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Rätselcache
Leon Knox - Mord mit Aussicht

von thinkp     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Heinsberg

Diese Cachebeschreibung ist wahrscheinlich veraltet. Weitere Erläuterungen finden sich in den -Logeinträgen.

N 51° 03.916' E 006° 10.982' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 29. November 2008
 Gelistet seit: 29. November 2008
 Letzte Änderung: 29. November 2008
 Listing: https://opencaching.de/OC6FE5

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Beschreibung   

Leon Knox - Mord mit Aussicht

Es war ein fast wolkenloser Tag im Spätsommer, das Thermometer kletterte auf knapp 16 Grad. Mein Herr und Meister kam auf die ausgezeichnete Idee, dass wir uns ein leckeres Eis verdient hätten. So fuhren wir nach Ratheim zur Eisdiele und konnten gerade noch den letzten Platz ergattern. Knox genoß gerade seinen Sherlock-Holmes-Becher, ich schlürfte an meinem Paett-Van-Schleck-Eis, als plötzlich ein markerschüttender Schrei ertönte und alle Anwesenden zusammen zuckten. Knox fauchte mich an: "Paett, was haben sie wieder für einen gräßlichen neuen Klingelton! Jetzt gehen sie schon ran!" Ich tat wie befohlen und nahm ab.

Der Anrufer war Kommissar Löffler von der Kripo Heinsberg. "Leon hat mal wieder sein Handy ausgeschaltet, ich kann ihn nicht erreichen, wo ist er?" "Das hat er ja meistens, aber er sitzt gerade neben mir, wir sind in der Ratheimer Eisdiele" "Das trifft sich ja gut, ich bin zufällig auch in eurer Nähe. Hier ist ein mysteriöser Mord passiert, könnt ihr vielleicht vorbeikommen?" Löffler nannte uns die Adresse, wir aßen schnell unser Eis und machten uns auf den Weg. Der Kommissar ist ein alter Bekannter von Knox, früher mal, so habe ich gehört, waren sie sogar Kollegen. Daher bittet er meinen genialen Chef bei kniffligen Fällen gelegentlich um Hilfe, so wie heute.

Daher standen wir also kurze Zeit später vor der begabten Aquarellistin Lissy van Brakwasser, die mausetot an einem Baum angelehnt saß. Nachdem wir ausgiebig die Umgebung inspiziert hatten, machten wir uns per pedes auf zum Haus der wohlhabenden Künstlerin, das nicht weit entfernt lag. Im Anwesen der Ermordeten waren präsent: Herr Hartmut von Häseler, Lissy's graumelierter Lebensabschnittsgefährte; ihre Nichte Kunigunde Richter; die treue und langjährige Haushälterin Fräulein Sybille Schürjohann; Förster Dietrich Kahron und schliesslich der Hausarzt Dr. Hermann Lewandowski. Der Kommissar bittet alle Anwesenden, ihre Aussagen für uns zu wiederholen.

Herr von Häseler beginnt: "Es war so gegen 10 Uhr 30, als Lissy sich zu ihrem Lieblingsplatz auf dem Hügel begab, um zu zeichnen. Zuvor bat mein Zuckerschnäutzchen mich, es um 14 Uhr abzuholen, da noch ein Zahnarzttermin anstand. Als ich pünktlich dort eintraf, war sie tot. Diesen Bogen Papier mit einer eindeutigen Anschuldigung fand ich neben ihr liegend." Er zeigte auf das Aquarell mit den handgeschriebenen Worten: 'Das ist Mord! Sie nahm mein Leben - Kunigunde hat mir Gift gegeben! L.'

Die dadurch recht eindeutig angeschultigte Nichte protestierte laustark: "Ich habe meiner Tante um halb zehn einen Tee gekocht und lediglich drei Löffel Zucker hinein getan und kein Gift!" In diesem Moment klingelte Löfflers Handy, es war das Labor, welches den besagten Tee zur Untersuchung erhalten hatte. Nach dem kurzen Telefongespräch teilte er uns mit: "Es war tatsächlich Gift im Tee und zwar nicht zu knapp." Kunigunde wurde plötzlich kreidebleich und versuchte fluchtartig das Zimmer zu verlassen, aber ich konnte sie im letzten Moment daran hindern.

Doch die Sache wurde noch mysteriöser, denn das Faktotum Sybille beteuerte: "Ich war mit Frau van Brakwasser im Wohnzimmer, wir besprachen gerade den Küchenplan für die nächste Woche, als Kunigunde mit dem Tee herein kam. Frau van Brakwasser schenkte sich ein halbes Tässchen ein, aber sie trank keinen Schluck aus der Tasse, das kann ich beschwören, ich war die ganze Zeit in ihrer Nähe! Nachdem wir fertig waren, holte sie ihre Pinsel und Stifte und ein Reißbrett, befestigte mit vier Reißzwecken einige Bogen Papier auf dem Brett und ging zu Herr von Häseler, um sich zu verabschieden."

Die Aussage von Dr. Lewandowski war weniger spektakulär: "Ich war gerade um kurz nach zwei in meiner Mittagspause, als mich Herr von Häseler hierher zitierte. Er zeigte mir das Blatt Papier und wir machten uns umgehend auf zu der Toten. Wenn nicht diese letzten Worte auf dem Bild wären, hätte ich zweifellos ein Herzversagen diagnostiziert, die Gute war ja nicht mehr die Jüngste und lebte auch nicht sonderlich gesund."

Förster Kahron, der knapp 2-Meter-Hüne, erzählt hektisch: "So um kurz vor elf hab' ich gesehen, wie die van Brakwasser auf dem Hügel malte. Später kam dann die Schürjohann und bot ihr einen Keks an. Den hat die Brakwasser auch gegessen. Dann haben die beiden Krach gehabt. Die Brakwasser hat dann wütend mit dem Reißbrett um sich gehauen. Aber mehr konnte ich durch mein Fernglas nicht sehen. Musste weg, ein paar von diesen Geocachern verjagen, die durch den Wald liefen."

Nachdem Knox bisher allen Rednern schweigend zugehört hatte, runzelte er plötzlich die Stirn und fragte Kahron: "Bevor sie diesen Erdlager-Suchern die Ausübung an ihrem Hobby verweigerten, haben sie den Herrn von Häseler gesehen?" Der Förster verneinte durch Kopfschütteln. Knox richtete nun seine Aufmerksamkeit zur Haushälterin: "Und was ist mit ihnen, haben sie ihn gesehen?" "Nein, nach unserem Streit bin ich sofort wieder zum Haus gerannt. Und wenn sie mich weiterhin verdächtigen, ich hätte meiner zuckersüchtigen Chefin vergiftete Kekse gebacken, dann, dann, ..."

Leon Knox murmelte und winkte ab:" Nein, nein, das Gebäck ist sicher schon in Ordnung" "Also dann war es doch das Herz, wie ich zuerst vermutet habe.", warf Dr. Lewandowski ein. "Wohl kaum, es war Gift, da bin ich mir sicher und dies wird auch die Obduktion beweisen.", antwortete Knox. Lewandowski fragte weiter:

"Und wer zum Teufel soll sie dann vergiftet haben?" Mir fiel natürlich mal wieder nur spontan die scharfsinnige Antwort ein: "Die Mörderin!". Zu meinem Verwundern bekam ich keine Rüge von meinem Chef, sondern er nickte nur und sagte: "Richtig Paett, die betreffende Person hat zwar alles perfekt arrangiert, war aber so dämlich und hat eine Kleinigkeit nicht beachtet."

Diese Fragen stellen sich also nun:

Wer ist der oder die Mörder/in?

Welcher Umstand brachte Leon Knox zur Überführung der schuldigen Person?

Deine Lösung für den Fall kannst du mit dem KnoxChecker überprüfen.

Die Start-Koordinaten gehören zum Eiscafe, welche Knox extra mit seiner GPS-Kalaschnikow gespeichert hat, damit wir beim nächsten schönen Wetter problemlos dorthin finden.

 


An diesem Baum fand Hartmut von Häseler sein Zuckerschnäutzchen.

 


Lissy' s letztes Aquarell und ihre letzten Worte.

 


Diesen Weg ist die Künstlerin zuletzt gegangen, vielleicht auch die für ihren Tod verantwortliche Person.

 

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Logeinträge für Leon Knox - Mord mit Aussicht    gefunden 9x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

Hinweis Die Cachebeschreibung ist veraltet. 26. März 2016 following hat eine Bemerkung geschrieben

Anders als bei den Attributen angegeben ist dies kein OConly-Cache; auch gelistet als GC1HDDR.

gefunden 25. Oktober 2015 MisterStringer hat den Geocache gefunden

Meine Miss JaneMarple konnte die Ermittlungen ihres Kollegen Leon Knox im Vorfeld nachvollziehen und so ging es für uns heute zum Außeneinsatz.
Schönes Rätsel und schöne Aussicht hier! [^]
Lange mussten wir auf einen geeigneten Moment für die Suche warten. Dann waren wir relativ schnell erfolgreich.

TFTC!

gefunden 26. Oktober 2014, 16:00 tombisch hat den Geocache gefunden

Erst mal dran vorbei gelaufen... War nicht ganz so einfach zu erkennen.

gefunden 02. Juni 2010 me_mjt hat den Geocache gefunden

Habe den Cache gefunden, tolles Rätsel. Danke.

gefunden 29. Mai 2009 tsaar hat den Geocache gefunden

erst mal auf com gefunde und jetz bei opencaching