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Géocache traditionnel

Gotteshaeuser: Wehrkirche Neuendorf

par DL3BZZ     Allemagne > Brandenburg > Barnim

N 52° 53.500' E 014° 03.148' (WGS84)

 Autres systèmes de coordonnées
 Taille : micro
Statut : disponible
 Caché en : 24.05.2021
 Publié le : 07.04.2026
 Dernière mise à jour : 07.04.2026
 Inscription : https://opencaching.de/OC18C5F
Aussi listé au : geocaching.com 

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Histoire de Geokrety

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Description    Deutsch (Allemand)

Hier hatte ich schon einmal einen Cache, OC62E2. Ihr sucht einen Petling, BYOP!!! Fotologs werden nicht akzeptiert!

Die Feldsteinkirche, die vermutlich aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. Es handelt sich um einen Rechtecksaal mit einem Westquerturm von gleicher Breite. Im Baustil gleicht sie sehr stark der Gramzower Stadtkirche, die um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den Prämonstratensern errichtet worden war. Es ist nicht auszuschließen, dass die Neuendorfer Kirche ebenfalls von der Gramzower Bauhütte errichtet wurde, standen doch die Gramzower Mönche in enger Verbindung mit dem 1231 gegründeten Prämonstratenserkloster "Gottesstadt" bei Oderberg.

Die Außenwände des Schiffes und die untere Hälfte des Turmes sind aus regelmäßigen Feldsteinquadern in exakten Lagen errichtet und damit aus dem Mittelalter stammend. Der Ostgiebel im gemischten Mauerwerk mit gestaffelten Spitzbogenblenden, wie auch das Turmobergeschoss, sind spätgotisch. An Eingangspforten finden wir das gestufte spitzbogige Südportal im Schiff, die vermauerten Spitzbogenportale nach West und Nord sowie eine vermauerte Priesterpforte in der östlichen Südwand. Lanzettfenster finden wir noch in der Ostwand und in der südlichen Turmwand (z. T. zugesetzt); die übrigen Fenster sind barock erweitert worden.
In Zusammenhang mit der Neuendorfer Kirche wird oft von einer Wehrkirche gesprochen. Das ist falsch. Sie hatte nie Wehrcharakter. Die Lanzettfenster sind als Schießscharten ungeeignet. Selbst eine Schutzfunktion beschränkte sich auf kleine marodierende Truppenteile. Der Turm war, selbst wenn er kein Westportal besaß, vom Schiff aus leicht einzunehmen. Für Belagerungen fehlte ein Brunnen im Turm usw.
Das Kircheninnere stammt im Wesentlichen aus der Zeit um 1615, nach 1945 fand eine Restaurierung statt. Der reich gestaltete Altaraufsatz aus dem beginnenden 17. Jahrhundert besitzt eine zweigeschossige architektonische Gliederung. Im Zentrum befindet sich ein figurenreiches Kreuzigungsgemälde, seitlich 4 Evangelisten, im Oberteil sieht man die Auferstehung. Die polygonale Kanzel mit Ecksäulchen und Muschelnischen stammt aus der gleichen Zeit. Besonders stattlich ist das Herrschaftsgestühl, inschriftlich von 1615, mit Wappenmalereien an der Rückwand.
Die Kirche besitzt fünf Inschriftgrabsteine 1623, 1736, 1780, 1822 und 1823, die beiden letzteren stehen außen (Grabdenkmal 1771 (?), in Einzelteile zerlegt). Erst im Jahre 1992 entdeckte man durch einen Zufall unterirdische Grabstätten unter dem Fußboden der Kirche. Sie bargen menschliche Skelette und zwei Ohrgehänge.

Utilités

Cette géocache est probablement placé dans les zones de protection suivantes (Info) : Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Infos), Landschaftsschutzgebiet Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin (Infos)

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