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Anguis fragilis

 Blindschleiche / Anguis fragilis

von FHofmann     Deutschland > Hessen > Hochtaunuskreis

N 50° 22.468' E 008° 31.115' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: groß
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:30 h   Strecke: 4.0 km
 Versteckt am: 11. März 2014
 Veröffentlicht am: 11. März 2014
 Letzte Änderung: 10. Oktober 2016
 Listing: https://opencaching.de/OC1096F

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Saisonbedingt

Beschreibung   

Dieser Multicache ist den Teams AnSoMaNiSch und Muehpiet gewidmet, diese haben Geocaching in unser Leben gebracht.

Ein FTF ist deshalb nicht mehr möglich!

 

Ein Rundweg mit ca. 4 KM Länge und 8 Stationen + Final bringt Euch die kleine Blindschleiche etwas näher. Es geht einen guten Forstweg entlang der nur für die Stationen verlassen werden muss. Ihr braucht eine UV-Lampe. Bitte nichts aus den Stages entfernen, nur am Final sind die Sachen zum Tauschen gedacht. Danke.

Parken könnt ihr im Usinger Stadtteil Michelbach N50°22.495 E008°31.465 oder an den Eschbacher Klippen, dann verlängert sich der Weg um ca. 2 KM.


http://www.kinder-tierlexikon.de/b/blindschleiche.htm

 

"Reptilien"

Die Blindschleiche

Anguis fragilis

Familie: Schleichen (Anguidae)

Die Blindschleiche ähnelt auf den ersten Blick einer kleinen Schlange. Sie ist allerdings keine Schlange, sondern eine Eidechse ohne Beine. Anders als die Schlangen hat die Blindschleiche bewegliche Augenlider. Ihre Arme und Beine haben sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte zurückgebildet und sie bewegt sich jetzt schlängelnd fort. Am Skelett der Blindschleiche kann man heute noch Reste der Becken- und Schulterknochen finden. Die Blindschleiche wird bis 50 cm lang.

Der Kopf von einer Blindschleiche ist im Unterschied zu vielen Schlangen nicht durch einen Hals vom Körper abgesetzt. Die Weibchen haben manchmal einen dunklen Rückenstreifen und dunkelbraune Flanken. Die Männchen sind einheitlicher gefärbt.

Wenn eine Blindschleiche am Schwanz gegriffen wird, wirft sie ihn meistens ab. Sie besitzt eine vorgebildete Bruchstelle am Schwanz, dort kann sie bei Gefahr den Schwanz abtrennen. Darauf deutet auch ihr wissenschaftlicher Name Anguis fragilis : "Fragilis" bedeutet "zerbrechlich".

Blindschleichen sind nicht blind, sondern ihr Name ist von "blendend" abgeleitet. Diesen Namen erhielt sie wegen ihrer metallglänzenden Körperfärbung (auch manche Metallerze heißen "Blende"). Weil sie so glänzt, denken manche Menschen, sie wäre glitschig und feucht, ihre Haut fühlt sich jedoch trocken an, wie die aller Eidechsen.

Blindschleichen ernähren sich nur von lebenden Tieren. Die Hauptnahrung sind Insekten, die sich langsam bewegen und Spinnen. Blindschleichen fressen auch Regenwürmer und Nacktschnecken, man findet sie deshalb in Gartenbeeten, auch in der Nähe von Erdbeerpflanzen, an denen gerne Schnecken sitzen.

Die meiste Zeit verbringt die Blindschleiche in einem Versteck. In weichem Untergrund gräbt sie sich oft ein. Gerne hält die Blindschleiche sich in Gartenkompost oder unter Brettern auf. Obwohl sie häufig in Armeisennestern aufzutreffen ist, ernährt sie sich doch kaum von deren Bewohnern.

Blindschleichen sind Ei-lebendgebärend. Ihre Jungen sind von einer dünnen Membranhülle wie von einer Eierschale eingeschlossen. Die Hülle zerreißt bei der Geburt und gibt die Jungtiere frei. Die Oberseite der Jungtiere ist goldglänzend und hat einen schwarzen Mittelstreifen. Die Jungen sind bei der Geburt sehr dünn und 75 mm lang.

Weil die harmlosen Blindschleichen mit Schlangen verwechselt werden, werden sie immer noch von Menschen erschlagen. Blindschleichen stehen bei uns ebenso wie alle Schlangen unter Naturschutz.

Text von: Merle (Neukirchen, 10 Jahre) und Sarina (Neukirchen, 9 Jahre)
Theresa (Nusbaum/Eifel, 12 Jahre), Niklas (Weil am Rhein, 9 Jahre)
Foto: Haus der Natur


START: N50° 22.468 E008°31.115

Ihr steht auf einer Kreuzung mit Schildern. Ihr braucht die Entfernung nach Grävenwiesbach=A

und die Entfernung nach Hasselborn =B

 

N50°22.BA1

E008°30.(A-1)(A+2)3

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

F2 Npughat: Qvr nygra Gragnxry fvaq oeüpuvt. Vue fhpug rvar xyrvar Qbfr.
F3 Onhzfghzcs, 2z yvaxf ibz Jrt
F4 Hagra.
F5 Vue fhpug rvar synpur Qbfr
F6 3z ibz Jrt, Rv
F7 HI, xyrvar Qbfr, 2-3z ibz Jrt. Avpug qra Ubpufvgm orfgrvtra, Qnaxr.
F8 Onhz, 3z ibz Jrt, te. Qbfr, Ceüsmvssre süe Y-A = nqqvreg retvog 21, Ceüsmvssre süe B-D = nqqvreg retvog 20
Svany: Urog na!

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Hochtaunus (Info)

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Logeinträge für Anguis fragilis    gefunden 1x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 08. April 2015 cisco66 hat den Geocache gefunden

Interessanter Cache und ein schöner Weg. In manchen Teilen dieses Waldes haben die letzten Stürme einigen Schaden angerichtet. Die Stationen sind aber alle i.O.
An der Station mit dem Ei habe ich irgend was falsch verstanden. Die nächste Station konnte ich jedoch finden. Dummer Weise habe ich hierfür das entscheidende Teil der ECA vergessen und mußte erst mal unverrichteter Ding abziehen. Da ich an den Klippen parkte kam ich so zu ein paar extra km.
Wer's nicht weiß, Geocaching steigert die Fitness.

DFDC Cisco66 / #1728