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Rätselcache
Mathe im Wald #5

von bb10     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rheinisch-Bergischer Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 57.400' E 007° 07.000' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: extrem groß
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 24:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 20. Juni 2011
 Gelistet seit: 20. Juni 2011
 Letzte Änderung: 16. Oktober 2013
 Listing: https://opencaching.de/OCC9D0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Ein ca. 5km langer Rundweg durch schönsten Wald mit kniffeligen Aufgaben und mysteriösen Rätseln. :-D

 

Benötigt werden:

-Bonuszahlen aus #1+#2+#3+#4
-Kletterausrüstung
-Gehirn
-Kentnisse zahlreicher Geheimschriften
-Cacher´s Spezialausrüstung

Bitte achtet auf die Muggels, die in diesem Waldgebiet in Massen vorhanden sind!!

Es war einmal ein Mathematiker, der das ganze Leben nur in Zahlen und als Zahlen, Terme, Brüche, Gleichungen und Graphen sah.
Eines Tages, so wie er gerade die Lösung seiner tagelangen Arbeit an einer dreifachen octal-asymmetrischen Logarithmus Beziehung in den Händen hielt,
rappelte es im Briefkasten seiner Ein-Zimmer-Wohnung,
die hauptsächlich aus Gleichungen zu bestehen schien,
und er bekam Post.

Er bekam nicht oft Post, eigentlich nie,
denn da er sich nur sehr schwer von seinen Zahlen trennen konnte,
hatte er kaum Bekannte, geschweige denn Freunde.
Es es ein Werberundschreiben eines Freizeitparks,
dem eine kostenlose Eintrittskarte beigelegt war.
Da der Mathematiker zufällig gerade kein neues mathematisches Problem zur Hand hatte,
nahm er sich vor, am nächsten Tag in den Park zu gehen.
Da er nicht genau wusste,
was sich hinter „Vergnügungspark“ verbarg, packte er zwei Koffer.

Schon als er auf seinem Fahrrad, welches er nach dem Aussehen seiner Räder „Doppelnull“ getauft hatte,
auf den Park zufuhr, bemerkte er etwas Seltsames.
Das war so ca. bei:
N50° 5G.BHC und E007° 0E.GCD

Nachdem er sich damit beschäftigt hatte,
löste er am Schalter sein Ticket ein und erhielt ein Button, dessen Flächeninhalt er sofort berechnete.
Als erste kam er einer kleinen Hütte mit Schaustellern und Gauklern vorbei,
die mit Rosenblättern und bunten Steinen zauberten,
während sie auf Nagelbrettern standen.
Der Mathematiker beobachtete ihre Tricks lange und schweigend,
erst die Rosenblätter und die Steine, dann das Nagelbrett.
Eine Zeit lang starrte er vor sich hin,
dann spürte er die Mathematik in diesem Park und ging frohen Mutes weiter hinein.

Als Nächstes entdeckte er einen Kino-Pavillion.
Er ging zur Kasse, überprüfte die Preisangaben schnell auf Primzahlen und seine guten,
alten octal-asymmetrischen Logarithmus Beziehungen, dann bezahlte er an der Kasse und wurde in den Kinosaal eingelassen.
–er sah sich die Sitze an, bemerkte erfreut einige Primzahlen unter den Sitznummern und setzte sich.
Fast hätte er die seltsamen Notizen zerdrückt...

Es war ein äußerst langweiliger Film,
der da anlief: „Kind und Verkehr“ und der Mathematiker erkannte einen Film aus der Verkehrserziehung seiner Schulzeit wieder.
Er wollte sich schon beschweren, so wie es die anderen Leute taten,
die etwas Spannendes für ihr Geld erwartet hatten, als ihm plötzlich so war,
als huschten Zahlen über die Leinwand.
Deshalb nahm er die Filmrolle, versteckte sie in seinem Koffer und schlich aus dem Kino,
um sie in Ruhe zu betrachten.

Nachdem er sich eine zeit lang Sorgen machte,
ob sein Diebstahl auffliegen würde, beobachtete er lange die Kängurus in ihrem Gehege.
Nachdem er sich aufgezeichnet hatte, wie sie hüpften,
rechnete er lange und entgegen der Meinung der meisten Mathelehrer,
kam er durch Ausprobieren ans Ziel.
Er hatte bemerkt, dass die Kängurus geometrische Figuren hüpften.

Er kam an einer Hundeschau vorbei und bemerkte sofort,
dass die armen Tiere viel zu wenig Platz und Futter hatten, dafür aber fast im eigenen Dreck ertranken.
Wütend ging er weiter und erreichte eine Kneipe.
Er ging hinein und trank acht Bier auf das Schicksal der Hunde.
Er bemerkte, dass ihm zu jedem Bier ein neuer Untersetzer gereicht wurde.
Er untersuchte die Untersetzer und fand sich im Reich seiner geleibten Zahlen wieder.

Er spazierte leicht beschwipst aus der Kneipe torkelte durch den Park.
Einer der Hunde aus der Schau hatte es anscheinend nicht mehr bis hinter die Kulisse ausgehalten,
und der Mathematiker betrunken wie er war, sah den Haufen zu spät und tappte hinein.
Blubbernd verschwand sein Profil in der braunen Masse.
Fluchend jagte er zur nächsten Schießbude und traf,
obwohl er betrunken war, schon mit dem ersten Schuss einen Plüsch-Hund,
den er zu einer Ansammlung von kleinen Schätzen in den zweiten Koffer steckte.
Er stolperte fluchend und stinkend weiter.


Nun kam er an einer Löwenshow vorbei und sah, wie der Dompteur den Löwen mit der Peitsche schlug.
Der Mathematiker nahm eine Schnur und zählte die Peitschenhiebe, die endlos auf den Löwen einschlugen,
dann sprang er vor und drosch mit der gleichen Anzahl, der gleichen Heftigkeit und den gleichen unregelmäßigen Abständen auf dem Dompteur ein wie dieser vorher auf den Löwen.
Wie er das gemacht hat?
Er hat es sich notiert.

Unser Mathematiker bahnte sich seinen Weg durch die staunende Menge und bog um die nächste Ecke.
Ihm schlug der würzige Duft von gebratenen Nudeln, scharfen Gewürzen und etwas, was er nicht zuordnen konnte, entgegen.
Vor ihm befand sich eine kleine Pagode, die bei normaler Schindelgröße und ohne Lücken im Dach 8095 Schindeln besaß,
wie unser Freund errechnete.
Er ging hinein und wollte schon ein Gericht bestellen, dessen Preis eine Primzahl war,
da fiel ihm seine Allergie gegen Geschmacksverstärker wieder ein und verlangte, in die Küche gelassen zu werden.
Er ging einen kurzen Korridor entlang und kam zum Ursprung der köstlichen Düfte.
Der Mathematiker ließ sich die Erlaubnis geben, sämtliche Töpfe und Tiegel, Flaschen und Gläser nach Geschmacksverstärkern zu durchsuchen,
denn schon einmal hatte er nach Geschmacksverstärkern gefragt. Damals war ihm gesagt worden, offenbar, um ihn als Kunden nicht zu verlieren,
dass Essen enthalte keinerlei Geschmacksverstärker. Ganz plötzlich durfte er drei Tage lang den Service eines Krankenhauses genießen.
Sicherheitshalber sah er deshalb sogar in den Kochtöpfen nach und erblickte etwas Ungeheuerliches.
Der seltsame Geruch kam von einem Hund und sechs seltsamen, silbrigen Scheiben, die dort köchelten.

Der Mathematiker, der, wie immer kurz vor einer Ohnmacht,
nur noch mathematische Gesetze sah, stürmte erbost auf die Straße und lief, ohne auf die anderen Besucher zu achten, quer durch den Park.
Er achtete nicht auf die aufgebrachten Stimmen hinter ihm,
nicht auf die erschreckten Ausrufe vor ihm, lief immer weiter und weiter.
Wofür der Hund, wenn es auf der Speisekarte überhaupt kein Gericht mir Hund gab?
Und warum hatte er kein anderes Fleisch in der Küche gesehen?
Wurde dem Hundefleisch vielleicht durch die Scheiben der Geschmack von Rind, Schwein oder Huhn gegeben?

Der Mathematiker grübelte schimpfend vor sich hin, während er durch die Menge lief, geradewegs auf die Umzäunung des Parks zu.
Mit geschlossenen Augen und umgebremst rammte sein Kopf einen der Zaunpfähle.
Ein Stück des Pfahls blätterte ab und wohl auch einige Intelligenzquotientchen (IQ) im Mathematikergehirn,
doch bei den hunderten von IQ, die er besaß, machte das nichts aus.
Größeren Schaden nahm allerdings seine Frisur, die sich plötzlich von einer gigantischen Beule ausgedellt war.
Kurzum: Erheblicher Schaden am Mathematiker, geringer Schaden am Pfahl.

Auf der Suche nach einer Sitzmöglichkeit wanderte unser leicht lädierter Freund umher und setzte sich in eine große Kapsel mit Dach,
in der es Sitzbänke gab.
Zufrieden schlummerte er ein und reiste in ein Traumland der Zahlen.
Der Mathematiker schreckte auf, nachdem sein Alptraum von einem Zahlen fressenden Ungeheuer beendet wurde und wich gerade noch dem waghalsigen Flugmanöver einer Fledermaus aus.
Es war Nacht und der Park leer geworden.
Menschenleer.
Aber dafür schien sich, die Zahl der Tiere verzehnfacht zu haben. Eulen, Fledermäuse, Spinnen, Nachtfalter, Katzen...

Er saß in der obersten Kapsel des ausgeschalteten Riesenmondes,
8 Meter über dem Boden, griff nach unten, um aus seinem Koffer, etwas zu essen zu nehmen und bemerkte, dass er nur noch einen Koffer besaß.
Als er morgens schließlich hinuntergelassen wurde, verließ er schleunigst den Park.

Zuhause angekommen, ordnete er den Inhalt seiner Taschen und wollte gerade zum Koffer übergehen,
in dem er seine Wertsachen verstaut hatte, da begriff er, dass er auch den verloren hatte.

Hilf ihm, seinen Koffer wieder zu finden!

Happy Caching wünschen bb10 und Schnappy97

Danke an Schnappy97 für die tolle Zusammenarbeit!!!!

P.S. Die oben angegeben Koordinaten haben nichts mit dem Cache zutun!
 

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[ST1]NHN
[ST2]Uvagre qrz Uütry
[ST11]jb'f nooeöpxryg "avpug nz Obqra

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Logeinträge für Mathe im Wald #5    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

gefunden 30. Juli 2014 SiFi2010 hat den Geocache gefunden

Ups, beinahe vergessen, da der nicht mit dem Gerät abgedrückt war und so durch die GSAK Logs durchfiel ;-)

Um kurz nach halb 7 war dieser Cache auch gefunden. An S1 haben wir doch etwas länger gebraucht, die Logik zu verstehen, auch wenn das System kein unbekanntes war.

TFTC, heute mit joebar100 unterwegs

archiviert 16. Oktober 2013 bb10 hat den Geocache archiviert

...

gefunden 06. Oktober 2013 Seebaer777 hat den Geocache gefunden

Zu Zeiten, wo Mathe im Wald 4 noch deaktiviert war, war der Owner so nett, mir die Bonuszahlen zu verraten, auf das ich die Startkoordinaten dieses Mysterys berechnet hatte.
Kurz darauf gings auch schon hin, und die Location kam mir wegen einem Multi, bei dem ich 1-2 Wochen zuvor war, sehr bekannt vor.
Alles nötige für das Final notiert, kam ich trotzdem nicht wirklich auf die Idee, wie ich damit auf das Final kommen sollte. Also bei einer gemeinsamen Runde mit dem Owner nachgefragt, musste ich feststellen, die Lösung lag eigentlich schon auf der Hand.

Nun mit biduuf und GER_Andre zum Final, wo sich Andre abmühte, die Pilotschnur hoch zu werfen - ohne Schleuder.
Er kam immerhin auf die erste Etage hoch, doch dann kürzte ich das ganze etwas ab, schließlich wußte ich: der Owner wohnt in der Nähe und ich habe seine Telefonnummer...
Kurz darauf kam er auch mit seiner Schleuder und voilà kletterte Andre hoch... Für weiteres einfach die beiden Logs darunter lesen...