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Fregesteg

 Einfacher Tradi im Waldstraßenviertel

von StachelRobby     Deutschland > Sachsen > Leipzig, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 20.815' E 012° 21.606' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:15 h 
 Versteckt am: 07. Februar 2008
 Gelistet seit: 08. Februar 2008
 Letzte Änderung: 25. November 2010
 Listing: https://opencaching.de/OC50DC
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Als »Waldstraßenviertel« wird inoffiziell die Nordwestvorstadt von Leipzig bezeichnet. Sie befindet sich nordwestlich der Leipziger Altstadt auf der Gemarkung Leipzig (Ortsteil Zentrum-Nordwest) und wird im Nordosten vom Rosental, im Süden von der inneren Westvorstadt, und im Westen von der Friedrich-Ebert-Straße begrenzt.

Die Nordwestvorstadt wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts hauptsächlich auf den Grundstücken der Großen Funkenburg angelegt.

Ursprünglich befanden sich westlich der Leipziger Altstadt zwischen der Alten Elster, der Alten Parthe und den Stadtmauern Leipzigs große Wiesen, die von zahlreichen kleinen Bächen und Gräben durchzogen waren. Sie bildeten das natürliche Überschwemmungsland der Elster-Pleißen-Aue. Gegenüber der Alten Parthe liegt noch heute das Rosental als ein Rest des ursprünglichen Auenwaldes. Auf einem hochwasserfreien Damm führte die mittelalterliche via regia von Westen (Frankfurt/Main) kommend nach Leipzig (und von hier weiter nach Osten in Richtung Krakau). Dieser alte Handelsweg heißt heute Jahnallee, ist die älteste Straße des Waldstraßenviertels und zugleich dessen südliche Begrenzung.

Außerhalb der stadtnahen Ranstädter Vorstadt, die ungefähr bis in Höhe der heutigen Leibnizstraße reichte, befanden sich auf dem Gebiet des späteren Waldstraßenviertels bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Wiesen nur zwei Ziegeleien sowie ein großes Vorwerk, die sogenannte »Funkenburg« (an der Jahnallee, Höhe Funkenburgstraße). Diese großzügige Anlage mit Herrenhaus und parkartigem Umland mit zahlreichen Teichen und Alleen gehörte zuletzt der reichen Kaufmanns- und Bankiers-Familie Frege (nach ihr wurden im Waldstraßenviertel die Frege-, Christian- und Liviastraße benannt). Sie kaufte dann auch das umliegende Gelände auf und ließ es zunächst trockenlegen, nach 1860 dann parzellieren und bebauen.

Als zweitälteste Straße des Viertels wurde um 1855 die Waldstraße im rechten Winkel zur alten Lützner Landstraße angelegt (die Waldstraßenbrücke wurde erst 1862 gebaut). Schrittweise entstand parallel zu diesen beiden Achsen das heutige rechtwinklige Straßenraster, wobei die Bebauung gleichzeitig im Osten (Leibnizstraße) und Westen (Waldstraße) begann. Die beiden Baufelder wuchsen nur langsam nach Norden und auf einander zu; erst in der Mitte der 1880er Jahre begann eine verstärkte Bautätigkeit, und zuletzt wurde im Jahr 1897 im mittleren Bereich die Funkenburg selbst abgebrochen und überbaut.

Nachdem das breite Elsterbecken westlich des Waldstraßenviertels mit dem dazugehörigen Wehrsystem angelegt wurde, verfüllte man im Jahr 1920 die Alte Elster, die parallel der heutigen Friedrich-Ebert-Straße verlief, und pflanzte in ihrem Verlauf eine Lindenallee. Im Jahr 1934 wurde im Nordteil des Viertels der Robert-Koch-Platz angelegt.

Den zweiten Weltkrieg überstand das Waldstraßenviertel relativ unbeschadet, da sich hier keine Industrie und auch keine sonstigen kriegswichtigen Institutionen befanden (das Musikviertel wurde dagegen wegen dem Reichsgericht stärker in Mitleidenschaft gezogen). So stammen die meisten heute sichtbaren Baulücken von Häusern, die mangels Instandhaltung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einstürzten oder abgebrochen werden mussten.

Auf der Westseite der Friedrich-Ebert-Straße entstand 1952/56 das schon in den 1930er Jahren geplante Sportforum mit dem Schwimmstadion sowie dem Zentralstadion und einer dichten, parkartigen Einbettung in Grünanlagen. Seitdem ist das Waldstraßenviertel fast vollständig (bis auf die Südseite) von einem dichten grünen Ring umgeben.

Seit den 1990er Jahren engagieren sich neben einem rührigen Bürgerverein vor allem zahlreiche Investoren, die inzwischen die meisten Gebäude vor dem Verfall gerettet haben, für das größte und beliebte Gründerzeitviertel Leipzigs.

Quelle: Leipzig-Lexikon.de



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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Leipziger Auwald (Info), Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald (Info)

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Logeinträge für Fregesteg    gefunden 67x nicht gefunden 1x Hinweis 2x

Hinweis 12. November 2010 StachelRobby hat eine Bemerkung geschrieben

Standort verbraucht.
Da leigen immer mehr Papiertaschentücher rum....da möchte keiner mehr richtig suchen.

gefunden 25. Juli 2010 clee123 hat den Geocache gefunden

Auf dem Weg ins Rosenthal um in den zoo zu kommen, kann man schnell mal einen cash holen. Schönes versteck
TFTC

This entry was edited by clee123 on Monday, 02 August 2010 at 10:19:40.

gefunden 03. Juli 2010 Jack1606 hat den Geocache gefunden

Auf unserer (rstweb und meiner) kleinen heutigen Cachetour musste ich diesen Tradi noch mitnehmen, welcher ja gerade zu auf dem Weg lag. rstweb hatte ihn bereits gefunden und so konnte ich auch sicher gehen, dass dieser auch für mich ohne weiteres zu finden sein würde, in der Not mit rst's Hilfe. Gut getarnt mit der Kammera haben wir uns dann herangeschlichen und in einem unbeobachteten Moment (so viel war heut hier nicht los) konnte ich dann zugreifen.

TFTC sagt Kevin von den JuraFreaks!

Logged: 14:15 Uhr

gefunden 27. Juni 2010 Sachsenbaer hat den Geocache gefunden

Ein Blick links, ein Blick rechts und es war klar, wo man fündig wird.
Ergreifen, loggen, verstecken und fertsch.

gefunden 26. Mai 2010 Ghanaer77 hat den Geocache gefunden

Heute Mittag ist das Traumduo papakai und ich wieder auf Cachesuche gegangen. Auf dem Weg zu einem anderen Final wollte ich nochmal ein Versuch am Fregesteg unternehmen (papakai hatte ihn schon und hat mir erstmal zugeschaut). Zum Glück waren heut nicht viele Muggel unterwegs die von der Brücke das Wasser angeschaut haben. Ich brauchte allerdings nicht lang zu suchen, denn die Filmdose lag unten auf dem Boden....War in den letzten Tagen so ein Sturm+Hochwasser das sie runtergespült wurde? Nach dem Loggen hab ich die Dose wieder an der Stelle versteckt die mir papakai geschildert hat.
Danke für den Kleinen!