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Description
Deutsch
(Allemand)
Hier hatte ich schon einmal einen Cache, OC62E2. Ihr sucht einen Petling, BYOP!!! Fotologs werden nicht akzeptiert!
Die
Feldsteinkirche, die vermutlich aus der zweiten Hälfte des 13.
Jahrhunderts stammt. Es handelt sich um einen Rechtecksaal mit einem
Westquerturm von gleicher Breite. Im Baustil gleicht sie sehr stark der
Gramzower Stadtkirche, die um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den
Prämonstratensern errichtet worden war. Es ist nicht auszuschließen,
dass die Neuendorfer Kirche ebenfalls von der Gramzower Bauhütte
errichtet wurde, standen doch die Gramzower Mönche in enger Verbindung
mit dem 1231 gegründeten Prämonstratenserkloster "Gottesstadt" bei
Oderberg.
Die Außenwände des Schiffes und die untere Hälfte des Turmes sind aus
regelmäßigen Feldsteinquadern in exakten Lagen errichtet und damit aus
dem Mittelalter stammend. Der Ostgiebel im gemischten Mauerwerk mit
gestaffelten Spitzbogenblenden, wie auch das Turmobergeschoss, sind
spätgotisch. An Eingangspforten finden wir das gestufte spitzbogige
Südportal im Schiff, die vermauerten Spitzbogenportale nach West und
Nord sowie eine vermauerte Priesterpforte in der östlichen Südwand.
Lanzettfenster finden wir noch in der Ostwand und in der südlichen
Turmwand (z. T. zugesetzt); die übrigen Fenster sind barock erweitert
worden.
In Zusammenhang mit der Neuendorfer Kirche wird oft von einer Wehrkirche
gesprochen. Das ist falsch. Sie hatte nie Wehrcharakter. Die
Lanzettfenster sind als Schießscharten ungeeignet. Selbst eine
Schutzfunktion beschränkte sich auf kleine marodierende Truppenteile.
Der Turm war, selbst wenn er kein Westportal besaß, vom Schiff aus
leicht einzunehmen. Für Belagerungen fehlte ein Brunnen im Turm usw.
Das Kircheninnere stammt im Wesentlichen aus der Zeit um 1615, nach 1945
fand eine Restaurierung statt. Der reich gestaltete Altaraufsatz aus
dem beginnenden 17. Jahrhundert besitzt eine zweigeschossige
architektonische Gliederung. Im Zentrum befindet sich ein figurenreiches
Kreuzigungsgemälde, seitlich 4 Evangelisten, im Oberteil sieht man die
Auferstehung. Die polygonale Kanzel mit Ecksäulchen und Muschelnischen
stammt aus der gleichen Zeit. Besonders stattlich ist das
Herrschaftsgestühl, inschriftlich von 1615, mit Wappenmalereien an der
Rückwand.
Die Kirche besitzt fünf Inschriftgrabsteine 1623, 1736, 1780, 1822 und
1823, die beiden letzteren stehen außen (Grabdenkmal 1771 (?), in
Einzelteile zerlegt). Erst im Jahre 1992 entdeckte man durch einen
Zufall unterirdische Grabstätten unter dem Fußboden der Kirche. Sie
bargen menschliche Skelette und zwei Ohrgehänge.
Utilités
Cette géocache est probablement placé dans les zones de protection suivantes (Info) : Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Infos), Landschaftsschutzgebiet Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin (Infos)
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Logs pour Gotteshaeuser: Wehrkirche Neuendorf
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