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Arethusa, die fluechtige Undine

Ein Wandercache, bei dem natürlich auch Fahrzeuge erlaubt sind

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 15.045' E 012° 46.360' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 15:00 h   Strecke: 60 km
 Versteckt am: 07.05.2010
 Gelistet seit: 29.05.2010
 Letzte Änderung: 15.03.2023
 Listing: https://opencaching.de/OCA726
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Allgemein
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Am 13. Juni 2010 ist der zweihundertste Todestag vom berühmten Weitwanderer J.G. Seume . Deshalb möchte ich ihm diesen Cache widmen. Auch wenn er nur einen Flohhüpfer lang ist gegenüber Seumes bekannten Wanderungen von Grimma nach Sizilien, nach Russland und nach Finnland.
In Borna ging Seume zur Schule, in Grimma verbrachte er seine letzten und schönsten Jahre, davon zeugt dieses Originalzitat: "...an den Bergen lagen die freundlichen Dörfer umher, und der Fluß wand sich gekrümmt durch die Bergschluchten hinab, in denen kein Pfad und kein Eichbaum mir unbekannt waren." (J.G.Seume, Spaziergang nach Syracus, 1801)



Das Denkmal "Zur Badenixe" (1120m in 182° davon ist die gesuchte Fischerhütte mit der Info zum Nixsteinbonus. Leider ist die Nixe 2014 ganz in Rente gegangen, alles andere ist noch da (ist aber alles nur Deko für den Cache)

 


Von einer Muldenundine hat man hierzulande ja schon lange nichts mehr gehört. Es orakelt, daß sie wohl in eine andere Welt entschwunden ist. Ihr Schmuckkästchen soll jedenfalls irgendwo am Eingang zur Unterwelt zurückgeblieben sein. Eine systematische Spurensuche dieser mysteriösen Flußbewohner ist schwer, denn manchmal können sie Raum und Zeit überwinden und wenn man denkt man hat sie, sind sie plötzlich weit weg.
Natürlich glaubt heute keiner mehr an Wassernymphen, Nixen oder Undinen. Gott sei Dank verloren diese Wesen mit der Einführung des Christentums ihre Macht über uns Menschen. Bitte seid trotzdem wachsam. Es sind Wesen, die nur in unseren Gedanken existieren und trotzdem können sie uns beherrschen und in Gefahr bringen!

Bisherige Beobachtungen dieser sehr unsteten und flüchtigen Wesen kamen immer durch Zufall zustande. Mittlerweile ist die Örtlichkeit, wo einstmals die Bahrener Nixen gehaust haben sollen, von einigen wenigen Schatzsuchern aufgespürt worden. Bis 1890 wohnte dort noch der Bahrener Fährmann, der Hentschelkarl. Seine sogenannte "Robinsonvilla" lehnte an der Felswand mit der kleinen Höhle. Nach dem Bau der Straßenbrücke brauchte man seine Fähre nicht mehr und wollte ihn gewaltsam in ein festes Haus umsiedeln. Aber eines Morgens lag der alte Mann tot im Fährkahn.  

Weil die ersten beiden Stationen durch eine Baustelle blockiert bzw. geplündert sind, erfolgt der Einstieg in den Arethusa-Cache jetzt an dieser Stelle. Bei N51° 14.990 E12° 46.273 kann man maximal einen PKW abstellen. Zu Fuß gelangt man zu Hentschelkarls kleiner Höhle bei N 51° 15.045 E 012° 46.360. Man kann zwar von woanders her in die schmale Einbahnstraße einfahren, aber dort gibt es keine Parkmöglichkeiten !! Es könnte in dieser Straße etwas muggelig sein. Bitte verhaltet Euch unauffällig. Falls jemand fragt: Ihr seid Bergsteiger  ;-) und wollt Euch nur mal die Kletterwege unter dem Asylantenheim ankucken. Geht an der Linkskurve der Einbahnstraße geradeaus die alte Steintreppe hinauf, nach rund 20 m zweigt ein Pfad nach rechts ab. Wenn man an dieser Stelle geradeaus weitergeht, betritt man das Gelände des Asylantenheimes, das ist aber verboten und wird auch überwacht! Weiterhin rechts halten und dem ehemaligen Trampelpfad folgen. Falls es Probleme geben sollte: man kann Hentschelkarls Höhle auch über die Waldweg-Parkmöglichkeit N51° 15.230 E12° 46.500 erreichen, das zwar etwas weiter zu laufen, aber dafür **Wildnis pur**:-).

Um alle restlichen Klarheiten zu beseitigen, hier noch ein paar Hints:

A) bitte mitnehmen: ein Licht, eine Schere und Schmierpapier zum Auszählen des berüchtigten Arethusa-Codes (Keine Angst Smile)

Und wer eine kleine Kamera hat, braucht weniger aufschreiben.

 

B) wer keinen Computer mit herumtragen möchte, kann ja schon vorher mal bischen im Internet surfen: Wo an den Ufern der Mulde hat Kuno von der Parthe noch so Dosen versteckt ?

 

C) Es verlangt niemand, den Cache an einem Tag, in einer Woche, im selben Monat oder überhaupt zu machen. Immer nur soweit, wie man Lust und Zeit hat. Der Weg ist das Ziel und nicht der eine smiley am Schluß, dafür gibt´'s ja schon einige unterwegs.

 
D) Die bisherige Stage 1 hat sich als Geocache verselbstständigt und nennt sich jetzt Donnerbalkenbonus,Donnerbalkenbonus
In der Fischerhütte und auch in einem Tradi in der Nähe erfährt man die Position vom BonuscacheDie Sage vom Nixstein .

 
E) bei einige Stationen sind bei Hochwasser nicht erreichbar.

 
F) Das originale Final existiert, ist aber sehr schwer zu erreichen. Als letzter ist 2014 Gargi da hin GETAUCHT. Weil ich das nicht jedem zumuten möchte, liegt ein Stück vorher in einer *** Bslqryzxseqfyszc *** das offizielle Ersatzlogbuch, mit dem man auch einen vollwertigen Fund loggen kann. Näheres erfahrt Ihr rechtzeitig. Das letzte Wegstück dahin führt speziell zur Sommerzeit durch etwa einen Kilometer Dornröschenhecke. Kurz vorher erfahrt ihr, wie man dies auf dem SEEWEG umfahren kann.

Die Wegpunkte:

 
A1 Parking Area N 51° 14.990 E 012° 46.273 
Bitte vorsichtig einparken, viel Platz is nich. Weitere Autos kann man vorm Papierwerk am anderen Muldenufer abstellen.


A2 Steinerne Treppe N 51° 15.045 E 012° 46.313 
Auf dem Weg durchs Dorf
BITTE so unauffällig wie möglich !!


A3  anderer Zugang von Norden her N 51° 15.230 E 012° 46.500     
Man kann Hentschelkarls Höhle auch über diesen Waldweg erreichen, das zwar etwas weiter zu laufen, aber dafür sogut wie muggelfrei und **Wildnis pur**. Die Parkmöglichkeiten sind je nach dem Wetter unterschiedlich.


B1 Hentschelkarls Höhle N 51° 15.045 E 012° 46.360 
In Hentschelkarls Memoiren findet Ihr, nach was man an Loreleytürmchen und Prinzengrotte kucken soll. Bis zum Final sind´s noch (G+6) Stationen,
(G) erfährst Du an St. 11, an den Steinklippen.


B2 Loreleytürmchen   51° 14.734 E 012° 45.584 
 
Man kann mit dem Auto den steilen Weg runterfahren, aber wieder zurück kommt man meist nur noch mit dem Abschleppdienst !
28.5.2019:
Das Türmchen bei N 51° 14.766' E 12° 45.595' ist nun ganz zusammengefallen, deshalb gehe bitte von dort noch 50m nach Süden zu N 51° 14.734' E 012° 45.584'. Weit oben siehst du ein Schild zum Hochwasser 2002. Gleich darunter ist ein weiteres Schild, auf dem man nur die letzten zwei Ziffern lesen kann. Die vorletzte Ziffer ist "B", und die letzte Ziffer ist "A"

B3 Prinzengrotte und Aussichtsplattform N 51° 14.833 E 012° 46.123 
Die Aussichtsplattform ist rund 20m nördlich davon.

B4 Filmdose in "spezieller Regulardose" ... Zwei Meter unterhalb des Weges in Felsnische. Dort verrät Euch die Loreley etwas über den Arethusa-Code und ein kleines Geheimnis am Wegrand, ...581 ...000


B5  in einer nassen Grotte unterhalb eines kleinen Parkplatzes, ganz unten in der nördlichen Seitenwand, hat Arethusa ihren Schlüsselbund versteckt) ...505 ...566
dort hat Arethusa ihren Schlüsselbund versteckt.


B6 Schloßturm  N 51° 14.385 E 012° 43.970 
fahr erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst, oder besser: nutze auch die Angaben in der entsprechenden online-Cachebeschreibung !

 
B7 Kloster N 51° 12.875 E 012° 44.591     
fahr erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst, , oder besser: nutze auch die Angaben in der entsprechenden online-Cachebeschreibung !


B8 morsche Birke, ...463 ...382  Weil von der "morschen Birke" fast nichts mehr zu erkennen ist, heißt das neue Versteck an gleicher Stelle ab jetzt: "Buche mit Kette". 20m westlich am alten Grenzstein liegt ab sofort eine Redundanzdose mit gleichem Inhalt. Falls ein spezieller Dorfname gesucht wird (den Namen gibt's nur einmal in Deutschland) denke an den Suchradius Muldentalkreis, eine entsprechende Landkarte mit allen Dörfern wäre also hilfreich


B9 Fischerhütte, ...779 ...325
in der Cachebeschreibung verstecken sich verschiedene Hinweise, komm vom Norden her


C1 Podelwitz am Nix-Stein N 51° 09.187 E 012° 50.025 
fahr erst nach Podelwitz, wenn Du weißt wohin gen.
Liebe Freunde der Muldenschiffahrt, nach dem Nixstein-Bonus geht es immer nur noch flußabwärts und man kann die restlichen Stationen mit dem Boot abfahren, sie sind in Ufernähe. Um zur Finallocation zu gelangen spart man sich sogar den Fußmarsch ! Irgendwo bei Trebsen sollte dann logistischerweise ein Auto abgestellt werden.


C2 Pavilllon ...163 ...180 Dose im Baumstumpf siehe Spoilerbild, Anwohner weiß Bescheid


C3 Steinklippen N 51° 11.970 E 012° 46.386
Geh erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst. Ermittle aus dem Anfang des Textes im Logbuch die Zahl G  :-) und bis zum Final kommen jetzt nur noch (G-5) Stationen

 

E 6 verhinderte Tunnelbaustelle, ... 016 ... 935

Als nächstes nach den Steinklippen kommen die Steintreppen  ;-) einige dutzend Schritte weiter kommt dann dann vom oberen Weg etwa 10 m nach unten gehen zu einem Bäumchen siehe Foto, vor der E7 kommt E6a, das Deja-Vu

E6a Deja Vu

E7 Düne, ...800 ...990
HINT E7a: Aussenlampe, HINT Redundanz: Südgiebel,

HINT E7b Lampe, HINT Redundanz: andere Lampe.

Hier und später kommt man eventuell mit altem eingetrockneten Muldensediment in Kontakt (Sand und eventuell Schlamm). Da sollen ja irgendwelche bösen Packterien drin sein. Also wenn möglich bitte ein Paar Handschuhe mitnehmen oder hinterher Hände waschen.

 

E8 unterirdische Dose, ...329 ...484 weil Blechklappe kaputt ist , liegt auf dem LOCH ein Türmchen aus Betonbrocken. Ein Redundanzhinweis befindet sich dort wo sich Kirschbaum und Dachkante treffen.
Wer auf den folgenden Kilometern im Dornen-Dschungel nicht mehr weiterkommt, erhält bei entsprechender Begründung eventuell ausnahmsweise eine Sonder-Loggenehmigiung

E9 Brunnen/Vorfinal,  ......843 ......214  Pardon, im hierher führenden Hinweis ist noch von magnetischen Filmdosen die Rede. Du findest aber ein einlaminiertes Zettelchen, Hint: Manometer, oben. 
Hint zum Redundanz-Hinweis: Handrad tief unten

 

An die folgenden Positionen kann man, muß man aber nicht hin:

F1  am Ursprung des Alpheios N 37° 25.635 E 022° 21.848
Hier, gleich nach seinem Ursprung im See Limni Taka, verschwindet der Fluß Alpheios das erste mal in der Unterwelt.
F2  Olympia N 37° 38.000 E 021° 38.000 
Hier streift der Alpheios die berühmten historischen Stätten. 20 km weiter verschwindet er wieder in der Unterwelt.
F3  die Quelle der Arethusa / Fonte Aretusa N 37° 03.435 E 015° 17.575 
Hier kommt Arethusas unterirdischer Fluß zum letzten male ans Licht und hier endet er schließlich. Genau hier endete auch Seumes großer Spaziergang.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

qra svanyra Uvag *** Ofydelmkfrdslfmp *** xnaafg Qh no Fgngvba "O5" ragfpuyüffrya, qbeg reuäygfg Qh hagre naqrerz qra qnmh aögvtra Fpuyüffry Ae. 5

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Spoiler stage C2 Pavillon - Ivy steht drauf
Spoiler stage C2 Pavillon - Ivy steht drauf
Spoiler Stage E6
Spoiler Stage E6
Spoiler B8 Buche mit Kette
Spoiler B8 Buche mit Kette
Spoiler St.4 Feueresse 2023
Spoiler St.4 Feueresse 2023

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Vereinigte Mulde und Muldeauen (Info), Landschaftsschutzgebiet Thümmlitzwald - Muldetal (Info), Vogelschutzgebiet Vereinigte Mulde (Info)

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Logeinträge für Arethusa, die fluechtige Undine    gefunden 13x nicht gefunden 0x Hinweis 4x Wartung 5x

kann gesucht werden 04.09.2026, 21:00 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Bevor wir den Multi zum Paddelcache umdeklarieren, haben wir erstmal das finale Logbuch im Vorfinal "E8 ehemalige Blechklappe" platziert.
Denn eine für den weiteren Weg zwingend nötige Brücke gibt es nicht mehr. Ein Besuch der alten Final-Örtlichkeiten ist nach wie vor lohnend, aber nur noch mit Boot oder schwimmend erreichbar, die Koordinaten sind in E8 erhältlich.
Ob diese Zwischenlösung endgültig so bleiben wird, wissen wir noch nicht.

gefunden  Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Die Cachebeschreibung ist veraltet. 30.08.2026, 14:00 TeamSchlaflos hat den Geocache gefunden

Also, eins vorneweg: Wir haben für diesen Multi weder Jahre gebraucht, noch haben wir es an zwei Tagen geschafft. Das ist so ziemlich die Spanne an Zeit, die andere Helden brauchten, um das Domizil der Arethusa zu erreichen.
Unser erster Tag war der 14. Juni diesen Jahres, ein windiger, recht kühler Frühsommertag mit Sonne und einigen Schauern. Eigentlich primäres Ziel war 241543903, den ich vor Jahresfrist allein nicht fand, wir nun aber im Team erfolgreich waren. Dann ging es noch zur Prinzengrotte und zogen ohne Fund wieder ab. Ach ja, da gibt's in dem Örtchen Bahren ja noch zwei anspruchsvolle Multis eines bekannten Cachers aus dem Muldental. Tartaros, Arethusa... klang spannend, aufregend, nach Süden, griechische Mythologie... Flugs überflogen wir das Listing, und ja, die Prinzengrotte spielte beim Arethusa auch eine Rolle. Das war dann der ausschlaggebende Punkt sich für diesen Multi relativ spontan zu entscheiden. So ging es zum Loreleytürmchen, gleich mit der ersten Ernüchterung, dass wir vor Ort nichts fanden. Eine zaghafte Anfrage beim Owner wurde prompt beantwortet. Später stellte sich heraus, dass die Werte durch ihn in einem Logeintrag bereitgestellt wurde. Nun ja, aber wir hatten Blut geleckt und auf dem Weg zu Hentschelkarls Höhle noch die Info an der Aussichtsplattform eingesammelt. Dann waren wir ganz schnell wieder unten und Frau TeamSchlaflos hatte den ersten, schnellen und perfekten Blick. Und erst jetzt hielten wir die eigentliche Aufgabe in den Händen.
Von nun an gab es an den folgenden Wochenenden kaum ein anderes Thema. Arethusa, die flüchtige Undine.
Unser nächster Besuch des schönen Muldentals war am 5. Juli. Es zog uns zuerst nach Döben. Hier besichtigen wir das kleine Örtchen mit seinem tollen Aussichten über die Mulde und einigen spannenden Caches. Aber im Hinterkopf spukte die Arethusa. Und eine Feueresse soll es über der Mulde auch geben. Und ein Zombiecache. Und eine Infodose wie es weiter gehen soll auf unserem Abenteuer. Das klang nach sehr viel und zog uns mächtig in seinen Bann. Der Tag neigte sich dem Ende, aber wir waren wieder ein Stück weiter vorangekommen. Ach ja, und auch eine andere wichtige Fundsache wurde gesichtet: Nämlich ein herrenloses Schlüsselbund!
Zwei Wochen später, 19. Juli, wieder versetzten wir uns in die Geschichte und entdeckten doch tatsächlich die Badewanne, in der Arethusa einmal vor langer Zeit gebadet hatte. Zügig konnten wir die entfernt liegenden Stationen enttarnen. Und immer auf Schusters Rappen, wie der alte Seume auf Wanderwegen unterwegs. Zum Glück gab es immer mal eine Stärkung, so wie in Podelwitz ein Bier mit Currywurst oder Fischbrötchen. Und da war auch der Nixstein und ein Museum, das eine weg, das andere geschlossen. Aber der gute Kuno half uns aus der Patsche und wieder in die Spur. Den Nixstein gibt es inzwischen wieder und spielt auch eine wichtige Rolle bei der Geschichte um Arethusa.
2. August 2026, weiter geht's, nach einer Paddeltour von Wurzen nach Hainichen auf der Mulde und einer Woche Enkelurlaub in Fürstenberg. Wieder ein angenehmer Sommertag mit Wind und nicht zu heißen Temperaturen. Die Steinklippen, die verhinderte Tunnelbaustelle, der Lost Place aus Kindertagen und ein Loch mit Pampe, aber auch wichtigen Informationen für unser Weiterkommen. Zum Ende des Tages ein leckeres Abendessen am Fährhaus Dehnitz. Was soll man da meckern: Wir hatten einfach an dem Tag einen guten Lauf.
Nun ist heute, 30. August 2026, vorletzter Tag des meteorologischen Sommers, wieder mit viel Wind, Sonne und angenehmen Temperaturen. Heute sollte es klappen. Alles gut vorbereitet, Boot dabei, Taucherbrille, Schnorchel, Flossen, Stempel, Stift und Bier. Wir hatten einen Plan, den man ja hier nicht so verraten darf. Aber eines muss man hier sagen/schreiben: Auf dem Landweg, durch die Dornröschenhecke vom letzten Punkt kommt man NICHT mehr zum Vorfinale. Das muss man so klar sagen. Das wussten wir auch nicht vorher, hatten aber das Glück, das richtige Equipment dabei zu haben. Hier am Vorfinale wurde es richtig spannend, aber auch ziemlich schwierig, mit den zwei Informationen etwas sinnvolles anzufangen. Na ja, ein wenig mit Owners Hilfe wurde die vermutete Location angesteuert. Unterwegs filmte mich wohl noch eine Wildkamera, aber ich habe mein "Kennzeichen" gut getarnt. Und dann stand ich davor und hatte gleich die richtige Ahnung. Das empfand ich fast schon zu einfach nach solchen aufregenden Tagen an der Mulde plötzlich DAS Objekt zu entdecken, aus dem dann sogar das Logbuch hervorlugte. Mann, was für ein Abenteuer, aber zum Originalschauplatz geht es wohl wirklich nicht mehr. Erstens waren heute Angler vor Ort und zweitens, wichtiger Grund, hat sich die Quelle im Untergrund nun endgültig in ein fließendes Gewässer verwandelt. So erschien mir ein Erreichen des originalen Versteckortes unmöglich. Aber egal! Es war ein würdiger Abschluss eines grandiosen und spannenden Abenteuers, nämlich das unseres 10 000. Fundes. Danke an den/die Owner für einen ganz besonderen Multicache im schönen Muldental. Ein Favoritenpunkt ist hier obligatorisch!

Bilder für diesen Logeintrag:
noch nicht das Logbuchnoch nicht das Logbuch (Spoiler)

Hinweis 26.11.2024 Pumuckel&Kuno hat eine Bemerkung geschrieben

an "St.B 4 Feueresse" war der Hinweis kaum noch lesbar und die Dose war weg - beides wurde erneuert. Gleich am östlichen Wegrand, nutze das Spoilerfoto - vom Fotostandort aus HINTER dem Wurzelstock tief unter einem Hasengrill

ACHTUNG, bei der Formel für die Station "Verhinderte Tunnelbaustelle" (die Formel ist in der Station "C2 Pv." zu finden) gibt es leider einen Fehler, den ich noch nicht auf dem Hinweiszettel "C2 Pv." korrigiert habe. Für den Nordwert steht dort N 51° 13.0 (H*5,5) das ist zu ungenau - besser sollte berechnet werden N 51° 13.0 (H*5). Somit kommst Du 10m südlicher raus und genau dort ist der Hinweis versteckt.

kann gesucht werden 27.07.2022 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Die "geochaching-com"-Version dieser Cachebeschreibung wurde vor 5 Tagen vom Reviewer Amy gesperrt.

Trotz meiner unverzüglichen Nachfrage über einen Grund erhielt ich bisher keine Antwort.

Fakt ist: der Multi mit allen seinen Stationen ist nach wie vor okay und machbar !

gefunden 05.04.2021 reSep hat den Geocache gefunden

Gleich zu Anfang, muss ich den Owner um Verzeihung bitten, das mein Log nicht ganz solang ausfallen wird.
Gleich zum Anfang meines Gascherdaseins fiel mir die Arethusa auf, aber ich hatte im Umfeld meiner Behausung noch genügend zutun und war kein Freund von ferneren Multis, wo ich mehrere Anläufe brauche.
Die Jule und der Steffen erzählten mir von ihren Erfolgen und nach einem kühlen Blonden sass ich neben ihnen im Boot. (ab E6)
Das dieses Boot heute ins Ziel gelost wurde, war nicht im Plan. Doch nach mehreren Schneestürmen, nassen Füssen, Mützen und die Jacke war auch schon Klam, kamen wir beim Final an. Vom Boot konnte ich die Location schon einmal bestaunen, das ich hier noch mal hinkomme, hätte ich damals nicht gedacht.
Ich bin froh, hier mit den Beiden an Bord gegangen zu sein und am Ende erfolgreich im Logbuch zu stehen.

Vielen Dank für den Cache und Grüße
reSep