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Logeinträge für Google Maps 2.0 (Ruinen)    gefunden 12x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

OC-Team archiviert 08. Juni 2013, 00:30 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als einem Jahr „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

gefunden 28. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

Okay Mic@,

Danke für Deine Info. Ich habe den Cache ab sofort umgestellt !

LG Jackebreuner 

 

 

gefunden 18. März 2008 woschpb hat den Geocache gefunden

gefunden 18. März 2008 mic@ hat den Geocache gefunden

Hier die Burg(ruine) Staufen:
http://maps.google.de/maps?ll=47.88619,7.731441&spn=0.002363,0.005021&t=h&z=18

Weitere Infos + Fotos findet man hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Staufen_%28Schwarzwald%29

Danke für die Erweiterung der Serie.
Aber ich befürchte, daß die oc-Admins Deinen GM-Cache im August
wegen der geänderten Cachebedingungen dichtmachen werden  :(
Versuche doch auch, auf die neue GM 2.0 Version umzusteigen.
Hier ein Beispiel, wie man das anstellen könnte:
http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC1ED4

Happy google mapping, Mic@

gefunden 18. März 2008 garmin-rudi hat den Geocache gefunden

Burg Reichenberg in Oppenweiler.

Burg Reichenberg wurde hoch über dem Murrtal Anfgang des 13. Jh. von dem Badischen Markgrafen Hermann V. erbaut.  Die romanische Anlage ist vollständig erhalten.  Ihre Geschichte ist vielgestaltig:  Als Amtsmannenburg der Badener ging sie in Württemberger Hand über.  380 Jahre war sie Herzögliches Forstamt und seit nunmehr 120 Jahren beherbergt Burg Reichenberg diakonische Einrichtungen.   Heute betreut die Paulinenpflege Winnenden hier Menschen mit Behinderungen. Viele Teile der einzigartigen Burg sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

<http://maps.google.de/?ie=UTF8&ll=48.991792,9.459636&spn=0.003393,0.007231&t=h&z=17>

Grüßle garmin-rudi

Bilder für diesen Logeintrag:
Burg ReichenbergBurg Reichenberg

gefunden 17. März 2008 Vater und Sohn hat den Geocache gefunden

gefunden 17. März 2008 Sueffel hat den Geocache gefunden

Map: Schloss Hohenbaden

Wiki: Schloss Hohenbaden

Im Schloss Hohenbaden (bei Gründung Burg Hohenbaden, heute "Altes Schloss") in Baden-Baden wohnten die Markgrafen von Baden. Das Schloss wurde als erster Stammsitz der Markgrafen von Baden am Westhang des Battert-Felsens erbaut. Der Baubeginn der Oberburg durch Markgraf Hermann II. (1074-1130), dem sogenannten Hermannsbau, wird um das Jahr 1100 angenommen. Unter Markgraf Bernhard I. von Baden (1372-1431) entstand die gotische Unterburg. Diese wurde durch Markgraf Jakob I. (1431-1453) erneut erweitert. Zu seiner Glanzzeit hatte das Schloss 100 Räume. Bereits Markgraf Christoph I. erbaute dann das "Neue Schloss" in der Stadt Baden selbst und zog mit dem Stammsitz 1479 um. Das "Alte Schloß" diente danach als Witwensitz, 1599 wurde es durch einen Brand zerstört. Erst nach 1830 wurde die Ruine baulich gesichert. Vom Turm des Alten Schlosses hat man einen guten Rundblick über Baden-Baden und Fernsicht auf die Rheinebene und die Vogesen. Als sehenswert gilt auch der Burghof der Ruine. Die Besichtigung von Burg und Turm ist kostenlos. Die zur Zeit größte Windharfe Europas steht im Rittersaal des Altes Schloss. Die 1999 aufgestellte Harfe hat eine Gesamthöhe von 4,10 Meter und 120 Saiten, sie wurde von dem in der Region ansässigen Musiker und Harfenbauer R. Oppermann entwickelt und gebaut. Die Nylonsaiten werden vom Luftzug zu den Grundtönen C und G angeregt. Bereits von 1851–1920 gab es im Alten Schloss eine kleine Windharfe im Rittersaal. Heute ist das Alte Schloss ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen rund um Baden-Baden und entlang des Batterts.

Danke, Gruß Süffel

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

So, das soll es von mir mal sein.... Nun seid Ihr an der Reihe Cool

Ich hoffe sehr, dass Ihr mir einige Tipps geben könnt und dass ich viele Beiträge von Euch erhalten werde Smile

... und wenn mir mal was schief läuft, bitte nicht böse sein, denn es ist mein erster Cache Embarassed Ich bin für jeden gutgemeinten Tipp dankbar und werde ihn nach Möglichkeit auch hier einbringen wollen....

 

Dann wünsche ich uns allen viel Spaß bei meinem "ersten" Cache.

LG Jackebreuner

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

Klosterruine Frauenalb

http://maps.google.de/?ie=UTF8&ll=48.833608,8.440987&spn=0.003658,0.007231&t=h&z=17 

Geschichte

Das Kloster Frauenalb, "Frowen Albe", war ein Freiadelsstift für Töchter aus adeligen Familien. Um das Jahr 1180 stiftete Eberhard III. von Eberstein zusammen mit seiner Mutter Uta das Kloster Frauenalb, dem 1193 außer Schielberg noch Mezlinschwand und Muggensturm gehörten. Die Vogtei gelangte 1341 an die Markgrafen von Baden. In dem danach errichteten gotischen Klosterbau brach 1508 ein Brand aus, der Abtei und Konvent zerstörte. Erhalten blieben nur die 1404 bis 1406 wieder erbaute Kirche und das Siechenhaus. 1553 bezog das Kloster Einkünfte aus 38 Dörfern rechts und 10 Dörfern links des Rheins. 1598 hob Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach Frauenalb auf. 1605 verließ die letzte Stiftsfrau das Kloster.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei 1631 wieder mit Benediktinerinnen (katholischer Orden) vom adeligen Stift Urspring belegt, sie mussten 1634 nach Lichtental flüchten und konnten erst 1645 wieder nach Frauenalb zurückkehren. Nach Abbruch des alten Konventsgebäudes 1696 entstand bis 1704 ein neuer dreistöckiger Bau. Unter der Äbtissin Gertrudis von Ichtrazheim wurde 1751 eine neue doppeltürmige Klosterkirche fertig gestellt.

Durch den Frieden von Lunéville fiel 1802 das Kloster an Baden. Nach der Aufhebung 1803 im Zuge der Säkularisierung wurde das Anwesen 1813 bis 1815 Militärlazarett und 1819 an private Eigentümer versteigert. In den Gebäuden richteten sich Fabriken ein, wobei mehrfach Feuer ausbrach. Alle Unternehmungen missglückten und hinterließen 1853 die Klosteranlage als ausgebrannte Ruinen.

Sanierung

Bereits in den 1930er Jahren wurde mit der Sanierung der Ruine begonnen. 1960 entstand eine "Stiftung Frauenalb", die die Gebäudereste erwarb und erhalten will. Seit 1977 haben das Landratsamt Karlsruhe, das Landesdenkmalamt und das Staatliche Hochbauamt einen Maßnahmenkatalog aufgestellt, um die Sanierung fortzusetzen und die Ruine begehbar zu machen. So wurden seit 1980 die beiden Türme und der barocke Giebel restauriert. Im Jahr 1986 wurde die Sanierung des Kirchenschiffs abgeschlossen.

Außer der grundsätzlichen Erhaltung des Kulturdenkmals muss die Ruine auch dauernd gesichert werden. So sind schädlicher Bewuchs zu entfernen sowie Ausbrüche und Winterschäden zu reparieren. Für die seit 1980 laufenden Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen wurden insgesamt 1,8 Millionen Euro aufgewendet.

Kulturelle Nutzung

Neben dem "Förderverein für die Kultur in der Klosteranlage Frauenalb", der sich mit Klassikkonzerten einen Namen gemacht hat, und den traditionellen jährlich Klostertagen der Gemeinde Marxzell ist auch die Stadt Ettlingen mit den Schlossfestspielen in Frauenalb aufgetreten. Mit verschiedenen Events wie Gospelauftritten, klassischen Konzerten und Theaterstücken der badischen Landesbühne sorgen die stiftungstragenden Kommunen für kulturelles Leben in und um das Kulturdenkmal.

Einkehrmöglichkeit

Landgasthof und Hausbrauerei König von Preußen, kann man auch übernachten.

Bilder für diesen Logeintrag:
Frauenalb 01Frauenalb 01
Frauenalb 03Frauenalb 03
Frauenalb 02Frauenalb 02

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

Villa Rustica Karlsruhe-Durlach

http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=Durlach&sll=48.966523,8.559229&sspn=0.001824,0.003616&ie=UTF8&ll=49.003714,8.48409&spn=0.000911,0.001808&t=h&z=19

 

Römische Villa Rustica

Für die Anwesenheit der Römer zeugten noch lange die Reste eines Römerbades, das aber der Baggersee- Erweiterung zum Opfer fiel, außerdem eine "Villa Rustica", die an der Grötzinger Straße (Durlach) teilweise ausgegraben wurde. Die Grundmauern können besichtigt werden. Römische Funde sind auch auf dem Turmberg (Hohenberg) gemacht worden.Einen Besuch kann man z.B. auf dem Rückweg von Grötzingen nach Durlach machen.

 

Bilder für diesen Logeintrag:
Villa RusticaVilla Rustica

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

Karlsruhe-Durlach

Durlach, eine einstmals eigenständige Stadt, bildet nach der Zwangseingemeindung im Dritten Reich heute den größten Stadtteil von Karlsruhe. Von ihr ging 1715 die Gründung von Karlsruhe als neue Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach aus. Durlach selbst war markgräfliche Residenzstadt von 1565 bis 1715.

Der Stadtteil liegt im Osten von Karlsruhe am Ausgang des Pfinztals und geht von der Rheinebene in den Kraichgau und in den Nordschwarzwald über.

Der Hausberg von Durlach ist der Turmberg, auf dessen Gipfel sich die Reste einer Burganlage befinden, zu der die Turmbergbahn führt. Direkt neben der Burganlage liegt die Sportschule Schöneck, die von der deutschen Fußballnationalmannschaft gelegentlich als Trainingslager zur Vorbereitung auf Länderspiele genutzt wird.

Der Turmberg ist der nördlichste Berg des Schwarzwalds. Die Berge, die sich daran im Norden anschließen, gehören bereits zum Kraichgau. Südlich des Turmbergs folgen die Schwarzwald-Erhebungen Guggelensberg, Lerchenberg und Geigersberg. All diese Hügel gehören noch zu Durlach und sind durch den spektakulären Blick, den man von ihnen über die Rheinebene hat, das beliebteste Prominenten- und Villenviertel von Karlsruhe. Zahlreiche Bundesrichter, Verfassungsrichter und Unternehmer haben sich dort niedergelassen.

Der Name „Durlach“ geht nach Hentschel vermutlich auf einen Flurnamen zurück und bezeichnet ursprünglich das Gebiet unterhalb des Turms. Dabei ist „Dur-“ auf Turm (lat. turris) zurückzuführen und „-lach“ auf das althochdeutsche blah, lah und lâch, das Wort für ein Grenzzeichen.ach "Turmberg"

http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=Durlach&sll=48.966523,8.559229&sspn=0.001824,0.003616&ie=UTF8&ll=48.99774,8.487926&spn=0.003646,0.007231&t=h&z=17 

Geschichte

  • Im 11. Jahrhundert wurde die Burganlage auf dem Turmberg von den Grafen von Hohenberg erbaut und im 12. Jahrhundert erweitert.
  • Durlach wurde erstmals 1196 als staufische Besitzung erwähnt
  • 1219 Eigengut des Markgrafen von Baden
  • 1279 wurde die Burg Hohenberg auf dem Turmberg vom Konrad III. von Lichtenberg dem Bischof von Straßburg zerstört
  • 1556 Durlach wurde mit den Landesherren, den Markgrafen von Baden-Durlach, protestantisch
  • 1565 Verlegung der Residenzstadt der ernestinischen Linie der Markgrafen von Baden von Pforzheim nach Durlach durch Markgraf Karl II. (seither nannten sich die Landesherren „Markgrafen von Baden-Durlach“), Bau der Karlsburg
  • 1689 Völlige Zerstörung der Stadt durch französische Truppen, die der französische König Ludwig XIV. im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs entsandte. Lediglich fünf oder sechs Wohnhäuser der Altstadt entgingen dem Feuer. Von der Karlsburg blieb nur der Prinzessenbau stehen. Wiederkehrende Zerstörungen und Plünderungen ruinierten die schutzlosen Durlacher in dieser Zeit immer aufs neue, bis der Krieg 1697 endete. Der Landesherr Markgraf Friedrich Magnus hielt sich währenddessen bis zu seiner Rückkehr 1698 im Basler Exil auf. Er begann den Wiederaufbau Durlachs und der Karlsburg, in deren ersten Bauteil er 1699 einzog.
  • 1709 übernimmt sein Sohn Markgraf Karl Wilhelm die Regierung. Im Zerwürfnis mit seiner Gemahlin Magdalena Wilhelmine, einer Tochter des Herzogs von Württemberg, und den Durlacher Bürgern stoppt er den weiteren Ausbau der Karlsburg, verlegt
  • 1715 die Residenz in ein mitten im Hardtwald neu erbautes Schloss und gründet in diesem Zusammenhang die neue Stadt Karlsruhe.
  • 1735 Errichtung der Münze
  • 1832 Durlach wird Kreisstadt im inzwischen durch napoleonischen Druck konstituierten Großherzogtum Baden
  • 1843 Anbindung an die Eisenbahnlinie Karlsruhe–Heidelberg
  • 1846 Die erste Freiwillige Feuerwehr wird von Christian Hengst gegründet (Denkmal Hengst-Platz)
  • 1921 Eingemeindung des Dorfes Aue zu Durlach
  • 1938 Zwangseingemeindung in die damalige badische Landeshauptstadt Karlsruhe gegen das ausdrückliche Votum der Durlacher. Als Zugeständnis wurde dabei allerdings vereinbart, dass Durlach alle Behörden und Ämter behalten dürfe. Deshalb ist Durlach heute der einzige Stadtteil Karlsruhes, der ein eigenes Finanzamt und ein eigenes Amtsgericht besitzt. Das dem Amtsgericht angeschlossenen Gefängnis – dessen prominentester Gefangener während der Spiegel-Affäre kurzzeitig Rudolf Augstein war – wurde allerdings 1990 gegen Protest der Bevölkerung abgerissen.
  • 1938 Im Zuge der Reichspogromnacht kommt es zu Übergriffen gegen jüdische Bürger in Durlach. Am 22. Oktober 1940 werden die verbliebenen jüdischen Mitbewohner deportiert.
  • 1945 Während des Zweiten Weltkrieges waren in Durlach 329 Menschen umgekommen.
  • 1989 erhält Durlach eine eigenständige Ortschaftsverfassung und einen Ortschaftsrat

 

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Turmberg 02Turmberg 02
Turmberg 01Turmberg 01
Turmberg 03Turmberg 03

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

Pfinztal-Kleinsteinbach

http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=Pfinztal&ie=UTF8&ll=48.966618,8.558956&spn=0.001824,0.003616&t=h&z=18

Die Burg:
Burg Kleinsteinbach liegt am Hang hoch über dem gleichnamigen Ort. Die Burg betritt man heute wie damals über den gleichen Zugang. Es handelte sich einst um eine Turmburg, die nach einer Zerstörung stärker befestigt wurde und nun über sehr dicke Außenmauern verfügt. Von der Burg sind Turmstumpf und die Befestigungswälle erhalten, die die Burg zum Bergrücken und zum Hang hin schützten. Am nördlichen Ende des Turmstumpfs steht heute eine Informationstafel mit Grundriss und allerlei Informationen. Neben dieser befindet sich ein Tisch mit zwei Bänken, der die eine oder andere Familie an warmen Tagen zum Rasten einlädt. Die Anlage war zum Tal hin durch einen steilen Hang und zum Sporn hin durch drei Wälle mit drei Gräben geschützt. Sie bestand einst aus nicht mehr als einem Turm und den Wällen.

Zur Geschichte:
Die Turmburg wurde wahrscheinlich um 1100 errichtet. Sie bestand aus einem Turm und den umliegenden Erdwällen und Gräben. Nach einer wahrscheinlichen starken Beschädigung wurden die Mauern des Turmes im unteren Bereich um mehr als zwei Meter verstärkt. Sowohl Name wie auch schriftliche Erwähnungen sind nicht vorhanden. Es wird vermutet, dass sie sich zeitweilig im Besitz derer von Remchingen befand. Die jüngsten Funde stammen von 1400. Daraus wird geschlussfolgert, dass sie anschließend zerstört und aufgegeben wurde. Eine ähnliche Ruine befindet sich bei Langensteinbach und heißt Römerturm.  

 

Bilder für diesen Logeintrag:
Ruine1Ruine1
Ruíne2Ruíne2
Ruine3Ruine3

gefunden 16. März 2008 Jackebreuner hat den Geocache gefunden

http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=Pfinztal&ie=UTF8&ll=48.966618,8.558956&spn=0.001824,0.003616&t=h&z=18

Als geschichtliche Orte findet man in Langensteinbach zum Beispiel die St. Barbara-Kapelle, die 1432 das erste mal in Schriften erwähnt wurde und der Römerturm.

Es ist heute ein fast noch mystischer Ort: Die Barbara-Kapelle in Karlsbad-Langensteinbach. Versteckt liegt sie in einem Wäldchen oberhalb des Freibades. Eine Ruine, die nach ihrer teilweisen Zerstörungen Wind und Wetter getrotzt hat. Für Wanderer und Einheimische ist sie immer noch ein beliebtes Ausflugsziel, zumal auch der Wald mit seinem großen Artenreichtum einiges zu bieten hat.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Barbarakapelle als „capella sancte Barbarae" stammt aus dem Jahr 1432. Sicher steht die Weihung der Kapelle mit der nahegelegenen Quelle in Zusammenhang, war Barbara doch schon in vorchristlicher Zeit eine Quellnymphe. Neben der Kirche legte man einen Friedhof an - wenige Mauerreste zeugen noch heute davon.

Fast eineinhalb Jahrhunderte lang war die Kapelle ein beliebter Wallfahrtsort und der Platz davor wurde für Märkte genutzt. Eine Wende trat in der zweiten Hälfte des 16. Jhs. mit der Ablehnung der Wallfahrt durch den nun zuständigen reformierten württembergischen Herzog ein. Es sollte allerdings noch viele Jahre dauern bis die Wallfahrt unterblieb. 1590 wird die Kirche noch als „prächtiger, mit künstlerischen Gemälden gezierter Tempel auf dem Barbaraberg, der heiligen Barbara geweiht" beschrieben. Zweimal im Jahr finde in Gegenwart einer großen Volksmenge Markt vor diesem Tempel statt.

Im Langensteinbacher Lagerbuch von 1605 werden dann allerdings die ersten Verfallserscheinungen an der Kirche beschrieben. Die bald folgenden Zeiten des Dreißigjährigen Krieges machten zudem das Reisen über Land zu gefährlich, so dass die Wallfahrt zuletzt ganz in Vergessenheit geriet. Auch die Zuordnung der Kirche an das restituierte Kloster Herrenalb änderte nichts, da dieses inzwischen völlig verarmt war. Lediglich der Markt wurde weiterhin auf dem Barbaraberg abgehalten. 1818 war St. Barbara restlos zur Ruine geworden und blieb das gesamte 19. Jh. über dem Verfall und der Ausplünderung ausgesetzt.

1902 erinnerte man sich der Ruine und begann eine Restaurierung. Vor allem der Turm sollte als Aussichtsturm wieder Verwendung finden. Eine erneute Renovierung mit Einbau einer massiven Wendeltreppe im Turm wurde 1966 durchgeführt.

 

Bilder für diesen Logeintrag:
St. Barbara KapelleSt. Barbara Kapelle

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