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Das unentdeckte Land

von Die Batzen     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Kaiserslautern, Landkreis

N 49° 26.033' E 007° 58.289' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Strecke: 22 km
 Versteckt am: 15. Juni 2014
 Veröffentlicht am: 23. Juli 2014
 Letzte Änderung: 21. Dezember 2016
 Listing: https://opencaching.de/OC11122
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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3 Logbilder
Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   


Wandermulti durch stille Täler und tiefe Wälder über 22 km und 800 hm

 

Burg Frankenstein - Biedenbacherwoog - Atlasfelsen - Schwarzsohl - Wassertal - Pechhütte - Leinbachtal - Burg Frankenstein

Im Vergleich zu anderen Gebieten des Pfälzerwaldes führt dieses entlegene Fleckchen Erde ein wandertechnisches Schattendasein (durchaus zur Freude derer, die längere Touren abseits überlaufener Wanderautobahnen zu schätzen wissen) - eben ein unentdecktes Land...

Der größte Teil der Strecke läuft sich komfortabel. Manche Abschnitte führen über wenig begangene oder verwilderte Pfade, und ein kurzes Stück ist weglos zurückzulegen; lange Hosen sind daher empfehlenswert.

Für das leibliche Wohl ist kurz nach Station 5 gesorgt (Waldhaus Schwarzsohl).

Ritterstein-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, die Wanderung führt an mindestens 9 der Steinchen direkt vorbei.

Die Wegführung ist auf Fußgänger zugeschnitten. Wer die Runde dennoch mit dem MTB angehen will, sollte sich auf gelegentliches Schieben, Tragen oder die Suche nach alternativen Routen einstellen.

Viel Spaß im unentdeckten Land!

 


 

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz der grün-blauen Markierung bis S5 und Schwarzsohl folgen.

S1: Inschrift im Stein. N49° 26.033 E7° 58.289
Jahreszahl = A

S2: Treppe. N49° 25.643 E7° 57.422
Anzahl der Steinstufen = B

S3: Atlasfelsen. N49° 25.183 E7° 56.740
Jahreszahl auf NW-Seite = C

S4: Grenzstein I. N49° 24.293 E7° 57.426
Untere der beiden dreistelligen Zahlen = D

S5:  Grenzstein II. N49° 23.457 E7° 57.147
Dreistellige Zahl = E

Ab Schwarzsohl kurz der Markierung blauer Balken bis zum Ritterstein "Steinernes Kreuz 1910" folgen, dort Richtung Wassertal rechts abbiegen.

S6: Wassertalbrunnen. N49° 23.480 E7° 56.539
Jahreszahl über den Brunnenröhren = F

Ab hier ist erstmal Schluss mit lustig; auf den nächsten 1,5 km erwartet euch deutlich schwierigeres Gelände als bisher.

S7: Pechhütte. N49° 24.641 E7° 56.122
Jahreszahl am Türsturz = G

S8: Ungertal. N49° 24.987 E7° 56.093
Auf beiden Seiten stand mal der gleiche Name, an einer hat der Zahn der Zeit genagt; wie viele vollständige Buchstaben sind rechts noch erhalten? Anzahl = H

Nun geht es kurz durchs Leinbachtal, das wir bei WP3 wieder verlassen.
Von WP4 bis S9 müsst ihr genau hinschauen; der Weg ist etwas verwildert und stellenweise schwergängig, aber noch erkennbar.

S9: Grenzstein III. N49° 25.517 E7° 56.292
Dreistellige Zahl = I

An WP8 geht's an Eingemachte. Links hoch, Wege sucht ihr hier vergeblich...

S10: Pfahlbau. N49° 25.688 E7° 57.212
Anzahl der Bodenbretter = J

Final:
N49° 20.000' + (F+G+H+I+J+1734)/1000'
E7° 50.000' + (A+B+C+D+E+1972)/1000'

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 49° 26.361'
E 007° 58.363'
Parkmöglichkeit

Den Serpentinen zur Burg und bis Schwarzsohl der grün-blauen Markierung folgen
Pfad
N 49° 26.058'
E 007° 58.520'
WP1: Geradeaus, hier fehlt eine Markierung
Station oder Referenzpunkt
N 49° 26.033'
E 007° 58.289'
S1: Inschrift im Stein
Jahreszahl = A
Station oder Referenzpunkt
N 49° 25.643'
E 007° 57.422'
S2: Treppe
Anzahl der Steinstufen = B
Station oder Referenzpunkt
N 49° 25.183'
E 007° 56.740'
S3: Atlasfelsen
Jahreszahl auf NW-Seite = C

Danach zurück zur Kreuzung und grün-blau weiter folgen
Station oder Referenzpunkt
N 49° 24.293'
E 007° 57.426'
S4: Grenzstein I
Untere der beiden dreistelligen Zahlen = D
Station oder Referenzpunkt
N 49° 23.457'
E 007° 57.147'
S5: Grenzstein II
Dreistellige Zahl = E

Ganz in der Nähe gibt's Verpflegung von Mi-So 11-18 Uhr
Pfad
N 49° 23.370'
E 007° 56.703'
WP2: Links

Hier verlassen wir die markierten Wege und dringen tief in unentdecktes Land vor
Station oder Referenzpunkt
N 49° 23.480'
E 007° 56.539'
S6: Wassertalbrunnen
Jahreszahl über den Brunnenröhren = F

Ab hier ist erstmal Schluss mit lustig; auf den nächsten 1,5 km erwartet euch deutlich schwierigeres Gelände als bisher
Station oder Referenzpunkt
N 49° 24.641'
E 007° 56.122'
S7: Pechhütte
Jahreszahl am Türsturz = G
Station oder Referenzpunkt
N 49° 24.987'
E 007° 56.093'
S8: Ungertal
Auf beiden Seiten stand mal der gleiche Name, an einer hat der Zahn der Zeit genagt; wie viele vollständige Buchstaben sind rechts noch erhalten? Anzahl = H
Pfad
N 49° 25.386'
E 007° 56.523'
WP3: Nach links das Leinbachtal verlassen
Pfad
N 49° 25.484'
E 007° 56.128'
WP4: Rechts

Ab hier genau hinschauen; der Weg zur nächsten Station ist etwas verwildert und stellenweise schwergängig, aber noch erkennbar
Pfad
N 49° 25.450'
E 007° 56.265'
WP5: Links halten
Station oder Referenzpunkt
N 49° 25.517'
E 007° 56.292'
S9: Grenzstein III
Dreistellige Zahl = I
Pfad
N 49° 25.535'
E 007° 56.281'
WP6: Rechts weiter
Pfad
N 49° 25.642'
E 007° 56.952'
WP7: Rechter Weg
Pfad
N 49° 25.636'
E 007° 57.246'
WP8: Jetzt geht's ans Eingemachte!
Links hoch, Wege sucht ihr hier vergeblich...
Station oder Referenzpunkt
N 49° 25.688'
E 007° 57.212'
S10: Pfahlbau
Anzahl der Bodenbretter = J
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Bilder

Spoiler S1
Spoiler S1
Spoiler S3
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Spoiler S4
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Spoiler S5
Spoiler S5
Spoiler S9
Spoiler S9
Spoiler Final
Spoiler Final

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Biosphärenreservat Pfälzerwald (Info), Naturpark Pfälzerwald (Info)

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Logeinträge für Das unentdeckte Land    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 21. Mai 2017, 18:02 A.S.82 hat den Geocache gefunden

gefunden 14. Mai 2016 Kappler hat den Geocache gefunden

Auch für uns steht mal wieder eine Wander-Trainingseinheit auf dem Programm.
Es ist zwar einiges zu fahren bis in den Pfälzer Wald, insbesondere in diese abgelegene Ecke hier, aber erfahrungsgemäß lohnt sich das...

So auch hier:
Erst die toll hergerichtete Ruine Frankenstein, dann schöne Wege und Pfade entlang der Pfälzer Sandsteine, knackige Anstiege (Gemeindegrenze oder Weg?) und weit und breit keine Menschenseele.
Wobei das sich wohl bald ändern dürfte - wir sind den ganzen Tag entlang von Markierungen für ein Mountainbikerennen gewandert. Komisch, egal wo wir gegangen sind, auf diese Markierungen sind wir immer gestoßen...
Mountainbiker sind uns dagegen nur einmal begegnet.

Für eine Einkehr im wildromantisch gelegenen Gasthaus war es uns noch etwas zu früh, wir hatten erst kurz vorher am Atlasfelsen eine Pause gemacht.

Der Abstieg ins unentdeckte Land verlief dafür um so wilder:
Momentan ist das Tal großzügig mit gefällten Bäumen aufgefüllt, so dass wir auf die Steilhänge nebenan ausgewichen sind. Und STEILhänge trifft es hier ganz gut...
Zurück auf besseren Wegen kam dann ein eher ereignisloses Stück, lediglich die Pechhütte sticht hier als echtes Prunkstück heraus: Hier sollte man mal auf einer Mehrtageswanderung vorbeikommen. Sogar an genügend Brennholzvorräte ist gedacht. Die Nahrungsmittelvorräte der Vorbesucher haben wir nicht angegriffen - da kommet bestimmt demnächst eine Familie vorbei die sich über die Motivationsspritze für quengelnde Kinder freut.
Bleibt nur zu hoffen dass nicht die Pfälzer Mäuse oder Siebenschläfer schneller sind...

Aber bald dürfen wir das Tal wieder verlassen und es geht auf schön abenteuerlichen Wegen weiter dem Ziel entgegen.
Kurz davor noch ein steiler wegloser Anstieg, etwas rechnen und schon ist der Cache erreicht...

Und auf dem Rückweg stolpern wir quasi noch über einen anderen Cache - unser erster Zufallsfund [:)].

Danke für diese schöne Wanderung im uns bisher unbekannten Teil des Pfälzer Waldes,

die Kappler

gefunden 10. April 2016 Barfly hat den Geocache gefunden

Schon einige Zeit steht die Tour auf meiner ToDo-Liste.
Heute passte das Wetter und ich brauchte auch eine Trainingsrunde für das Königsweg Event am nächsten Wochenende.
Über viele mir schon von früheren Touren bekannte Orte, aber auch einige neue Entdeckungen ging es durch das unentdeckte Land. Besonderes schön fand ich den Wegabschnitt ab dem Wassertalbrunnen.
Gut, dass ich wasserfestes Schuhwerk anhatte, hier war der Weg teilweise mehr Bach als Weg.
Die Werte waren alle schnell gefunden und die Wegführung war auch eindeutig.
Danke für die tolle Tour! Ich habe noch nie so viele Rittersteine an einem Tag besucht.

Lg Barfly

3 TBs abgelegt

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 20. März 2016, 13:25 kruemelhuepfer hat den Geocache gefunden

Schon lange hatte ich diese Wandertour im Auge - heute war es dann endlich soweit. Gegen 8:30 Uhr ging es am Bahnsteig los und von Station zu Station. Der Beginn der Runde war mir bereits bekannt: Burg Frankenstein, Biedenbacherwoog, schon bekannt. Doch der Wasserstein war mir schon neu - und der schön gelegene Wassertalbrunnen ebenfalls. Ganz toll fand ich auch den Weg das Wassertal hinab - eine Strecke, die sicherlich nicht oft begangen wird. Dann kam ich wieder an bekannten Stellen raus: das Ungertal und das Leinbachtal. Hier machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Griesenfels, wo ich noch eine Rechnung offen hatte. Und nun ging es wieder auf einsamen Pfaden weiter, keine Menschenseele begegnete mir. Die letzten Stationen wurden eingesammelt und das Finale besucht, wo ich nach ziemlich genau 5 Stunden und 22 km das Logbuch signieren konnte. Erst auf dem Rückweg zur Ruine Frankenstein begegneten mir wieder Leute und an der Frankenstein selbst war heute viel los - fast ein Kulturschock nach soviel Einsamkeit. Alles in allem eine sehr schöne Tour, so wie ich sie mag. Dafür gibt es eine Empfehlung von mir.
kruemelhuepfer sagt Danke und grüßt die Owner.

gefunden 24. September 2014, 16:15 Herr K. hat den Geocache gefunden

(Gefunden als #339 am 24.09.2014, 16:15 Uhr)

Es ist entdeckt! Fünf Tage zuvor war ich an diesem Cache kläglich gescheitert. Mir war schon klar, dass es ambitiös sein würde, erst um 14 Uhr zu beginnen. Die 22 Kilometer dauern bestimmt 6 Stunden, und es wird dann sicher schon dunkel... Was ich nicht so richtig einkalkulierte, ist das heikle Gelände rund um das Leinbachtal und meine mangelnde Fitness. Außerdem fiel mir leider zu spät auf, dass ich von dort gar keine topografische Karte auf dem Handy hatte. Die erste Hälfte war angenehm ruhig und einsam und problemlos geführt durch die grün-blaue Markierung. Als dann aber plötzlich "Schluss mit lustig" war, war es zwar eine Freude, dieses Land zu entdecken, aber meine Lust sank mit der Sonne dennoch schnell dem Nullpunkt entgegen, während der Wasserstand in den Schuhen kontinuierlich stieg. Zum Glück war ich aber gar nicht erst auf die Idee gekommen, die direkte Linie zu versuchen, und auch im Folgenden traf ich trotz fehlender Karte die richtigen Entscheidungen. Ab Station 8 war es dann aber schon so dunkel, dass ich die verwilderten Wege gar nicht mehr fand. Den steilen Aufstieg zu Station 9 schaffte ich nur in kleinsten Etappen, und oben angekommen entschied sich mein überanstrengter Körper, das kurz zuvor getrunkene Wasser wieder loszuwerden. Es war stockdunkel, ein Hirsch röhrte in der Ferne, und am Referenzpunkt konnte ich keinen Weg entdecken, der annähernd in die richtige Richtung führte. So etwas Ähnliches wie ein Weg endete ziemlich schnell, und ich nahm experimentell einen Pfad, der vom Ziel wegführte. Bald gab es zwar einen Abknick in die richtige Richtung, der endete aber im Nirwana. Da meine Kräfte schwanden, es schon fast 21 Uhr und der Handy-Akku auch schon bei nur 15 Prozent angekommen war, suchte ich mir einen Baumstumpf, holte das Netbook aus dem Rucksack, sah endlich, wo ich überhaupt war, und sah auch, dass die folgenden Wegpunkte ohne Live-Karte schwer zu finden sein würden und weitere Anstrengungen erfordern würden. Ich entschied daher abzubrechen: Der Akku würde ganz sicher zur Neige gehen, und ich wäre blind in heiklem Gelände und ohne Notrufmöglichkeit. So speicherte ich mir nur noch einen Wegpunkt, der mich nach 80 Metern steilem Abstieg auf einen Weg ins Leinbachtal brachte, wo ich mich elend und völlig erschöpft von einem Freund abholen ließ. Nach erster Hilfe in Form einer süßen "Capri Sonne" ging es mir dann aber schon viel besser...

Heute habe ich dann auf anderen Wegen von der "Bordmühle" aus das reizvolle Finale bequem (vom "Eingemachten" abgesehen) bewältigt - und sah, dass ich mir die ganze Wanderung und Rechnerei im Grunde hätte sparen können. ;-) Aber gerade bei diesem Cache gilt natürlich: Der Weg ist das Ziel - und der ist wirklich schön! Man sollte nur besser "im Frühtau zu Berge" zieh'n, das Wandern gewohnt sein und eine elektronische Karte sowie kalorienhaltigen Proviant mitnehmen...

Danke für diesen tollen Qualitätscache! Kein Tausch.

Gruß, Matthias

Bilder für diesen Logeintrag:
Friedhof von der Burg 	Friedhof von der Burg
Am BiedenbacherwoogAm Biedenbacherwoog
Unwegsames LandUnwegsames Land