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Beschreibung
Ab 1895 und im Zuge des Aufbaus der alten Leipziger Kasernen im Norden der Stadt entstand dort auch eine dringend benötigte Großbäckerei. Fast 100 Jahre liefen die Backöfen auf Dauerbetrieb.
Sogenannte Heeresbäckereien waren Spezialbäckereien, die man vielerorts zur Versorgung der Armee einrichtete. Hier wurden Kommissbrote, Zwieback und Fleischzwieback gebacken.
Letztere waren neben Kaffee, Erbswurst oder Konserven ein Bestandteil der sogenannten „Eisernen Ration“ – die Marschverpflegung der deutschen Armeen. In der Leipziger Heeresbäckerei wurden Ende des 19. Jahrhunderts fast 500 Brote täglich produziert.
Beide Weltkriege sorgten für eine kontinuierliche Erweiterung des gesamten Areals, einschließlich zahlreicher Lagerräume für Getreide und der hauseigenen Mühle.

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die alte Heeresbäckerei weiter als Großbäckerei genutzt. Bis 1990 stellte der VEB Backwarenkombinat in dem Gebäude den Großteil der Backwaren nun auch für die Leipziger Bevölkerung her. Die hier stationierten Truppen der Sowjetarmee sowie der NVA wurden über den Betrieb mitversorgt.
Die wirtschaftlichen Folgen der Wiedervereinigung bedeuteten auch für die Großbäckerei das Aus. Lange Zeit standen die Räumlichkeiten leer, bevor 2014 groß angelegte Sanierungsarbeiten begannen. Wie schon in vielen anderen verlassenen Industriegebäuden der Stadt entstanden auch hier Wohnungen.
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