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KUHBURG - die sagenumwobende Ruine

von westprignitz     Deutschland > Brandenburg > Prignitz

N 53° 11.177' E 011° 55.587' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:10 h 
 Versteckt am: 21.03.2026
 Veröffentlicht am: 31.03.2026
 Letzte Änderung: 31.03.2026
 Listing: https://opencaching.de/OC18BEA
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Der Weg

Beschreibung   

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Sie haben es geschafft! Sie befinden sich nun an einem für das Land Brandenburg sehr wichtigen Bau- und Bodendenkmal, der Kuhburg von Wüsten Vahrnow. Südlich des Ortes, der auf ein Gutsvorwerk mit Koloniè des 18. Jahrhunderts zurückgeht, befindet sich hier die noch über 4 m hohe Ruine eines massiven, fast quadratischen Steinturms mit Seitenlängen von etwa 8,7 m und einem 2,2 m starken Schalenguss-Feldsteinmauerwerk. Die mittelalterliche Ruine mit dem ungewöhnlichen Namen hat schon immer Fragen aufgeworfen. Sie wurde abwechselnd als Kirche, als Wartturm, als Burg und sogar als Ausguck zur Bewachung von Kuhherden gedeutet.

Ein von der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Prignitz angestoßenes For-schungsprojekt hat die Ruine zwischen 2020 und 2023 umfassend untersucht. Die geo-physikalischen, archäologischen und bauhistorischen Forschungen ergaben, dass es sich um eine kleine Turmburg handelte, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut worden ist. Zu dem stattlichen Turm gehörte eine Vorburg, dabei befand sich das Dorf.

Als Erbauer kommt die in der Region bedeutende Familie Gans zu Perleberg in Betracht, aber auch einer ihrer Vasallen, die mächtigen "Edlen Gänse" waren zwar Lehnsleute der askanischen Markgrafen von Brandenburg, traten zeitweise aber wie Fürsten auf und waren von einer großen Zahl ritterlicher Gefolgsleute umgeben, die sich eigene Burgen in ihren Grundherrschaften erbauten. Um 1300/1310 starb die Perleberger Linie der Gänse im männlichen Geschlecht aus. Ihr Lehen fiel an die Markgrafen von Branden-burg zurück, die später Neuhausen zur Vogtei im Land Perleberg erhoben. Aufgrund dieser politischen Umbrüche, aber auch infolge der großen spätmittelalterlichen Wirtschaftskrisen wurden Burg und Dorf Vahrnow im 14. Jahrhundert verlassen.

Der übliche Typ der niederadeligen Burg in Brandenburg war der sog. Turmhügel als künstliche, grabenumgebene Aufschüttung mit einem eher bescheidenen Gebäude, oft nur aus Holz und Lehm. Die Kuhburg fällt hier aus dem Rahmen: Der stattliche Feldstein-Wohnturm von fast 9 m Seitenlänge und wahrscheinlich ehemals 10-15 m Höhe, mit Fenstern und Hocheingang verband Komfort, fortifikatorischen Wert und hohe herrschaftlich-repräsentative Wirkung. Darin werden große materielle Möglichkeiten und ein besonderer Anspruch sichtbar. Das spricht dafür, dass sich die Gans von Perleberg selbst hier einen Ansitz errichtet hatten, eher als Jagd- und Sommersitz denn als militärischer Stützpunkt. Sicherheit ist hier aber nicht zu gewinnen, da alle Schriftnachrichten über die Kuhburg fehlen.

...

Auszug Infotafel Kuhburg

Einst
Die Location
Entdeckt auf der Infotafel

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Die Location
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Fahrradweg
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SPOILER - dahinter
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SPOILER mit Petling
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SPOILER Petling im Versteck
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