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Géocache virtuel

Löss am Eltviller Sonnenberg

par erdbot     Allemagne > Hessen > Rheingau-Taunus-Kreis

Attention ! Cette géocache est "verrouillé, visible"! Il n'y a pas une conteneur physique aux coordonnées spécifiées (ou déterminées). Dans l'intérêt de l'endroit il ne devrait pas être nécessairement à la recherche !

N 50° 02.256' E 008° 07.695' (WGS84)

 Autres systèmes de coordonnées
 Taille : aucune boîte
Statut : verrouillé, visible
 Temps nécessaire : 1:00 h   Distance : 1.0 km
 Caché en : 10. janvier 2013
 Publié le : 10. janvier 2013
 Dernière mise à jour : 15. novembre 2013
 Inscription : https://opencaching.de/OCF1C0

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Löss am Sonnenberg

Der Löss am Eltviller Sonnenberg ist besonders erwähnenswert da hier die größte Schichtdicke (Mächtigkeit) in der Region vorhanden ist.

Löss oder Löß ist ein vom Wind transportiertes und auch vom Wind abgelagertes Sediment, das aus Feinmaterial – vor allem aus Schluff – besteht. Der allergrößte Teil des heute auf der Erde vorkommenden Lösses wurde im Pleistozän abgelagert.
Hier am Eltviller Sonnenberg weißt der Löss eine beachtliche Schichtdicke (Mächtigkeit) von 3 - 8m auf.
Der Begriff Löss wurde 1823 von Karl Cäsar von Leonhard in die geologisch-mineralogische Literatur eingeführt. Der Terminus ist als Fachbegriff in viele Sprachen eingegangen.

Eigenschaften:
Löss besteht zum allergrößten Teil aus Schluff. Der Tongehalt ist bei frischem Löss sehr variabel, 5 bis über 20 %, und kann durch Verwitterung noch ansteigen. Löss ist mit stark wechselnden Anteilen Feinsand durchmischt; dessen Anteil am Gemenge beträgt im Durchschnitt 20 %, kann aber auch höher liegen. Bei Sandgehalten über 50 %, aber noch reichlich vorhandenem Schluff spricht man von Sandlöss, der regional auch als Flottsand bezeichnet wird. Dennoch gilt Löss als gut sortiertes Sediment. Mineralogisch besteht Löss zum größten Teil (50 % – 80 %) aus Quarzkörnern mit 8 % – 20 % kalkigen Bruchstücken. Beimengungen von Eisenhydroxiden färben Löss gelblich bis gelblich-rot. Andere Minerale, wie Feldspäte, vulkanische Gläser oder Mafische Minerale, kommen i.d.R. in geringen Mengen vor, können jedoch regional auch dominant werden, wie in Argentinien oder auf der Nordinsel Neuseelands. Löss ist gewöhnlich ungeschichtet, unverfestigt und sehr porös, kann jedoch bei späterer Umlagerung durch Wasser eine Schichtung erhalten und wird dann Schwemmlöss genannt. Allgemein werden Sedimente, die durch Umlagerung aus Löß entstanden sind, als Lössderivate bezeichnet. Die poröse Struktur erklärt sich wahrscheinlich durch die Grasstängel, zwischen denen sich der Löss bei der Sedimentation abgesetzt hat. Konkretionen von Kalk im Löss entstehen durch Lösung und Wiederausfällung der fein verteilten kalkigen Bruchstücke und werden als Lösskindl oder Lössmännchen bezeichnet. Die Einzelpartikel im Löss haben eine vorherrschend eckige Form. Daher rührt seine hohe Standfestigkeit, welche die Bildung von Lösswänden an Flussufern, in Hohlwegen und die Entstehung von Ackerterrassen begünstigt.

Entstehung:
Löss entsteht, wenn Schluff und feinster Sand bei fehlender Vegetationsdecke ausgeblasen wird und sich nach einem längeren Transport (einige zehn bis mehrere hundert Kilometer) in Bereichen mit dichterer Vegetation wieder ablagert. In Mitteleuropa wurde Löss vor allem in den Eiszeiten gebildet, als infolge der ganzjährig niedrigen Temperaturen kaum Vegetation existierte; die Vorlandgebiete der Gletscher sowie die Flussauen waren sogar weitgehend frei von Bewuchs. Verantwortlich für die Löß-Entstehung waren sowohl die vorherrschenden Westwinde als auch die in den Kaltzeiten häufigen, trocken-kalten Fallwinde. Letztere wehten von den fast ganz vergletscherten Alpen oder vom skandinavischen Inlandeis herab und nahmen im Vorland feinkörniges Material auf. Während der Sand nur relativ kurze Transportstrecken zurücklegte und in Form von Binnendünen abgelagert wurde, wurde feineres Material wie Schluff deutlich weiter verblasen und eher großflächig als Lössdecke abgelagert. Vor allem entlang der Flussgebiete - etwa am Oberrhein und der Donau - wurde der Löss von Westwinden ausgeblasen und weit jenseits des Flusses wieder abgelagert: z.B. im Kraichgau östlich, im Donautal beim Wagram nordöstlich des Flusses. Im Rhein-Maas-Delta liegen die Lössflächen auf dem linken Ufer der Flüsse, also weit vom westlich gelegenen Nachbarfluss entfernt, während das Ostufer als Heideterrasse vom nur wenig weit gewehten Sand bedeckt ist. Die Bildung von Löss vollzieht sich aber auch unter warm-trockenen Klimabedingungen, wenn aus Wüsten Staub ausgeblasen wird und sich in den Randgebieten, in denen wieder Vegetation gedeihen kann, ablagert.

Lössderivate und Lösssedimente:
Bereits während, aber auch nach der Ablagerung kann Löss durch andere Prozesse als Wind umgelagert werden. Je nach Prozess unterscheidet man Kriechlöss (schwach am Hang umgelagert), Fließlöss (durch Solifluktion umgelagert, enthält meist ein Grobskelett des unter dem Löss anstehenden Materials), Schwemmlöss (durch Abspülung umgelagert), Hangrutschungslöss, Infusionslöss (Umlagerung in einen See), Kryoturbationslöss (durch Frostwechsel durchmischt). Weiterhin greift die Verwitterung vor allem die oberen Bereiche des Lösses an. Dadurch werden der Kalk gelöst und Tonminerale gebildet. Es entsteht Lösslehm. Alle genannten Abarten des Lösses bezeichnet man als Lössderivate.

Über Bilder freue ich mich besonders, gerade als Logproof den Ihr erbringen solltet um den Cache zu loggen Zwinkernd

Viel Spaß...

erdbot

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Cette géocache est probablement placé dans les zones de protection suivantes (Info) : Landschaftsschutzgebiet Rhein-Taunus (Infos)

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Logs pour Löss am Eltviller Sonnenberg    trouvé 3x pas trouvé 0x Note 0x Entretien 1x

OC-Team fermé 15. novembre 2013 pirate77 a verrouillé la géocache

Der Benutzeraccount wurde deaktiviert.

trouvé 11. juin 2011 Määnzer trouvé la géocache

Zusammen mit "A-und-A" auf unseren heutigen "Feierabend-Tour" mal kurz die Stelle fürs Foto besucht.

Eine Horde Jugendlicher haben hier ihr all abendliches Pfeichen geraucht ...

TFTC
ÄNZER
HB

This entry was edited by Määnzer on Sunday, 20 May 2012 at 19:52:36 UTC.

Les images pour ce log :
Löss am Eltviller SonnenbergLöss am Eltviller Sonnenberg
Löss am Eltviller SonnenbergLöss am Eltviller Sonnenberg

trouvé 10. mai 2011 Eichelhäher trouvé la géocache

Bei einbrechender Dunkelheit hat dieser Ort schon was Schönes. Und erst der tolle Blick auf die andere Rheinseite. Ein sehr schönes Fleckchen Erde dort drüben.:grin:
Vielen Dank fürs Zeigen dieses EC.
Viele Grüße, [green][b]Eichelhäher[/green][/b].

trouvé 10. mai 2011 Sturnus Canus trouvé la géocache

Schönes Plätzchen und ein netter Earthcache . Da war es dann auch wieder mal Zeit für Kodak Moments.Lachend

Vielen Dank für den Cache,
Mahatma Sturnus Canus der Graue Star bekannt aus Funk & Fernsehen
Finder des hl. Grals - Fanal am Horizont