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SAS-Fe im Glastner Wald

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 09.907' E 012° 43.271' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 26. September 2011
 Gelistet seit: 26. September 2011
 Letzte Änderung: 13. April 2020
 Listing: https://opencaching.de/OCD332
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Infrastruktur
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Februar 1990.

Das Ende der DDR ist im vollen Gange. Reformer innerhalb der SED hoffen noch, die im März angesetzten freien Volkskammerwahlen gewinnen zu können. Die Stasi, der Geheimdienst der SED, hat nach wie vor „das Ohr am Volk“ und glaubt selber nicht mehr dran.

In Leipzig schaffte es das Bürgerkomitee, die Stasizentrale noch im Jahre 1989 friedlich zu besetzen und eine Vernichtung belastender Stasiakten zu verhindern. In Berlin beschloß der „Runde Tisch“, der Stasi dies zu erlauben. Allerdings stehen nun die Massen vor den Toren der Berliner Stasi-Hauptverwaltung um sie zu stürmen. Fieberhaft werden die Reißwölfe gefüttert, bis einer nach dem anderen kaputtgeht. Man merkt zunehmend, daß es bis zur Wahl nicht gelingen wird die riesigen Aktenmengen zu beseitigen. Hunderte von Mitarbeitern sitzen nun den ganzen Tag in den Archiven und reißen Schnipsel.
Speziell die Aufzeichnungen über in Westdeutschland forcierte Intrigen im Berufs- und Eheleben von Mauerflüchtlingen und freigekauften Gefängnisinsassen verschwinden fast vollständig. Gerade diese Opfer können sich alle noch an den Abschiedsgruß der Stasi erinnern:
„Draußen erzählen sie kein Wort!  Denn vergessen Sie nie – unser Arm ist sehr ,  sehr lang ...“
Vermeintlichen Kundendienstmonteuren gelingt es, in die Berliner Hauptverwaltung einzudringen und in verschrottenen Reißwölfen eine interne Dienstanweisung zu sichern:

                     Interne Dienstanweisung – Streng  ertraulich!                             
                   Maßnahme zur Sicherstellung der „Aktion Aktenfriedhof“                      
                                                                                                                                             
Entsprechende Funkdepesche konnte von der SED-Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt nicht empfangen    werden.                                                                                        
Übermitteln Sie die Nachricht noch mal zur Hauptnachrichtenzentrale 3 der NVA. Nur dieses Organ ist noch in der Lage zur Weiterleitung verschlüsselter Geheimtexte nach Karl-Marx-Stadt. 
 
Inhalt:                                                                                        
Bitte mitteilen wieviele leere LKW zum nächsten Aktentransport in der Nacht zum 30.1.1990 nach  Berlin kommen werden. Abteilungsleiter Generaloberst Breitohr erbittet nähere Informationen über den Ort des Endlagers.....                                                              

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Verschlüsselte Botschaften ?? NVA-Funker ?? Sofort erinnerte sich das Leipziger Bürgerkomitee an einen gewissen Bruder Kuno. Der erzählte doch immer beim oppositionellen Umweltgottesdienst in Mölbis von Feldlagern der NVA-Funker mit kirchturmhohen mobilen Funkmasten, mal in Großsteinberg, mal im Glastner Wald. Von Gesprächen über die besten Pilzflecken, die bei Phrasentafeln und codierten Funksprüchen endeten. Und da haben wir ja schon eine ganz heiße Spur ...

Der alte Bruder Kuno: "Aaaach, wie war das doch gleich. So eine geheime Dienstvorschrift DV 040/0/014, deren Besitz Zivilisten bei Strafe verboten war, hatten die Feldfunker mir doch zu DDR-Zeiten gegen einen Korb Pilze eingetauscht. Hab ich natürlich nicht zuhause gelagert, sondern gleich im Wald in einem Betonrohr (2020 ist ein Harvester drübergefahren, die Tupperdose war aber stabil genug)... Und laß Dich bloß nich erwischen, dafür kannste nach Bautzen kommen ! "
(... heute kann man diese "Geheimsache" sogar im Internet nachlesen ;-)

Am Start ist nur noch 1 Exemplar der Dienstvorschrift vorhanden, bitte am Ort belassen. Darin ist der weiterführende Tipp zweimal zu finden. In der ebenfalls existierenden online-Version nur einmal. Dafür hinaus ist die online-Version das ungekürzte, also längere Originaldokument.


Der vor 25 Jahren verfüllte Bunkereingang wurde im Sommer 2017 freigebaggert, um im Inneren Fledermauskästen anzubringen. Deshalb wurde das Bunker-Areal eingezäunt und die Finaldose musste an das bisherige Vorfinal verlagert werden.

ACHTUNG - NEU AB 12.APRIL 2020:
Die 2 Aufrechten führen dich zum Fundament des Bunker-Funkmasten. Dort mußt Du ab sofort keine Eisenreste mehr zählen und verrechnen, die sind mittlerweile nicht mehr eindeutig abzählbar. GEHE VOM FUNDAMENT 20 METER NACH WESTNORDWEST (320°) und finde die Dose 1,5 m unter Fußbodenniveau,  Hint: Birkenholz
Vielleicht habt ihr Glück und trefft vor Ort einen Zutrittsberechtigten / eine offene Tür an, dann dürft ihr eventuell sogar einen Blick in den Bunker werfen. Verbotsschilder konnten wir bei unseren Cache-Wartungen 2017 und 2020 nicht entdecken. In den Bunker muss man heute zumindest nicht mehr wie ein Regenwurm hineinkriechen, Zunge raus so einfach war der Zugang zuletzt vor 25 Jahren.

Als kleinen Bonus gibts im Logbuch noch die Koordinaten zum Mysterie "Das apokalyptische Ultrahochwasserversteck" (auch diese Dose mußte aus dem dortigen Bunker heraus verlegt werden wegen einer Umzäunung, deren Tür allerdings meist offen steht und nicht mit Verbotsschildern dekoriert ist).
Wenn Du das Multi-Final nicht finden kannst, peile vom Final zur Bonusdose etwa 435 m in 104°.

 

Bitte immer auch die hier in den Wegpunkten gegebenen Hinweise beachten: 

A1 Start-Dose am Parkplatz im Betonrohr

(weil die Stationen 2 und 3 ab und zu verschwinden, ist auf der Rückseite des Zusatzzettels in der Startstation der Code für Station 4 zu finden)

A2 Funkmastfundament

hängt an der über das Fundament gefallenen Kiefer

A3 Bahnschwelle 010/ .196

A4 Küchenpunkt 033/ .164

2 gleichlautende Hinweise vorhanden, suche am Brunnenring ca. 10m südlich der Koordinaten

A5 Stabszelt beim Kommandeur 034/ .272

Hint: blauer draht an Bahnschwelle.

Und nach dem Besuch des Kommandeurs geht´ 's nordwärts.

A6 zwei Aufrechte .112/ .124

die "2 aufrechten" Dinger sind deutlich länger als 1m.

A7 Funkmastfundament am Bunker .152/ .136

hier mußt du ab sofort keine Eisenreste mehr zählen und verrechen, die sind mittlerweile nicht mehr eindeutig abzählbar.

GEHE VOM FUNDAMENT 20 METER NACH WESTNORDWEST (320°) zum Final

A8 Final    .161/ .128

Dose 1,5 m unter Fußbodenenniveau, Hint: Birkenholzu,
Hint: Birkenholz

Bilder

das Final seit 2017
das Final seit 2017
St.1 Start
St.1 Start
St.2 Funkmastfundament im Sumpf
St.2 Funkmastfundament im Sumpf

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Colditzer Forst (Info)

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Logeinträge für SAS-Fe im Glastner Wald    gefunden 14x nicht gefunden 0x Hinweis 2x Wartung 3x

gefunden Empfohlen 03. Januar 2021 H.E.R.A. hat den Geocache gefunden

Wenn's schon mal schneit, gehen wir halt in den Wald. Und so zogen D&D von DD-LL und ich, wie am Vortag geplant, in den Glastener Wald, um Kuno's funkenden Rufen zu folgen und seine gut versteckten Dosen aufzustöbern.

Am Start erfolgte ein Brainstorming (oder im NVA-Slang: die vor Ort vorhandenen Mittel wurden auf ihre Befähigung zum Weiterkommen im Sinne des sozialistischen Parteiauftrages, verfasst im letzten Fünfjahresplan vom ZK der SED ... usw. geprüft) und da wir uns schon im Vorfeld etwas Belesen hatten, hatte dann das kleine D auch die richtige Intention, um uns den nächsten Punkt unserer Wanderung aufzusagen.

Jetzt, wo der Code-Faden einmal gesponnen war, ging es zz (ziemlich zügig! ... für alle die, die nie dienen durften ... also auch den Kuno ;-) voran, wir mussten nur noch die Infos aus dem Neuschnee graben und entsprechend übersetzten.

Schneller als gedacht waren wir dann am Vorfinal und setzten die letzte Marschrichtungszahl, wo sich dann das grosse D herabliess, um den Schatz zu bergen.

Aus der Deckung heraus sahen wir dann auch die verdeckte Unterkunft der Fernmelder, die sich aber nicht zuckten, so dass wir es bei der taktischen Aufklärung belassen konnten.

TFTC, blauer (sicher, weil in russischem Wodka getränkt) Verdienstorden an Kunos Schemisett geheftet und ab zum Bonus!

gefunden 03. Januar 2021, 11:38 DD_LL hat den Geocache gefunden

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Wir sagen DANKE fürs Legen und Pflegen an Pumuckel&Kuno

DD_LL  🇩🇪 - Sachsen - Waldheim

3. Januar 2021

Unser Cache Nummer: 117 ✅

⭕⭕⭕⭕

gefunden 25. Dezember 2020, 15:54 MarQ0305 hat den Geocache gefunden

Zum ersten Weihnachtsfeiertag suchten wir uns ein schönes Sahnebonbon in unserer Umgebung raus.

So folgten wir der Dienstanweisung des Genosse Kuno und schlichen uns durch das Zielgebiet bis zum ehemaligen Funkturm.
Der Auftrag wurde erfolgreich ausgeführt und wir konnten uns vorschriftsmäßig ins Logbuch eintragen.
Der Dose und dem Buch geht es gut 👍

Vor Ort befand sich immernoch die Uniform vom Genosse Willi 😉

Beste Grüße MarQ 0305👋

Danke fürs legen und pflegen des Caches.
Danke fürs herrühren und zeigen des Ortes und der Hintergrundinformationen.

Ich plaziere meinen Stempel oder Lognamen nicht immer an chronologisch letzter Stelle im Logbuch, sondern nutze auch leere Seiten oder Plätze weiter vorne um Leerstellen auszufüllen. Schon alleine aus Rücksicht dem Owner gegenüber um sinnlose frühzeitige Wartungsarbeiten zu vermeiden.

Man möge meinen Fast-Einheitslog entschuldigen, bin ich doch lieber in der Natur als am heimischen Rechner aktiv.

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gefunden 25. Dezember 2020, 13:44 Schnine1801 hat den Geocache gefunden

Am ersten Weihnachtsfeiertag suchten wir noch einen passenden Cache und einen schönen Spaziergang zu absolvieren.
Die Wahl fiel auf diesen Multi, denn diesen Wald besuchten wir schon häufiger für schöne ausgiebige Spaziergänge.
An Dose Nr. 1 angekommen fanden wir die Dienstvorschrift und es war recht schnell klar was zu tun ist und es ging weiter zur Station 4. Dort wurden wir auch ohne Probleme fündig und so bewältigten wir Station für Station. Interessant was sich alles so im Unterholz verbirgt.
Wir fühlten uns die ganze Runde super unterhalten von der Handlung der Geschichte und den Verstecken.
Das Final war auch super interessant, besonders das Büchlein wo wir uns eintragen konnten. Alle Stationen sind im tippi toppi Zustand, auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Multi 😊

Danke für's legen und pflegen und natürlich auch für's herführen.

*Viele Grüße, Schnine1801* 🙋🏻‍♀️

gefunden 14. April 2020, 14:44 Toska15 hat den Geocache gefunden

Bericht über Erkundungsmission
Meldung des Feldwebel Toska15 gehorsamst an Stabsfeldwebel Kuno von der Parte: Mission ausgeführt.

Vor einigen Tagen hatte ich endlich begonnen, diesen schönen Multi zu absolvieren. Leider wird dieser nicht so oft gesucht, weswegen der letzte Fund bereits über 1 1/2 Jahre zurückliegt.
Wie auch beim letzten Versuch von uriurknall in 2019 konnte die 1. Station nicht gefunden werden, doch zum Glück habe ich einen Top-TJ, der mir auch in dieser Lage helfen konnte- vielen Dank an dieser Stelle nochmal. 🙋🏻‍♀️
Sofort begab ich mich in die NVA- Spezial-Ausbildung und erkannte, dass ohne diese Infos der Cache nicht machbar ist. Zum Glück hat meine Auffassungsgabe unter dem allgegenwärtigen Corona-Shutdown nicht gelitten und so konnte ich flugs meine Ausbildung abschließen und Gelerntes anwenden. 😁
Ein bisschen holperte ich durch die Stationen, teilweise konnte mir mein TJ weiterhelfen. Sogar das Zählen am aktuellen Vorfinal dürfte ich richtig hinbekommen haben.
Nach meiner letzten Peilung zum Final jedoch verließ mich mein Glück - gefühlt jeden Quadratzentimeter habe ich rund um das Gelände abgesucht, nichts- was dem Hint entsprach. Wie sich nach ein paar Tagen herausstellte wohl jeden Quadratzentimeter außer einer Stelle... 🙈
Auf jeden Fall musste ich erst mal abbrechen und fragte mal beim Kuno nach.
Bereits nach ein paar Tagen war der Cache rundum-überholt und wieder freigegeben.

Da die Peilung neu war und jetzt im Listing steht, konnte ich diese von dem mir bereits bekannten Vorfinal schon zu Hause durchführen.
Dann nahm ich den spartak vorsichtshalber mit und erneut gings auf zum Finale.
Diesmal mussten wir auch eigentlich gar nicht suchen- fast punktgenau traf ich auf den "Hint" und konnte die Dose schon sichten.
Als ich drin war, kamen mir kurz Gedanken, die ich vorsichtshalber auf später verschob. 😅 Als ich dann wieder aufgetaucht war, bestätigte der spartak meine Vermutungen (oder soll ich sagen Befürchtungen? zu dem, was das früher mal war😝, da er sich mal wieder top auskannte und mir die Infos zu allen wichtigen Geländepunkten lieferte.
Auf jeden Fall sollten Schwangere 🤰oder Menschen mit einer anderweitig sich sichtbar wölbenden Bauchmitte vorsichtshalber eine Hilfsperson zur Bergung mitnehmen. Wie mir der spartak auch hier erklärte, ist die Bresche eigentlich für kleinere Waldtiere gedacht, die versehentlich da hineinfallen - der Zugang ist also entsprechend schmal...😉
Auf jeden Fall konnte ich mich nun endlich in das ersehnte Originallogbuch eintragen und noch tiefer in die Geheimnisse des SAS -Fe eindringen. 😁
An alle auf der Watchlist, die hier noch wollen: ein super interessanter Cache mit sicher wieder top-instandgesetzten Stationen und einem schönen Final - muss man einfach gemacht haben. 👍🏼
Dem Kuno sag ich ganz vielen Dank für die schnelle Hilfe und ziehe meinen Hut für die aufwändige Wartung und Instandhaltung solcher Stationen mitten im Wald und nicht zuletzt natürlich auch für das Ausdenken und Legen dieses schönen Multi.
Ein blaues Schleifchen 💙 binde ich auch noch oben dran, die Idee hat hat mir echt gut gefallen und die Stationen sind jetzt sicher auch wieder ganz schick. 😊

Es grüßt ganz herzlich
Toska15