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Virtueller Geocache
Heia Safari: Flüsterbogen

 finde einen Flüsterbogen

von Elbschnatz     Deutschland > Sachsen > Meißen

Achtung! Dieser Geocache ist „gesperrt“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 03.600' E 013° 16.414' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: gesperrt
 Versteckt am: 01. Oktober 2018
 Veröffentlicht am: 01. Oktober 2018
 Letzte Änderung: 05. März 2019
 Listing: https://opencaching.de/OC14C75

3 gefunden
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1 Wartungslog
1 Beobachter
6 Ignorierer
87 Aufrufe
3 Logbilder
Geokrety-Verlauf

   

Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Personen

Beschreibung   

Als wir das Kloster Altzella bei Nossen besuchten, schritten wir durch dieses Tor. Sogleich kam mir die Idee, mal die rundverlaufenden Kehlen auf Schalleitungsfähigkeit zu überprüfen. Es hat funktioniert, aber nur unter der Bedingung, daß sich Mund (Sender ) und Ohr (Empfänger) auf dem gleichen Kanal (Kehle) befinden. Derlei Kanäle hatten wir hier drei zur Auswahl. Es sind die drei Kehlen. Wenn diese tiefer ausgebildet wären, hätte es noch besser geklappt. Aber es ging auch so. Wir haben eben ein bißchen lauter geflüstert.

Es ging auch deshalb, weil es ein romanisches Tor ist, dessen wesentlichstes Merkmal der kreisförmige Bogen ist. In der Gotik später hat das so nicht mehr geklappt. Höchstens bis zur Spitze und zurück. Es wäre sicher dort möglich, daß einer auf der Leiter steht und mit zwei rechts und links Untenstehenden im Wechsel kommuniziert. Wenn er das von der einen Seite Empfangene an die andere Seite weiterflüstert, spielt er dann Relaisstelle.
Solche Flüsterbögen, Schalleitungsrohre, Schallreflektoren, ellyptische Räume usw. sind besonders für Kinder begehrte Testobjekte.

Dieses romanische Klostertor macht heutzutage einen eher seltsamen Eindruck. Wie sieht denn das aus? Hatten die denn früher keinen Sinn für einen gefälligen Anblick usw.?

Der Tordurchgang war früher viel tiefer und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer weiter aufgefüllt, wie an vielen anderen Orten auch. Sonst hätten die Archäologen ja nichts zum Ergraben, siehe besonders Troja.
Wenn die Mönche früher mal mit den Nonnen flüstern wollten, mußten sie jedesmal eine Leiter, wie in Bayern zum Fenstern, mitnehmen. Das auffällige Geschleppe war ihnen bald leid. So haben sie bei jedem Durchgang ein bißchen Erde mitgebracht und das Problem hatte sich in 300 Jahren erledigt. Aber das mit den Mönchen und Nonnen hatte sich da auch schon erledigt.
Den Nutzen und den Spaß haben wir heute, denn wir kommen nun ohne Leiter an die Flüsterrinnen ran.

Für alle, die sich etwas korrekter informieren wollen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Altzella

Log-Bedingungen:
1. Finde so ein Objekt (nur solche Flüsterbögen sind hier zugelassen) und beschreibe es nach Deinen Möglichkeiten
2. Fotografiere es mit Beweisgegenstand im Bild
3. Nenne den Standort, ermittle die Koordinaten dazu und lade alles hier hoch
Schreibe die Koordinaten in der hier üblichen Form, d.h. Grad und Minuten mit 3 Dezimalstellen. Das Grad- und Minutenzeichen darfst Du weglassen.
4. Nur ein Log pro Objekt ist möglich
5. Gruppenlogs sind nur gestattet mit den Nicknamen aller Mitfinder
6. Pro Account sind Logs 3 x genehmigt

Logs, die nicht den Bedingungen entsprechen, lösche ich ohne vorherige Nachricht. Wenn Du also feststellst, daß Dein Fund weg ist, dann lese nochmal die Bedingungen und logge erneut, wenn Du Wert auf diesen Fund legst.

Die oben angegebenen Koordinaten bezeichnen den Ort meines Beispielfotos. Dort darf natürlich nicht mehr geloggt werden.

Viel Spaß bei der Suche wünscht Elbschnatz

Bilder

Klostertor Altzella
Klostertor Altzella
die "Kanäle Flüsterkehlen"
die "Kanäle Flüsterkehlen"

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Logeinträge für Heia Safari: Flüsterbogen    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team gesperrt 05. März 2019 dogesu hat den Geocache gesperrt

Der Benutzeraccount wurde deaktiviert.

gefunden 27. Januar 2019 H.E.R.A. hat den Geocache gefunden

Zusammen mit Wauzischreck habe ich einen Flüsterbogen auf dem Roßweiner Markt aufgetan ... wir haben uns da mal was zugeflüstert und bildlich verewigt.

Koordinaten N 51°03.915 E 13°11.054

TFTC

Bilder für diesen Logeintrag:
Durchgang auf dem Roßweiner Markt zur KircheDurchgang auf dem Roßweiner Markt zur Kirche

gefunden 06. Oktober 2018 BESTPOE hat den Geocache gefunden

N 50° 41.628, E 011° 35.706

Am Westportal der Stadtkirche haben wir schon als Kinder GEFLÜSTERT.

Danke für die Suchaufgabe und Grüße aus Pößneck.

Bilder für diesen Logeintrag:
FlüsterbogenFlüsterbogen

gefunden 04. Oktober 2018 tillit23 hat den Geocache gefunden

:D  8)  FTF 8)   :D

Das Görlitzer "Kaffee am Flüsterbogen" am Untermarkt Görlitz, heißt nicht umsonst so.
Tante und Onkel mal wieder in dieser TRAUMZAUBERSTADT besucht,
aber erst bei diesem Besuch erstmals von dem Flüsterbogen erfahren.

Flüsterbogen
Untermarkt 22
02826 Görlitz
N 51 09.413 E 14 59.455

Er ist leider definitiv nicht rollstuhlgerecht. Man muss sich zum Flüstern auf die Absätze rechts und links ("Maskenkonsolen" im Architektensprech) stellen. Links flüstert die Tante, Rechts lauscht die Nichte gehalten von der Mutti, und Onkel tillit23 schoss das Foto.

Quelle https://zittau-goerlitz.city-map.de/02019700/fluesterbogen-in-goerlitz:
"Sollte Sie beim Besuch der Stadt Görlitz Ihr Weg über den Untermarkt führen und Sie bemerken am Eingangsportal des Gebäudes mit Hausnummer 22 sich etwas ungewöhnlich aufführende Mitmenschen, so seien Sie nicht weiter besorgt – besagte Mitmenschen gehen nur einem akustischen Phänomen nach, welches dem spätgotischen Portal zu eigen ist. Das Portal heißt im Volksmund auch der Flüsterbogen. Über eine Vertiefung im Bogen werden die Schallwellen von der einen zur anderen Seite geleitet. Was also auf der einen Seite hinein geflüstert wird, ist auf der anderen Seite zu hören. Zum Testen dieser Flüsterstrecke muss man allerdings zu zweit sein.

Der um 1500 errichtet Torbogen trägt eine Reihe von spätgotischen Merkmalen wie die kielbogenförmige Archivolte [plastisch gestalteter Bogenlauf im romanischen und gotischen Portal] und seitlichen Maskenkonsolen. Dieses Eingangsportal ist nur eine kleine Sehenswürdigkeit am Görlitzer Untermarkt, ansonsten ist der ganze Untermarkt eine einzige Sehenswürdigkeit, die von dem einstigen Reichtum und der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt zeugt."

DfdC #107.

Bilder für diesen Logeintrag:
Goerlitz Fluesterbogen UntermarktGoerlitz Fluesterbogen Untermarkt