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MCT4: Gefaehrliche Jungfrauen und viele Loewen

 Willkommen zu einer Geocache-Tour durch die nördliche Münchner Altstadt. Diesmal wird das GPSr nur für die Cache-Suche

von Knopfauge     Deutschland > Bayern > München, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 08.387' E 011° 34.675' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 23. August 2005
 Gelistet seit: 18. Oktober 2007
 Letzte Änderung: 23. Februar 2011
 Listing: https://opencaching.de/OC45A2
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Willkommen zu einer Geocache-Tour durch die nördliche Münchner Altstadt. Diesmal wird das GPSr nur für die Cache-Suche selbst benötigt, bis dahin müsst Ihr Euch auf ?alte Weise? durchschlagen.Natuerlich koennen hierbei nicht alle Sehenswuerdigkeiten angegangen werden. Wir hoffen trotzdem, dass Ihr viel Spass bei diesen Touren haben werdet.
Wer Lust und Laune hat, dem empfehlen wir, im Anschluß an diesen Cache noch "Groeni 17 - Der Brand" zu machen.

Dauer: ca. 100 Minuten.

Zur Tour

Wir waren mal wieder ziellos unterwegs und aufgrund von schlechtem Satelliten-Empfang in den kleinen und engen Gassen zeichneten wir händisch in unseren Stadtplan den Weg mit.

Folgt uns nach und sucht auf dem Weg die nachfolgenden Bilder. Dazu gibt es Fragen, die Ihr vor Ort beantworten könnt. Die Texte verraten Euch ebenso einiges über die jeweilige Location, ab und an müsst Ihr allerdings auch mit offenen Augen durch die Welt gehen.
Die Fotos sind zur Vereinfachung bereits in der richtigen Reihenfolge unseres Weges.

Start: Max-Joseph-Platz

Hier beginnt unsere Tour und ?Max-Joseph? bietet die Gelegenheit, sich erst einmal hier niederzulassen und die Gegend anzuschauen.

Maximilian I. Joseph wurde 1806 zum ersten König Bayerns ernannt. Er ließ kurz nach Regierungsantritt das bis dahin hier stehende Franziskanerkloster abreißen, um diesen ?Eierpflaster?-Platz anzulegen. Er selbst noch plante sein eigenes Denkmal, das allerdings erst durch seinen Sohn Ludwig I. aufgestellt wurde.

Unter diesem Platz befindet sich heute eine zweigeschossige öffentliche Tiefgarage mit Platz für 450 Autos. Bei dessen Bau stieß man auf mehrere Gräber aus der Zeit, als hier noch das Kloster stand.

Das Eckhaus südlich ist die ?Residenzpost?, vormals die Hauptpost. Von hier ging 1849 die erste bayrische Briefmarke, der so genannte ?Schwarze Einser?, in die Welt hinaus.

Östlich steht das Nationaltheater, dessen Erbauer auch noch Maximilian I. Joseph war. Dieser Theaterbau bietet Platz für rund 1900 Zuschauer und zählt zu den berühmtesten und größten Bühnen Europas.

Auf der Nordseite des Platzes steht der ?Königsbau?, die Residenz. In ihr befindet sich u. a. die Schatzkammer mit unschätzbaren Kostbarkeiten aus Gold, Perlen, Edelsteinen, Schwertern, Kronen ? ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Aber auch andere Museen, wie z. B. das ?Ägyptische Museum? sind in diesem Bau untergebracht. Im Inneren des Gebäudekomplexes sind neben einer eigenen Kapelle auch mehre Innenhöfe angebracht, am bekanntesten ist der achteckige ?Brunnenhof?. In dessen Mitte steht der ?Wittelsbacher Brunnen?, auf dessen Ränder symbolisch die vier größten Flüsse Isar, Donau, Lech und Inn sitzen. Die dazwischen stehenden Götter symbolisieren die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft. Auf dem Sockel selbst steht der Wittelsbacher Herzog Otto, der erste bayrische Herzug aus dem Wittelsbacher Geschlecht.

A: Wann wurde das Denkmal von Max-Joseph erstellt?

Auf dem Weg zur nächsten Station kommt man auch an mehreren Löwen vorbei, welchene die Eingangstore bewachen. Das Streicheln der Pfoten dieser Löwen beim Vorbeigehen soll Glück bringen.

1) Kleine und große Löwen

König Ludwig I. hat diese ?Halle? erbauen lassen zu Ehren der bayrischen Feldherren Tilly und von Wrede und zum Ruhme des bayrischen Heeres. Steht man zwischen den beiden Steinlöwen, kann man auf die Ludwigstraße, einer der schönsten Straßen Europas mit 37 m Breite und etwa 1 km Länge, blicken. Am nördlichen Ende steht das Siegestor, daß im zweiten Weltkrieg beschädigt wurde und nun zum Frieden mahnt.
An der Ludwigstraße liegt u. a. die ?Ludwigs-Maximillians-Universtität? und die Staatsbibliothek.

Als König Ludwig I. an die Regierung kam, versprach er: ?Ich will aus München eine Stadt machen, die Deutschland so zur Ehre gereichen soll, daß keiner Deutschland kennt, wenn er München nicht gesehen hat?. Hier hat er angefangen und er löste sein Versprechen ein.

Nordöstlich von diesem Platz, direkt am Ende der Residenz, liegt der Hofgarten, ein kurzer Blick hinein lohnt sich.

Westlich steht die Theatinerkirche, die aufgrund eines Gelöbnisses des Kurfürstenpaares Ferdinand Maria und Henriette Adelaide erbaut wurden. Die beiden Fürstenkinder waren erst 14 Jahre alt, als sie verheiratet wurden. Lange Jahre blieb der Thronfolger aus und die heilige Cajetan wurde um Hilfe angefleht. Als 1662 ein Sohn geboren wurde, gab der glückliche Vater den Auftrag zum Bau der Kirche. Henriette Adelaide befahl dem Baumeister: ?Achte alleinig darauf, daß sie die schönste und wertvollste Kirche, wie keine andere der Stadt, werde?. Gleichzeitig wurde das anschließende Theatinerkloster errichtet.Die Theatinermönche waren zur absoluten Armut verpflichtet, sie durten nicht einmal betteln. Für Notfälle wurde im Kloster eine ?Hungersglocke? angebracht. Sie sollte geläutet werden, wenn die Mönche länger als 3 Tage ohne Nahrung waren.


Viele Jahre brachten gutherzige Menschen den Mönchen Essen und Trinken, aber langsam wurde es immer weniger und weniger, denn jeder dachte, der andere würde sich schon darum kümmern. Da ertönte am St. Peterstag des Jahres 1727 eine Glocke, die nicht mehr aufhören wollte zu läuten. Die Menschen liefen aufgeregt zusammen, denn keiner hatte die Glocke jemals zuvor gehört. Endlich kam einer darauf, daß wohl die Theatinermönche in großer Not die Hungerglocke läuteten. Nun hatten alle ein schlechtes Gewissen, liefen nach Hause und holten für die Mönchen das Essen. Nur einmal noch, 15 Jahre später, musste die Glocke geläutet werden.

Heute befindet sich das Bayrische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Klostergebäude und hungern werden die Herren und Frauen vom Staatsministerium bestimmt nicht.

B: Wann wurde diese große Halle fertig erbaut?

2) Griechisch

Man sieht der Salvatorkirche an, daß sie über 500 Jahre allen Stürmen der Zeit getrotzt hat. 3 Jahrhunderte war die Kirche von einem Friedhof umgeben, darunter berühmte Künstler, Ärzte und Schriftsteller. Als aber vor 200 Jahren die Beisetzung von Toten innerhalb der Stadtmauern verboten wurde, mussten die Gräber aufgehoben werden und die Toten umgebettet ? gegen den Widerstand der Bürger, die ihre Toten auf diesem Friedhof besuchen wollten. Trotzdem wurden die Gebeine auf den heutigen Südfriedhof (der auch einen Besuch wert ist, dafür gibt?s auch einen Cache) geschafft.
Von nun an wurden in der Kirche Gemälde gelager, später stellte man hier Kutschen ab. Erst König Ludwig I. führte der Kirche wieder ihren ursprünglichen Zweck zu und übergab sie der griechisch-orthodoxen Kirche, in deren Besitz sie heute noch ist.

C: Anzahl der griechischen Zeichen in der ersten Zeile am rechten Türstock

3) Tödliche Jungfrauen

Hier stand lange Zeit die Stadtmauer Münchens, die Kaiser Ludwig der Bayer erbauen ließ. Vor zweihundert Jahren wurde der bis dato stehende Jungfrauenturm abgebaut, die Überreste findest Du hier.

Man erzählt sich, daß sich im Innern des Turmes eine eiserne Jungfrau befand. Ein zum Tode Verurteilter wurde vor sie hingeführt und ihm befohlen, sie zu küssen. Trat der Todeskandidat einen Schritt vor, um den Befehl auszuführen, öffnete sich unter seinen Füßen eine unsichtbare Falltür, durch die der Unglückliche in ein unterirdisches Verließ stürzte und auf Nimmerwiedersehen verschwand.

D: In welchem Jahr wurde die Stadtmauer vollendet? 1337

4) Max und Rochus

Hier steht das vor 220 Jahren errichtete Maxtor.

Vor langer Zeit ging hier ein Gespenst um. Es war fürchterlich dick und sprach nie ein Wort. Es heftete sich an die Fersen der nächtlichen Spaziergänger und ließ sich weder durch Anbrüllen noch durch Beschimpfen abschütteln. Viele Jahre trieb es sein Umwesen, bis es eines Tages spurlos verschwand.

Weiter geht es, vorbei am Erzbischöflichen Ordinariat, auf der rechten Straßenseite am Haus Nr. 2 erinnert eine Tafel an das vor 200 Jahren abgebrochene St.-Rochus-Pilgerspital, das der Pflege durchziehender, kranker Pilger diente. Es bekam seinen Namen vom Hl. Rochus.

Er war der Sohn reicher Eltern und verschenkte nach deren Tod sein großes Vermögen an die Armen. Dann verließ er seinen Heimatort, zog umher und widmete sich der Pflege von Alten und Kranken. Während einer Pest-Epidemie wurde er selbst von dieser furchtbaren Krankheit ergriffen, aber auf wunderbare Art wieder geheilt. Viele Jahrhunderte galt der als Fürbitter der Pestkranken.

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5) Drei

Vor etwa 300 Jahren kämpften die Bayern in einem Erbfolgekrieg gegen die Österreicher. Es stand schlecht für die Bayern, denn sie hatten eine wichtige Schlacht verloren. Die Feinde rückten nach München vor und in der Stadt herrschte Angst und Schrecken, denn man befürchtete Plünderung, Mord und Brand. Da weissagte ein frommes Mädchen namens Maria Anna Lindmayr, daß München von der Zerstörung verschont bliebe, wenn man der Heiligen Dreifaltigkeit (Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist) eine Kirche weihen würde. So gelobten die Geistlichkeit, der Adel und die Bürgerschaft den Bau dieses Gotteshauses. Die Stadt wurde tatsächlich nicht zerstört und sieben Jahre später begann man mit dem Bau der Kirche. Zur Erinnerung daran steht auf einer Tafel im Innenraum der Kirche geschrieben: ?Die Stadt läg in dem Grund, wann diese Kirch nit stund?..
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6) Typisch Knopfauge

Das ist der Hl. Korbinian, der Sohn einer Irin und eines Franken. Bayern zählte damals zu Frankreich (daher auch ?Franken? für drei Regierungsbezirke Bayerns). Schon früh zog er nach Rom los, um um eine Klostergründung zu bitten. Dies wurde vom damaligen Papst abgelehnt, auch nach einer zweiten Reise nach sieben Jahre.
Bei Freising gründete er aber trotzdem um 709 ein Kloster, geweiht dem Heiligen Stephan (das heutige ?Weihenstephan?).
Korbinian gilt als Schutzpatron Freisings und der Erzdiözese München und Freising.
Auf dem Weg nach Rom wurde Korbinians Lastenesel von einem wilden Bären angegriffen und getötet. Zur Strafe musste ab dort dieses wilde Tier die Lasten von Korbinian tragen. Seitdem wird dieses Tier immer bei Darstellungen vom Hl. Korbinian mit aufgeführt.

E: Jahreszahl auf der Tafel neben dem Baeren

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7) Löwengrube

Die Straße verdankt ihren Namen einem inzwischen verschwundenen Bildnis an einer Hauswand, das ?Daniel in der Löwengrube? darstellt. Auch die weltberühmte ?Löwenbrauerei?, die sich hier früher befand, hat ihren Namen daher.

Vor langer Zeit lebte in dieser Straße der Gastwirt Johann Jäger. Er war einer der Anführer des Sendlinger Bauernaufstandes im Jahre 1706.
München war in dieser Zeit von den Österreichern besetzt. Die Feinde verlangten 12.000 junge Bayern, die für sie in Italien und Ungarn kämpfen sollten. Da ging eine Wellte der Empörung durch das bayrische Land. 5.000 Bauern aus dem Oberland bewaffneten sich mit Äxten, Keulen und Sensen und zogen gegen das besetze München. Ihr Anführer war ein riesenhafter, bärenstarker Schmied aus Kochel. Sie hatten sich mit zahlreichen Münchnern Bürgern heimlich verbündet.
Gemeinsam wollten sie die Österreicher überrumpeln und aus der Stadt verjagen. So schlecht ausgerüstet, aber wild entschlossen und mit Löwenmut kamen sie ans Sendlinger Tor. Aber nicht ihre Verbündeten öffneten das Tor, sondern die feindlichen Österreicher.Der Plan war verraten worden. In einem fürchterlichen Kampf wurden die Aufständischen niedergemetzelt. Die Anführer, die den Kampf überlebt hatten, wurden hingerichtet. Unter ihnen war der in München allseits beliebte Gastwirt Johann Jäger. Man schleppte ihn auf den Marienplatz, schlug ihm den Kopf ab und vierteilte seinen Leib.

Eine bekannte bayrische Fernsehserie namens ?Löwengrube? begleitet die fiktive Familie Grandauer durch die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts. Sie spielt in großen Teilen in diesem Gebäude und in Haidhausen.

In diesem Gebäude ist übrigens einer von zwei ?Pater Nostern? untergebracht. Er ist noch in voller Funktion, aber im Gegensatz zu dem anderen Pater Noster nicht besuchbar. Wer aber trotzdem mal fahren will: ?Munich City Tour 1? führt dorthin.

F: Anzahl der Buchstaben des Wortes auf der Tafel (vgl. Foto)

8) Des Teufels Tritt

Der Dom zu Unserer Lieben Frau oder kurz Frauenkirche genannte Kirchenbau in der Münchner Altstadt ist die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und gilt als Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt.

Am 9. Februar 1468 wurde von Herzog Sigismund Bischof Tulbeck am Standort einer älteren Marienkapelle der Grundstein zur neuen Marienkirche gelegt. Der Bau erfolgte unter der Leitung des Baumeisters Jörg von Halsbach, besser bekannt als ?Ganghofer?.

Die Kirche bietet 20.000 stehenden Menschen Platz, was erstaunlich ist, da bei der Erbauung der Kirche München nur etwa 13.000 Einwohner hatte. Die beiden Türme sind 99 m hoch, auch wenn der eine Turm 12 cm höher ist. Kein Gebäude innerhalb des "Mittleren Ringes" darf höher als der Turm sein, so eine Stadtverordnung vom November 2004.

Für den Dachstuhl wurden 2100 Baumstämme benötigt. Heinrich von Straubing war der Zimmermann und mit dem Dachstuhl sein Meisterwerk vollbracht. Als es vollendet war, zog er einen Balken heraus und sprach: ?Nun soll mir einer kommen und sagen, wo ein Balken im Gerüst fehlt?. Bis zum heutigen Tag hat noch niemand die Stelle finden können.

Im Dom ist ein Fußabdruck zu sehen. Dieser soll, so die Sage, vom Teufel stammen.

Der Baumeister Ganghofer hatte, bevor er sein schwieriges Werk begann, mit dem Höllenfürsten einen Pakt geschlossen, damit dieser ihm beim Bau behilflich sei. Ganghofer musste dafür versprechen, das Gotteshaus ohne Fenster zu errichten. Der schlaue Teufel glaubte nämlich, daß kein Mensch in ein Gotteshaus ohne Fenster zum Beten gehen würde. Fleißig unterstütze er den Bau, schuftete und plagte sich nach Kräften. Seinen Freund, den Wind, holte er auch noch zur Hilfe. Als der Bau fertig war, beobachte der Höllenfürst erstaunt und verärgert, daß viele Menschen zum Beten in die Kirche strömten. Wütend rannte er zum Baumeister Ganghofer und forderte dessen Seele. Der aber begegnete ihm: ?Komm mit und überzeuge dich selbst: die Kirche hat kein Fenster?. Er führte den Teufel zu einer Stelle unter der Orgel, weiter durfte der Teufel nicht, da die Kirche schon geweiht war. Scheinheilig fragte Ganghofer, ob der Teufel irgendein Fenster sehen konnte. Der Teufel reckte seinen dünnen Hals, so weit er konnte, aber kein Fenster war zu entdecken, denn auch das jennige, das wir von dieser Stelle aus sehen können, war von den Aufbauten des Hochaltars völlig verdeckt. Da stampfte der Teufel vor Wut so fest auf den Boden, daß sich der Tritt in den Stein eindrückte und fuhr zur Hölle zurück. Vor lauter Aufregung vergaß er, seinem Freund, dem Wind, Bescheid zu sagen und so saust dieser bis heut noch um die Kirche herum.

G: Auf einer Tafel links des Teufelstrittes (vgl. Foto) sind Jahreszahlen eines Priesters angegeben. Wann wurde er geweiht?

9) Der Schöne

Die geschwungene Straße führt nun in die Kaufingerstraße (benannt nach der gleichnamigen Patrizierfamilie). Hier stand etwas links einst der ?Schöne Turm?, dessen Umrisse noch heute auf dem Pflaster erkennbar sind. Der ?Schöne Turm? hieß so, da er von oben bis unten reich verziert war. Auf der Ecke des zugehörigen Hauses ist eine Darstellung des Turmes, getragen von einem Mann, dem Goldschmied des ?Schönen Turmes?.

Nicht lange, nachdem Kaiser Ludwig der Bayer gestorben war, lebte in München ein Goldschmied, der neben dem Schönen Turm seine Werkstatt hatte. Eines Tages kam ein fremder, vornehmer Herr zu ihm und brachte ein kostbares Geschmeide mit. Er bat den Goldschmied, ihm ein gleiches zu fertigen. Dieser sagte mit Freuden zu und ging gleich ans Werk. Wie andere Leute auch, öffnete er tagsüber das obere Fenster seiner Werkstatt, hatte das Geschmeide vor sich und schaffte fleißig. Als er eines Tages vom Mittagsmahl zurückkam, sah er mit Entsetzen, daß das fremde, kostbare, ihm anvertraute Geschmeide verschwunden war. Da half kein Frage und kein Suchen, es war und blieb weg. Augenblicklich rannte er zu dem fremden Herrn und berichtete von seinem Unglück. Dem kam die Sache sehr sonderbar vor und er verklagte den armen Goldschmied wegen Diebstahls. Dieser wurde verhaftet und vor Gericht gestellt. Obwohl er seine Unschuld beteuerte, glaubte ihm niemand. Er wurde schuldig gesprochen und hingerichtet.
Einige Wochen danach musste am Schönen Turm das eine oder andere repariert werden. Die Handwerker kamen und legten Hand an. Kaum hatten sie am Erkerfenster ein paar Würfe mit der Kelle getan, flog eine Dohle aus dem Dacherker. Ein Handwerker schaute hinein, sah das Nest der Dohle und glaubte, darin etwas schimmern zu sehen. Als er genauer hinsah, lag darin ein herrliches Geschmeide. Sofort dachte er an den armen Goldschmied und bekam einen solchen Schrecken, daß er beinahe vom Gerüst gestürzt wäre. Auf schnellstem Wege brachte er das Geschmeide zum Gericht, und in der ganzen Stadt verbreitet sich die traurige Nachricht, daß der arme Goldschmied unschuldig sein Leben lassen musste.

H: Wann wurde der Turm abgebrochen?

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10) Kanonen in der Kirche und Häupter von Heiligen

In dieser Häuserflucht mit Brunnen verbirgt sich einiges. Den Anfang bildet die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen, die vor über 400 Jahren erbaut wurde. Der Erzengel am Eingangstor gibt ihr seinen Namen. Die Figuren neben ihm stellen bayrische Herzöge und Kaiser dar. Das Tonnengewölbe der Kirche ist 20 mit breit und 28 m hoch ? diese Dimension geht bei einer Betrachtung von außen unter.

Als dieses kühne Bauwerk fertig gestellt war, hatten die Münchner Zweifel wegen seiner Haltbarkeit und trugen ihre Bedenken dem Herzog vor. Da befahl dieser, eine Kanone in die Kirche zu schaffen und einen Schuss abzufeuern. So geschah es und zur größten Verwunderung aller hielt das Gewölbe stand.

Hier liegt, neben anderen Wittelsbachern, auch der Märchenkönig Ludwig II. begraben. Den zweiten Weltkrieg hätte diese Kirche beinahe nicht überlebt. In den Mittagsstunden des 22. November 1944 wurde der Dachstuhl von 5 Sprengbomben getroffen und 30 m hoch in die Luft geschleudert. Beim Herabstürzen durchschlugen die Trümmer das Tonnengewölbe des Kirchenschiffes. Die Orgelempore mit der Orgel stürzte ein. Der Wiederaufbau kostete 9,2 Millionen Deutsche Mark.

Im Anschluss an diese Kirche steht die ?Alte Akademie?, in der heute Daten rund um Bayern und die Bayern selbst gesammelt werden.

Vor der ?Alten Akademie? steht der ?Salome-Brunnen?. Die 6 m hohe Bronzesäule ist mit Szenen und Texten aus der Oper ?Salome? geschmückt. Salome betörte König Herodes so sehr, daß sie als Tribut für einen Tanz den Kopf von Johannes dem Täufer forderte ? und bekam.

I: Wann wurde mit dem Bau der Kirche begonnen?

11) ?Wer ko, der ko!?

Hier ist rechts das ?Brunnenbuberl? zu finden. Diese Brunnengruppe stand früher auf dem Karlsplatz. Als dieser im Zuge der Errichtung der Fußgängerzone (1971) umgebaut wurde, musste der Brunnen weichen.
Auf der Weltausstellung 1893 in Paris hat sein Erschaffer Mathias Gasteiger für dieses Kunstwerk eine Goldmedaille erhalten. Die Münchner teilten diese Begeisterung allerdings nicht und nahmen Anstoß an der Nacktheit. Um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, schlug Prinzregent Luitpold vor, die Figur mit einem Feigenblatt zu versehen oder sie gar in ein Mädchen umzuwandeln (warum aber ein nacktes Mädchen nicht so schlimm ist wie ein Junge, bleibt bis heute verborgen). Der Künstler ließ dies jedoch nicht zu und so blieb er im Original erhalten.

Das Karlstor wurde vor über 700 Jahren erschaffen und noch vor 300 Jahren musste, wer es passieren wollte, erst eine schmale Brücke überqueren und dann die Stadtwache passieren. Da es einen virtuellen Cache zu diesem Tor gibt, halten wir uns hier eher allgemein bzw. verraten nur die Hälfte der Informationen.

Einer der Kragenköpfe stellt den Liebesbriefträger ?Finessensepperl? dar, der durch seinen ständigen Spruch ?Nix g?wiß woas man net? berühmt wurde.
Ein anderer Kopf zeigt den Münchner Lohnkutscher Krenkl, der auf einer Spazierfahrt durch den Englischen Garten mit seinem Gespann die Kutsche des Königs überholte, obwohl dies strengstens verboten war. Dabei rief der dem empörten König auch noch zu ?Wer ko, der ko!?.
Dieser Ausspruch ist heute noch eine beliebte (und bekannte) Redewendung, nicht nur in München.

Hinter dem Tor liegt der Karlsplatz. Für die Münchner war und ist er immer nur der Stachus, so genannt nach dem Gastwirt Eustachius Föderl, der vor 250 Jahren auf diesem Platz eine Gastwirtschaft hatte.

K: Wieviele große Modellschiffe können hier gesehen werden?

12) Fast geschafft

Jetzt muß noch etwas gerechnet werden:

L = B - A
M = G - H
N = I - D
O = M + L + C + 1
P = E + N - (C - F) * (C - F + K)

Damit ist der Cache findbar bei

N48°0(L-1).(K+K) (C-F) L
E11°O.P

Es muss nicht gegraben werden!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

[Start] Avpug qvr ebrzvfpura Mnuyra.
[11] Xbcs urora
[Cache] Vz Tebffra.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

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Logeinträge für MCT4: Gefaehrliche Jungfrauen und viele Loewen    gefunden 29x nicht gefunden 1x Hinweis 0x

gefunden 23. Mai 2015 Nordbaer hat den Geocache gefunden

Dieser Multi stand auf dem heutigen Programm. Aber wir suchten nur 4 Stationen auf, den Rest löste ich im Vorfeld online. Beim Final waren wir, aber da war ja soviel los. Travelchriss und ich beschlossen dann erstmal ne Runde zu shoppen und wir versuchten anschliessend unser Glück. Dann konnten wir auch ungesehen die Dose heben und schnell loggen. Hier ist aber mitunter ganz schön viel Polizei hier unterwegs. 

gefunden 11. Februar 2012, 21:00 diltigug hat den Geocache gefunden

Nach der Anti-ACTA-Demo, obwohl schon etwas durchgefroren, diese netten Rundgang gemacht. Ich weiß gar nicht, warum ich den so lange ignoriert habe.
Natürlich nicht den hint gelesen und die falsche Zahl mitgenommen. [xx(]
Ließ sich zum Glück intuitiv ausbessern, sodass ich nicht nochmal zurück auf Anfang musste.
Skip's Bad Iburg Coin war leider nicht mehr vor Ort.

TFTC

gefunden 22. Dezember 2011 BY-Pega hat den Geocache gefunden

Bei den MCT Dosen hab ich irgendwie immer erst beim dritten oder vierten Anlauf Glück. Die Runde habe ich bereits Anfang des Jahres abgelaufen. Damals hatte ich mich aber verrechnet und wäre mit dem Final viel zu weit weg gelandet. Zuhause im Warmen rechnete ich nochmal nach und konnte meinen Fehler korrigieren. Im Sommer machte ich dann den ersten Versuch nur mit dem iPhone, kam aber zu keinem eindeutigen Versteck. Beim nächsten Mal hatte ich das Garmin dabei und konnte dann auch eine Versteckmöglichkeit ausmachen, leider machten genau vorm Versteck 4 Polizisten und eine Gruppe Punks langwierige Durchsuchungen und Diskussionen. So zog ich nach einer halben Stunde wieder ab. Heute war dann endlich das Wetter beschissen genug um hier endlich mal zur Dose vorzudringen. icon_smile_big.gif

DFD ( Danke fürs Dösle )

BY-Pega, gcra~ ( # 1813 )
[ geocaching rindviecher allgaeu ]

gefunden 01. Mai 2011 benhurra hat den Geocache gefunden

Toller Stadtspaziergang! Und passend zum Finalrechnen mussten wir dem Regen in ein Cafe flüchten... Final war auch gut, aber schon frech. Danke!

gefunden 10. April 2011 ralphloewe hat den Geocache gefunden

Danke für die interessante Tour durch die Innenstadt.
Auch wenn man schon seit einiger Zeit in München
lebt, entdeckt man hier, zum Beispiel durch diesen
schönen Cache, immer wieder was Neues. Danke für
die mühvoll ausgearbeitete Tour und das nette Final.

Danke auch an Pisces3 für den Hinweis auf den Hint zu Frage 1.
Haben die Tour gestern absolviert, aber noch einen Fehler in Frage 1 gehabt.
Heute haben wir den kleinen dann in der frühen Morgenstunde abgeholt.
TFTC