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Thallwitch

von Fraxinus     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 25.901' E 012° 40.996' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 02. Januar 2006
 Gelistet seit: 04. Januar 2006
 Letzte Änderung: 25. Januar 2018
 Listing: https://opencaching.de/OC1450
Auch gelistet auf: geocaching.com 

13 gefunden
0 nicht gefunden
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Beschreibung   


Da wo heute das älteste Wohnhaus von Thallwitz, geschmückt mit einer Uhr, zu finden ist, stand vor 438 Jahren die kleine Holzhütte des Dorfbäckers. Hier lebte er, mehr recht als schlecht, mit seiner Frau und drei fröhlichen Kindern. Richmodis, die Zweitgeborene, wurde schon zeitig an Kuno, den ältesten Sohn des Dorfschmiedes, versprochen. Sie kannten sich von klein auf und hatten so manchen Tag beim gemeinsamen Spiel in den Wäldern verbracht. Kuno war einer der Wenigen, welcher um die besondere Gabe von Richmodis wusste. Es war ihr möglich, sich mit Bäumen, Tieren und phantastischen Wesen, die man eigentlich nur aus Märchen kennt, zu unterhalten. Auch trug sie auf der rechten Schulter ein Mal, welches sich niemand erklären konnte.

Hexenmal

Im Spätsommer des Jahres 1590 zählte Richmodis bereits 23 Lenze. Es war höchste Zeit mit den Hochzeitsvorbereitungen zu beginnen. Am Vorabend des großen Festes begab sich Richmodis ein letztes Mal in den Wald um ihre Gedanken zu sammeln. An einem Hang betrat sie die alte Höhle. Im Inneren war es sehr rutschig, so dass sie sich an einem Stein festhalten musste. Plötzlich öffnete sich die Höhlenwand und Richmodis ging neugierig hindurch. Eine Stunde später fand Kuno sie völlig verstört auf einer Lichtung. Es war ihr unmöglich zu sagen, ob sie geträumt oder alles wirklich erlebt hatte. Sie war über Wochen in einer anderen Welt, aber doch am gleichen Ort. Vieles sah anders aus und doch so vertraut. Sie lernte einen hübschen jungen Burschen kennen, in den sie sich unsterblich verliebte. Beide schworen sich ewige Treue. Doch jetzt saß sie mit Kuno auf der Lichtung. Richmodis standen die Tränen in den Augen, als sie ihm sagte, dass sie ihm nicht heiraten werde. Voller Enttäuschung und Wut ließ er sie sitzen und begab sich zum bischöflichen Sitz nach Wurzen. Dort berichtete er von Richmodis geheimnisvoller Gabe. Ohne zu zögern schickte der Bischof eine Depesche an Xaver den Inquisitor von Mitteldeutschland. Er war für sein brutales Vorgehen bei der Hexenverfolgung bekannt. Es war ein nebeliger Herbstmorgen, als ein schwerer Käfigwagen vor der Bäckerhütte zum Stehen kam. Xaver trat mit seinen Schergen die Haustüre ein und fragte den Dorfbäcker wo sich die bezichtigte Hexe befindet. Richmodis hörte alles und flüchtete wieselschnell aus dem südwestlichen Fenster zur alten Höhle. Der Eingang war jedoch verschüttet und der Sandstein, welcher einst das Zeittor öffnete, lag unnütz herum.

Aufgabe:

Falls Du erfahren möchtest, wie es Richmodis ergangen ist, dann folge ihr auf den abenteuerlichen Weg. Parke Deine Kutsche bei N51 25.901 E12 40.996 und beginne mit der Suche. Doch nimm Dich vor Xaver und seinen Schergen in Acht.

Wichtig:

Nutze das Hexenmal um unbeschadet ans Ziel zu gelangen.
Im Schnee hat man nur wenig Chancen das Finale zu erreichen.
Festes Schuhwerk ist zu empfehlen.


Viel Spaß beim Suchen wünscht
Fraxinus

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Xbzcnffchaxgr

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Logeinträge für Thallwitch    gefunden 13x nicht gefunden 0x Hinweis 2x Wartung 2x

OC-Team archiviert 23. Januar 2018 Schatzforscher hat den Geocache archiviert

Wie zuvor angekündigt erfolgt hier nun die Archivierung. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbstständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.

Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

Schatzforscher (OC-Support)

OC-Team momentan nicht verfügbar Die Cachebeschreibung ist veraltet. 23. Dezember 2017 Schatzforscher hat den Geocache deaktiviert

Die Beschreibung auf geocaching.com weicht von dieser hier ab:Der Einstieg wurde geändert (neuer Wegpunkt) und es wurde Hinweise bei GC in der Wegpunkttabelle eingefügt bzw. angepasst.

Die Nutzungsbedingungen von opencaching.de enthalten unter anderem diesen Punkt:

Ist der Geocache auch auf anderen Webseiten veröffentlicht, so muss die Beschreibung immer auf allen Webseiten aktuell und vollständig gehalten werden. Aktualisierungen der Beschreibung müssen zeitnah auch auf den anderen Plattformen vorgenommen werden.

Der Owner sollte hier dringend das Listing dem aktuellen Stand anpassen, so dass sein Cache auch hier wieder gefunden werden kann; bis dahin setze ich den Status auf "Momentan nicht verfügbar". Sollte innerhalb eines Monats (d.h. bis zum 23.01.2018) keine Rückmeldung erfolgen, werde ich den Cache archivieren

Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

Schatzforscher (OC-Support)

gefunden 24. September 2016, 18:50 Pumuckel* hat den Geocache gefunden

Daß die ersten Blätter von den Bäumen fallen, war für uns das Signal mal wieder nach dem Thallwitchcache zu schauen.
Die Suche nach dem Vorfinal nahm eine dreiviertel Stunde in Anspruch, Kuno & ich waren mit unserem Latein am Ende und wir entschlossen uns lieber nochmal zum bereits vor Monaten gesuchten Final zu gehen. Das fanden wir diesmal auf Anhieb an einer Stelle, wo wir damals bereits geschaut hatten - ein eindeutiger Fall von Hexenzauber!
Allerdings wird es nicht mehr von 4 weißen Wächtern bewacht, sondern von einen einzigen, und der lag im Gras. Ein schönes Stück übrigens.
Scheinbar wird das Final nun ersatzweise von dem Betontürmchen bewacht, welches 100 Schritte südlich inmitten des Tälchens errichtet wurde.
Ein ganz großes Dankeschön an alle, die sich um die Erhaltung dieses sehr mysteriösen und schon etwas historischen Multis kümmern

Hinweis Die Cachebeschreibung ist veraltet. 19. März 2016 following hat eine Bemerkung geschrieben

neuer Hint (decodieren)

Xbzcnffchaxgr
bcgvfpur Trfrgmzäßvtxrvgra
qnf Svanyr jveq iba 4 jrvßra Jäpugrea orjnpug
Qnf Urkrazny fbyygrg vue va vetraqrvare Sbez mhe Iresüthat unora.
Qvr Uvajrvfr na qra Fgngvbara fvaq va qhepufvpugvtra Crgyvatra irefgrpxg,
Qvrfr OVGGR AVPUG Össara !!!!

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Neuer Schwierigkeitsgrad: 5

zuletzt geändert am 18. September 2017

gefunden 05. Juni 2011 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gefunden

Also erstmal möcht ich klarstellen, daß ich nicht der böse Kuno aus der Geschichte bin, sowas würde ich doch niemals tun.
Wie ich vom angegebenen Parkplatz auf die Bäckerhütte gekommen bin weiß ich nicht mehr, schon zu lange her, hab damals wohl einfach die Umgebung des Schlosses abgesucht. Die kleine Holzhütte hat zwar keine Wände mehr, dafür gab´s was von unter der Ladentheke und die Suche konnte beginnen. Wobei ich immer noch etwas am Grübeln bin, wie man in einer Holzhütte einen Backofen betreiben kann ?? Bald stand ich vor der ersten „Thallwitch-Peilung“ ... Und danach wurde es nicht einfacher, irgendwie fehlt da die Info daß es nach dem Feuer genau noch mal soweit ist wie bis dahin. Dann schickte mich der Owner auf den Friedhof. Noch bevor ich dort anfing nach Filmdosen zu suchen besann ich mich Gott sei Dank darauf, das einfach ein Stück Wald gemeint war. Aber dann kam die größte Hürde, eine Quer-wald-ein-peilung ohne Meterangabe (mit mehreren möglichen Versteckobjekten), die ich 1050 Meter weit abgesucht habe, und das alles zwei mal Erst der Tip eines lieben Schatzsucherkollegen ließ mich nun im vierten Anlauf erkennen, daß ich genau auf halber Strecke 2 mal an einem kleinen Brennesselwald vorbeigelaufen bin und eigentlich hätte mal reingehen sollen. Die folgende Peilung zum Final stimmte dann fast auf den Meter genau, auf einem google-map-Papierausdruck zeichnerisch ermittelt. Etwas unklar wieder die Entfernungsangabe, in diesem Fall ist es die exakte Querentfernung zum Final. Toll, die fachmännische Einrichtung des Finals sorgt nun schon seit 6 Jahren dafür, daß die Dose immer noch wie neu aussieht und der Inhalt trocken ist. Die 5 oder 6 weißen Wächter bewachen das Versteck allerdings mithilfe einer Armee kampfeslustiger Blutsaug-Automaten. Die stürzen in dem Moment los, wenn man Logbuch in einer und Kuli in anderer Hand hat .
Ich hoffe, mit meinen kleinen Hinweisen zur Sache kann ich paar neue Blutsaug-Opfer in den Hexenwald locken, ohne daß der Cache zu einfach wird. Denn wenn er kaum noch gefunden wird, das wäre ja sehr schade für diesen schön gestalteten Cache-Klassiker, eigentlich schon ein kleiner-Krimi. Dankeschön dafür auch an meinen Tippgeber !

IN: ein alter Michl zur Betäubung für die nächsten

Bilder für diesen Logeintrag:
Juni: ganz in der Nähe der Höhle zum ZeitentorJuni: ganz in der Nähe der Höhle zum Zeitentor