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Rätselcache
Grenzerfahrungen

 schneller Cache am Grenzpunkt der alten Marken

von BADEBUDE     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Dortmund, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „gesperrt“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 26.610' E 007° 29.100' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: gesperrt
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 0.2 km
 Versteckt am: 19. Februar 2008
 Gelistet seit: 19. Februar 2008
 Letzte Änderung: 09. Oktober 2016
 Listing: https://opencaching.de/OC521B
Auch gelistet auf: geocaching.com 

17 gefunden
1 nicht gefunden
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3 Beobachter
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24 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf
1 Empfehlungen

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Die Koordinaten sind für den Cache irrelevant, können aber weitgereisten Cachern helfen, die passende Autobahnausfahrt zu finden.

Am östlichen Punkt des Ennepe-Ruhr-Kreises, dort wo ehemals die Reichmark, die Bittermark, die Kleinholthauser Mark sowie die Ender und Herdecker Mark aneinandergrenzten, stand eine bemerkenswerte große Eiche. Ihr Alter wurde auf über 600 Jahre geschätzt. Sie galt als Grenzzeichen der Marken, die das Nutzungsgebiet der freien Bauern war. Die Marken wurden überwiegend durch Holzwirtschaft, Viehmast und Weidebetrieb genutzt. Verschmutzungen, Beschädigungen und Räubereien bezeichnete man als Markfrevel. Im Jahre 1676 wurde bei der Eiche ein sogenanntes Nothölting abgehalten, ein außerordentliches Holzgereicht, das nur zu besonderen Anlässen stattfand und jedwelche Markfrevler aburteilte.

Die Eiche hatte in ihrem langen Leben schon vieles gesehen, kannte die Nöte und Ängste der Menschen, ihre Liebe aber auch ihre Härte. Noch heute erzählt man sich folgende Geschichte über sie:

Es begab sich, dass ein Mann in der Nähe der Eiche Holz schlug. Er war arm und konnte sich keines kaufen. Es grämte ihn, dass seine kranke Frau und seine sieben Kinder frieren mussten. Von dem wenigen Geld, das er zur Verfügung hatte, kaufte er ihr täglich Brot. Es reichte kaum aus um alle zu sättigen. In seiner großen Not hackte er nun verboten Holz. Die Angst dabei beobachte zu werden, ließ sein Herz schneller schlagen und treib ihm die Schweißperlen auf die Stirn. Immer wieder blickte er sich flüchtig um. Plötzlich sah er von Ferne den Waldhüter und einen seiner Arbeiter heraneilen. Sie hatten ihn entdeckt und der Waldhüter schickte seinen Arbeiter um den armen Mann aufzuhalten. Als dieser zu laufen begann, ließ der arme Mann alles stehen und liegen und ergriff schleunigst die Flucht. Doch der Waldhüter und sein Arbeiter verfolgten ihn hartnäckig. Völlig außer Atem erreichte der Mann die alte Eiche und versteckte sich erschöpft hinter ihrem breiten Stamm. „Hoffentlich entdecken sie mich nicht,“ flehte er, „hilf mir, gute Eiche!“ Plötzlich ertönte ein furchterregendes Ächzen und Stöhnen, das durch Mark und Bein ging und der Stamm der Eiche öffnete sich. Der arme Mann trat erschrocken hinein, da schloss sich die Eiche wieder. Der Waldhüter und sein Arbeiter hatten die unheimlichen Geräusche auch gehört. Es gruselte sie, als sie die Fußspuren bis zur Eiche fanden, aber nirgendwo den armen Mann entdecken konnten. Sie zogen es vor, schnellstens nach Hause zu gehen. Als die Gefahr für den armen Mann vorüber war, öffnete sich die alte Eiche wieder. Der Mann trat vorsichtig hinaus und weinte vor Erleichterung. Da warf die Eiche die Blätter aus ihrer Krone ab. Als diese auf den feuchten Waldboden fielen, verwandelten sie sich in Taler. Der arme Mann sammelte alle auf, dankte der Eiche immer wieder und wieder und trat überglücklich seinen Heimweg an. der Stamm der Eiche hat sich danach jedoch nie wieder ganz verschlossen und ihre Krone blieb seither für immer kahl.

( Quelle: Herdecke Schreibwerkstatt - Sagen und Geschichten aus dem Ruhrtal )

Leider wurde im Jahr 1945 die alte Eiche von den britischen Besatzungstruppen abgeholzt. Inzwischen steht aber an alter Stelle eine neue Eiche, unter deren Wurzeln eine Urkunde eingegraben wurde, die - wie die kleine Gedenktafel neben der jungen Eiche - noch heute auf den besonderen Standort hinweisen soll.

Begib Dich zum Standort der alten und der jungen Eiche und schau Dir den Gedenkstein genau an.

Der Märztag im Jahr 1948, an dem die junge Eiche vom SGV gepflanzt wurde, gibt die Richtung in Grad an, in der Du den Cache finden kannst. Die Anzahl aller Buchstaben und Ziffern auf dem Stein ergibt die Entfernung zum Cache in Metern. Vorsicht vor den muggeligen Spaziergängern und Radfahrern. In Cachenähe gibt es diesen Ruheplatz:





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Logeinträge für Grenzerfahrungen    gefunden 17x nicht gefunden 1x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team gesperrt 09. Oktober 2016 mic@ hat den Geocache gesperrt

Der Benutzeraccount wurde deaktiviert.

gefunden 29. April 2012 GeoBasic08 hat den Geocache gefunden

Aus diesem Cache haben wir einen Wandercache gemacht. Zunächst einen schönen Parkplatz gesucht und dann ging es quer durch den Wald, vorbei an einem Mahnmal zur jungen Eiche. Das machte bei herrlichem Wetter richtig viel Spaß.

Bei der Eiche mussten wir uns konzentrieren, um die erforderlichen Daten zu ermitteln. Dann ging es zum Finale. Wir suchten eine längere Zeit ohne die Dose finden zu können. Schließlich haben wir uns das Spoilerbild angesehen, mit der Umgebung verglichen und so konnten wir doch noch den Fund ermöglichen.

Danke fürs herlocken an diesen historischen Ort, hier waren wir vorher noch nicht und DFDC.

GeoBasic08
19:20 Uhr

gefunden 30. Juli 2011 rolandforchrist hat den Geocache gefunden

Diesen Cache habe ich am angegebenen Datum bei Gc.com geloggt. Nun hole ich das bei Oc nach. Danke fürs VersteckenLächelnd

Mit freundlichem Glückauf - Roland

gefunden 04. März 2010 HWR-Info archiviert hat den Geocache gefunden

Heute bei schönem Wetter habe ich mal eine kleine
Grenzerfahrung gemacht  ;-) Den schönen Baum habe ich gut
gefunden und den Cache danach auch...
[b]TFTC[/b] und lg, Werner

gefunden 01. Februar 2010 Hammas hat den Geocache gefunden

Heute bei einem kleinen "Genesungsspaziergang" gut gefunden. TFTC sagen Martina und Harald aus Breckerfeld. In and Out: TB.