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Unbekannter Geocache
Langer Filz

 Der "Lange Filz" (bayrisch für Hochmoor) ist ein Hochmoor und in ca. 1,5h zu erwandern.

von smpouh     Deutschland > Bayern > Garmisch-Partenkirchen

N 47° 39.356' E 011° 08.507' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:30 h   Strecke: 4.0 km
 Versteckt am: 23. August 2010
 Gelistet seit: 23. August 2010
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: https://opencaching.de/OCADF9
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Photo Langer Filz

Langer Filz

Der lange Filz um den es hier geht ist ein sogenanntes Hochmoor - also ein Moor das in die Höhe wächst. Es ist ein regengespeistes ("ombrotrophes") Moor, und damit sauer und sehr nährstoffarm (oligotroph)

Ein lebendes Hochmoor benötigt zum Wachstum ein feuchtes, ausgeglichenes Klima. Die Menge des Niederschlages muss den Wasserverlust durch Abfluss und Verdunstung übersteigen. Außerdem müssen die Niederschläge gleichmäßig über das Jahr verteilt sein.

Die Regenmoore in Europa entwickeln sich seit etwa 11.000 Jahren (Beginn des Holozän) nach dem Rückzug der letzten Eisschilde. Hinsichtlich ihrer Entstehung unterscheidet man Verlandungshochmoore und wurzelechte Hochmoore. Erstere sind sekundär aus der Verlandung von Seen oder aus verlandenden Altarmen von Fließgewässern hervorgegangen (siehe Abbildung rechts in der Sequenz). Es entwickelten sich zunächst Niedermoore unter Einfluss des Grundwassers (Mineralbodenwasser). Sauerstoffmangel und hoher Säuregrad im ständig feuchten Substrat hemmen die Zersetzung von abgestorbenen Pflanzenteilen und führen zur Torfbildung. So wächst das Hochmoor sehr langsam über das Niveau des Grundwasserspiegels, daher der Name Hochmoor. Nachdem der entstehende Torf langsam aus dem Einfluss des Mineralbodenwassers herauswuchs, schlug das Wachstum in eine Hochmoorbildung um, das heißt diese Moore wurden von nun an nur noch vom mineralsalzarmen Regenwasser gespeist. Wurzelechte Hochmoore, auch Versumpfungsmoore genannt, entstanden dagegen direkt auf dem mineralischen Untergrund mineralsalzarmer Gebiete ohne vorherige Niedermoorbildung (siehe Abbildung links in der Sequenz) entweder als primäre Moorbildung durch Versumpfung vormals trockener Mineralböden, zum Beispiel infolge von Rodungen, Klimawandel, verminderter Versickerung, oder sekundär durch das Hinauswachsen eines Hochmoores auf den benachbarten Mineralboden. Die Bildung eines typischen Hochmoores ist ein sehr langsamer Prozess, der sogar bei günstigem, ungestörtem Ablauf Jahrhunderte bis Jahrtausende dauert. Weiterhin gibt es eine Reihe sogenannter Übergangs- und Zwischenmoore, die in unterschiedlichen Anteilen Merkmale von Hoch- und Niedermoore in sich vereinen (siehe Definition Moor).

Haupttorfbildner sind die wurzellosen Torfmoose, die nur langsam in die Höhe wachsen, während gleichzeitig der untere Teil unter Luftabschluss vertorft. Je nach geographischer Lage sind verschiedene Arten der Torfmoose am Aufbau der Regenmoore beteiligt. Die Zuwachsrate an Torfsubstanz beträgt nur etwa einen Millimeter pro Jahr.

Wachsende Moore können in zwei Schichten unterteilt werden. Das „Akrotelm“ (griech.: akros = höchst; telma = Sumpf) ist der obere Bereich und umfasst die Vegetationsschicht und den Moorboden. Dort entstehen durch Wachstum und Absterben von Pflanzenteilen die frischen organischen Substanzen (Torfbildungshorizont). Das „Katotelm“ (griech.: kato = unten) ist der darunter liegende wassergesättigte Bereich mit geringerer biologischer Aktivität. Diese Schicht wird aufgrund der geringen noch ablaufenden bodenbildenden Prozesse zum geologischen Untergrund gezählt und als Torferhaltungshorizont bezeichnet. In Regenmooren wird die oberste Torfschicht Weißtorf genannt, da sie aus weitgehend unzersetzten hellbraunen Torfmoosen besteht. Bei der unteren Torfschicht handelt es sich um Schwarztorf, der schon gut humifiziert ist und eine schwarz-braune Färbung mit noch erkennbaren Pflanzenresten aufweist.
Quelle: Wikipedia - Regenmoor
Entstehung von Hochmooren
Quelle: www.uni-oldenburg.de/moorzikaden
Fotograf/Zeichner: Elke Freese

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  1. Zähle die Bretter die quer zu Wegrichtung liegen. Wieviele sind es?
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Dieser Geocache liegt vermutlich in einem Naturschutzgebiet. Bitte verhalte dich entsprechend umsichtig! (Info)
Naturschutzgebiet Murnauer Moos (Info)

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Murnauer Moos (Info), Vogelschutzgebiet Murnauer Moos und Pfrühlmoos (Info)

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Logeinträge für Langer Filz    gefunden 7x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 29. Mai 2017, 16:14 *Eichhörnle* hat den Geocache gefunden

Auf abendlicher Runde ging es noch ins Moor.
Kurz vor Sonnenuntergang war es hier richtig schön ruhig. Nur das Klappern der Holzbrett war unter uns zu hören.
Hier konnten wir in Ruhe etwas über das Moor erfahren.

DanCACHEön und Grüße vom
Eichhörnle

gefunden Empfohlen 05. Juli 2015 Herzl hat den Geocache gefunden

Wir haben die Wanderung durch das Murnauer Moos sehr genossen. Es hat wunderschön geblüht und eine Kreuzotter konnten wir auch kurz sehen.
Earthcaches sind etwas sehr besonderes.
Danke fürs Herlocken!

gefunden 08. März 2014, 12:00 Michi&Lissy hat den Geocache gefunden

informiert. Und zu unserer großen Freude diesen Earth-Cache entdeckt. Vor Ort gleich an die Aufgaben gemacht und die Lösungen bzw. Lösungswege auch schnell gefunden. Die Logfreigabe haben wir vom Owner sehr schnell erhalten. Vielen Dank hierfür.

gefunden Empfohlen 24. Februar 2014, 14:20 Ammerschatz hat den Geocache gefunden

Tolle Idee mit dem Filz. Sind bei Traumwetter losgestochen und die wunderbare GPS-Stelle entdeckt. Die Aufgaben waren gut zu lösen, außer die Bretter. Das sind einfach zu viele. Zwei Cacher die uns begegneten sagte, es sind einige Hundert und sie heben es aufgegeben. Ein Tipp: Besser wären die Längsbretter (aber vielleicht hatte der Owner das so ursprünglich so gedacht?).Bei soooo vielen Brettern schaut man zu viel auf den Boden und sieht "vor lauter Holz die Landschaft nicht mehr". Eine Wartung wäre wünschenswert. Danke.

gefunden 23. April 2013 ubrox hat den Geocache gefunden

Ein wirklich prädestinierter Ort für einen Earthcache. Zumal, wenn man ihn, wie ich am Dienstag, ganz für sich alleine hat. Das leichte Geschlängel des Pfades durch die Mooslandschaft, da kann man doch glatt vergessen die paar Bretter zu zählen.
Am Ende konnte ich alle Informationen zusammentragen und hab dann auch eine zügige Logfreigabe vom Owner bekommen.
Vielen Dank fürs Herlocken. Wäre ich ohne GC nicht drauf gekommen.
Gruß,
Uli