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Военный Аэродром Брандис

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 20.003' E 012° 40.280' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 02. April 2014
 Veröffentlicht am: 02. April 2014
 Letzte Änderung: 05. April 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC10AAD
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

Zur Zeit der Hitlerdiktatur wurde ab 1934 der Flugplatz Brandis/Polenz mit seiner fast 2 km langen + fast 100 m breiten Start- und Landebahn erbaut. Er wurde von den berühmten Junkers-Werken als Testgelände genutzt, man konnte hier den sogenannten "fliegenden Bierdeckel", ein Nurflügel-Flugzeug, beobachten und es sollten auch andere dieser mysteriösen "Wunderwaffen" der Reichsluftwaffe gebaut und getestet werden.

Befreit wurde das Brandiser Territorium von den Amerikanern, bei der Übergabe an die Russen im Juli 1945 ist hier eine der ersten Auseinandersetzungen zwischen Russen und Amerikanern belegt. Um ihre Mannschaften aus der Ostzone herausbefördern zu können, wollte der Ami vertragswidrig einige deutsche LKW mitnehmen, was durch eine russische Einheit solange blockiert wurde, bis man eine Haubitze scharf machte und auf sie richtete.

In den folgenden 50 Jahren hat neben verschiedenen Kampfhubschraubereinheiten ab 1985 vor allem das 357. ШАП den Flugplatz geprägt. "SCH-A-P" heißt Sch = Sturmovik = Schlachtflieger // A = Aviatsonnui = Luftfahrt // P = Polk = Regiment. Die Zahl 357 täuscht, es gab im gesamten Sowjetimperium damals nur 20 derartiger Regimenter, jedes hatte etwa 20 Suchoi-Bomber, von den Russen Грач (Krähe) genannt. Der Ruf dieser 15m langen Einmanngeschosse war legendär, da ihre Reichweite fast ganz Europa abdeckte - in 10 km Höhe Bomben ausklinken war nicht ihre Aufgabe - sie trainierten es, im Tiefflug in Panzerschlachten einzugreifen. Was uns Muldentalern so manches Mal den letzten Nerv geraubt hat wegen den ohrenbetäubenden Überschallknallen, man kennt sowas Gott sei Dank heutzutage gar nicht mehr.

Das Schlachtfliegerregiment ist seit 1993 in Budjonnovsk stationiert. Ja, liebe aufmerksame Nachrichtenhörer, es handelt sich um das Budjonnovsk am Kaukasus. Wo 1995 eine Partisaneneinheit aus dem benachbarten Tschetschenien ein Krankenhaus besetzte und 150 Menschen erschossen wurden.

Um die Jahrtausendwende diente der Flugplatz dann 10 Jahre Hobbyfliegern und Geschäftsreisenden als Basis, mancher erinnert sich vielleicht an Peter Elsners dicke rote Doppeldecker-Anna, mit der man Rundflüge buchen konnte. Ab 2007 enstand hier das seinerzeit weltgrößte Solarkraftwerk. Mit der Leistung vom 40 MW könnte es noch lange Jahre die umliegenden Kommunen Brandis, Naunhof und Machern komplett mit Elektroenergie versorgen. Noch fließt Strom, aber weil die Bundesregierung die Rahmenbedingungen geändert hat (eben noch bis 2012 lieber Atomkraftwerke bauen wollte) steht der Firmenstandort leider vor der Schließung.

Nun endlich zum Cache: Dies ist kein Lostplace-Cache, bei dem man das ehemalige militärische Flugplatzgelände betreten muss, Aber die Startkoordinaten eines sehr sehr geheimen Caches, der dort übers Gelände führt, findest du im Logbuch ! Bei einer Besichtigung sollte man übrigens achtgeben, einige Bereiche sind mit Verbotsschildern gekennzeichnet, andere frei zugänglich, das ist bedingt durch verschiedene Grundstückseigentümer, die verschieden tolerant sind.

Der kleine Kurzmulti beginnt an der Infotafel am Rastplatz Schäferlinde Leulitz. Dieses Dörfchen hatte die Hauptlast zu tragen, besonders als hier direkt über den Dächern noch die russischen Überschallkampfbomber ein- und ausflogen.

Wo das Final ist, verrät Dir ein Fadenkreuz. Für unseren kleinen Piloten-Tauglichkeitstest prüfen wir, ob Du Deine oberen Gliedmaßen noch gut genug zueinander koordinieren kannst. Denn an so einem kleinen Steuerknüppel sollte man bei 950 km/h eine ruhige Hand haben.

Das Final findest Du in einem Mini-Lostplace, 50 m südwestlich von einer asphaltierten Straßenkreuzung. Die Dose liegt innen, rechts ganz oben. Ebenfalls an diesem Objekt beginnt virtuell der Bonusmulti.

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Logeinträge für Военный Аэродром Брандис    gefunden 18x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 2x

gefunden 21. Oktober 2018, 09:28 Die Dösbattel hat den Geocache gefunden

Heute eine kleine Cacherrunde unternommen!  Vielen Dank fürs legen und pflegen.

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 26. August 2018 ondraszch hat den Geocache gefunden

Ум ан дие Координатен дес сехр сехр гехеимен Кeсч зу геланген муссте ич хиер ерст мал меине мотор-сенсорисчен Фэхигкеитен унтер Бевеис стеллен. Дие Ауге-Ханд-Координатион клаппте данн ганз гут со дасс ич дие Ерлаубнис фюр дие Бетретунг дес Роллфелдес ерланген коннте. Квалификатионстест бестанден!

Виелен Данк фюр ден Кeсч сагт Геноссе ондрасч.

gefunden 06. August 2018, 08:04 *Eichhörnle* hat den Geocache gefunden

Eines unserer heutiger Tagesziele war dieser Cache und natürlich der Folgecache.
Die Pilotenaufgabe haben wir schnell gelöst und dann ging auch schon zum Final.
Eine super Idee!

Dankeschön und Grüße
*Eichhörnle*

gefunden 17. Mai 2018, 16:30 climbingkurt hat den Geocache gefunden

Da habe ich doch prima gezielt. Getroffen. Sehr spaßige Sache.
Danke für das Austüfteln und Legen des Cache von climbingkurt

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 21. Juli 2017 Trüffelswine hat den Geocache gefunden

Hier sind wir während einer anderen Mission schon einmal vorbei gekommen. Damals hatten wir keine Idee wo die oberen Extremitäten hin sollen oder was damit zu tun ist. Aber das war nicht schlimm, ist ja quasi Homezone. Jetzt wurde die Aufgabe wieder hervor geholt und beim Lesen der Logs kam die Idee. Kann ja gar nicht anders sein. Heute vor Ort ging es dann ganz leicht. Man neigt manchmal zum verkomplizieren.

Tolle Idee! Danke für den Cache.