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Virtueller Geocache
Das letzte Hühnengrab im Landkreis Verden

 Hier seht ihr das einzige noch erhaltenen Hühnengrab im Landkreis Verden

von Kaiserswerther     Deutschland > Niedersachsen > Verden

N 53° 01.162' E 009° 14.909' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 15. Januar 2015
 Veröffentlicht am: 15. Januar 2015
 Letzte Änderung: 17. Januar 2015
 Listing: https://opencaching.de/OC119D1

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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Im Jahr 1971 wurde im Umfeld des Findlings eine Ausgrabung vorgenommen.
Dabei wurden unter anderem Reste des Steinpflasters einer Grabkammer entdeckt. 
Aus diesem Grund ist es sicher, dass der Findling (Megalith) bereits in der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur für den Grabbau eingesetzt wurde.

Er wurde vermutlich als einer der Abschlusssteine der Grabkammer verwendet.

Ansonsten ist das Grab aber leider vollständig verschwunden

Über das Alter der Anlage habe ich unterschiedliche Informationen gefunden. Zu einem wird 2000 vor Christus angegeben, und laut Wikipedia 3500-4000 vor Christus.
                                                              Jedenfalls sehr, sehr alt!

INFO zum Verbleib der Findlinge im gesamten Raum Verden:

Heinrich Himmler ließ 1934/36 im Raum Verden 4.500 Findlinge zusammentragen, um damit eine Gedenkstätte -den sogenannten "Sachsenhain" zu errichten. Dieser soll an die beim Blutgericht von Verden und die von Karl dem Großen umgebrachten Sachsen erinnern. Dabei müssen viele wertvolle Grabanlagen zerstört worden sein, denn die Bauern der Umgebung wurden verpflichtet, jeden gefundenen Findlig abzuliefern. - auch die fehlenden an diesem Ort hier??? - wer weiß!
( Quelle Wikipedia http://is.gd/9KTsaA)

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Parkplatz und erste Hinweise (Parkplatz) N 53° 01.196 E 009° 15.173
Rastplatz mit ausreichend Parkmöglichkeiten. Hier erfahrt ihr auf einer Hinweistafel bereits die ersten benötigten Daten.

Wegpunkt (hier in den Waldweg abbiegen) N 53° 01.220 E 009° 14.971

Den Log von DaRama nehme ich gern zum Anlass, um auf folgendes hinzuweisen:

Bitte nutzt unbedingt den angegebenen Wegpunkt für Euren Hin-und Rückweg. Schon ein kleiner Umweg führt Euch durch ein geschütztes Naturgebiet. Nur dieser Weg ist erlaubt und führt Euch -sozusagen- außenherum um die geschützte Fläche.

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WISSENSWERTES:
Als MEGALITH (griechisch μέγας mégas „groß“, λίϑος líthos „Stein“) bezeichnet man einen großen, oft unbehauenen Steinblock (zB. Findling).
In der Jungsteinzeit wurden Findlinge in Nord- Mittel- und Westeuropa zum Bau von Hünengräbern verwendet, oder auch als "Monolith" aufgestellt.
Die west- und nordeuropäischen Megalithbauten wurden alle in der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit errichtet. (Quelle wikipedia http://is.gd/cRUirP)

Die TRICHTERBECHERKULTUR ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.). Im nördlichen Mitteleuropa, im mittleren Osteuropa und in Südskandinavien ist sie die erste vom Ackerbau geprägte Kultur des nordischen Frühneolithikums.
Sie folgt im Norden der mesolithischen Ertebølle-Kultur (5100-4100 v. Chr.), im übrigen Verbreitungsgebiet den bereits bäuerlichen Kulturen der Bandkeramik und der Rössener Kultur.

Ein GROßSTEINGRAB bzw eine Megalithanlage ist die wissenschaftliche Bezeichnung für diese megalithische Grabanlagen, die aus Findlingen nordischer Geschiebe oder Steinen errichtet wurden und meist in die späte Jungsteinzeit (Spätneolithikum) datieren. Die in Norddeutschland verbreitete, volkstümliche Bezeichnung „HÜNENGRAB“ ist abgeleitet von „Hüne“, was sich auf das mittelhochdeutsche „hiune“ und das niederdeutsche „hûne“ mit der Bedeutung „Riese“ zurückführen lässt. Noch im 17. Jahrhundert bestand auch im Schrifttum die verbreitete Ansicht, es handele sich hierbei um „Gräber für Riesen“ (Quelle wikipedia http://is.gd/rXysOX)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zum Loggen dieses Earthcaches müssen folgende Fragen beantwortet werden:


1. Über wie viele Wandsteine verfügte dieses Grab in seinem ursprünglichen Zustand ? 

Antwort = A

2.  Am Stein selbst ist ein Schild befestigt. Errechne die cm² des Schildes, und runde das Ergebnis auf volle cm² 

  Antwort = B (nur die Zahl ohne Komma und cm²)

Zwinkernd Vergesst nicht, ein Lineal,Meßband oder ähnliches mitzunehmen
 
3. Neben dem Stein steht ein „zweistämmiger“ Baum.
Um welche Art handelt es sich ?

Antwort = C   (Einzahl,nur Kleinbuchstaben)

4. Vor wie vielen Jahren war hier am "Düvelshagen" bereits  eine Siedlung? Antwort = D

5. Mach ein Foto von dir oder deinem GPS und dem Findling / Abschlussstein bzw der schönen Aussicht (BITTE KEIN SPOILER!),und lade dieses Foto gemeinsam mit deinem Logeintrag hoch.
Ein Foto ist aber natürlich keine Logbedingung; es ist natürlich freiwillig aber herzlich willkommen.
Sende deine Antworten als E-Mail an A.B.C.D(at) arcor.de

Die Buchstaben ersetzt du dabei bitte mit den von dir ermittelten Werten. Bitte auf die Punkte zwischen den Buchstaben achten.
Beispiel:   7.275.linde.6000(at)arcor.de          

Das Foto bitte nur beim loggen online einstellen und nicht per E-Mail zusenden.
 
WICHTIG!
In das Betrefffeld setze bitte deinen Cachernamen.
Wenn du alles richtig gemacht hast, dann erhälst du umgehend eine E-Mail mit der Logfreigabe.Nur so kann sichergestellt werden, dass ihr auch wirklich vor Ort gewesen seid.Logs ohne Logerlaubnis werden wieder glöscht.

Die Parkposition führt euch zu einem Rastplatz und einer Erdgasförderanlage.
Dort ist aber auch eine Infotafel mit ersten zur Lösung benötigten Informationen.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln


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Logeinträge für Das letzte Hühnengrab im Landkreis Verden    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 19. April 2015 Lange10 hat den Geocache gefunden

Eine schone Landschaft ist dort nur die Frackinganlage passt da  nicht hin. Danke fürs Zeigen.Lächelnd

Bilder für diesen Logeintrag:
HünengrabHünengrab

gefunden 17. Januar 2015 daRAMA hat den Geocache gefunden

Hier war ich schon lange nicht mehr, ahnte aber, dass das gesuchte Objekt wohl der Teufelsstein sein musste, den ich nach fast genau fünf Jahren gerne mal wieder besuchen wollte.

Für diejenigen, die noch nicht hier waren, wäre es besser, die Wegpunkte auch als Wegpunkte anzulegen, statt sie in den verschlüsselten Hinweisen zu verstecken. Immerhin scheint das hier - wie ich auf dem wegen Sonnenschein verlängerten Rückweg anhand der Beschilderung feststellte - jetzt ein besonders geschütztes Biotop zu sein scheint, das man möglicherweise gar nicht mehr betreten darf.

DfdC daRAMA

Bilder für diesen Logeintrag:
LogproofLogproof

gefunden 16. Januar 2015, 16:00 liefdemela hat den Geocache gefunden

Beim stöbern in der alten Heimat bin ich auf diesen interessanten Cache gestoßen. Ein eindrucksvoller Ort.... und wieder etwas spannendes dazu gelernt.
Danke für's herführen!!