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Der Krieg der Knöpfe

 Feld und Waldwege; Bedingt Mountainbike-geeignet

von TravellingJack     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Oberbergischer Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 01.152' E 007° 21.783' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: groß
Status: archiviert
 Strecke: 5 km
 Versteckt am: 01. Oktober 2005
 Gelistet seit: 15. Januar 2006
 Letzte Änderung: 10. Juni 2013
 Listing: https://opencaching.de/OC157A

14 gefunden
2 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
3 Beobachter
0 Ignorierer
339 Aufrufe
2 Logbilder
Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg

Beschreibung   


Der Krieg der Knöpfe und der alte Bahndamm

Einst fuhr die Eisenbahn auch nach Lindlar. Sie kam von Köln und fuhr über Hoffnungstal, Immekeppel und Linde, bis zum Lindlarer Bahnhof.

Noch heute zeugen Straßennamen "Am Bahndamm" und "Bahnhofstraße" von der "guten alten" Zeit. Eine Weiterführung der Strecke nach Wipperfürth war zwar geplant wurde aber nie realisiert.

Schaut man sich das heutige Luftbild von Lindlar an, ist der ehemalige Streckenverlauf vom Bahnhof entlang der Bahnhofstraße über (durch) das Heidchen noch erahnbar. Alsbald kreuzte die Strecke die Schwarzenbachstraße und führte ein kurzes Stück rechts der Rheinstraße entlang. Kurz vor dem Ortsteil Falkenhof knickte sie dann nach rechts ab und führte Richtung Sülztal hinunter, um den Falkemich rechterseits links zu umrunden - klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Im Ort ist von der Trasse nichts mehr zu sehen - die Strecke wurde 1966 rück- und ist mittlerweile größtenteils überbaut.

In den 70er und 80er Jahren war dem aber noch nicht so. Die Gleise waren zwar weg, aber das Gleisbett noch vorhanden. Zwischen Falkenhof und Schwarzenbach führte die Strecke -mehr oder weniger als Graben ausgebildet- unterhalb des umliegenden Feld- und Wiesenniveaus entlang. Dieser Graben war ein idealer - wenn auch verbotener - Abenteuerspielplatz und er markierte zudem die Grenze zwischen zwei Lagern von Kindern, die von beiden Parteien nicht übertreten werden durfte und Schauplatz diverser Auseinandersetzungen wurde. Man erinnere sich an den Film: "Der Krieg der Knöpfe".

Dieser Graben und der teilverfüllte Graben auf dem Heidchen, wurde von den Kindern zum Buden- und Höhlenbau benutzt. Dabei ließen einige Kinder ihr Leben, als sie von ihrer einstürzenden Höhle verschüttet wurden.

Mitte der 80er wurde auch der Falkenhofer Graben mit Bauschutt aufgefüllt und dadurch noch gefährlicher. Man hörte nicht auf, Buden zu bauen, obwohl die Bauschutt-LKWs ihre Fracht in den Graben entluden. Das hieß für die Kinder: Aufpassen und - wenn der LKW zu nah an die Bude kam - evakuieren. Natürlich geschah das auf den letzten Drücker und man entkam manchmal nur um Haaresbreite den z.T. zentnerschweren Gesteinsbrocken.

Warum man trotzdem dort spielte? Zum einen, weil es verboten war und zum anderen, weil beim Aushub, den die LKW brachten, oftmals brauchbare Dinge zu finden waren - sogar intakte Tonkrüge waren einmal dabei. Zudem konnte man dort unbehelligt mit Feuer spielen (was einmal einen größeren Brand zur Folge hatte).

Mit fortschreitender Verfüllung des Grabens, wichen die Kinder in die nahegelegenen Waldgebiete des "Falkemich" aus. So wurde die natürliche "Grenze" übertreten und dort die Buden gebaut - im "Feindesland". Und so man eine Bude des anderen Lagers fand, wurde sie alsbald zerstört oder sabotiert. Wie oben erwähnt ist der "Bahndamm", wie er genannt wurde, zugeschüttet und innerorts überbaut. Ab dem Bauernhof an der Schwarzenbachstraße sind jedoch noch Relikte zu finden. Relikte aus der alten Eisenbahnzeit und eine Geschichte jener Kinder, die am Bahndamm ihre Buden bauten:

Eines schönen Sommerferientages im Jahre 1979 fanden Kinder eine Bude des gegnerischen Lagers verlassen vor. So nahmen die Kinder, was sie in der Bude fanden und versteckten die Beute im Wald. Auf dem Rückweg kamen Ihnen ihre Rivalen entgegen. Ungesehen traten die Kinder den Rückzug an und umgingen sie notgedrungen über unbekanntes Terrain. Sie dokumentierten ihren Weg als Notizen auf kleinen Zettelchen. Diese Zettelchen legten sie unsortiert in ihren "Toten Briefkasten". In der Nähe vermerkten sie die korrekte Reihenfolge. So wollten sie sicherstellen, dass ihre Freunde die Beute finden konnten, wenn sie aus dem Urlaub kommen. Denn 2 Tage später mussten die Kinder ins Zeltlager.

Ein außenstehendes Kind hatte sie jedoch am "toten Briefkasten" beobachtet und entwendete die Zettelchen. Und weil das Kind nichts damit anfangen konnte und auch nicht zum feindlichen Lager gehörte, blieb die Beute verschollen.

Die entwendeten Zettelchen wurden kürzlich auf einem Speicher gefunden - verstaubt in einer alten Zigarrenkiste - doch ist die "Beute" noch da?

Die Zeit des Knopfkriegs ist vorbei und wir haben den Weg, den die Kinder damals nahmen, mittlerweile rekonstruiert und in Koordinaten umgesetzt. Abhängig von den Gegebenheiten wurden die Angaben angepasst, da sich die Landschaft im Laufe der Zeit verändert hat. (Beispielsweise wird heute ein Teil der Trasse als Forstweg genutzt, der damals komplett verwildert und zugewachsen war). Der Cache liegt in etwa dort, wo sich die Beute befunden haben muss - bis heute ist deren Verbleib ungeklärt.

Achja, falls jemand auf der Suche in diesem Wald ein Fahrtenmesser findet, mit Hirschhorn-Imitat-Plastikgriff und rotem Knopf am Ende (vermutlich verrostet) - ich habe es vor langer langer Zeit in wilder Flucht verloren, doch das ist eine andere Geschichte.

Zunächst müsst Ihr Standort des toten Briefkasten finden.
So parkt Euer Fahrzeug in der Nähe der oben angegebenen Koordinaten (N 51° 01.152, E 07° 21.783) und begebt Euch nach

N 51° 01.370
E 07° 21.685

Hier seht Ihr ein Relikt aus der Eisenbahnzeit.
Aus wievielen Steinreihen besteht der Rundbogen (Frontseite, Backstein) = A
Verlief die Trasse
a) oberhalb, dann ist B = 576
oder
b) unterhalb, dann ist B =539

Der "Tote Briefkasten" (Mikro) befand sich in ca. 15m Entfernung bei 185° von
N 51.01.(253+3*A)
E 07.21.B

!!! ACHTUNG BITTE DREHEN; NICHT ZIEHEN !!!

Nun kommt es auf Euch an...

Bei allen Berechnungen gilt:
Die jeweiligen Ergebnisse sind den jeweiligen Standort-Dezimalminuten zu addieren bzw. subtrahieren.
Hierbei ist das Komma zu vernachlässigen.
Beispiel: 20° 21.237 + 1354 = 20° 22.591

Messwerte sind kaufmännisch auf ganze Zahlen auf- bzw. abzurunden.

Alle Orte sind, bis auf die jeweils berühmten letzten Meter, auf erkennbaren Wegen zu erreichen.
Bleibt auf diesen Wegen! Geht nicht querfeldein!
WARNUNG: Überklettert und beschädigt unter gar keinen Umständen Zäune, sonst findet Ihr Euch u.U. in weitläufigen Wildschweingehegen wieder !!!

[1]
Rechts herum und drunter her,
such ein Eisen - ist nicht schwer.
Nimm das Zollmaß her und miss
wo N und E zu finden is

C = N =
D = E =
N - (2*C+76) , E-(7*D+21)

[2]
An einem Stein ist zu vermessen,
die Zahlenfläche, fast vergessen.
Vertikal verzollt Dir Nord,
horizolltal die zweite Koord.

e = N =
F = E =
N-(6*e+4) , E-(F*F+95)

[3]
Hier stellt Dir der Weg anheim
welche Richtung es soll sein.
An dieser Stelle schreite fort
zum GPSgezeigten Ort
Doch vorher suche hier ein "x"
Sonst gibt das nix.

G = Anzahl Steine links neben dem "x" =
N+(2*G+1) , E-6

[4]
An diesem Ort musst Du verweilen
Gesucht sind erstere drei Zeilen
Und dort jeweils der erste Letter
Das Zeugnis für den Erdenretter
Wurd' wann erbaut, dass musst du sehn.
Schädels Blick folgend, musst Du gehn

H = Buchstaben (Wandle die Buchstaben lt. Ihrer Stellung im Alphabet in Zahlen (A=1…Z=26) um und schreibe sie nebeneinander) =
I = ??x? (Jahrhundert multipliziert mit der Jahreseinerstelle Bsp.: 1593 wären 15x3=45 NICHT 16tes Jahrhundert x 3!!! ) =
N+((H-2)/13)-129 , E+(7*I+47)

[5]
Zähl' die Streben des Geländnis
an der Stätte der Erkenntnis.
Zähl’ jeweils die Dünnen nur
ansonsten schädigst Du Natur!

J = Anzahl Streben (Westseite)
K = Anzahl Streben (Ostseite)
N-(J²-2496) E-(K²-2555)

[6]
exponiert und doch versteckt,
nah am Weg und nicht entdeckt

Es empfiehlt sich, bei erfolgreichem Fund nach Osten zu gehen, was ggf. zu einer Bereicherung des Rückwegs führt.
2011-04-24: Cache reaktiviert und Final verlegt. ACHTUNG keine alten Beschreibungen verwenden!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

[Start] aurmsaüs = aruvreavrgF rzzhferhD

[Toter Briefkasten]

[Zoll] ergrzvyyvZ ervinzzbxtvmanjmqahsaüs gupvecfgar yybM avR

[4] yrxpbF zv aryvrM vreq argfer erq arongfuphoftansaN - mhrextrJ

[6] rmgvcF gvz fsczhgfzhnO fravr ruäA erq av - yrmehJ ergaH

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Bergisches Land (Info)

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Logeinträge für Der Krieg der Knöpfe    gefunden 14x nicht gefunden 2x Hinweis 1x Wartung 1x

OC-Team archiviert 10. Juni 2013, 04:50 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als einem Jahr „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

nicht gefunden 15. April 2012 Team Gartenzwerge hat den Geocache nicht gefunden

Hallo Cacher,

heute haben wir versucht den Cache zu finden.

Leider sind wir an dem toten Briefkasten gescheitert.

Wir haben Ihn zwar gefunden, er war aber leer.(Es war der alte)

 

Zuhause angekommen haben wir festgestellt das die Beschreibung und die Spoiler auf Geocaching.com aktualisiert sind.

Hier aber leider nicht.Werden ihn demnächst nochmal angehen mit der anderen Beschreibung.

 

Lieber Cachinhaber, bitte auf beiden Portalen aktualisieren.

Gruß Team Gartenzwerge!

Hinweis 24. April 2011 TravellingJack hat eine Bemerkung geschrieben

Haloa!

Beschreibung geändert, Final verlegt!

Keine alten Beschreibungen verwenden!

TJ.

gefunden 30. August 2010 petra66 hat den Geocache gefunden

Tolle Runde, hat uns riesig Spaß gemacht. Probleme gabs nur an der letzten Station wegen den Sanierungsarbeiten. Konnten aber nach ein wenig Internetrechere und Rechnerei den Schatz im 2. Anlauf bergen. Danke und weiter soCool

gefunden 01. März 2009 JB Millpond hat den Geocache gefunden

Unser zweiter Cache, diesmal in größer Gruppe mit dem Team Bergcatcher, Nina und Justus.

Eine schöne Runde in schönem Gelände.

Viel Rechnerei fördert  den guten alten GripsWink !

An gewisse Hilfsmittel sollte man denken, dann ist aber alles gut zu finden!

 

TFTC

no trade

 

Gruß JB Millpond