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Rätselcache
Die letzte Hinrichtung - Des Unheils Schatten

von Mr.Inkognito     Deutschland > Sachsen > Löbau-Zittau

N 50° 52.427' E 014° 42.030' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 19. September 2007
 Gelistet seit: 24. September 2007
 Letzte Änderung: 17. Juni 2011
 Listing: https://opencaching.de/OC42E9
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Die letzte Hinrichtung – Des Unheils Schatten

 

Dieser Cache ist Teil einer Serie bestehend aus 10 einzelnen und separat logbaren Caches, sowie einen Hauptcache. Alle zusammen formen ein Kreuz, im Schnittpunkt ist der Hauptcache angeordnet. Er symbolisiert  das Denkmal, welches sich an den angegebenen Koordinaten befindet und an die grausame Tat erinnert, die der letzten Zittauer Hinrichtung  zugrunde liegt.

Jeder Einzelcache enthält einen Hinweis auf den Hauptcache, ein Teil einer Schatzkarte. Nach Lösung aller Rätsel solltest Du also in der Lage sein diesen zu heben.

 

Blickt man in die Vergangenheit findet man beinahe keine vergleichbaren "Veranstaltungen", die die Menschen sowohl abscheulich und abschrecken, als auch faszinierend fanden wie Hinrichtungen. Nicht selten wurde die Vollstreckung als Volksspektakel vor tausenden Schaulustigen zelebriert.

So auch seiner Zeit in Zittau: Kaum ein Ereignis hat zum Zeitpunkt seiner Geschichte in Zittau so viele Menschen auf die Beine gebracht wie die Hinrichtung des Mörders Christian Friedrich Helle am 4.August 1826. Dreißigtausend Menschen wohnten diesem „Schauspiel“ bei, das damals noch auf traditionelle Weise nach einem über Jahrhunderte „erprobten“ Ritual (Enthauptung durch das Schwert) vollzogen wurde.

Aber wie kam es zu dieser Hinrichtung? Als der Dienstknecht Christian Friedrich Helle aus Bertsdorf die Bekanntschaft der Jungfrau Marie Rosine Wagner machte, mag es zu Beginn sogar Liebe gewesen sein. Die Liaison führte jedenfalls zur Geburt eines unehelichen Kindes, und beide beabsichtigen, es durch ihre Heirat in „rechtlichen Stand“ zu bringen. In der weiteren Folge hatte Helle das zum Aufgebot nötige Geld aber durch Zechgelage und Glücksspiel immer wieder durchgebracht. Schließlich wurden beide zu Pfingsten 1825 in den Brautstand erhoben. Doch weitere Misshandlungen und Alkoholexzesse seitens Helle führten dazu, dass Marie Rosine Wagner das Aufgebot zurückziehen wollte. Mehrmals versuchte er, sie von ihrem Schritt abzuhalten. Als er jedoch merkte, dass seine Bemühungen vergebens waren, schnitt er seiner Braut am Abend des 26. Mai 1825 während eines gemeinsamen Fußmarsches am Breiteberges in offensichtlichem Zornesausbruch die Kehle durch.

Nach Prüfung aller Umstände entschied das Hofgericht in Zittau später bei Helle auf eine Tat „im Affekt“, also nicht auf Vorsätzlichkeit. So blieb ihm eine schmerzvolle Hinrichtungsmethode erspart. Am 4. August 1826 wurde Christian Friedrich Helle auf dem Zittauer Rabenstein enthauptet. Ausführlichste Beschreibungen seiner Bluttat und chronologische Berichte über die Zeremonie der Exekution wurden später tausendfach gedruckt. Heute erinnert ein Gedenkstein am Ort des Verbrechens zwischen Großschönau und Bertsdorf an die grausame Tat und an das Opfer.

 

Spielregeln:

- Die oben angegebenen Koordinaten haben nichts mit dem Cache zu tun. Die Lösungen der Rätsel führen Dich jeweils auf die richtige Spur.

- In fast jedem Cache liegt ein Teil einer Schatzkarte, dieses darf nicht entfernt werden. Bitte Foto machen oder nach dem Log per Mail anfordern.

- In einem der Caches befindet sich keine Karte, diese wird nach dem Log und einer Überprüfung des Cachelogbuchs an Dich verschickt.

- Falls Du Fehler oder Ungereimtheiten feststellst bitte eine kurze Info an mich.

 

Viel Spaß beim Knacken der Rätsel wünscht Dir

Mr. Inkognito

 

Wissenswertes zur letzen Hinrichtung in Zittau #07

Die Ortschronik von Bertsdorf bei Zittau weiß von der Hinrichtung u.a. folgendes zu berichten:

„Christian Friedrich Helle ging ganz in Weiß, mit schwarzem Halstuch, mit Strumpfbändern und Quasten, und außerdem mit kurzem Jäckchen, kurzen Hosen, langen Strümpfen und mit einer Zipfelmütze bekleidet, zur Richtstätte. Wahrscheinlich ist er der letzte gewesen, dem man am Hinrichtungstage am Morgen die Armesünderkanne mit Wein füllte und zum Henkerstrunk reichte. Der Zinnkrug, der aus dem 17. Jahrhundert (1637) stammt, steht nun im Stadtmuseum in Zittau.“

Die letzte Hinrichtung - Final
Die letzte Hinrichtung - Bins Hinrichtung
Die letzte Hinrichtung - Am Ast aufgeknüpft
Die letzte Hinrichtung - Der kleine Beweis
Die letzte Hinrichtung - Die Sanduhr des Lebens
Die letzte Hinrichtung - Der Weg zum Schaffot
Die letzte Hinrichtung - Des Henkers Prüfung
Die letzte Hinrichtung - Unschuldig ist nur die Nacht
Die letzte Hinrichtung - Das unumstößliche Indiz
Die letzte Hinrichtung - Des Unheils Schatten
Die letzte Hinrichtung - Die Steine des Anstoßes

Bilder

Des Unheils Schatten
Des Unheils Schatten

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Zittauer Gebirge (Info)

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Logeinträge für Die letzte Hinrichtung - Des Unheils Schatten    gefunden 10x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 15. Februar 2014 Kongotier80 hat den Geocache gefunden

 

Fast vor 2 Jahren auf GC.com gefunden, heut hier der Nachtrag.
Nach intensiver gemeinsamer Arbeit, in der Theorie und vor Ort, um Hinweise zu suchen und Infos einzuarbeiten heut endlich getroffen. Wir haben gemeinsam mit 6BonnieundClayde6 sowie Geo.Gecko längere Zeit gerätselt und Lösungen ausgetauscht um uns heut den verdienten Lohn zu holen.

TFTC Kongotier80

gefunden 15. Februar 2014 6Bonnie und Clyde6 hat den Geocache gefunden

Nachtrag von GC.com. Danke fürs Verstecken.

gefunden 12. Dezember 2013 Schildi_2004 hat den Geocache gefunden

Silvester blind gewesen, jetzt trat Heilung ein. Allerdings nur partiell, denn 2 weitere Dosen der serie blieben heute ungefunden.

Vielen Dank!

gefunden 28. März 2012, 17:00 Juergen-87 hat den Geocache gefunden

Zu Beginn dieses Rätsels war ich erst komplett auf dem Holzweg. Nach einer kurzen Rücksprache mit einem hilfreichen Cacher (Danke an TR4), fiel dann der Groschen und es konnten ein paar Lösungsversuche gestartet werden. Da nur einer wirklich passte und der Owner die Koordinaten auch bestätigte ging es heute zum Zielgebiet.
Das Versteck an S1 lag etwas neben den genauen Koords, waraber fair versteckt. Am Final dauerte es dafür etwas länger, aber nachdem der Sucgradius erweitert wurde, konnte sich die Dose auch nicht lange verstecken.
Insgesamt ein sehr schöner Cache der Serie, mit kniffligem Rätselteil.

gefunden 09. März 2010 Nachtschwärmer81 hat den Geocache gefunden

Endlich konnte auch dieser Teil der Hinrichtungsserie gelöst werden.

In: coin
Out: TB

Nachtschwärmer81