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Rätselcache
Zwischen Hafen und See

von Wolfsvater     Deutschland > Hessen > Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 06.750' E 008° 43.287' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 27. November 2009
 Gelistet seit: 23. August 2011
 Letzte Änderung: 19. März 2014
 Listing: https://opencaching.de/OCD013
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

Zum Cache
Heute in meiner Mittagspause mußte ich noch mal zu meinem Auto. Dort fand ich noch ein Logbuch und einen Cachebehälter. Gut ich hatte hier sowieso schon mal die Idee einen Cache zu plazieren, aber da ich keinen geeigneten Ort gefunden hatte, hatte ich mein Vorhaben wieder aufgegeben. Heute dann doch noch mal geschaut und siehe da einen Ort gefunden. D2 gilt eher für den Tag unter der Woche, da hier doch in der Umgebung sehr viele Muggels unterwegs sind. Das ist aber auch die Zeit wo ich hier bin und so denke ich ist das schon ok so. Ich lasse auch mal den Hint weg.

Ganz wichtig! Es müssen keine Privatgelände betreten werden! Der Cache ist vom Weg aus erreichbar!

Also gut da ich hier dann doch mehr Probleme mit dem abstand zum nächsten Cache bekommen habe habe ich mir überlegt mache ich doch einen Mystery aus dem ganz und lege die Dose in die Nähe.

A = In welchem Jahrhundert wurde die Planung des Osthafens begonnen?
B = (Quersumme) Seit wann ist der See das Sommerdomizil des EFSC

N 50°06.719-A
E 008°30+B.55+A

Zur Umgebung
Der Hafen 
Mit der Planung des Osthafens wurde bereits kurz nach dem Bau des Westhafens Ende des 19. Jahrhunderts begonnen. Bereits damals war erkennbar, dass die Kapazitäten dieses Hafens westlich der Main-Neckar-Brücke den Anforderungen der wachsenden Wirtschaft nicht genügen würden.

Das Projekt eines neuen Hafens im Fischerfeld war von der Zustimmung der Königlichen Eisenbahn-Verwaltung abhängig, auf die umfangreiche Bauarbeiten zur Verlegung des Ostbahnhofs und zum Ausbau der Verbindungsstrecke nach Sachsenhausen zukamen.

Gleichzeitig zur Hafenplanung betrieb die Stadt Frankfurt die Fluchtlinienplanung im Bereich der Hanauer Landstraße, die von jeher Hauptverkehrsstraße von Frankfurt nach dem Osten war. Sie sollte die Hauptverteilerstraße für das Hafengebiet werden und die dafür erforderliche Breite von 30 Metern erhalten. Während nun 1906 die endgültige Trasse der Hanauer Landstraße feststand, war die Planung des Hafenausbaus noch in ständiger Veränderung begriffen. Es sollte eine möglichst große und billige Fläche für die Ansiedlung von Fabriken zur Verfügung stehen. Zunächst errichtete man auf Teilen des alten Floßhafens im Fischerfeld, der vollständig aufgegeben wurde, die Frankfurter Gasgesellschaft das von Peter Behrens 1910 geplante Gaswerk Ost als eine der ersten Fabriken im Osthafen. Dann wurden auch Flächen nördlich der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn auf Seckbacher Gemarkung vom Magistrat für die Industrieansiedlung freigegeben

Der See
Wer das Gelände des Clubbades Schwedlersee betritt, begibt sich auf
historisches Terrain. Seit 1921 ist das naturnahe Gewässer mit dem
heute dicht bewachsenen Ufer das Sommerdomizil des
Ersten Frankfurter Schwimmclubs von 1891, der zu den ältesten
Schwimmsportvereinen Deutschlands zählt.

Noch bis weit in die 60er Jahre hinein trainierten hier die EFSC-
Schwimmer und -Wasserballer und kraulten vom Frühling bis zum Herbst unter freiem Himmel. Damals gab es noch eine 50-Meter-Bahn und mehrere Badestege, und damals – das wissen heute viele gar nicht mehr – war der Schwedlersee auch noch annähernd dreimal so groß, hatte einen breiten Schilfgürtel und recht klares Wasser.
Doch irgendwann kam jemand auf die Idee, einen großen Teil dieser einzigartigen Idylle mitten im Stadtgebiet zuzuschütten und auf dem „Grab“ des alten Schwedlersees Lagerhallen zu errichten. Als wären Gewerbeflächen in Frankfurt Mangelware.
Wirtschaftliche Interesssen führten allerdings auch zur Entstehung des Sees, der nichts weiter ist als ein verhindertes Hafenbecken, gefüllt mit sauberem Grundwasser. Noch vor dem Ersten Weltkrieg buddelten die städtischen Hafenbetriebe hinter dem Nordbecken des Osthafens ein rechteckiges Loch, das die Verlängerung des Beckens bis zur Intzestraße bilden sollte. Doch daraus wurde nichts. Der Damm blieb stehen und das Ende der dicken Hafenmauer aus Basalt ragte in die längliche Grube, die sich mit Grundwasser füllte und zum Baggersee in der Stadt wurde.
Bis 1921 gelang es dann dem EFSC, den Hafenbetrieben das Gelände abzuhandeln. Und so zog der Schwimmclub von der Badeanstalt am Eisernen Steg, unter dem das Wasser mittlerweise schon etwas schmutziger floss, an den Schwedlersee. Das Wort Naherholungsgebiet war damals noch nicht so gebräuchlich. Aber genau das wurde der Schwedlersee. Und insbesondere die jungen Zwischen- und
Nachkriegsgenerationen, die Weihnachten und Silvester noch nicht auf Ko Samui verbrachten, erlebten hier, mitten im Industriegebiet hinter der Hanauer Landstraße, großartige, unbeschwerte Sommer.

Auch heute ist der Schwedlersee eine kleine Oase in der Stadt, familiärer Badesee des EFSC, ein Mini-Biotop, in dem sich zahlreiche Wasservögel und nahezu alle heimischen Fischarten tummeln, eine grüne Insel in der Großstadt, auf der es sich gut enspannen lässt.
Aufgrund seiner geringen Größe und der biologischen Empfindlichkeit kann das Naturbad Schwedlersee allerdings nie für eine breite Masse zugänglich sein. Sonst würde das Idyll wohl in kurzer Zeit zerstört werden.

Quellen: www.wikipedia.de / www.schwedlersee.de

Viel Spaß beim Suchen
Wolfsvater

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Logeinträge für Zwischen Hafen und See    gefunden 15x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team archiviert 19. März 2014 mic@ hat den Geocache archiviert

Bitte bei Statusänderungen, die bei geocaching.com durchgeführt werden, auch immer hier den Status ändern.
Dieser Cache ist auf geocaching.com archiviert und hier nicht mit dem Attribut "OC only" versehen. Das letzte Funddatum liegt lange zurück und die Logs auf geocaching.com lassen darauf schließen, dass der Cache nicht mehr existiert. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

gefunden 08. September 2013 dogs4walk hat den Geocache gefunden

Auf unserer Osthafentour diesen Mysterie errätselt. Danke!

gefunden 22. Juni 2013 frankimsauerland hat den Geocache gefunden

Heute mal ne Runde durch den Ostteil der Stadt gedreht. An einem Samstag ist hier alles so schön ruhig und verträumt Der war von zu Haus aus schnell gelöst, allerdings passte dann eine Lösung doch nicht wie erwartet...naja im Feld dann schnell korrigiert. Danke für`s Verstecken.

LOG: 22.6.2013; 17:00 Uhr
NOTRADE

TFTC und viele Grüße
frankimsauerland

gefunden 20. Februar 2013 Talhoffer hat den Geocache gefunden

Zu leicht zu finden, da die Tarnkappe ihre Magie verloren hat. Sollte unbedingt erneuert werden. Ansonsten sieht den jeder. Der Logstreifen ist in Ordnung und frisch. Danke.

gefunden 04. Januar 2013 born_to_cache hat den Geocache gefunden

das schwierigste an diesem Mystery war wohl die merkwürdige Mathematik bei der Berechnung der Ostkoordinate (aus 2 mach 3, und lass keins frei..). [:O]
Beim Absolvieren des Outdoorparts habe ich dem kleinen mal ein neues trockenes Logbuch spendiert.
Wenn man die Logs dieses Caches liest, sollte man ihn eigentlich zum "Scuba-Cache ehrenhalber" machen. [:P]


TFTC  born_to_cache