Wegpunkt-Suche: 

archiviert

 
... und ein wenig durch Brenig ...

 Rundweg um und durch Brenig

von Team_Roisdorf     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 44.765' E 006° 59.180' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 01. Dezember 2007
 Gelistet seit: 01. Dezember 2007
 Letzte Änderung: 27. Mai 2009
 Listing: https://opencaching.de/OC4A6A

26 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
0 Beobachter
0 Ignorierer
63 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   


Beschreibung   

… und ein wenig durch Brenig …

 

Allgemeine Hinweise:

Der Startpunkt ist ein Parkplatz, der am besten von  
Bornheim - Roisdorf aus zu erreichen ist.

Die Strecke führt fast vollständig über befestigte Wege  
und ist kinderwagentauglich. Einzig bei der Station 7
und beim Cache müsstet Ihr die Kinder an die Hand oder
auf den Arm nehmen.

Die Runde ist ca. 5km lang und ihr solltet Euch 2h Zeit  
nehmen


Die Koordinaten des Caches lauten
N 50° 44’  CEF
E    6° 58’  ADB
Bei einem Rundgang um und ein wenig durch Brenig sind die Koordinaten A bis F zu ermitteln


Start:
Starte bei N 50° 44.650, E 006° 59.180, hier befindet sich ein Parkplatz.

Gehet vom Parkplatz ca. 70 m  zurück zur Kreuzung und von dort in nord-westlicher Richtung zur ersten Station nach N 50° 44.765, E 006° 59.097.
Hier sucht ihr den Begriff für „Anvisieren des Gebiets, mit dem sich der Mensch durch Geburt und Tradition verbunden fühlt“.

Der erste Buchstabe des Begriffes sei A.


Weiter geht’s zu zur zweiten Station bei N 50° 44.939, E 006° 58.970. Hier steht ihr am Waldrand. (Wer’s nicht glaubt kann’s dort nachlesen). Richtet euren Blick aber auf das Dorf Brenig vor euch. Wie viele Uhren sind dort zu sehen?

Die Anzahl ergibt die Koordinate B.

Die dritte Station befindet sich bei N 50° 45’ 179  E 6° 58’ 895
Hier weist Euch ein hölzernes Schildchen zum Schwalbenacker und Hasental.
Bleibt an Ort und Stelle, denn hier findet ihr einen Findling mehr als Ackerschwalben und Talhasen zusammen. Wie viele der dicken Brocken liegen denn am Wegesrand?

Die gesuchte Anzahl entspricht der Koordinate C.

Und nun ein wenig durch Brenig, von den  Findlingen zum Findelkind...

Die vierte Station findet ihr bei der für das Dörfchen Brenig ziemlich gewaltigen – und deshalb schon mal als Vorgebirgsdom verballhornten – Kirche St. Evergislus. Nein, wir wollen nicht wissen, wie viele Uhren der Kirchturm denn nun insgesamt hat.
Erinnert ihr euch an die Geschichte von dem badischen Erbprinzen, den seine böse Stiefmutter loswerden wollte und der deshalb zeitlebens in ein unterirdisches Verlies gesperrt wurde? Das arme Blag tauchte als junger, völlig verwahrloster Erwachsener auf und sorgte für Furore bis es wenige Jahre später an einer mysteriösen Stichverletzung starb. Hier liegt er begraben. Nein, nicht auf dem Friedhof bei der Kirche, sondern unter einem der uralten Grabsteine, die direkt um sie herum stehen.

Obwohl wir ja einräumen müssen, dass der unter einem von mehreren unmittelbar nebeneinander stehenden Grabsteinen Begrabene nicht wirklich das berühmte Findelkind ist, sondern bloß ein Namensvetter (dessen Vorname ein C statt ein K aufweist), hat der Steinmetz sich damals viel Mühe gegeben. Hat nicht nur den Todestag des Mannes verewigt, sondern auch das erreichte (für damalige Verhältnisse beachtliche) Lebensalter. Und dabei hat er nicht nur die Jahre aufgeführt, sondern auch die Monate (wobei die Inschrift andeutet, von welchem Himmelskörper der Begriff Monat abgeleitet wurde). Nach der Anzahl der in Stein gemeißelten Monate (bzw. Himmelskörper) fragen wir.

Die Zahl sei D.

Nach einer Theorie schrieb sich das Findelkind sogar genau wie der alte Breniger mit C statt mit K: Eine geheimnisumwitterte Flaschenpost, die damals aus dem Rhein gezogen wurde, enthielt als Absender die Worte „S. Hanes Sprancio“. Sie wurden später als Anagramm (Ein Anagram besteht aus denselben, allerdings vertauschten Buchstaben wie das Ausgangswort) für „Sein Sohn …Vorname des Gesuchten“ gedeutet und sollen von ihm stammen.

In der unmittelbaren Umgebung der Kirche erfahrt ihr, dass es Vorgängerbauten seit dem Jahre 941 gibt. Wann wurde die erste Kirche dem Kölner Bischoff und Evergislus geweiht ?

Addiert zur ersten Ziffer der Jahreszahl die zweite dazu und zieht die dritte davon ab.

Notiert euch das Ergebnis, ihr braucht es später noch.

So, jetzt heißt es, Brenig auf schnellsten Wege zu verlassen. Gehet in südlicher Richtung zu N 50° 45.050, E 006° 58.298

Bei dieser sechsten Station findet ihr eine Tafel mit Informationen zum Rücksbroich, einer für das Vorgebirge typische Quellmulde.
Auf dieser Tafel lassen wir euch mal selber ein Anagramm suchen und zwar das für das Wort „bringe“.  
Diesmal geht es um den letzten Buchstaben des Wortes (Anagramms). Der wievielte Buchstabe des Alphabets ist er?

Zieht diese Zahl vom Zwischenergebnis der letzten Station (Jahreszahl)ab.

Das Ergebnis ist die Koordinate E

Weiter in südlicher Richtung bis zur nächsten T-Kreuzung. Dort nach links bis zum Weiher. Nun weiter nach
N 50° 44.692, E 006° 58.270, der siebten Station.
Hier bietet sich euch mitten im Wald ein Bild der Frömmigkeit. Genau genommen ist es nicht ein Bild, sondern es sind zwei Statuen. Die eine, kindliche, befolgt den Rat der unter ihr stehenden Kupfertafel „Drückt dich ein Weh zur Mutter geh“ und bittet oder betet kniend vor der anderen, mütterlichen (die allerdings nicht damit beschäftigt scheint, dem Kinde bei einem Wehwehchen zu helfen sondern sich ihrerseits höheren Autoritäten zuwendet).

Das Duo durch einen Sakraldiebstahl zu dezimieren wäre ruchlos. Deshalb haben fürsorgliche Geister die beiden hinter Maschendraht und Gitterstäbe gesperrt. Notiert euch bitte die Zahl der Gitterstäbe. Aber berücksichtigt keine halben Sachen (die nur zur Zierde angebracht sind und ein Kreuz tragen).

Notiert euch die Zahl als Zwischenergebnis.

Weiter nach N 50° 44.629, E 006° 58.409, der siebten Station.
Hier seht ihr einen Hof mit Trampeltieren. So nennt man nicht nur besonders tollpatschige Zeitgenossen sondern bekanntlich auch die zweihöckrigen, asiatischen Kamele. Die Besitzerin der exotischen Viecher, eine Tierärztin, hält auch Neuweltkamele (Lamas, Guanakos, Alpakas etc.). Wir verkneifen uns jede Frage nach dem (vermutlich ja auch mal wechselnden) Tierbestand der Kamelnärrin und lenken statt dessen eure Blicke nach oben, auf das Dach des Hofgebäudes: Es ist dunkel, weist aber eine Anzahl etwas hellerer, grauer Rechtecke auf.

Zählt die mal durch, aber nehmt nur eine Dachhälfte. (Egal welche; auf beiden sind gleich viele graue Flächen sichtbar).

Jetzt kommt die Aufgabe für den Taschenrechner/Mathematiker: Multipliziert die Zahl der Gitterstäbe, die ihr euch zuvor notiert hattet mit den Rechtecken einer Dachhälfte. Nun bildet von diesem Zwischenergebnis die beim Geocaching so beliebte Quersumme. Schon habt ihr die Koordinate F ermittelt.

 (Falls auf dem Hofdach Schnee liegt, es zu dunkel ist oder euch der Taschenrechner/ Mathematiker im Stich gelassen hat, geben wir euch ne zweite Chance, F zu ermitteln: Geht zu 50° 44.512, E 006° 58.729. Wie viele Worte findest du hier (auch Abkürzungen) ? Das Ergebnis entspricht ebenfalls F.

So, nun müssten die Koordinaten vollständig sein. Auf zum Cache!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Ragfpurvqhatffpujnpure Onhz zvg ivre fraxerpugra haq ivre jntrerpugra Fgäzzpura

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in einem Naturschutzgebiet. Bitte verhalte dich entsprechend umsichtig! (Info)
Naturschutzgebiet NSG An der Roisdorfer Hufebahn (Info)

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Naturpark Rheinland (Info)

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für ... und ein wenig durch Brenig ...    gefunden 26x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 27. Juli 2009 Jaeger&Sammler hat den Geocache gefunden

Eine sehr schöne Runde und die eine wirklich große Kirche. Die Finalkoord. wollten wir erst nicht glauben, aber dann haben wir doch noch einen guten Zugang gefunden.

Danke für den Cache
J&S (untewegs mit eifler72)

#2036

gefunden 11. Mai 2009 Cachelinger hat den Geocache gefunden

Mal eine andere Art den Muttertag zu verbringen.

So lernt man mal die eigene Umgebung kennen und Orte die man sonst nie besuchen würde.

Toll gemacht!

gefunden 04. April 2009 awiline hat den Geocache gefunden

Das war eine richtig schöne Runde, und inclusive der Anreise auch eine sehr lohnenswerte Fahrradtour.
Es gab viele schöne Details zu sehen - manche Stationen fand ich richtig idyllisch, und die Landschaft hat mir auch gefallen.

Vielen Dank und viele Grüße
awiline

(nix getauscht, nur TB mitgenommen)

gefunden 30. März 2009 STUG hat den Geocache gefunden

Heute im 2. Anlauf gut gefunden. Eine Station hatte ich nicht gefunden und bei einer einfach vertan - vielen Dank an den Owner für die Unterstützung. Eine sehr schöne abwechslungsreiche Runde !!!

gefunden 22. März 2009 Hedgeway hat den Geocache gefunden

Ein schöne Sonntagsnachmittagsrunde mit ungewöhnlichem Viehzeug am Weg. Der erste Hinweis hat sich uns nicht gezeigt, allerdings haben wir ihn auch nur gefühlte fünf Sekunden gesucht, da er ja eigentlich klar ist. :-)

Danke!

bye,
hedgewayS