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Das Erbe der Tempelritter

  Einfache Strecke Parkplatz - Cache ca. 3 km - auch möglich als Rundweg mit einer Länge von ca. 3,5 km - Die Kapelle ist

von Komarus     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Bad Kreuznach

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 49° 46.402' E 007° 55.449' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Versteckt am: 07. Juni 2008
 Gelistet seit: 04. Februar 2009
 Letzte Änderung: 23. März 2013
 Listing: https://opencaching.de/OC76D1
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Einfache Strecke Parkplatz - Cache ca. 3 km - auch möglich als Rundweg mit einer Länge von ca. 3,5 km - Die Kapelle ist NUR tagsüber, aber täglich - auch Sonntags - zu besichtigen.

 

Erst vor wenigen Jahrzehnten hatten die Brüder innerhalb kurzer Zeit die Kapelle in ihrer Wasserburg erbaut und sich so einen ruhigen Ort für ihre Andachten erschaffen, als die Verfolgung ihres Ordens in Frankreich begann. König Philipp der IV. von Frankreich ließ sie unter dubiosen Vorwänden verfolgen, verhaften und etliche der Ritter hinrichten.

In Yben konnten sie allerdings noch verhältnismäßig ungefährdet leben bis zu diesem einen unheilvollen Tag, an dem ein Späher aufgeregt in die Burg geritten kam und berichtete, dass eine Truppe von nicht weniger als hundert Mann die Straße von Alse heraufgezogen käme. Er ahne nichts Gutes, da die Horde aussähe wie ein heruntergekommener Haufen von raub- und mordlustigen Söldnern.

 

Man griff zu den Waffen und ritt der Feinden nach einem kurzen Gebet entgegen. Ein heftiger Kampf entbrannte, als die beiden Gruppen aufeinander trafen. Doch die Angreifer waren den Templern zahlenmäßig überlegen. Einige der Brüder waren bereits gefallen und es sah nicht so aus, als dass sich das Blatt noch zum Guten wenden würde. So beschlossen die tapferen Ritter, sich in die Burg zurück zu ziehen, da sie glaubten, sich dort besser verteidigen zu können. Die Söldner folgten ihnen in kurzem Abstand, aber sie waren nicht in der Lage die frommen Ritter einzuholen, sodass ihnen nichts anderes übrig blieb, als die Wasserburg zu belagern.

Nach einigen Tagen, als die Bande von ehrlosen Barbaren schon aufgeben wollte, erhielt sie unverhoffte Unterstützung: 170 unbemerkt ins Land eingedrungene Häscher des französischen Königs kämpften nun Seite an Seite mit den Söldnern gegen die nun doch verzweifelten Tempelritter. So beschloss der Großmeister der Bruderschaft den geschicktesten seiner Brüder, Franz von Flonem, damit zu beauftragen, den Schatz der Niederlassung Yben in Sicherheit zu bringen.

Franz begab sich bei Einbruch der Dunkelheit mit einer kleinen Kiste durch einen geheimen Gang unterhalb der Kapelle unbemerkt nach draußen. Vorsichtig lief er in den nahen Wald und suchte dort nach einem geeigneten Versteck für den ihm anvertrauten Schatz…

Aber als er zurückkam, war die Burg erstürmt und alle seine Brüder waren gefallen. Voller Zorn stürzte er sich auf die Mörder. Doch er konnte nichts gegen die Überzahl ausrichten und so teilte er das Schicksal der anderen Templer. Das Erbe der Tempelritter aber wurde nie gefunden…

 

Doch man erzählt sich, dass Franz einen Zauberer im Wald traf, dem er das Versteck zeigte. Er bat ihn, den Schatz zu hüten und aufzubewahren für die Nachwelt.

 

Dieser Zauberer würde die Kiste noch heute pflegen und hegen und Spuren legen, damit auch die Nachwelt die Möglichkeit hätte, das Vermächtnis der Tempelritter zu finden, sich im Buch der Finder zu verewigen, Teile des Inhalts gegen neue Preziosen zu tauschen und vor allem dem Orden der armen Ritter Christi und des Tempels von Salomon zu gedenken…

 

Nachdem sich in der Wasserburg keine Menschen mehr befanden, begab sich der Magier nach Yben. Er band sein Pferd bei N 49°46,402 und O 07°55,449 fest, ging zur Kapelle und meißelte in eine ihrer Wände einen vierzeiligen Buchstaben-Code und darunter einen Text mit Namen und einer Jahreszahl.

 

A = die Jahreszahl, die im Text vorkommt

B = der erste Name, der NICHT im Text vorkommt

C = der zweite Name, der NICHT im Text vorkommt

D = der erste Name, der im Text vorkommt

E = der zweite Name, der im Text vorkommt

  • Adam (50)
  • Hans (55)
  • Jacques (90)
  • Wilhelm (40)

 

Eine der vier Zeilen des Buchstaben-Codes hat einen Buchstaben mehr als die anderen.

F = Anzahl der Buchstaben in dieser Zeile

 

Einige Buchstaben kommen im Code mehrfach vor. Multipliziere ihre jeweilige Anzahl mit der Stelle, an der sie im Alphabet stehen und addiere alle Ergebnisse (G).

 

N 49°46,(A - B - C) / F

O 07°55,(G + D + E)

 

Diese Koordinaten führen an die erste Stelle, an der der Zauberer die Koordinaten zum nächsten Hinweis versteckt hat. Außer diesem muss man noch zwei weitere Hinweise suchen, um zum Schatz zu gelangen…

Erstausstattung:

  • Logbuch und Stift
  • FTF-Urkunde
  • Diverse Figuren:
    Ritter, Knappe, Zauberer
  • Miniaturburg
  • "Drachenbecher"
  • "Ritterkrug"
  • Holzschwert (liegt wegen seiner Größe neben der Box)
  • Travelexpress und Geocoin

 

Tauscht bitte nur Dinge, die irgendwie mit Rittern und Zauberern in Verbindung stehen – hiervon ausgenommen sind natürlich TBs und GCs!

Das Team Komarus wünscht auf jeden Fall viel Spaß und natürlich auch Erfolg!!

Nehmt Euch in Acht! In der Gegend wimmelte es nur so von Zecken, als wir den Cache versteckten!

 

Hof Iben war tatsächlich eine Wasserburg und die Kapelle ist der Rest einer Kirche, die 1240/50 von Templern erbaut wurde. Die Kapelle steht zwar auf Privatbesitz, kann aber tagsüber besichtigt werden.

 

Hier zwei Links dazu:

Die Templerkapelle in Fürfeld - Hof Iben

Regionalgeschichte.net - Hof Iben



A Cache by
Logo Team Komarus

Tempelritter

Bilder

ACHTUNG!! Spoiler Final
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ACHTUNG!! Spoiler Stage 3
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Tempelritter-Logo
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ACHTUNG!! Spoiler Stage 2
ACHTUNG!! Spoiler Stage 2

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Rheinhessische Schweiz (Info)

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Logeinträge für Das Erbe der Tempelritter    gefunden 15x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. 31. Dezember 2019 Barfly hat den Geocache gefunden

Mit cachertier90 ging es heute zu den Tempelrittern.
Die schöne Kapelle hatte ich schon einmal vor vielen Jahren besucht.
Nachdem die Werte an der Kapelle gefunden waren ging es zu Stage 2 wo wir aber nichts fanden. An der Ersatzstage wurden wir im Anschluss fündig und konnten die Runde erfolgreich beenden.
Danke für die schöne Runde.

Lg Barfly


gefunden 23. Juni 2018 Fassenachterin hat den Geocache gefunden

Ich glaube, ich kenne nur eine noch größere Rheinhessen-Liebhaberin als mich, aber ich zähl ja nicht, denn ich komme ja aus Rheinhessen. So ging es heute mit Ackerdistell, die auch in Bad Homburg wohnt, in das wunderschöne Rheinhessen. Ackerdistell hat die Dinge, die ich hier so liebe, so schön in Worte gefaßt und mir einen neuen anderen Blick auf meine Heimat eröffnet. Danke dafür und für's gute und sichere Fahren.
Bestens gelaunt ging es bei schönstem Wetter zum Hof Iben, einem Ort, den ich noch nicht mal dem Namen nach kannte, denn als ehemalige Sörgenlocherin kannte ich das Hinterland maximal bis Alzey [B)]. Wir haben uns ja mehr Richtung Meenz orientiert.
Während Ackerdistell als erstes die goldisch kleine Kapelle besichtigte, habe ich mich um die Fragen gekümmert, aber ich hing ein wenig bei der Frage zu I, aber man muß halt richtig hinkucken. Zum Glück kam Ackerdistell genau zur richtigen Zeit und konnte diese Frage klären.
Drinnen haben wir dann gerechnet, denn bekanntlich läßt es sich im Sitzen ja besser rechnen und denken [8)]. Doppelt gemobbelt hält besser, also nochmal nachgerechnet. Die Koords stimmten. Nachdem ich den Schlußstein mit dem Agnus Dei mit dem lustig verbogenen Beinchen fotografiert hatte und drinnen ein paar Töne unseres aktuellen Chorstücks (Dvorak-Messe) angestimmt hatte um mich von der tollen Akustik dieser Kapelle zu überzeugen, ging es zum zweiten Hinweis, den der Zauberer hinterlassen hatte. Hier suchte ich erst mal alleine, weil Ackerdistell mutig mit kurzen Hosen angetreten war. Aber es half nix, die Fassenachterin fand nix, dafür aber Ackerdistell, die sich durch den von mir vorgetretenen Pfad schlängelte, jedoch nicht ohne einige Kratzer abzubekommen. Aber so ne Ackerdistell ist hartgesotten. Das machte ihr gar nix aus, und nachdem wir nochmal das Listing studierten, und ich sagte, daß es "ned unbedingt ne Dose sein muß, die wir suchen", hatte sie das passende Objekt erblickt. Klasse! Also erstmal zurück auf den Weg. Inzwischen war die liebe Ackerdistell nicht nur verkratzt, sondern auch von einigen Zecken befallen, die sich sich galant von dem Beinen schnippste bevor sie sich festbeißen konnten.
Dann gab es erst mal ne Antibrumm forte-/Zeckenabwehrmittel-Orgie. Wir stanken fünf Kilometer gegen den Wind. Erst dann lasen wir, daß es eine Alternativstage 2a gegeben hätte. Sinn mir so bleed! Aber nur die Harten kommen in den Garten. Also weiter zum dritten und letzten Hinweis. Vorher noch einen kleinen Rechenfehler ausgemerzt, denn wie schon an der Kapelle rechne ich lieber zweimal als daß ich einen Umweg laufe. Auch die Gegend beim dritten Hinweis war wieder zeckenverseucht. Die arme Ackerdistell wurde trotz Anti-Zeckenmittel erneut befallen. Mich verschonten die Viecher - dachte ich. Bis ich am nächsten Morgen zwei Zecken aus dem Körper zog. Am Bauch hatten sie sich festgebissen. Genau dort hatte ich nicht gesprüht. Das wird mir ne Lehre sein.
Auf dem Weg zum Schatz war ich so am Plaudern, daß wir den Abzweig verpaßten, also doch ein kleiner Umweg und wieder ein Stück bergauf. [B)]
Und so konnten wir doch noch das Erbe der Tempelritter finden, uns in das Buch der Finder eintragen und dem Orden der armen Ritter Christi und des Tempels von Salomon gedenken bevor wir zum Eisenroß zurückkehrten und zum nächsten Abenteuer ritten.
Danke für die Story und das Zeigen von Hof-Iben. Die Infos auf regionalgeschichte.net habe ich noch zur Bildung nachgelesen, damit ich wieder ein Stück mehr meiner alten Heimat kennenlerne.

15:36 Uhr

gefunden 11. Juni 2017 hmpfgnrrr hat den Geocache gefunden

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, den Hof Iben zu besichtigen. Heute hat es endlich mal geklappt. So klein die Kapelle auch ist, ihre kunstgeschichtliche Bedeutung für die Gotik in Deutschland scheint immens zu sein.

Ob sich das Ende der Templerzeit in Iben so abgetragen hat oder nicht, sei mal dahingestellt. Ich fand diese Variante trotzdem interessant. Dann haben wir uns auf die Runde gemacht, deren schattige Teile uns heute besser gefallen haben. An S2 sind wir lieber mal nicht ins Gebüsch. An S2a gibt es übrigens zwei Buchstaben zu finden (der BS vom Wanderweg ist aber der falsche!). Und so sind wir ohne größere Schwierigkeiten bis zum Finale gekommen, das auch flugs entdeckt war.

TFTC

gefunden 07. Januar 2014 Määnzer hat den Geocache gefunden

Heute auf unserer kleinen Relax-Tour auch hier mal vorbeigeschaut.

Stage 1 war schnell ausgemacht und so ging es fix zur Stage 2 .... und da war absolut nix zu finden ... Zum Glück war der Kontakt zum Owner schnell aufgebaut und so konnte es doch noch in Richtung der nächsten Stationen und zum Final gehen.

Netter Multi ... icon_smile.gif

Vielen Dank für die große Dose.

TFTC und viele Grüße aus Meenz. icon_smile_tongue.gif
ÄNZER

IN: Favoritenpunkt
Out: nix

gefunden 03. Juni 2011 M.I.D. hat den Geocache gefunden

Oh den gibts ja auch bei OC.

Schnell mal nachloggen. ;-)

Das war ein tolles Rätsel, und ein schöner Spaziergang.

Kann mich noch gut an Stage 2 und  die Zeckenabklopfaktion erinnern.

TFTC

M.I.D.