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Steps to Heaven

 Bei diesem Multicache im Norden von St.Georgen werden wir einige Bildstöcke, Kapellen und Kreuze kennenlernen.

von eisenstädter     Österreich > Ostösterreich > Nordburgenland

N 47° 51.504' E 016° 33.299' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 26. September 2007
 Gelistet seit: 27. September 2007
 Letzte Änderung: 14. November 2007
 Listing: https://opencaching.de/OC4331
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Bei diesem Multicache im Norden von St. Georgen/Eisenstadt werden wir (ähnlich wie bei meinem Cache "Way to Heaven") einige Bildstöcke, Kapellen und Kreuze kennenlernen (Steps to Heaven), Dauer ca. 2 Stunden, bis auf den Cache auf markierten Wanderwegen zu absolvieren. Als Rundwanderweg konzipiert.


Der Multicache startet beim Friedhof in St. Georgen, hier gibt es auch Parkmöglichkeit (Siehe Waypoint PARKIN).

Stage 1: Friedhofskapelle
N 47° 51.504'
E 016° 33.299'
Seehöhe: 175m
Über dem Eingang ist eine Statue angebracht. Darunter steht ein lateinischer Text. Die Anzahl der Buchstaben der ersten Zeile ist unsere Zahl A.

Stage 2: Pesthelfer
N 47° 51.700'
E 016° 33.269'
Seehöhe: 218m
Das Gebäude ist einem Heiligen gewidmet. Der Heilige hat ein Tier bei sich. Wandle die Buchstaben des Tiernamens in Zahlen um (A=1, B=2, C=3,...), addiere die Zahlen, dann erhältst du unsere Zahl B.

Zusatzinfo:
Rochus von Montpellier (* um 1295; † 16. August 1327) half der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. Rochus ist ein Heiliger der katholischen Kirche. Er wird in manchen Regionen zu den Vierzehn Nothelfern gezählt, sowie Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. Dem heiligen Rochus ist der 16. August gewidmet.
Vieles in seinem Leben gilt als Legende. Rochus wurde als Sohn reicher Eltern in Montpellier geboren. Nachdem er mit 20 seine Eltern verlor, verschenkte er sein Vermögen und trat in den Dritten Orden des hl. Franz von Assisi ein. Als er 1317 nach Rom pilgerte, half er unterwegs bei der Pflege von Pestkranken. Diese soll er nur mit Hilfe des Kreuzzeichen wundersam geheilt haben. In Rom angekommen heilte er weiter, ohne dass er zu Ansehen oder Reichtum kam.
Als Rochus auf seiner Rückreise in Piacenza 1322 selbst mit der Pest infiziert wurde, wurde er von niemanden gepflegt. Er "empfahl sich Gott" und ging in eine einsame Holzhütte im Wald. Dort wurde er der Legende nach von einem Engel gepflegt, und der Hund eines Junkers brachte ihm Brot, solange bis er wieder genesen war und er nach Piacenza zurückgehen konnte, wo er weiter heilte, bis er dort die Pest besiegt hatte.
Als er wieder in seine Heimatstadt kam, erkannte ihn aufgrund seiner Verunstaltungen durch seine Pesterkrankung niemand, und er wurde unter dem Verdacht der Spionage ins Gefängnis geworfen. Rochus dankte Gott für diese Prüfung und brachte geduldig fünf Jahre im Gefängnis zu, bis er starb. Nach seinem Tod erkannte man ihn anhand eines kreuzförmigen Mals, das er seit seiner Geburt auf der Brust hatte.

Der heilige Rochus wird mit folgenden Attributen dargestellt:
• Wunde am Oberschenkel
• Brot bringender Hund

Stage 3: Römischer Beamter
N 47° 51.860'
E 016° 33.199'
Seehöhe: 267m
In einer kleinen Lichtung, links neben einer großen Eiche steht das Denkmal des Feuerwehrpatrons. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf St. Margarethen, St. Georgen, Trausdorf u.a., Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Auf dem Denkmal steht eine Jahreszahl. Addiert man die Ziffern (Quersumme)erhält man unsere Zahl C.

INFO:
Florian (* in Cannabiaca, dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln; † 4. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch in Oberösterreich) war ein römischer Beamter, der zum christlichen Glauben übertrat und den Märtyrertod starb. Da Florian sich unter anderem weigerte, den römischen Göttern zu opfern, wurde er zunächst vom Dienst suspendiert und mit Ehr- und Pensionsverlust in die Verbannung ins heutige Sankt Pölten geschickt. Als einer Gruppe Christen in Lauriacum, dem heutigen Lorch, der Prozess gemacht werden sollte, war Florian trotz Verbannung angereist, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Er wurde jedoch auf den Befehl des römischen Statthalters Aquilinus verhaftet und zusammen mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Mai 304 vollstreckt.
Florian wurden, so heißt es in Schriften, mit geschärften Eisen die Schulterblätter zerschlagen, anschließend sei der Sterbende mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns ertränkt worden. Der Sage nach wurde seine Leiche später von Anhängern geborgen und mit einem Ochsenkarren abtransportiert. An der Stelle, an der das Zugtier stehen blieb, wurde Florian begraben. Über seinem Grab entstand später das heutige Stift Sankt Florian.
Eine weitere Überlieferung berichtet, dass zunächst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schließlich stieß ein Soldat ihn doch mit einem Mühlstein um den Hals ins Wasser; als er dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Florian sei dann wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln beschützt worden, um sie vor Schändung durch die Heiden zu bewahren.
In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam beförderten, seien vor Durst völlig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand - der noch heute fließende "Floriansbrunnen". Nur acht Jahre nach der Hinrichtung wurde unter Kaiser Konstantin die volle Glaubensfreiheit zugesichert.

Florian gilt als Schutzpatron
• der Feuerwehr (daher auch die Bezeichnung Florianijünger oder Floriansjünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehr-Fahrzeuge übliche Funkrufname "Florian" in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung - vielerorts ist es üblich zu seinem Gedenktag eine "Floriansmesse" zu halten, bei der die Feuerwehrleute in Ausgehuniform erscheinen)
• der Rauchfangkehrer
• von Polen (Reliquien von ihm befinden sich in Krakau)
• von Oberösterreich und Linz
• gegen Feuer und Dürre
• der Bierbrauer
• der Gärtner
• der Böttcher
• der Töpfer
• der Schmiede
• der Seifensieder
• bei Brandwunden
Florian wird angerufen gegen Feuers- und Brandgefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder, große Dürre.

Dargestellt wird Florian als Soldat mit Fahne, Wasserkübel, mit Mühlstein am Hals.

Stage 4: Unbekannter Mönch
N 47° 52.175'
E 016° 32.897'
Auf diesem Bildstock, der sich nahe der Kreuzung blaue Markierung/rote Markierung befindet, steht der Name Domenicus Pellato mit einer Zahl. Die Quersumme der Zahl ist unsere Zahl D. Über diesen (offensichtlichen) Mönch ist mir nichts Weiteres bekannt.
Eine zweite Zahl deutet auf die Renovierung des Bildstocks hin. Die Quersumme ist unsere Zahl E.

Stage 5: Römischer Soldat
N 47° 51.974'
E 016° 32.485'
Seehöhe: 276m
Dieses Kreuz wurde von Johann und Pauline Hahnekamp renoviert und neuerrichtet. Die Summe (!) der beiden Jahreszahlen auf der Säule ergibt unsere Zahl F.

INFO:
Sebastian (* in Mailand oder Narbonne; † um 288 in Rom), war ein römischer Soldat und wurde zu einem christlichen Märtyrer.
Der Legende nach bekannte sich Sebastian, ein Offizier der kaiserlichen Garde, öffentlich zum Christentum, woraufhin Kaiser Diokletian ihn zum Tode verurteilte und von Bogenschützen erschießen ließ. In dem Glauben, er sei tot, ließ man ihn danach liegen. Sebastian war jedoch nicht tot und wurde von einer frommen Witwe mit dem Namen Lucina, die ihn beerdigen wollte, als lebend erkannt und wieder gesund gepflegt.
Nach seiner Genesung kehrte er zu Diokletian zurück und bekannte sich erneut zum Christentum. Diokletian befahl daraufhin, ihn mit Keulen im Circus zu erschlagen. Seinen Leichnam warf man in die Cloaca Maxima, einen städtischen Abflussgraben in der Nähe des Tiber, aus dem er von Christen geborgen und ad catacumbas (deutsch: „in der Senke“) beerdigt wurde.

Stage 6: Kapelle
N 47° 51.672'
E 016° 32.249'
Seehöhe: 212m
Rechts am Wegrand finden wir eine Kapelle mit einem Gebetsstuhl. Am linken Fuss der Gebetsbank ist eine Jahreszahl eingemeiselt. Diese Zahl ist unsere Zahl G.

Stage 7: Bockkreuz
N 47° 51.565'
E 016° 32.315'
Seehöhe: 205m
Dieser Bildstock mit einer Darstellung der Pietá wurde von Hanns Christof Bock errichtet. Das Jahr der Errichtung ist unsere Zahl H.

Stage 8: Das Hetscherlbergkreuz
N 47° 51.542'
E 016° 32.585'
Seehöhe: 259m
Eines der weithin sichtbaren Wahrzeichen von Eisenstadt. Ein traumhafter Platz mit einer tollen Aussicht. In den beiden Stahlträgern des Kreuzes sind 2 Namen mit Zahlen eingegossen. Die Ziffernsumme der kleineren Zahl ist unsere Zahl I, die größere Zahl ist die Zahl J.

Jetzt beginnen wir zu rechnen, denn die nächste Station ist bereits das Versteck. Das liegt allerdings noch etwas entfernt und noch näher dem Himmel (Steps to Heaven).
Den Cache suchen wir auf:

N 47° N9'... N9 = 51.542 + ((F-G-H+E-D)-(I*J))/1000
E 016° E9'... E9 = 32.585 + (B-I-C+A)/1000


Das Ziel ist (bis auf wenige Meter) auf nicht markierten, manchmal auch leicht verwachsenen Forstwegen erreichbar.
Der Cache enthält:

- Logbuch (bitte nicht entfernen)
- Spitzer (bitte nicht entfernen)
- Bleistift (bitte nicht entfernen)
- Pfeiferl
- Feuerzeug
- Krokotil
- Spielzeugauto
- Ketterl

Und jetzt vom Himmel in die Hölle. Nicht weit von hier gibt es einen Quasi-Bonus-Cache zu finden: Den "Teufelsstein".

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

1. trenqr Mnuyra: P,Q,S,T,U,W
hatrenqr Mnuyra: N,O,R,V
2. Qnf Irefgrpx yvrtg va qre Aäur rvarf Irezrffhatffgrvarf vz Jhemryfgbpx rvare qervfgäzzvtra Onhztehccr. Hagre rvarz xyrvara Fgrvaunhsra (jt. qre Gvrer)
3. Fhpur nz Fpurvoraoret, tnam anur nz Uvzzry (Qrpelcgrq Uvagf)

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

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Logeinträge für Steps to Heaven    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 13. Juli 2014, 13:14 mymonterra hat den Geocache gefunden

nach dem 4. Anlauf schnell gefunden...

Dank Tipp "genau lesen" und besserer Navikarte

gefunden 01. Januar 2009 sterau hat den Geocache gefunden

Eine ansprechende und kurzweilige Rundwanderung im Leithagebirge. THX sagen Sterau & Lisi & Pauli

gefunden 14. Juni 2008 Mausbiber hat den Geocache gefunden

natürlich haben wir bei stage 8 nicht genau geschaut. darum mussten auch wir beim cache doch etwas länger suchen um dann doch noch fündig zu werden. mit 175m kommen wir auch hin *ggggg*
die runde selbst war sehr schön und hat uns sehr viel spaß und tierbeobachtungen gebracht.

TFTC   lg die mausbiber  susanna & heinz

P.S: 24.11.08 nachgeloggt

gefunden 14. Juni 2008 Gavriel hat den Geocache gefunden

Stage 2 ist Peter Pan, das erkennt man ganz eindeutig an der kleinen Elfe in seiner Begleitung .
Zwischen Stage 3 und 4 fanden wir eine ganz frische, teilweise ausgefüllte Cachebeschreibung. In der Erwartung, spätestens beim Mönch auf eine Schar verzweifelter Cacher zu treffen, nahmen wir sie mit. Doch niemand kreuzte unseren Weg, auch nicht bei den nächsten Stellen. Erst beim Teufelsstein stiessen wir auf die Mausbiber, die sich als die Besitzer erwiesen.
Stage 8 führte wieder in durch einen anderen Cache bereits bekannte Gefilde.
Die Forststraße bis fast zum Cache dürfte den meisten Besuchern verborgen bleiben, so verwuchert mit Brennesseln wie die war
Out: TB
thx, Gavriel & Mike

gefunden 19. Januar 2008 karcsi9641 hat den Geocache gefunden