Luzifer macht kurz die Tür auf und sagt: „Du! Bist du verrückt? Ich habe dir doch gesagt, ich will dich nicht wiedersehen! Ich lass dich nicht zu mir!“
So bin ich in der Situation, dass ich weder in den Himmel – noch in die Hölle komme. Was liegt dazwischen? Die Erde. Nur das habe ich mir gewünscht!
Das heißt, dass ich auf diese Art und Weise mir das ewige Leben bereitet habe.“

Der Cache befindet sich in einem Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Die Abbildungen sind keine Sammlerstücke! Sie sollen im Cache verbleiben!

Der Cache ist in eine Rundwanderung von ca. 5 km integriert. Sein Track kann unter: (visit link) heruntergeladen werden.

Im Cache: Logbuch, Stift, Anspitzer & Bilder

Viel Spaß beim Suchen.

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Rhein-Ahr-Eifel (Info)

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Logeinträge für Eine seltsame Begegnung    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

archiviert 23. November 2015 nachrichtenschreiber hat den Geocache archiviert

Ab ins Archiv.

gefunden 15. November 2015, 11:00 Bienchen2011 hat den Geocache gefunden

Unterwegs auf dem Quellenweg ratz fatz gefunden.
TFTC [:)]

Bienchen2011 - Team die 3 Hexen


gefunden 18. Oktober 2015 ice13-333 hat den Geocache gefunden

Schönes Wetter, was fang ich denn nun mit mir an? Rausgehen, cachen! Also mal schnell geschaut, welche Gegend mich heute anlacht, dabei über den Multi Kelleraussichten gestolpert und los gings. 

 

Im Anschluss an den Multi bin ich auf dem Rückweg zum Auto erst noch wieder halb runter ins Tal zu diesem Tradi hier und danach wieder rauf auf den "Berg". Zurück am Auto war dann eine knappe Stunde in Bewegung vergangen und 5 KM auf meiner Uhr. 

 

Ich hab auch erst den "indirekten" Weg genommen und ein wenig gesucht. Dann fiel mir die Dose aber ins Auge - zurück bin ich dann den "direkteren" Weg - zugewachsen ist hier eh alles... ;)

 

(GC#6436 Gesamt#6863 OC#720)

gefunden 12. April 2013 cento hat den Geocache gefunden

Die seltsame Begegnung hat uns Neugierig gemacht, so sind wir dann etwas von unserem Traumpfad
abgewichen, und siehe da, der Weg hat sich gelohnt.

Danke fürs Herloggen
Grüßle cento

Nachlog auf OC