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Ofenkaul für Dreckspatzen

 Anspruchsvolle Strecke - nichts für Sonntagsspaziergänger mit Kindern!

von Cachalot     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 40.645' E 007° 13.265' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Versteckt am: 27. Mai 2005
 Gelistet seit: 17. Februar 2006
 Letzte Änderung: 09. Februar 2011
 Listing: https://opencaching.de/OC17DE
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Wissenswertes zu dem Berg namens "Ofenkaul" findet man in der Beschreibung zum Cache Ofenkaul. Die Wege beider Caches sind in vielen Teilen identisch. "Ofenkaul" ist halt ein einfacher Multi in einer interessanten Umgebung, "Ofenkaul für Dreckspatzen" für anspruchsvolle Variante mit Kletter- und Matscheinlagen.

Der Cache befindet sich bei
N50° 40.(2*A) + (2*B) + (2*C) + (4*D) + (8*E)
E007° 13.(A) + (4*B) + (2*C) + (5*D) + (2*E)

Parken kann man bei N50° 40.700 E 007° 13.600. Dem Weg Richtung Südwesten folgen bis zu den Startkoordinaten.

Die erste Aufgabe gilt es an den Startkoordinaten zu erfüllen. Früher wurde hier Eingang 58 vermutet, heute kann man ziemlich sicher sein, das es sich nur um einen Wasserbehälter handelt. Die Gerüchte von einer Falltür im Inneren stimmen definitiv nicht. Es lohnt also nicht im Wasser zu waten und danach zu suchen. An der westlichen Innenseite befindet sich eine schräge Aussenkante. Ordnet dem Buchstaben "A" die Breite dieser Aussenkante, von innen gemessen, zu. Rundet das Ergebnis auf 20 cm Genauigkeit.

Hinweise am Ende beachten!

Der zweite Wegpunkt befindet sich bei N50°40.650 E007° 13.200

Recht schnell sollte man einen Baum mit der roten Beschriftung "36+37" finden. 37 ist das oberhalb des Baums gelegene Loch, 36 das noch ein paar Meter höhere. In beide Stollen müsst ihr hinein. In 36 findet ihr ein altes Rohr. Ordnet dem Buchstaben "B" den Innendurchmesser zu. Rundet das Ergebnis auf 5 cm Genauigkeit.
In 37 seht ihr als Erstes eine altes Tor mit der Aufschrift "Warnung Selbstschüsse". Diese Warnung darf man heute zum Glück ignorieren. Kurz nach Beginn des Stollens sieht man rechts einen mit einer Betonmauer abgeteilten kleinen Raum. Hier stand wahrscheinlich früher das angekündigte Mordinstrument. Die Schießscharte macht dies recht eindeutig.
Etwas weiter den Hauptgang herunter gibt es rechts wieder einen Raum. Hier kann man sehen, wie ein Felsblock fast fertig zum Abtransportieren aussieht. Er ist von allen Seiten, bis auf unten, bereits freigelegt. Ordnet dem Buchstaben "C" die Länge der Breitseite des Blockes zu. "D" ist die Länge der Schmalseite. Jeweils von oben gesehen. Rundet die Breitseite auf 20 cm und die Schmalseite auf 10 cm Genauigkeit.
Wenn man etwa hier links oben im Hauptgang genau hinsieht wird man ein Loch finden, das eine Verbindung zu Stollen 36, eine Etage höher, herstellt. Hier wurden früher wohl Kabel durchgezogen. An der Decke findet man häufig Metallhacken. Im Eingangsbereich hängt an zwei solcher Hacken noch ein Holzbalken quer zum Gang. Weitere Holzbalken liegen herum. Über diese Balken wurden früher Kabel bis nach hinten in den Stollen geführt. Der große Maschinensockel ist unübersehbar. Die Vermutungen über seine Funktion sind recht vielfältig. Wahrscheinlich ist aber, das hier im zweiten Weltkrieg Flugzeugturbinen getestet wurden. Zum Abtransport der Abgase dienten wohl die roten Rohre, die man noch überall sieht.

Bitte hinterlasst alles so, wie ihr es gefunden habt. Nehmt nichts mit und lasst keinen Müll hier. Bitte beschädigt auch keine Regalböden oder sonstige Einbauten. Danke!

Hinweise am Ende beachten!

Wer jetzt noch sauber ist hat irgendwas falsch gemacht *g*

Der dritte und letzte Wegpunkt befindet sich bei N50°40.560 E007° 13.180

Oberhalb der Betonplatte (Eingang 40) seht ihr einen Höheneingang (42). Na ja, Höhle ist vielleicht etwas übertrieben, aber nach 36+37 darf dieser Wegpunkt zur Erholung dienen. Irgendwo in der Höhle findet ihr mit weisser Sprayfarbe die Buchstaben "GC" gefolgt von einer Zahl. Ordnet "E" diese Zahl zu.

Hinweise am Ende beachten!

ACHTUNG: Der Cache ist KEIN Spaziergang. Die zu betretenden Stollen sind bis zu 40m lang. Die Eingänge können teilweise nur auf dem Bauch kriechend durchquert werden. In den eigentlichen Stollen kann man problemlos stehen. Festes Schuhwerk ist Pflicht! Der Behälter an Wegpunkt 1 ist 2,80m tief. Wenn Ihr euch nicht absolut sicher seid, wie ihr wieder rauskommt habt ihr darin nichts zu suchen.

Also, bitte folgende Regeln beachten:

- Achtet auf Eure Schritte!
- Kein Leichtsinn! Keine Experimente!
- Absperrungen sind zu beachten!
- Eine zweite Person muß zur Sicherheit mit in die Stollen kommen!
- Eine dritte Person sollte aussen warten!
- Jeder geht auf eigene Gefahr!

Man benötigt:

- mindestens eine gute Taschenlampe
- eine Leiter oder Seil zum Abseilen
- ein Massband oder Zollstock
- feste Schuhe
- einen Babysitter. Kinder haben bei diesem Cache nichts zu suchen
- eine leistungsfähige Waschmaschine :-)

Ganz wichtig: Es gibt noch viele weitere Eingänge, die von Außen aussehen wie 36+37. Geht nicht hinein. Die meisten Stollen sind lebensgefährlich! Es gibt noch ganz wenige Stollen die man recht gut begehen kann. Diese sind aber alle länger und deutlich gefährlicher als 36+37.

Deutschland TOP50

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Siebengebirge (Info), Naturpark Siebengebirge (Info)

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Logeinträge für Ofenkaul für Dreckspatzen    gefunden 48x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 09. September 2012 Zwerg Nase hat den Geocache gefunden

Im großen Rudel inklusive Hund konnten wir heute endlich mal die beiden Ofenkaulen in Angriff nehmen. Bei schönstem Wetter genossen wir die schöne Natur und konnten viele interessante Impressionen sammeln. Lediglich ein Denkfehler an einer Station der "normalen" Ofenkaul liess uns zum Schluss noch einiges an Extra-Höhenmetern abspulen. Dank unserer Telefonjoker (Danke an Georg und Heiko) konnte der Fehler aber letztendlich ausgemerzt werden [:D]

Danke für die schöne Runde, das hat viel Spaß gemacht.

gefunden 09. September 2012 ice13-333 hat den Geocache gefunden

Heute waren wir endlich mal wieder im Grüppchen Zwerg Nase, Geotuppi, Geotöchterchen, -Don_Pedro-, MrMeik, Cächelady und Hund Zoulou unterwegs. Wir sind beide Dosen parallel gelaufen, wie vorgeschlagen. Die Stationen waren gut zu finden und schnell gelöst. So konnten wir uns dann bald ins Logbuch eintragen. 

 

(GC#3490 Gesamt#3516 OC#633)

gefunden 09. Juli 2011 Rhönbussard hat den Geocache gefunden

Schon lange war ein Besuch von uns Dreckspatzen geplant. Heute war der Tag gekommen, diese von Menschen geprägte Landschaft zu erforschen. Eine beachtliche Leistung der Bergleute konnten wir bestaunen. Danke

gefunden 12. September 2010 Die Elchbande hat den Geocache gefunden

Nach einem ausgiebigen Frühstück an Station 3 haben wir diesen Cache von hinten aufgerollt.
Nachdem diese Station unerwartet schnell und einfach erledigt war wurde es dann an den folgenden Stationen doch noch anspruchsvoller. Da es trocken war hielt sich der Dreck aber in Grenzen.
Nur die Koordinaten zum Micro wollten nicht so recht passen. Da wir der Meinung waren alle Station richtig gelöst zu haben musste Telefonsupport angefordert werden. Dies führte auch zum Erfolg, doch selbst mit den Koordinaten ließ sich der Fehler nicht lokalisieren.

Danke für den Cache, der, wie der Owner ja bereits erkannt hat, ein größeres Döschen verdient hätte
Die Elchbande

gefunden 06. Juni 2010 TEMBO(Ausrufezeichen) hat den Geocache gefunden

Die Zeilen von Honska sind mehr als aussagekräftig. So könnte ich nun schreiben T4TC, aber das wird dem Multi und dem Owner nicht gerecht.

Also, hier einige Gedanken von meiner Seite:
Das hochmotivierte Team stieb vom empfohlenen Parkplatz förmlich den Berg zur ersten Station hinauf. Die Abkürzungen kennend ließen wir zwei Mountainbiker staunen, als wir vor ihnen auf dem Gipfelchen waren.

Wie Honska schon schrieb, war die Aufgabe an der ersten Station schnell gelöst und weiter ging es zu den nächsten. Die ebenfalls schnell gelöst waren. Ein Einstiegsloch in den Untergrund versuchte ich mit dem Kopf zu vergrößern, scheiterte aber kläglich. Sanitäter Honska hatte, gut vorbereitet wie er war, geeignetes Material in der Cachertasche, um die Blutung zu stillen.

Der Regen wurde stärker und wir sputeten uns, um nicht doch als wirkliche Dreckspatzen zum Final zu gelangen.

Im Trockenen (an der letzten Aufgabenstation) hingen wir an den Lippen von geronimoD, der so toll von den vielen Geheimnissen des Berges berichtete, dass wir glaubten durch die Gewölbe zu laufen.

Nach einigen Rauchopfern schien dann auch wieder die Sonne und wir machten uns guter Dinge auf den Weg zum Final. Ein Weg wollte sich uns nicht wirklich zeigen und so nahmen wir den direkten. Rauf und runter und wir waren weiterhin munter.

Zufrieden konnten wir schließlich loggen und auf einen erlebnisreichen Nachmittag zurückblicken.

T4TC