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Rätselcache
Das Bernsteinzimmer

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von Effdrei     Deutschland > Sachsen > Aue-Schwarzenberg

N 50° 36.040' E 012° 39.375' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:19 h   Strecke: 0.3 km
 Versteckt am: 06. September 2008
 Gelistet seit: 06. September 2008
 Listing: https://opencaching.de/OC66E4

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Listing

Beschreibung   


Auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer


Die angegebenen Koordinaten zeigen nur grob die Gegend, nicht das Ziel!

Es handelt sich um einen virtuellen Rätsel - Cache. Einen Behälter mit Logbuch gibt es nicht, nur ein Passwort zum Loggen. Die Strecke vom Parkplatz zum Passwort beträgt etwa 250m, man kann aber auch einen Tagesausflug daraus machen. Die gesamte Strecke ist für Kinderwagen oder Rollstuhl möglich. Ein paar Stufen sind dabei, aber die braucht man nicht unbedingt gehen. Die Wege zum Park sind sehr steil, der Park kann aber auch direkt mit dem Auto erreicht werden.



Hilfsmittel:
GPS-Empfänger
Kompass
Umrechnungsmöglichkeit für Koordinaten (siehe Text)
Taschenspiegel



Die Kenntnis des Mythos' Bernsteinzimmer ist nicht Voraussetzung, bei der vorbereitenden Recherche wird man ohnehin davon fasziniert und eingefangen. Ausserdem macht es die Schatzsuche interessanter.

Es gibt viele Legenden um den Verbleib des Bernsteinzimmers, alle Jahre wieder werden medienwirksam neue Suchaktionen in Szene gesetzt, doch gefunden wurde es nie. Natürlich ist die folgende Geschichte von vorn bis hinten nur ausgedacht, haarstäubend, erstunken und erlogen behaltet sie deshalb für euch und redet nicht darüber, wenn ihr nicht als Spinner dastehen wollt, oder Schlimmeres? Schließlich sind alle beteiligten, nicht blaublütigen Protagonisten und Mitwisser eines frühen und unnatürlichen Todes gestorben, oder siechten den Rest ihres Lebens in polnischen Gefängnissen dahin. ;-)

September 1941
Kunstschutzoffiziere registrieren und katalogisieren die Kunstwerke, des Schlosses Puschkin, sie können dem Vandalismus der einquartierten Truppen kaum Einhalt gebieten.

Oktober 1941
Das Bernsteinzimmer wird demontiert und nach Königsberg gebracht.

November 1941
Das Bernsteinzimmer wird im Ordenssaal von Schloss Königsberg in Teilen ausgestellt. Ende März 1942 ist der Wiederaufbau abgeschlossen. Für den Direktor der Königsberger Kunstsammlung Dr. Alfred Rohde, Kunstexperte und weltweit grösster Bernsteinexperte, erfüllt sich der Lebenstraum.

Juni 1944
Gauleiter Erich Koch gibt den Befehl, das im Königsberger Schloss ausgestellte Bernsteinzimmer vorsichtshalber zu verpacken.

August 1944
Das Königsberger Schloß wird in großen Teilen zerstört.

Dezember 1944
Rohde sucht im Adel nach einem Ort für die Wiederaufstellung des Bernsteinzimmers, findet aber nirgends Unterstützung. Was er zunächst nicht weiß: Die Hocharistokratie beabsichtigt, mit einem Staatsstreich die Monarchie wieder zu errichten. Das Bernsteinzimmer als rechtmäßiges Eigentum des Hauses Hohenzollern soll für die kaiserliche Familie sowohl vor den Alliierten als auch vor den Nazis versteckt werden - im Kerngebiet des neuen Deutschen Reiches, im Westerzgebirge. Dr. Alfred Rohde ist mehr Kunstexperte als Nazi, für seinen Lebenstraum kooperiert er mit den Monarchisten.

12. Januar 1945
Die Rote Armee beginnt den Sturm auf Ostpreussen. Rohde meldet dem städtischen Kulturamt Königsberg, er sei dabei, die Paneele für den Transport nach Sachsen zu verpacken. Eben jener blaublütige Kunsthistoriker und Kunstschutzoffizier, der das Bernsteinzimmer schon einmal vor der Zerstörung durch Vandalismus bewahrte und umfangreiche Erfahrung in Umgang, Transport und Lagerung wertvoller Kunstgüter hat, erhält vom Hochadel den Auftrag, das Eigentum des künftigen Kaisers zu schützen. Adel verpflichtet!

April 1945
Die 3. Armee unter US-General Patton stoppt plötzlich und scheinbar grundlos ihren Vormarsch in der Region Aue Schwarzenberg. Das Westerzgebirge bleibt unbesetztes Gebiet. Die Hintergründe sind bis heute offiziell ungeklärt. Gleichzeitig agiert die letzte verbliebene Kommandoeinheit der Auslandsabwehr, das SS-Regiment "Kurfürst", in dieser Gegend. Und "zufällig" besitzt eine Line des Adelsgeschechtes des vorgenannten Kunstschutzoffiziers hier im Kern des künftigen Deutschen Reiches ein unscheinbares Schloss - auf einem hohen Bergsporn errichtet, mit starken Mauern wächst es aus dem wilden Fels heraus.

1.7.- 3.7. 1945
Entsprechend den Vereinbarungen von Jalta, ziehen die USA und Grossbritannien ihre Truppen aus Sachsen, Thüringen und Mecklenburg ab. Das Schloss samt eingelagertem Bernsteinzimmer befindet sich nun in der sowjetischen Besatzungszone. Die Pläne der Monarchisten sind endgültig gescheitert. Eilig werden die Kisten in die tausendjährigen Tiefkeller gebracht, umgeben von meterdicken Mauern und Felsgestein, bombensicher, bei konstanter Temperatur und Luftfeuchte soll der Schatz hier die Zeiten überdauern. Der Zugang wird verschlossen und getarnt.

1948/49 - 1999
Durch einen geschickten Schachzug des Bürgermeisters entgeht das Schloss dem Abriss und versinkt für 50 Jahre in einen tiefen Dornröschenschlaf, für mehr als nur Reparaturen fehlen die Mittel.

1999
Im Zuge von Sicherungsarbeiten an den Grundmauern verschwinden Unmengen von Beton unter dem Mauerwerk. Ist man auf die längst vergessenen Keller getroffen? Die Erschließung der Räume ist mit den vorhandenen technischen und finanziellen Mitteln nicht möglich, die Arbeiten werden eingestellt und der Bestand so gut es geht gesichert.

2008
Das Schloss ist inzwischen zu einer interessanten Begegnungsstätte geworden.


Finde heraus, um welches Schloss es sich handelt. Die Quersumme der Koordinaten am Eingangstor des Schlosses ist (N ab°cd.xxx, E ef°gh.xxx) ab+cd+ef+gh eine dreistellige Primzahl, deren Ziffern jeweils wieder Primzahlen sind. Direkt daneben gibt es Parkmöglichkeiten.

Begib dich zu den Stützpfeilern des Nordflügels bei N ab°cd.888 E ef°gh.242 Hier irgendwo hinter/unter diesen Mauern befindet sich das Bernsteinzimmer. Cool

Jetzt musst du nur noch das Passwort zum Loggen finden, denn wenn das Bernsteinzimmer irgendwann einmal geborgen wird, kannst du so beweisen, dass du es schon immer wusstest.

Gehe 2 Sekunden nach Süden und 5,5 Sekunden nach Westen. Begib dich zu dem Stein mit der Inschrift.

Blicke nach Westen und betrachte die Inschrift. Die Zeichen 8, 7, 43, 41, 4, 15 ergeben das Passwort.
Zur Kontrolle: Begib dich nach N ab°cd.853, E ef°gh.123 und zähle die Stufen dahin. Teile die Stufenanzahl durch 6 und multipliziere mit der Summe der Zahlenwerte des Passwortes (A=1, B=2, ... Z=26). Wenn du nun in Richtung des Ergebnisses blickst solltest du ein Windrad sehen.

Bonus bei guter Vorbereitung: Der Elefantenrüssel befindet sich 0,121' N und 0,091' E vom Schwesternsitz entfernt.



Das Schloss beherbergt heute verschiedene Einrichtungen und Ausstellungen. Für die Planung eines Ausflugs sollte man vorher unbedingt die Webseite des Schlosses mit vielen Informationen und Tips besuchen, es lohnt sich. Ein Spaziergang um den Schlossteich ist sehr zu empfehlen, das italienische Restaurant im Park ebenso.

Viel Spaß wünscht
F3

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Logeinträge für Das Bernsteinzimmer    gefunden 4x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 10. November 2013, 16:30 meixlmux hat den Geocache gefunden

Nachdem ich mehr oder weniger zufällig auf diesen Cache gestoßen bin, wollten wir diesen sehr spannend beschriebenen Cache natürlich auch angehen. Bei den Startkoordinaten hatten wir es etwas leichter, da wir das gesuchte Schloß schon kennen und durch die Cachebeschreibung konnte es dann eigentlich nur dieses sein.
Aber trotzdem zur Kontrolle das Rechen-Rätsel gelöst und los ging es.
Vor Ort haben wir dann trotz leichter Startschwierigkeiten bei der Koordinatenberechnung die Inschrift gefunden und das Passwort entschlüsselt.

Dass das Bernsteinzimmer hier versteckt ist, haben wir ja eigentlich schon immer vermutet. Nun haben wir Dank dieses interessanten Caches Gewissheit.

Danke sagt Team meixlmux.

gefunden 11. Mai 2013 cobra-11 hat den Geocache gefunden

Schon im letzten Jahr war uns dieses Rätsel aufgefallen, als wir in der Nähe der obigen Koordinaten mehrere andere Caches in Angriff genommen hatten. Wir fanden die zahlreichen "Infos" so spannend, dass wir uns unbedingt auch an der Suche des Bernsteinzimmers beteiligen wollten.
Das Rätsel hat uns eine Weile beschäftigt. Zum Lösen muss man nämlich den in der Mathematik definierten Zahlenbereich der Primzahlen um eine Zahl erweitern, sonst klappt das mit den Primzahl-Ziffern nicht. Als wir dann den Stein gefunden hatten, kamen uns gleich mehrere Zweifel, denn von einer "Inschrift" war nichts mehr zu sehen. Stattdessen war da eine Gedenktafel, aus der sich beim Abzählen der Buchstaben ein sehr komisches Passwort ergab. Da der letzte Logeintrag schon über 4 Jahre zurücklag, hätte es ja auch sein können, dass die ursprüngliche Inschrift durch die Tafel inzwischen überdeckt wurde. Darum haben wir erst mal ein Foto gemacht, Stufen gezählt und die Richtung zum Windrad ermittelt. Bei der anschließenden Schlossbesichtigung kamen uns dann verschiedene Ideen fürs Passwort. Zu Hause haben wir noch mal in Ruhe über die Aufgabe nachgedacht und plötzlich war uns klar, was wir vor Ort am Stein nicht bedacht hatten. Also ein weiteres mal die Buchstaben durchgezählt - jetzt ergab sich ein sinnvolles Kennwort und das Ergebnis der Überprüfungsrechnung passte auch recht gut zur Richtung des Windrades.
Ohne diesen Cache wären wir wohl nicht hierhergekommen, daher vielen Dank an Effdrei fürs Herführen und Zeigen dieses interessanten Schlosses und des Schlossparks.
Viele Grüße von cobra-11.

gefunden 15. März 2009 ChaosTeam hat den Geocache gefunden

Ja wer um die Ecke denkt und alles anzweifelt ist selber schuld !
Wie auch wir selber schuld waren (sind) ;-).
Erst nach Rücksprache mit dem Owner ging uns ein Licht auf.
Danke nochmal.
Alles in allem eine sehenswerte Anlage, die einläd zum verweilen.

Danke sagt das ChaosTeam

gefunden 07. September 2008 team testpilot 1 hat den Geocache gefunden

sehr schöner Sonntags-Spaziergang,wir waren sehr überrascht was sich in den letzten Jahren hier so alles getan hat. Schöne Idee Smile

Danke sagen Florian, Laura, Daniela & André :-)