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Normaler Geocache
PUSTY - Mehlkloßstadt

von Team-Samweis     Deutschland > Berlin > Berlin

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 52° 24.053' E 013° 18.901' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 07. Mai 2010
 Gelistet seit: 09. Mai 2010
 Letzte Änderung: 31. Dezember 2015
 Listing: https://opencaching.de/OCA4C8
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Dieser Cache ist ein Ableger aus dem Konzeptcache Sprocky V.
Auf dem Weg zum Cache lauft ihr an einem umzäunten und mit Stacheldraht gesicherten Gelände vorbei.
Dabei handelt es sich um das ehemalige „Doughboy City“, eine Übungsstadt auf dem US-Übungsplatz „Parks Range“.


Doughboy City

Das Gelände an der Osdorfer Straße im Süden des US-Sektors umfasste eine Fläche von 115 Hektar. Es grenzte später unmittelbar an das Territorium der DDR und wurde seit 1953 von der US-Garnison genutzt.
Im nördlichen Teil des Geländes befanden sich eine Hindernisbahn und ein allgemein genutztes Ausbildungsgelände. Den Mittelteil davon bildeten 23 Gebäude von denen 18 für den Orts- und Häuserkampf genutzt wurden.
Die amerikanische Bezeichnung für diesen Bereich lautete MOUT und stand für „Military Operations in Urbanized Terrain“.

Die Anlage wurde bis 1993 genutzt. Der Südteil diente zum Gefechtsexerzieren für Panzer. Die Grenztruppen der NVA konnten von ihren Bewachungstürmen dieses Gelände an der Sektorengrenze einsehen, was sie auch regelmäßig taten.
Auch aus den Hochhäusern an der Reaumurstraße konnten die Übungen verfolgt werden. In den 80er Jahren protestierten Bürgerinitiativen gegen die militärische Nutzung, jedoch ohne Erfolg.
Das Übungsgelände war nach Generalmajor Floyd Parks benannt, dem ersten Stadtkommandanten und Kommandeur der 2nd Armored Division. Die Kampfanlage blieb als „Doughboy City“ in Erinnerung. „Doughboy“ stammte aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und war die Bezeichnung für den einfachen Soldaten der US-Army.

Auf Parks Range übten Infantristen, Mörsereinheiten, Infanterie und Panzerkompanien, sowie gelegentlich auch andere US-Einheiten aus der BRD. Weiterhin nutzen die britischen und französischen Truppen und die Berliner Polizei die Range.
Die Kampfanlage wurde im Zentrum des Platzes 1953 aus Holzhäusern und Holzattrappen errichtet und in der Folge ausgebaut. In den siebziger Jahren wurden dann feste Häuser und andere für Berlin typische Bauten errichtet.
Hierzu gehörten die Abbildung der Kanalisation, eine Bahnstation mit Bahndamm, ein Kanalabschnitt, eine Kirche, ein Rathaus und mehrstöckige Betonhäuser. Damit sollen die unterschiedlichen Arten des amerikanischen Verteidigungsgeländes abgebildet werden. Bemerkenswert war der nachgebaute U-Bahnhof in Form einer Hochbahnstation in Dammlage, der für Straßenkampfübungen genutzt wurde.
Der detailgetreu und realitätsnah gestaltete U-Bahnhof war mit Sitzbänken, Haltestellenwärter-Häuschen und Treppenaufgängen ausgestattet. Auf einem - nicht mit dem Netz der BVG verbundenen - Gleisstück war sogar ein ausrangierter Berliner U-Bahn-Wagen abgestellt, der als Befehlsstand diente. Die Übungen konnten in Teileinheiten, in Einheiten und auf Verbandsebene durchgeführt werden. Sandwälle schotten den Kern des Ausbildungsgebietes gegen die Sicht nach Süden weitgehend ab. Mit dem Abzug der US-Truppen aus Berlin 1994 wurde die Ausbildungsanlage abgerissen und das Gelände zur weiteren Nutzung an den Senat von Berlin zurückgegeben.

Zur Zeit wird das Gelände als Pferdekoppel verwendet; es gibt wohl Planungen dort ein autofreies Wohnviertel entstehen zu lassen.

doughboy damalsdoughboy heute



Wenn ihr euch weiterführend informieren wollt, empfehlen wir euch folgende Seiten:

Das Gelände ist komplett mit einem 3 m hohen, stacheldrahtbewehrten Zaun umzäunt, der augenscheinlich auch instandgehalten wird - diverse geflickte Löcher zeugen davon.
Von der Teltower Seite aus gibt es eine Möglichkeit auf das Gelände zu kommen. Zu sehen ist aber nicht viel, zumindest für ein ungeschultes Auge.
Das Gelände ist von betonierten Wegen überzogen, dazwischen hügelige Brache, aber nichts was noch auf Bebauung hindeutet - bis auf einen Flaggenmast und einer Handvoll Betonklumpen.

Betreten des Geländes ist nicht nötig und geschieht auf eigene Gefahr!


Zum Cache:

Das Gelände muss nicht betreten werden!

Bitte vorsichtig mit der Konstruktion umgehen und anschließend wieder gut tarnen!

Viel Spaß wünschen euch

6ieu9nue.jpg

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arobupnahnupf

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben (Info)

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Logeinträge für PUSTY - Mehlkloßstadt    gefunden 52x nicht gefunden 1x Hinweis 3x Wartung 4x

archiviert 31. Dezember 2015 Team-Samweis hat den Geocache archiviert

Vorbei.

gefunden 16. Dezember 2015 Lord_Magnus hat den Geocache gefunden

Heute sollte mal der Südwesten von Berlin/Brandenburg
für meine Cachersucht herhalten. Bei bestem Wetter
konnte ich so die letzten 17 Caches bis zur 999 voll machen.

Danke fürs Herlocken in diese schöne Landschaft.
Trotz Massen an Hundemuggeln und manchmal zickigem GPS,
konnte ich alle Dosen finden.

DfdD und fürs Hegen, Pflegen und Legen.

MfG Lord_Magnus ( ^_^)b

5/17

gefunden 08. November 2015, 14:37 totiblue hat den Geocache gefunden

Heute bei einem schönen Novemberspaziergang nach einigen GPS-Empfang-Problemen gut gefunden. Tftc

gefunden 29. August 2015, 15:36 Kassena Tomat hat den Geocache gefunden

Zunächst musste ein Weg zum Cache gefunden werden. Dieser selbst war dann recht gut zu finden, wenn man richtig guckt. Schön, dass es mehr als eine Filmdose war!  :-) DFDC!

gefunden 07. August 2015 Lining30 hat den Geocache gefunden

Wie, da gibt's noch einen Weg parallel zum Mauerweg? Nachdem ich endlich einen Querwrg gefunden hatte, konnte ich diesen Cache finden. Tolle Infos!
Vielen Dank für Cache Nr. 1901!