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Endstation Altenhain

 eine kleine Geschichte entlang dem Nebengleis zur geheimen Bombenfabrik

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 17.646' E 012° 38.652' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:10 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 26. März 2012
 Gelistet seit: 26. März 2012
 Letzte Änderung: 04. Mai 2019
 Listing: https://opencaching.de/OCDDFA
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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3 Beobachter
1 Ignorierer
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Geokrety-Verlauf
3 Empfehlungen

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Gefahren
Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

 

Von einigen kleinen Ausschmückungen abgesehen beruht diese Geschichte auf historischen Tatsachen, sozusagen ein Doku-Cache mit 5 Kapiteln. Bis zum Schienenknick kann man sein Kfz nachführen. Die reine Laufstrecke macht etwa einen reichlichen Kilometer aus, wenn man alles richtig macht.

 
Gleich am Anfang des 2.Weltkrieges fiel Feldkoch Onuk durch eine große Unachtsamkeit in die Hände der Amerikaner. Eigentlich war das sein Glück, denn die Internierung von Kriegsgefangenen war da noch relativ komfortabel, beim Verhör konnte er die ganze Sache noch als Desertation auslegen. Dann zauberte er noch seine Ahnentafel hervor ... seine polnische Oma sollte ihm noch sehr zugute kommen.

Im Altenhainer Wald im Muldental wurde zu dieser Zeit das Steinbruchunternehmen Ebert von Hitleers Wehrmacht beschlagnahmt, Kolonnen von Kriegsgefangenen bauten die Betriebsgebäude um zur Bombenfabrik Muna. Zum Schutz vor Luftangriffen sollten die fertigen Bomben dann unterirdisch zwischengelagert werden. Ein als deutscher Soldat verkleideter Aufklärer des militärischen Geheimdienstes konnte dies herausfinden, aber nicht tiefer in den Sperrbereich eindringen. 1941 fielen dann die gesamten Steinbruchsgebäude einem amerikanischen Luftangriff zum Opfer. Wo die Ruinen sind, erfährst du später noch.
Doch kurz darauf rollten schon wieder Waggons voller neuer Bomben über den Ammelshainer Bahnhof, und das monatelang.

Nun kamen die Amis auf Onuk zu sprechen. Er hatte seine Polnisch-Kenntnisse mittlerweile vertieft und die Idee war, ihn in der MUNA unter die polnischen Zwangsarbeiter zu schmuggeln, die Muna auszukundschaften und die Bombenproduktion zu sabotieren.

Wie er danach durch einen Flugzeugabsturz seine Haut retten konnte und anderes erfährst du, wenn Du seinen hinterlassenen Botschaften folgst.  

Am Multi-Startpunkt (Titelkoordinate) findest du KEINE Dose/hinterlegten Hinweis o.ä.,

sondern nur einen Parkplatz. Auf einer kleinen Verkehrsinsel in der Mitte des Parkplatzes stehen A ausgewachsene Birken. Direkt an den Parkplatz grenzt die Nordwestseite des alten Bahnhofsgebäudes, sie hat ein Fenster mit B senkrechten Gitterstäben.

Schaue am Gleis entlang in Richtung Nordwest, hinter dem Bahnübergang siehst Du ein oranges Dreieck mit der Zahl 2 , darunter ein weißes Viereck mit der Zahl D

Nachdem sich Onuk unbemerkt vom Wachtposten im Kohlebunker einer Lok versteckt hatte, setzte sich der Güterzug in Bewegung. Für uns heißt das: Umparken.

Bei Nord 17.D(A+1)2 Ost 40.BD2 krachte es furchtbar, die Lok schaukelte hoch und runter, beinahe wäre Onuk von den Kohlen verschüttet worden und es schleuderte ihn ins Gebüsch. Das mußte der berüchtigte, rätselhafte Altenhainer Schienenknick sein !

In Höhe des Verkehrszeichens versteckte er einen magnetischen Hinweis als letztes Lebenszeichen an der Unterseite des Schienenstrangs und im Morgennebel schlich er sich weiter in Richtnung MUNA.

und hier die unverschlüsselten Hints:

1: keine physische Station

2: Nahe des Verkehrsschildes unterm Gleis, weil der Hinweis hier so oft nicht gefunden wird, gibts dieselbe Info ab jetzt nochmal in einen Petling, direkt unterm Schienenknick

3. Schienen - Ende

4: innen oben , hinter den Isolatoren, der Wecker da irgendwo in einer Dose hat nix mit dem Cache zu tun

5:  an der Decke vom Rohr, Südseite

Final: unten aussen am frisch abgesägten Baumstumpf

Notiert Euch aus dem Kochbuch die Peilbasis für den MUNA - Bonus


Bilder

Altenhain
Altenhain
Final ab Mai 2019
Final ab Mai 2019

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Logeinträge für Endstation Altenhain    gefunden 20x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

kann gesucht werden 04. Mai 2019 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

ACHTUNG:
der Multi wurde komplett überarbeitet.
WICHTIG:
☝ es muss nirgends mehr "111" dazugerechnet werden ☝
diese Codierung fällt ab sofort weg.

Darüber hinaus sind Vorfinal und Final einige Meter gewandert.

gefunden 15. Februar 2019, 16:49 Uli001 hat den Geocache gefunden

Vor einer Woche scheiterte ich aufgrund der Dunkelheit die mich eingeholt hatte. Heute folgte ich bei ausreichend Beleuchtung der Geschichte  weiter. Nu war das Blech auch einfacher zu finden. Die Waldmuggel haben es an seinem Ort belassen. Danach gab es keine weiteren Schwierigkeiten.

Danke und VG Uli aus Leipzig

gefunden 22. Oktober 2018, 07:55 Die Dösbattel hat den Geocache gefunden

Heute eine kleine Cacherrunde unternommen!  Vielen Dank fürs legen und pflegen.

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 26. August 2018 ondraszch hat den Geocache gefunden

Kurz vor dem dem Start realisierte ich, dass der Cache nicht "Endstation Altenheim" sondern "Endstation Altenhain" heißt. Dann hatte sich dort auch noch eine Baustelle eingerichtet und ich dachte, dass ich hier nicht weiter komme. Es konnte aber trotzdem alles notwendige ermittelt werden, um sich an Onuks Spur zu heften. Selbige war wieder sauber gelegt und punktgenau beschrieben, kurz es lief wie am Schnürchen. Bei der Suche nach der Brotdose ahnte ich schon schlimmes, denn der Forst hatte genau an den Koordinaten den Wald umgedreht. Aber bevor ich hier anfangen wollte, mich durch das Geäst zu buddeln, ließ ich mit dem Spoilerbild meinen Blick schweifen und checkte 2 Stellen in der näheren Umgebung ab. Und siehe da, dank Unoks "Koordinateneinmesskünste" waren Versteck und Dose unversehrt geblieben. Dann gab es reichlich Lesestoff und der Hinweis auf einen lohnenswerten Abstecher. Da ließ ich mich nicht zweimal bitten.

Was soll ich sagen, die Caches des Owners spielen sich einfach klasse und führen einen (fast) immer an Orte, die man sonst nie gesehen hätte, die es aber jedesmal wert sind. In diesem Sinne vielen Dank fürs Herlocken und die tadellose Runde.

Viele Grüße sendet ondraszch.

Bilder für diesen Logeintrag:
Onuks LogbuchOnuks Logbuch
(wirklich) Endstation(wirklich) Endstation

gefunden 28. November 2017 hemu hat den Geocache gefunden

Sehr schöner Cache, interessante Story und die Gegend ist auch beachtlich. Tfc