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Normaler Geocache

An einem Huegel in der Uefter Mark

Leichter Cache, kein Rundweg!

von DieKiDis     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Wesel

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 43.789' E 006° 53.065' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h 
 Versteckt am: 30. Oktober 2005
 Gelistet seit: 17. Dezember 2005
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: https://opencaching.de/OC125C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Wir laden zum Ausflug in das Naturerlebnisgebiet "ÜfterMark" ein!
Der Weg zum Cache ist KEIN Rundweg.
Eine kleine Rundwanderung kann aber ab der Fundstelle begonnen werden!
 

Im Grenzbereich der Kreise Recklinghausen, Wesel und Borken liegt das ca. 1500 ha große Waldgebiet der "Üfter Mark". Es ist eines der großen zusammenhängenden Waldgebiete im Raum Dorsten, der größere Teile von ihr gehört zur Gemeinde Schermbeck. Gemeinsam mit dem Dämmerwald im Westen sowie der Hohen Mark und den Borkenbergen im Osten ist die "Üfter Mark" ein wichtiges Bindeglied zwischen den naturnahen Erholungsräumen nördlich der Lippe. Die Nähe zum Ballungsraum Ruhrgebiet macht das innerhalb des Naturparks Hohe Mark liegende Waldgebiet zu einem potenziellen Erholungsgebiet.

  Früher befand sich der Wald zum Teil im Besitz der Fürsten von Merveldt, teilweise gehörte er auch örtlichen Bauernfamilien. Im Mittelalter wurde hier ? wie an den meisten anderen Orten Deutschlands auch ? wegen der stark zunehmenden Bevölkerung sehr viel Holz eingeschlagen, so dass die "Üfter Mark" teilweise einer Heide glich. Erst im 19. Jahrhundert wurden die großen Wälder der Region (so auch die Hohe Mark) wieder aufgeforstet, das geschah zunächst als Mischwald mit einem recht hohen Anteil an hier auch natürlich  vorkommenden Eichen. Dass der Wald der "Üfter Mark" heute in weiten Bereichen fast nur aus Kiefern besteht, hat mit dem nahen Ruhrgebiet zu tun. Zum einen kam es durch die (damals teils extreme) Abgasbelastung ab dem Jahr 1911 zu einem großen ?Eichensterben? ? die Bäume kamen mit den Belastungen aus den sauren Niederschlägen nicht mehr zurecht.
     

Der Wald muss damals im Umfeld des Ruhrgebiets sehr viel stärker geschädigt gewesen sein, als es seit der Diskussion um das Waldsterben jemals der Fall war. Zum anderen hat der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet mit seinem großen Bedarf an Kiefernholz dazu geführt, dass hier vor allem mit Kiefern wieder aufgeforstet wurde: Vor der Einführung der hydraulischen Stempel wurden untertage Kiefernholzstempel eingesetzt, weil sich dieses Holz bei zu großer Belastung durch deutliches Knacken meldet, bevor es zum Bruch kommt  ? eine wertvolle ?Lebensversicherung? für die Bergleute. Damals wurden große Waldflächen im Umland des Ruhrgebiets von den Zechengesellschaften gepachtet oder aufgekauft, damit der Nachschub an Kiefernholz gesichert war, auch auf den anderen Flächen wurden die gut verkäuflichen Kiefern ?angebaut?.
 

Die "Üfter Mark" wurde später von der Firma Mannesmann erworben, vor allem wohl wegen ihres Wildreichtums. Nirgendwo in der Nähe des Ruhrgebiets lassen sich Rothirsche und Wildschweine so gut beobachten (und bejagen) wie hier, und die Jagd war damals offenbar Bestandteil der Firmenpolitik. Der Regionalverband Ruhr hat im Jahr 2002 das Waldgebiet "Üfter Mark" von dem ehemaligen Mannesmannkonzern erworben mit dem Ziel, ein ökologisch orientiertes Naturerlebnisgebiet für die Menschen vor Ort und für Besucher der Region zu entwickeln. Umgangssprachlich wird das Waldgebiet in der Region auch als die "Mannesmann Jagd"
bezeichnet.

 

   

Aufgrund der vielen Tier- und Pflanzenarten ist das Gebiet als besonders schutzwürdig einzustufen. Die "Üfter Mark" ist ein hochinteressantes Gebiet für all diejenigen, die Rot- und Schwarzwild auch tagsüber beobachten möchten.

 

Parken könnt ihr bei ...
Dies müsst ihr diesmal selbst entscheiden.


Nun geht es zum Cache:    
N  51° 43.789 O 006° 53.065  
Zusätzliche Informationen: Fotoapparat und Fernglas für Wildbeobachtungen nicht vergessen!
Und passt beim Heben auf Muggels auf!

 

Rund um den Cache:  
Essen, Trinken und einen kleinen Freizeitpark für Kinder gibt es im
Forsthaus Freudenberg - N 51° 42.111, O 006° 55.833
Ein Besuch der Femeiche in Erle lohnt ebenfalls.
Auch hier gibt es nette Restaurants - N 51° 44.769, O 006° 51.768
 


Wir wünschen Euch bei der Cachesuche viel Spaß.
Die KiDi's und Mara-Luna

Verschlüsselter Hinweis  

Der Cache liegt unter einem umgestürzten Baum in ca. 20cm Tiefe in einem Eimer fast am Wegrand.

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Bilder

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Forst Gewerkschaft Augustus (Info), Naturpark Hohe Mark (Info)

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Logeinträge für An einem Huegel in der Uefter Mark    gefunden 17x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 25. Mai 2008 Serpens hat den Geocache gefunden

Um 17:35 Uhr nach kurzem Spaziergang geloggt  :) Ich kann als Parkplatz N 51° 43.866 E 006° 52.637 empfehlen!

Danke für die Dose! Hatte nix zum Tauschen dabei...

gefunden 16. September 2007 Goofy92 hat den Geocache gefunden

See my Log at geocaching.com!

gefunden 24. August 2007 SnowCamou hat den Geocache gefunden

Sooo!

Den schönen Cache mit dem MTB erwischt und gegen 17:15 wieder versteckt! Wirklich nette Gegend! Die fliegende Kuh ist klasse Laughing... ich hätt sie gerne mitgenommen, hatte aber kein angemessenes Tauschobjekt.

Ciao & bis denne,

SnowCamou

gefunden 23. August 2007 durenwald hat den Geocache gefunden

Um 18:56 den Cache gehoben. Schöne Runde durch die Üfter Mark, trotz später Stunde kein Wild gesehen, nur einen fleißigen Specht der sich bei seiner Arbeit nicht stören liess.
In: Lederetui für einen Taschendrachen
Out: Hot Wheels Auto
Danke sagt Durenwald

gefunden 07. Juni 2007 vasco da gama hat den Geocache gefunden

Unser erster Cache. Hat Riesenspaß gemacht, wir haben ihn auch direkt gefunden.