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Magna Mater Austriae

 Unabhängig davon, ob man sich als Pilger, Urlauber, Kurgast oder einfach nur auf einem Ausflug befindlich in diese schö

von Tafari     Österreich > Steiermark > Östliche Obersteiermark

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 46.369' E 015° 19.091' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 0.2 km
 Versteckt am: 06. August 2006
 Gelistet seit: 06. August 2006
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: https://opencaching.de/OC22C8
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Unabhängig davon, ob man sich als Pilger, Urlauber, Kurgast oder einfach nur auf einem Ausflug befindlich in diese schöne Landschaft begibt; soll dieser Cache all jenen Geocachern eine Abwechslung sein, die es hierher zieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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Magna Mater Austriae

Die Geschichte der Basilika

Die Basilika von Mariazell ist der wichtigste Wallfahrtsort in Österreich, einer der wichtigsten Europas. In dem im 12. Jht. gegründeten Gnadenort wird ein hölzernes Mariengnadenbild verehrt.

Um 1103 wurde das Gebiet um Mariazell dem Stift St. Lambrecht geschenkt, die dort Mönchszellen gründeten, um die ansässige Bevölkerung zu missionieren. Der Legende nach geht die Gründung des Wallfahrtsorts auf den 21. Dezember 1157 zurück. Urkundlich erstmals erwähnt wird Mariazell im Jahr 1243. Ein Marienaltar wird im Jahr 1266 eingeweiht.

Am Anfang stand eine Zelle, die ein Benediktinermönch aus Sankt Lambrecht seiner geliebten Marienstatue gebaut hatte. Genaueres über die Legende kann auch in der Cachebeschreibung Pilgerweg nachgelesen werden.

Der älteste Bau geht wohl auf Markgraf Heinrich von Mähren zurück, der gotische Chor entstand ab 1340, das Langhaus - eine großartige dreischiffige Halle - ab 1360. König Ludwig I. von Ungarn ließ dem Bau wesentliche Förderung zuteil werden. Äusserlich wie im Inneren ist die Kirche eine vollendete Vereinigung von Gotik und Barock: zwei Barocktürme flankieren den mächtigen gotischen Mittelturm mit seinem üppigen Steindekor, die Kuppel überwölbt den Ostteil, die hochgestreckten Fenster und die terrakottafarbigen Pilaster vor der weißen Wand markieren den besonderen Charakter. An die hohe Halle wurden Seitenkapellen angefügt, darüber laufen die Emporen, die in die alte und die neue Schatzkammer münden.

Im vierzehnten Jahrhundert entstand eine gotische Kirche mit einem 90 m hohen Turm und einem Spitzbogenportal. 1420 und 1474 wurde die Kirche durch Brände beschädigt. Von 1644 bis 1683 wurde der Kirchenbau von Domenico Sciassia erweitert und barockisiert. Links und rechts des gotischen Turms wurde je ein barocker Turm errichtet, das Langhaus wurde verlängert, verbreitert und im Osten ein Kuppelraum angefügt. Der 1704 geweihte Hochaltar wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen.

In den zwölf Seitenkapellen befinden sich barocke Altäre. Der plastische Schmuck der Orgelempore und des 1737 errichteten Orgelgehäuses, stammt vom Wiener Bildhauer Johann Wagner aus dem Jahre 1740.

Vor dem Hauptportal befinden sich zwei von Balthasar Moll 1757 angefertigte lebensgroße Bleistatuen. Auf der linken Seite steht der ungarische König Ludwig I., auf der rechten der mährische Markgraf Heinrich.

1907 wurde die Wallfahrtskirche zur Basilica minor erhoben.

Seit 1992 und voraussichtlich bis 2007 wird die Basilika generalsaniert.

 

Die Gnadenkapelle und das Gnadenbild

Die 1690 unter Verwendung älterer Teile erbaute Gnadenkapelle steht noch heute an der Stelle der ersten "Zelle". In ihr befindet sich das spätromanische Gnadenbild, die "Magna Mater Austriae", eine 48cm große Skulptur aus Lindenholz.

Bereits im 12. Jahrhundert sollen Pilger den Weg zum Marienheiligtum gegangen sein. Urkundlich belegt sind größere Pilgerzahlen um das Jahr 1330. Einige weltliche Gerichte verhängten als Sühne für Verbrechen eine "Zellfahrt".

In den folgenden Jahren kamen zunehmend Pilger auch aus den benachbarten Ländern. Für die Habsburger wurde nach der Gegenreformation Mariazell zum Nationalheiligtum. Kaiser Joseph II. löste 1783 alle Bruderschaften in Mariazell auf und verbot 1787 die Wallfahrt völlig.

Nach der baldigen Rücknahme der Beschränkungen besuchen derzeit jährlich etwa eine Million Pilger den Wallfahrtsort. Im Mai 2004 fand in Mariazell der mitteleuropäische Katholikentag statt.

Zusätzliche Infos zum Ort Mariazell bzw. zur Basilika auch in englischer Sprache stehen in der Wikipedia zur Verfügung.

 

Doch nun zum Eigentlichen

 

Stage 1

Sobald du dich zu den Headerkoordinaten begeben hast, solltest du die Basilika unschwer identifizieren können. Nachdem du die Frontfassade mit den Türmen genau bestaunt hast, wirst du am Hauptportal zwei erzbischöfliche Wappen samt Wahlspruch erkennen. Zähle die Anzahl der Buchstaben des Wahlspruches auf der linken (=A) und der rechten (=B) Seite des Portals.

 

Stage 2

Nun ist es an der Zeit die Basilika zu betreten. Die Gnadenkapelle - wegen der so viele Leute jedes Jahr herkommen - fällt in der Mitte des imposanten Kirchenbaus auf. Nachdem der erste Eindruck dieses großen Gebäudes verdaut ist, eröffnen sich dem findigen Beobachter mehrere Seitenkapellen links und rechts des Hauptschiffes. Die beiden letzten weisen im Vergleich mit den anderen Seitenkapellen eine Besonderheit an der Decke auf. Ist dies der Fall weil

  • im Stuck mehr Figuren und Verzierungen enthalten sind (C=89)
  • größere Fresken in der Decke enthalten sind (C=167)
  • der Stuck versilbert ist (C=145)
  • der Stuck vergoldet ist (C=132)

 

Stage 3

Begeben wir uns nun in den hinteren Teil der Kirche. Zwischen Gnadenkapelle und Hauptaltar steht eine Säule auf der ebenfalls eine Statue zu sehen ist. Die Anzahl der auf der Statue befindlichen Personen/Figuren ist D.

Nach einer 180° Wendung sollte uns eine Kugel auffallen. Sie enthält eine katholische Besonderheit, dessen liturigsche Bezeichnung es herauszufinden gilt. Das (griechische) Wort (es hat 10 Buchstaben) nach dem Schema A=1, B=2...Z=26 konvertiert ergibt in seiner Ziffernsumme E.

 

Der Cache

Nachdem du dich sattgesehen hast an den Sehenswürdigkeiten in der Kirche begib dich nach draussen um deine Berechungen zu erledigen. Mit der Formel

Nc = N1-A-B-D-E+C
Ec = E1+C-B+2*D+1

gelangst du zu einem sakralen Ort ganz in der Nähe der dir einen Cache bereit hält.

Wer die Stages lieber skipt, dem sei dies unbenommen, jedoch bringt er/sie sich um einen architektonischen Genuss der besonderen Art.

Der Cache ist eine runde Dose mit einem Durchmesser von rd. 2,5cm und einer Länge von ca. 5cm. Bei der Versteckhöhe ist kleinwüchsiges Volk wieder privilegiert worden.

Ursprünglich waren im Cache:

1 Cachenote
1 Log
und mehrere dem Ort angepasste Devotionalien.

Aufgrund der Cachegröße passte leider kein Schreibgerät hinein somit ersuche ich, selbst etwas zum Schreiben mitzunehmen!!! Stealth-mode ist unvermeidlich!!!

Happy caching

Ras Tafari

Version 1.0

P.S.: Der Cache kann auch auf opencaching.de geloggt werden.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

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Logeinträge für Magna Mater Austriae    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 07. Juli 2007 Chiroptera hat den Geocache gefunden

Stage 1 des alten Ausdrucks mit Photoapparat entziffert, die anderen Werte JoLiRa ermitteln lassen, ich habe lieber herumgeguckt, soweit es in der kurzen Pausen zwischen den Messen ging (da wunderte es mich nicht, dass irgendwo links hinten die Schlangen anstanden - offensichtlich ein "Messbestellungsbüro", zumindest stand "Messbestellungen" auf dem Schild).
Nach einigen hin- und herrechnereien, weil wir am richtigen Ort nicht gut genug gesucht hatten und aufgrund des Alters der Beschreibung unzählige Möglichkeiten hatten, den Wert richtigzustellen, haben wir noch ein paar Blumentöpfe eines umliegenden Hauses umgegraben  ;) um dann den Cache doch reuig am ersten Ort zu finden...
danke für den Cache, die Kirche richtig zu bewundern habe ich noch nie geschafft, es ist IMMER eine Messe, wenn ich reinwill...
Chiroptera

gefunden 29. Oktober 2006 peter61 hat den Geocache gefunden

Die Stationen waren nicht sehr schwer und vor allem auch teilweise wettergeschützt, was am heutigen Tage sehr von Vorteil war.
Nach dem Ausbügeln einer kleinen Unklarheit, hatten wir den Cache auch schnell in den Händen.
Danach ging es ins Mariazeller Bräu, übrigens sehr empfehlenswert.
Besten Dank,

Peter