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Der geheimnisvolle Haasensbruch

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 25.600' E 012° 47.027' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 18. September 2013
 Veröffentlicht am: 22. September 2013
 Letzte Änderung: 07. September 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC100D7
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Saisonbedingt

Beschreibung   

Hasen werden Dir dort vielleicht auch über den Weg laufen, der Name des Steinbruches beruht aber auf dem Namen des damaligen Besitzers der Röcknitzer Quarzporphyrwerke GmbH, Otto Haase. Taucher von nah und fern melden sich dort gern zu Tauchgängen an, und auf youtube kann man sich anschauen, wie die Dorfjugend vom 13 m hohen Fels Klippenspringen betreibt.

Um diesen 25 m tiefen Steinbruch gibt es aber auch so manchen Mythos aus alten Zeiten. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurde ein 10 m tiefer Stollen in die Flanke getrieben, der heute allerdings 10 m unter Wasser liegt. Über den Zweck streiten sich die Heimatforscher noch, ich vermute es sollten so eine Art Luftschutzbunker und -lager werden und eher keine unterirdische Raketenabschussrampe, wie Andere behaupten.

Im Jahrzehnt nach der Wende siedelte dort ein asketisch lebender Wanderprediger mit langem weißen Rauschebart namens Jeremia, zwischen den gewaltigen Säulen der Steinbrech- bzw. Verladestation (start-stage). Sein hölzernes Hüttenkombinat wurde Jahr für Jahr größer, zuletzt war es geradezu ein Luftschloss mit gut 300 m² Wohnfläche, mitunter in schwindeliger Höhe angenagelt und selbstverständlich ohne TÜV  ;-) Er wurde von verschiedensten Leuten besucht (meine Frau war öfter da, hat mich auch einige male mitgenommen),  um über Gott und die Welt zu philosophieren, manchen half er auch ganz gut aus psychischen Krisen heraus. Irgendwie soll er dann im hohen Alter Frau und Kind bekommen haben und zog deshalb wieder von der Natur in die Stadt, wohl später dann zurück in seine ukrainische Heimat um dort zu sterben. Sein Nachfolger im hölzernen Schloß war dann ein Hare-Krishna-Jünger, weshalb die Akzeptanz der Einheimischen etwas nachließ und irgendwann wurde das ganze Areal beräumt, so dass man heute fast nichts mehr davon erahnen kann.

Dort an der Startposition sollte Dir, an der Innenseite des großen Pfeilers, ein blaues Männlein die Koordinaten von der nächsten Stage 2 verraten. An Stage 2 findest Du einen speziellen Balken, ich glaub er stammt noch von Jeremia, wie nennt man so einen Balken ? An welcher Stelle im Alphabet steht der Anfangsbuchstabe des Wortes, das ist “E“. Zu den Nachkommastellen der  "Balken-Koordinaten" addiere beim Nordwert 025 und beim Ostwert 050, das führt Dich zu Stage 3. Dort kannst Du die Richtigkeit von “E“ prüfen, soviele gleichartige zu bewegende Türriegel sind dort vorzufinden. Ganz nah dran an jenen müsstest Du auch das Schildchen mit der Position von Stage 4 vorfinden. 

Dort kannst Du den Blick in die türkisblauen Wassertiefen des Haasensbruches genießen. Kurz vorher begegnen Dir "D" gleichartige gemauerte Pfeiler (je etwa 5m hoch, 5m lang, 0,5m breit). Unser kleines Haasensbruch-Geheimnis findest Du dann gut vor Regen geschützt bei bei

Nord 51° 25.429 plus DDD und Ost 012° 47.484 minus EEE

 

Wenn Du mit Dir im Reinen bist, den Cache allein und zur stillen Stunde machst, dann begegnet Dir vielleicht Jeremia der alte Einsiedler, im Geiste ...

Start bei N 51° 25.600 E 012° 47.027: blaues Männlein

S2  Was ist das für ein Balken ?

S3 Koords finden nicht am Boden

S4 Betonpfeiler zählen

Final

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Logeinträge für Der geheimnisvolle Haasensbruch    gefunden 10x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

Hinweis 31. August 2017 Pumuckel&Kuno hat eine Bemerkung geschrieben

Achtung! Weil die Pegelmeßlatte verschwunden ist, gibt es nun eine veränderte Formel.
Bitte die aktuelle Version benutzen !

gefunden 06. März 2016 Tiffi Tequila hat den Geocache gefunden

oh wie schön.
toller Spaziergang. schöne Dinge am Wegesrand zu entdecken. Gut gemachte "Stationen".
Und der Haasenbruch war auch sehr sehr schön anzusehen.
Gegen Ende hat es dann auch noch angefangen leicht zu regnen, aber das hat uns nicht weiter gestört.

Danke fürs Zeigen

gefunden 06. März 2016, 21:00 wolkenreich hat den Geocache gefunden

Tolle Gegend, wunderschöne Landschaft und ein gut gemachter Multi. Vielen Dank an den Owner, meine Mitcacher und den Wettergott. Viele Grüße von Wolkenreich.

gefunden 02. Januar 2016 Brühwürfel hat den Geocache gefunden

Beim 2. Versuch gefunden, gestern haben wir uns wohl etwas dusslig angestellt, obwohl wir schon davor standen Zunge raus

Es war wieder ein Erlebnis für die Kids mit anschließender Wanderung zum und durch den Steinbruch Zinkenberg mit interessanten Entdeckungen!

gefunden 11. Oktober 2015 Trüffelswine hat den Geocache gefunden

Sonntag, Sonne lacht - Blende acht da schnappt man sich doch die Cacherausrüstung und macht einen schönen Multi, verbunden mit einer Wanderung. Leider hatten wir heute schon wieder das Pech, dass die Zufahrtsstraße zu einem Cachestartpunkt gemacht wird und gesperrt ist. Also wurde der Startpunkt verlegt und die Wanderung etwas ausgedehnter. Auch nicht schlecht.

Die Stationen haben wir alle gut gefunden. Etwas tricky war die letzte Station vor dem Finale. Ich denke wir haben nicht die richtige obere Zahl verwendet, jedenfalls war die Rechnerei dadurch nicht glatt. Aber unter Einbeziehung der bekannten Daten und der Spuren der Vorcacher hatte das Trüffelswine alsbald den Riecher am Cache.

Es war eine schöne Runde mit interessanter Hintergrundgeschichte und guten Rätseln.

Dafür vielen Dank!