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Leubinger Fürstenhügel v.2

von fraggle_DE     Deutschland > Thüringen > Sömmerda

N 51° 11.320' E 011° 09.820' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:20 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 23. Mai 2021
 Veröffentlicht am: 23. Mai 2021
 Letzte Änderung: 14. September 2021
 Listing: https://opencaching.de/OC16C08
Auch gelistet auf: geocaching.com 

3 gefunden
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4 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

Der Fürstenhügel von Leubingen

"Das Fürstengrab von Leubingen oder der Grabhügel von Leubingen ist das größte erhaltene frühbronzezeitliche Fürstengrab der Aunjetitzer Kultur. Die Fürstengräber der Aunjetitzer Kultur bilden einen besonderen Grabtypus, der sich durch gewaltige, weithin sichtbare Grabhügel mit reichhaltigen Beigaben von den normalen Bestattungen seiner Kultur abhebt und Anlass war, einen ganzen Kulturkreis als Leubinger Kultur zu bezeichnen.

1877 wurden am Hügel Ausgrabungen durchgeführt. Im oberen Bereich wurden slawische Gräber aus der Zeit zwischen 700 und 1000 n. Chr gefunden. Es handelte sich um Nachbestattungen in der älteren bronzezeitlichen Hügelschüttung. Auf Bodenniveau stießen die Ausgräber auf eine unversehrte, zeltförmige Totenhütte aus Eichenholz, die in die Aunjetitzer Kultur zwischen 2200 und 1600 v. Chr. datiert wird. Um den Grabhügel als monumentales Denkmal zu erhalten, wurde er nach Abschluss der Grabungen wieder auf die ursprünglichen Maße aufgeschüttet.

Der Grabhügel hatte vor der Ausgrabung eine Höhe von ca. 8,5 m, einen Durchmesser von ca. 34 m und einen Umfang von ca. 145 m. Damit gehört er zu den größten Grabhügeln Mitteleuropas. Die hölzerne Grabkammer konnte dendrochronologisch auf 1942 ± 10 v. Chr. datiert werden."

Der Boden war sorgfältig geglättet, mit Steinen ausgelegt und mit Holzdielen bedeckt. Die Grundfläche der Grabkammer maß 3,90 m × 2,10 m und war nord-südlich orientiert. Die schrägen Seitenwände bestanden aus Eichenbohlen, die mit Zapfen im Boden befestigt und an den oberen Enden durch Sparren verankert waren. Darauf befand sich eine 15 cm dicke Schilflage, die außen mit Kalkmörtel bedeckt war. Über der Totenhütte wölbte sich eine bis 2,5 m mächtige Steinabdeckung aus weißem und rotem Sandstein, der aus dem Umkreis mit Entfernungen bis zu 30 km herbeigeschafft wurde. Die Erdschicht über den Steinen war 70 cm dick festgestampft; die äußerste Schicht bestand aus lockerem Boden.

Nachbildungen der Grabkammer befinden sich im Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar, im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) und in der Leubinger Heimatstube. Von der Heimatstube leiten Hinweisschilder den Besucher zum Grabhügel, der nach der Ausgrabung wieder aufgeschüttet wurde und heute ein Bodendenkmal ist.

Der Grabhügel von Leubingen ist der bei weitem größte seiner Art. Ähnliche Grabhügel der Aunjetitzer Kultur existieren bei Helmsdorf (Gerbstedt) mit ebenfalls 34 m Durchmesser und bei Dieskau. Weitere 13 Grabhügel sind im mitteldeutschen Raum luftbildarchäologisch nachweisbar."

(Auszüge aus Wikipedia)

 

Fürstenhügel Leubingen
LeubingerFürstenhügel ca. 2015

 

 

Zum Cache:

Der Multi besteht aus 8 Stationen und dem Finale. Begebt euch auf den Zeitreiseweg von Station 1 bis zum Fürstenhügel. Unterwegs findet ihr mehrere Informationstafeln sowie direkt davor im Beton hinterlassene Symbole und Zeitangaben. Beantwortet die Fragen und setzt die erhaltenen Informationen in die folgende Formel ein. Die Fragen befinden sich in den Wegpunktbeschreibungen.

N51° 1A.BCD E011° 1E.FGH

Viel Spaß!

 


Der Weg von der Rastanlage zum Fürstenhügel hat eine leichte Steigung und ist rollstuhltauglich. Die Umzäunung der Raststätte kann mittels einer Schleuse durchquert werden, wobei der Platz für einen Rollstuhl recht knapp bemessen ist. Allerdings sind die letzten Meter zum Finale vermutlich nicht rollstuhgeeignet, da braucht es Unterstützung. Auf den Fürstenhügel rauf führt auch nur eine Treppe, keine Rampe (was für das Absolvieren des Multis aber nicht relevant ist).

 

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 51° 11.450'
E 011° 10.190'
Parkplatz
N 51° 11.360'
E 011° 09.900'
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.320'
E 011° 09.820'
A: Vor wie vielen Jahren startet hier die Zeitreise? 1500 Jahre: A=1, 2000 Jahre: A=2, 2500 Jahre: A=3
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.335'
E 011° 09.880'
B: Am Rande welchen Reiches befanden sich die Germanischen Siedlungen? Gotisch: B=3, Römisch: B=4, Fränkisch: B=5
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.330'
E 011° 09.930'
C: Südlich des Thüringer Waldes lebte zu dieser Zeit welches Volk? Kelten: C=1, Franken: C=6, Goten: C=8
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.360'
E 011° 09.990'
D: Welche Kelchformen waren damals präzise möglich? eckige: D=4, dünnwandige: D=1, runde: D=8
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.400'
E 011° 10.010'
E: Welche Art Ringe wurden vermutlich als Weihegaben dargebracht? Siegelringe: E=5, Eheringe: E=7, Halsringe: E=0
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.420'
E 011° 10.040'
F: Welches Symbol ist vor der Tafel im Beton zu sehen? Leubinger Fürstenhügel: F=0, Bronzeaxt: F=1, Himmelsscheibe von Nebra: F=2
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.410'
E 011° 10.210'
G: Wie viele Meter Durchmesser hatte der in der Nähe gefundene typisch bronzezeitliche Grabhügel? 10m: G=2, 12m: G=4, 15m: G=4
Station oder Referenzpunkt
N 51° 11.440'
E 011° 10.200'
H: Wie schwer ist das Ornat aus Gold, der in der Grabkammer gefunden wurde? 256g: H=0, 512g: H=6, 768g: H=9
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

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[Finale:] Rvare iba zruerera..

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Logeinträge für Leubinger Fürstenhügel v.2    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

kann gesucht werden 14. September 2021 fraggle_DE hat den Geocache gewartet

Ich habe einige der Antworten angepasst, sodass die Finalkoordinaten nun besser auf das Versteck zeigen. Das Logbuch habe ich auch gleich nochmal erneuert.

Viel Spaß weiterhin!

gefunden 06. August 2021, 12:24 Luka2018 hat den Geocache gefunden

Unterwegs schnell gefunden.

gefunden 29. Juni 2021, 14:03 Nick Nase hat den Geocache gefunden

*29. Juni 2021 13:42*
Heute haben wir mal wieder einen Abstecher vom Ruhrgebiet nach Thüringen unternommen.
Dabei haben wir uns an diesem Rastplatz die Beine vertreten und konnten dieses Döschen natürlich nicht ignorieren.

Bei der ersten Station haben wir die eindeutige Lösung nicht gefunden 🤔, konnten uns aber aufgrund anderer Informationen die Plausible Lösung ableiten.
Als wir später noch einmal das Klo aufgesucht haben, sahen wir aber, was wir anfangs übersehen haben 😊🙄☺.
Die anderen Stationen konnten dann zügig eingesammelt werden und das Final, das sich nach unserem Empfang ca. 15m im Off befindet, wurde aufgrund der auffälligen/  bekannten Versteckart direkt ausgemacht.
An dieser Stelle konnten wir dann ganz unbeobachtet loggen.
Vielen Dank an fraggle_DE für diesen unterhaltsamen Pausenspaß bei herrlichem Wetter.
**....TFTC......
....Nick Nase....**

gefunden 27. Mai 2021, 16:20 helmut# hat den Geocache gefunden

Heute wurde auf der Heimfahrt von Erfurt wieder einmal der Rastplatz Fürstenhügel angefahren, da sich hier einiges in Sachen Geocaching getan hat.
Nach einen kleinen Spaziergang auf dem neuen Weg zum Hügel konnten die erforderlichen Zahlen für das Final eingesammelt werden und anschließend wurde das Logbuch signiert.


Vielen Dank an fraggle_[DE] für das Erstellen und Auslegen dieses Caches.

Viele Grüße  helmut#

😀 253😃 27. Mai 2021