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Schauriges Stralsund

 Ein Zeitsprung ins düstere Mittelalter der Hansestadt

von lexparka     Deutschland > Mecklenburg-Vorpommern > Nordvorpommern

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 54° 18.000' E 013° 05.400' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 01. September 2008
 Gelistet seit: 06. September 2008
 Letzte Änderung: 31. Mai 2012
 Listing: https://opencaching.de/OC66E1

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Beschreibung   

Schauriges Stralsund



Was geschah im düsteren Mittelalter wirklich in der Hansestadt?

Wenig ist darüber bekannt!

Mit diesem Cache will ich euch einige interessante Hintergründe vermitteln!

Viel Spaß beim Eintauchen in die Vergangenheit der altehrwürdigen Hansestadt!

Plant etwa 1-2 Stunden dafür ein!

***

Der schaurige Start

Das Klappergestell, ein berühmt-berüchtigter Stralsunder Geist und begeisterter Tatortgaffer, der bis jetzt nur Insidern bekannt war, stellt euch nachfolgend drei Stralsunder Bürger vor, die im Mittelalter eines gewaltsamen Todes starben und deren Tod er hautnah miterlebte. Findet an den Startkoordinaten heraus, wie alt die drei Personen wurden und errechnet die Koordinaten für die nächste Station. Bedenkt bei eurer Suche, dass das Klappergestell als Geist in anderen ungewöhnlichen Bahnen seine Umwelt wahrnimmt. Wer weiss schon, wie verschroben seine Wahrnehmnung ist?

1. Gustav "Geizkragen" Gerdes war Torschließer des Stralsunder Fährtores. Seinen Spitznamen hatte er sich hart erarbeitet. Jeder verdiente Taler wurde eisern gespart. Doch wofür, das habe ich nie herausbekommen. Eines späten Abends im Jahre 1634, Gerdes wollte gerade das Tor verbarrikadieren, stürmte eine vermummte Gestalt den Torhof und erstach den überraschten Torschließer eiskalt von hinten. Ich konnte sein Gesicht zwar nicht erkennen, dafür aber den Ring am Finger entziffern, als er wenig später aus einem Geheimversteck im Torhaus des Toten das gesparte Geld holte. Dieser Teufel von einem Sohn... Naja, zumindest blieb das Geld in der Familie, dachte ich in einem Anflug von Galgenhumor... (Gustavs Alter in Jahren ist A)

2. Paul Noll, von allen nur Paulchen gerufen, war im Jahre 1628, obwohl noch ein rotzfrecher junger Dachs, der geschickteste Taschendieb Stralsunds. Im Knabenalter durch den Tod seiner Eltern Vollwaise und obdachlos geworden, schlug er sich seitdem mehr schlecht als recht durch sein kurzes Leben, das an jenem Tag endete, als er seinen späteren Mörder bestahl. Paulchen hatte nämlich einen wertvollen Ring mit seinen kleinen flinken Händchen entwendet. Mir schwahnte Übles, denn ich kannte den Bestohlenen und seine grausamen Vorlieben leider viel zu gut. Da Paulchens diebische Leidenschaft stadtbekannt war, spürte ihn sein Mörder abends in seinem Unterschlupf am Frankentor auf. Das Töten beruflich gewohnt, erschlug der Stralsunder Scharfrichter Paul ohne mit der Wimper zu zucken, nachdem er den Ring, den er seiner zukünftigen Frau zur Hochzeit auf den Finger schieben wollte, wieder in seiner Jackentasche spürte... (Paulchens Alter in Jahren ist B)

3. Dorothea Naussky war tot und auch wieder nicht tot. Dieses Dahinvegetieren konnte ich beim besten Willen nicht mehr als Leben betrachten. Dabei war Doro früher eine lebenslustige Frau gewesen, selbst im hohen Alter. Doch was ihre Tochter nunmehr seit Jahren mit ihr veranstaltete, war einfach nur bizarr. Im Dachgeschoss ruhte der Körper von Dorothea, nur noch von einem kleinen Lebensfunken beseelt. Aufrechterhalten wurde dieser morbide Zustand von den Kräutern und Tinkturen ihrer Tochter Eve, die selbst nicht mehr die Jüngste war und an ihrer alten Mutter herumexperimentierte. Warum starb sie nicht einfach, hatte Eve tatsächlich einen lebensverlängernden Trank entdeckt? Schon seit langem wurde hinter vorgehaltener Hand über Eve getuschelt und immer häufiger hörte ich das Wort "Hexe". Doch niemand ahnte, was sich im obersten Stock des Hauses abspielte. Offiziell war Doro schon lange tot und begraben. Es fand auch niemand je heraus, was sich dort abspielte, denn eines Nachts im Jahre 1629 setzte ein Unbekannter das Haus der Naussky's in Brand, vernichtete alle Spuren und erlöste Doro damit von ihren Qualen... (Dorotheas Alter in Jahren ist C)

N 54° 18.(C*2+B*2-3)

E 13° 05.(C*6+A+B/2)

Die zweite Station führt euch auf den vergessenen Friedhof, einer schön schaurigen Location! Sucht eine Dose, die weitere Instruktionen enthält. Mit dieser Anleitung geht's dann in die Stralsunder Altstadt.

Es empfiehlt sich, wenn ihr den Cache angehen wollt, die Anleitung vor dem Besuch der Altstadt abzuholen, sonst macht ihr den Weg doppelt! Dabei könnt ihr natürlich gleich noch Explora's schönen Cache: "Der vergessene Friedhof" machen! Bitte nur dann eine Anleitung herausnehmen, wenn ihr Schauriges Stralsund wirklich machen wollt, da nur eine bestimmte Anzahl von Exemplaren zur Verfügung steht, danke!

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Fgneg: Rva Trvfg fvrug ebg!
Sevrqubs: Onhzfghzcs

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  Neue Koordinaten:  N 54° 18.000' E 013° 05.400', verlegt um 333 Meter

gefunden 09. Oktober 2010 pwgdrx hat den Geocache gefunden

Ja, hierzu muß ich ein wenig ausholen:
Den Cache gefunden haben wir bereits schon am 19.9.2010.
Aber wir suchten eigentlich einen ganz anderen Cache!
Und zwar einen, wo man peilen sollte,
aber ich habe mich da sozusagen wohl ein bißchen verpeilt.  :)
Stolz wie Oscar habe ich mich eingetragen und merkte dann
erst, dass es dar falsche Cache war.
Naja, ich habe mich dann nochmal im Peilen versucht, aber
wie gesagt, damit habe ich nicht so richtig was am Hut.

Als wir so ratlos in der Gegend rumstanden, konnten wir dann
aber mal einem Cacherpärchen bei der Arbeit zusehen.
Sie fanden den Cache, aber sie hatten diesen auch gesucht.
Das nette Paar trafen wir an dem Tag dann noch öfter.
Falls sie dies lesen: herzlichen Gruß!  :)

Aber wir hatten ja auch unseren Stolz und sagten uns erst zu loggen,
wenn wir die Suche richtig beendet hatten.
Den roten Geist befragten wir dann voriges Wochenende, fanden auch das liebevoll
gestaltete Heftchen. (Kommt nächste Woche zurück.)
Heute hatten wir dann Zeit den Stadtrundgang zu vollenden.
Mein Frauchen hatte bei allen Stationen die besseren Augen.
Nun, die Finalkoordinaten kannten wir ja schon.

Danke für den schönen Spaziergang
pwgdrx und pwgdrxine

gefunden Empfohlen 13. September 2010 Lucutus hat den Geocache gefunden

13.09.2010 15:15h
Geocaching at it's best!!!
Ein wirklich toller, aufwändig und liebevoll ausgearbeiteter Multi, der einem viel von der Stralsunder Altstadt und auch von der Stralsunder Geschichte zeigt bzw. erzählt.

Beim Start dachten wir allerdings erst: "Was soll das denn nun hier?"
Wir wollten schon aufgeben, da fiel aber der Groschen und es konnte losgehen.

Vielen Dank für diesen tollen Cache!
Lucutus

gefunden 08. August 2010 chrismid hat den Geocache gefunden

Drei Anläufe waren nötig, um diesen tollen Cache zu loggen. Wirklich ein sehr gute Geschicht mit Hintergrund.

gefunden 01. August 2010 Glubosch hat den Geocache gefunden

Am 01.08.2010 um 23:45 Uhr im Beisein von Zudar gefunden. Die Ermittlung der realen Startkoordinaten ist bei diesem Cache die eigentliche Herausforderung. Wir waren bestimmt dreimal vor Ort und bekamen langsam einen Haß auf diesen Geist und seine verschrobene Wahrnehmung. Auch den Versuch es FA&FA gleichzutun und direkt nach dem Baumstumpf zu suchen, haben wir unternommen. Alles vergebens. Aber es ließ uns dennoch keine Ruhe. Und so geschah es gestern, als ich am Bahnhof nur mal schnell Brötchen kaufen wollte, daß ich noch einen kleinen Umweg machte und mich erneut dort umsah. Und diesmal hat es keine fünf Minuten gedauert und ich hatte die Lösung. Wenn es dann auch noch so einfach ist, fragt man sich schon, warum man hier vorher so ewig lange gesucht hat. Vielleicht war es Glück, vielleicht stand ich diesmal im richtigen Winkel als ich mir nochmal genau das Rätsel durchlas und mich dabei immer wieder umsah, vielleicht auch beides. Egal. Hochmotiviert machten wir uns dann am selben Abend mit Zudar (der diesen Cache allerdings schon hatte) auf den Weg durch die Altstadt. Immer wieder unterbrochen durch Regenschauer, waren wir leider mehrfach gezwungen in diverse Lokale einzukehren und ein Bierchen zu trinken. Aber ein echter Cacher hält auch solche Strapazen durch. Die Aufgaben waren allesamt gut lösbar und so konnten wir dann kurz vor Mitternacht den Final heben. Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir auch mit diesem Cache mal wieder gemacht hast!

Wieso ist der archiviert? Das kann doch nicht Dein Ernst sein! Der Cache ist toll! OpenFedja soll den sofort wieder reinstellen!

gefunden 09. Mai 2010 siebenpunkt hat den Geocache gefunden

Diesen tollen Multi habe ich damals zusammen mit meinen Eltern gemacht.

Dankeschön! Lächelnd

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