Wegpunkt-Suche: 

archiviert

 
Die Rückkehr (nachttauglich)

 Auf den Spuren eines Zugunglücks von 1939

von Landser     Deutschland > Baden-Württemberg > Bodenseekreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 40.583' E 009° 24.806' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 2:30 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 04. Juni 2009
 Gelistet seit: 04. Juni 2009
 Letzte Änderung: 21. März 2012
 Listing: https://opencaching.de/OC84E4
Auch gelistet auf: geocaching.com 

9 gefunden
0 nicht gefunden
2 Bemerkungen
2 Beobachter
0 Ignorierer
113 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf
3 Empfehlungen

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Der Cache ist Nacht- und Tagtauglich, wer etwas Probleme mit der Terrainwertung hat empfehlen wir den Tag, obwohl eigentlich nur an einer Stelle der „Geländegang“ gebraucht wird. Allen anderen, vor allem aber jenen, die sich in Geschichten hineinversetzen können und es etwas aufregender mögen, empfehlen wir die Nacht.

Diese Runde führt Euch durchs beschauliche Hinterland von Fischbach. Für die Strecke von etwa 2 Km benötigt Ihr ca. 2,5 - 3 Stunden. Vergesst nicht den "Rückkehr - Bonus"

Etwa die Hälfte der Strecke liegt auf einer stillgelegten Bahntrasse, die nicht mehr benutzt wird, außer von Hunden mit Muggels, aber haltet trotzdem die Augen und Ohren offen, falls von Dornier ein Sonderzug hupend und mit Vorausläufer anrollt!!! Passiert etwa einmal jährlich.

 

Markdorf/Kluftern (Deutschland) Frontal-Zusammenstoß

Am 22. Dezember 1939, kam es zu einem schweren Eisenbahnunglück.

Bei dichtem Nebel nachts um 22:19 Uhr stießen ein voll beladener Güterzug und ein gut besetzter Personenzug frontal und ungebremst auf der eingleisigen Bodenseegürtelbahn entlang des Nordufers des Bodensees zusammen. 106 Menschen starben in den Trümmern, weitere 9 noch vor Ort an den Folgen.

Im Personenzug, einem Bedarfszug aus Oberstdorf, saßen Einwohner aus Weil am Rhein und Umgebung, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ins Allgäu evakuiert worden waren und sich nun kurz vor Weihnachten auf die Rückkehr in die Heimat freuten.

Die Fahrdienstleiter in Markdorf hatte beide Signale auf freie Durchfahrt gestellt. Die Züge hätten planmäßig in Markdorf kreuzen sollen, aufgrund von Nichteinhalten der Vorschriften hatte der Fahrdienstleiter jedoch dem Güterzug freie Fahrt erteilt.

Aus Propagandazwecken sollte jedoch die Reichsbahn entlastet werden und so wurde der genaue Hergang des Unglücks vertuscht. Laut des NS-Regimes soll bei einem technischen Halt, bei dem Wasser nachgetankt wurde, ein Sabotageakt verübt worden sein.

Doch das sind nicht die einzigen Ungereimtheiten. Denn zur Aufklärung des Falles konnten nie Überlebende oder Zeugen ausfindig gemacht werden. Es heißt, die Überlebenden sollen versucht haben, sich zum nächstgelegenen Bahnhof nach Fischbach oder Kluftern zu retten. Nur ein unbekannter Bahnbeamter soll einigen Überlebenden begegnet sein, doch auch diese Spur verlief sich im Sand, da der Beamte seit jenem Tag untergetaucht ist.

Außerdem wurden vielversprechende Hinweise nicht oder nur unvollständig gesichert, die Unglücksstrecke wurde nicht intensiv abgesucht, sondern nur die Trümmer geborgen und die Teilstrecke zu Kriegsende stillgelegt.

Von einigen Einheimischen der Nachkriegsgeneration hört man auch heute noch, dass noch einiges mehr an Trümmer und / oder persönlichen Dingen von dem Unglück zu finden sein müssten. Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach kein Schatz oder ähnliches zu finden sein, doch gilt es herauszufinden wo die Überlebenden abgeblieben sind und um wen es sich gehandelt haben könnte. Hat der plötzlich verschwundene Bahnbeamte mehr gewusst? Hat er Beweismittel entwendet? Ist er möglicherweise in die verschleierungstaktischen Machenschaften der GeStaPo verwickelt? Gab es überhaupt Überlebende? Ist die Geschichte nur eine wirres Schauermärchen der Menschen, in deren Erinnerung noch die Geister des Krieges spuken?

 

Als Hilfsmittel ist eine Taschenlampe, eine Lupe und ein spitzer Gegenstand (Kuli o.ä. reicht) von Vorteil.

Für den Rückweg empfiehlt sich der Weg nach Osten, da kommt Ihr am Ende des Obstgartens im Hammerstützweg raus. Lasst bitte die Äpfel hängen! Geht Ihr nach Norden durch das Tor, dann Verschließt es bitte wieder,  wie es war. Falls Euch ein Bauer begegnet seid freundlich und klärt Ihn über das Spiel auf. Die Benutzung ist mit dem Bauer Hummel geklärt.

Viel Spaß wünschen Landser & Tinchen

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Jre yrfra xnaa vfg xyne vz Ibegrvy!
F1: tervs gvrs erva, F1 orfgrug nhf qerv Grvyra
F2: Xrvar Qbfr, gebgmqrz qevaara
F3: ahe rva Grvy

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Cache-Empfehlungen von Benutzern, die diesen Geocache empfohlen haben: alle
Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Die Rückkehr (nachttauglich)    gefunden 9x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

Hinweis 21. März 2012 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Bitte bei Statusänderungen, die bei geocaching.com durchgeführt werden, auch immer hier den Status ändern. Analog zu GC setze ich den Status für diesen Cache jetzt auch auf "Archiviert".

mic@ (OC-Guide)

gefunden 11. Juli 2009 ZaphodBeeblebrox2 hat den Geocache gefunden

Die Rückkehr --- noch nie war ein Cachename passender: Ganze 3 mal mussten wir zurückkehren, um bei anschliessenden Besuch den Knoten im Hirn zu lösen. An der ersten Stage haben wir glatte 5 (fuenf!) Stunden geknabbert, gerätselt, interpretiert, gesucht, geflucht, verzweifelt -- doch ohne Erfolg.
Dann, in der Nacht, stolperten wir durch dunklen Wald und eine tiefe Stimme sprach zu mir und warf ein kleines Lichtlein auf ein Detail. Ich war mir sicher, daß wir genau dort bereits gesucht haben.

Welch eine Schmach: heut war ich wieder in der Gegend, ein kurzer Gang zu der Stelle und wahrhaftig: dort wars versteckt. Jetzt gabs kein Halten. Die folgenden Stage waren auch nicht ohne, manche hätten einem Mac Gyver entspringen können - einfach genial.
Bei der vorletzten dachte ich noch: Machst ein Foto und klärste das ganze zuhause. Aber nach einer Weile hat man sich angepasst und die Koordianten konnten abgelesen werden.
Auch die letzte Stage vor dem Final: einfach und einfach genial. Super Idee !

Was sich das Ownerpaar da ausgedacht, ist ganz großes Kino, die Story stimmig umgesetzt, die Stationen einfallsreich, die Verstecke sehr gut (grins). Vielen Dank für die Erinnerung an die Geschichte und den gesamten Caches. Er wird bei mir einen der ersten Plätze der Empfehlenswerten einnehmen.


gefunden 30. Juni 2009 bodenseepingu hat den Geocache gefunden

Heute habe ich mich dem Team mit den Steinschnüfflern und dem halben zweien - besser gesagt dem einen vom Bodensee angeschlossen und nachdem wir uns ein wenig warmgecacht - äh gestanden haben, lief es dann recht gut. Sehr schön gemachte Stationen, schöne Wegführung - was will man mehr. Aufs Finalbier habe ich dann zum Glück verzichtet - denn auf dem Heimweg kurz vor Ankunft wurde ich noch von der Polizei angehalten - einen Führerschein hatte ich natürlich nicht dabei - aber die Polizei hat mich dann halt noch die paar Meter nach Hause escortiert um sich das Papier zeigen zu lassen. Vielen Dank an die Owner für die kreativen Stationen und die Begleitung. Gruss auch an Dagobert2010, der immer wieder daran interessiert ist, wie sich denn andere so anstellen (hoffentlich haben wir uns nicht zu arg blamiert - kreativ was für Möglichkeiten denn an Stage 1 in Frage kommen waren wir ja wohl.....)

gefunden 11. Juni 2009 Eustacius hat den Geocache gefunden

gestern abend im Team losgezogen.

Der Cache ist sehr liebevoll gestaltet. Viele gute Ideen und sehr abwechslungsreich umgesetzt. Die Hintergrundgeschichte zog sich durch den ganzen Cache, die Stationen waren sehr authentisch aufgebaut.

Für mich, der noch nicht zu den 'alten Hasen' gehört, gab es die Chance noch einiges zu lernen. Es war tröstlich zu sehen, dass auch die Profis manchmal etwas länger rätseln. Die Owner waren ja auch mit dabei und grinsten sich das eine oder andere mal eins - wenn man die Lösung kennt, kann man sich gut amüsieren.

Besten Dank für den super Cache, den schönen Abend und auch für die anschließende Bewirtung.

gefunden 10. Juni 2009 711Polo hat den Geocache gefunden

Ich kann mich meinen Vorloggern nur anschließen: Super klasse gemachter Cache, bei dem die Owner sehr, sehr tolle Ideen in die Stationen umgesetzt haben. Die Geschichte und die Location fand ich sehr gut ausgewählt und bei jeder Station war ich gespannt, was denn noch alles folgen wird. Und wir wurden keineswegs enttäuscht. Alles passte zueinander: die Geschichte, die einfallsreichen Stationen (die zum Teil recht knackig waren), die Wegführung, das klasse Cacher-Team, der Cateringservice, .....usw, hach einfach alles .

An Station 2 fanden wir nach ewigem Suchen nichts, außer eine zusammengerollte Schlange Surprised. Nach weiterem langen Suchen und körperlichem Einsatz fand GeoNeRo endlich die begehrte Info und es konnte weitergehen Tongue out.

Station 3 brachte unsere Fantasie zum glühen, was nicht zum Vorteil war. Zig Möglichkeiten wurden in Betracht gezogen, die Station noch einmal ausgebuddelt, Hirngespinnste gesponnen bis es endlich, endlich weitergehen konnte. Toll gemacht, Respekt!

Mein persönliches Higlightes waren Station 5 bezüglich der Idee zur Geschichte und Station 6 der Ausarbeitung wegen. Ein Lob an die Owner!

Insgesamt eine sehr, sehr empfehlenswerte Runde mit 6 klasse ausgedachten Stationen + Finale, die nicht immer einfach war.

Vielen Dank noch ein die Team-Kollegen Eustacius & Junior, PzAufkl, GeoNeRo, Neu-Cacher Wueschti, Dagobert2010 und Xena71 sowie an die Owner Lanser & Tinchen. Besten Dank nochmals für den Catering-Service. Es war klasse mit Euch!!!Laughing