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Das Elbtalschiefergebirge

door Luxjäger     Duitsland > Sachsen > Sächsische Schweiz

N 50° 52.579' E 013° 56.976' (WGS84)

 andere coördinaatstelsel
 Grootte: geen behuizing
Status: Beschikbaar
 Benodigde tijd: 1:00 h   Lengte: 2.5 km
 Verborgen op: 06. maart 2013
 Published on: 06. maart 2013
 Laatste verandering: 06. maart 2013
 Listing: https://opencaching.de/OCF37A

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Infrastructuur

Beschrijving    Deutsch (Duits)

"Das Elbtalschiefergebirge ist ein regionalgeologisch-tektonisch eigenständiger und vielfältiger Gesteinskomplex. Dieser bildet den Übergangsraum zwischen dem Erzgebirge im Westen und dem Lausitzer Block im Osten und trennt die im Untergrund befindlichen Gneise des Osterzgebirges von den Graniten und Granodioriten der Westlausitz (mit der darauf liegenden bis zu 600 m mächtigen Sandsteindecke des Elbsandsteingebirges).
 
Die geologische Entwicklung der Region reicht bis ins ausgehende Erdaltertum (Paläozoikum) und damit etwa 550 Millionen Jahre zurück. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebiet um Berggießhübel Teil eines Meeres, auf dessen Grund sich mächtige Sedimentfolgen ablagerten. Unter dem Druck der aufliegenden Schichten verfestigten sich diese vor allem zu Grauwacken, Hornsteinen, Quarzsandsteinen und Tonsteinen. Untermeerische Vulkanausbrüche führten zum Entstehen von Diabasen und Diabastuffen. Das Meer wurde zudem von einer reichen Lebenswelt bevölkert. Aus den Schalen und Skeletten von Millionen abgestorbenen Organismen entstanden teilweise mehrere Meter mächtige Kalksteinschichten. Die Phase der Meeresbedeckung, Sedimentation und der Sedimentgesteinbildung umfasste mit einigen Unterbrechungen den Zeitraum von etwa 220 Millionen Jahre. Die Gesteine des Elbtalschiefergebirges gehören damit zu den ältesten Gesteinen Sachsens.
 
Vor etwa 315 Millionen Jahren setzten gebirgsbildende Ereignisse ein, die das Antlitz der Region um Berggießhübel völlig umgestalteten. Damals befand sich Sachsen im Kollisionsbereich zweier benachbarter Erdplatten. Durch die Kollision wurden die alten Sedimentgesteinsschichten und die zwischengeschalteten Kalklager stark verformt, gefaltet sowie auf- und übereinandergeschoben. Das variskische Gebirge entstand. Die dabei herrschenden Drücke und Temperaturen waren so hoch, dass sich die sandigen Tonsteine zu kristallinen Schiefern und die Kalksteine zu Marmor umwandelten. In der Endphase drang glutflüssiges Granitmagma entlang einer tektonischen Schwächezone in die Erdkruste ein und erstarrte zu Granit."[...]
Quelle :http://www.marie-louise-stolln.de/bergwerk/geologie.html  

Zum Cache:
 
Die Wanderung, die wir hier vorschlagen, ist ca.3km lang und führt vorbei an 4 Stationen. An diesen sollt ihr die Gesteinsschicht bestimmen. Zwischen Station 1 und 2 seid ihr auf Waldwegen unterwegs. Die Station 2 ist im Gelände. Bitte keine Werkzeuge zum Behauen mitbringen, dies ist nicht notwendig. Der Cache lässt sich bei geringer Schneehöhe noch bewältigen.
Um die Sache einfacher zu gestalten, geben wir euch 7 Gesteine vor:
Tonschiefer: feiner bis feinster Schiefer, grau, an der Oberfläche schnell verwitternd
Biotitgranit: rotbraunes, massiges und relativ grobkristallines, magmatisches Tiefengestein, das reich an Quarz, Feldspat und Glimmer ist
Knotenschiefer: festerer Schiefer, grau-blau-grünlich, die Knoten bestehen aus Eisen, welches rötlich verwittert
Quarzporhyr: feinkörnige, rotbraune Grundmasse mit größeren kristallinen Einsprenglingen,
Hornblende, umgewandelter Diabastuff: festes, kompaktes, schlecht verwitterndes Gestein, schwarz-grau, in Bruchstücken Schichtungen erkennbar
Quadersandstein: feinkörniges Sedimentgestein, weißlich bis ocker
Basalt: feinkörnige, schwarz bis anthrazitfarbene vulkanische Grundmasse mit kristallinen Einsprengungen
 
Start: Parkplatz N 50°52.579  E 013°56.976
Station 1: bei N 50°52.740  E 013° 57.390 Felsen direkt vor Ort bestimmen
Weiter nach N 50°52.709  E 013°57.571, hier biegt ihr links in den Wald ab, bergauf  bis zum Hauptweg (rechts ist ein Teich mit Bank für Picknick)
Station 2: bei N 50°52.774  E 013°57.226, Felsenkante in nördlicher Richtung bestimmen
Station 3: bei N 50°52.456  E 013°56.748, Felsen direkt vor Ort bestimmen
Station 4: bei N 50°52.420  E 013°56.791, Felsen zwischen 2 Sandsteinmauern bestimmen
 
Sendet uns Eure Antworten über unser Profil und danach könnt Ihr sofort loggen. Wir melden uns, wenn etwas nicht stimmt.

Wir wünschen euch viel Spaß bei dieser geologischen Wanderung.

Hulpmiddelen

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Logs van Das Elbtalschiefergebirge    Gevonden 7x Niet gevonden 0x Opmerking 0x

Gevonden 28. april 2021 mbchlr heeft de cache gevonden

Danke für die Anregung. Geologisch ist da ja einiges los.

Gevonden 05. september 2018 Katta_62 heeft de cache gevonden

Gevonden 04. april 2018, 21:48 wienja heeft de cache gevonden

Auf meiner heutigen Runde habe ich auch die Stationen des Elbtalschiefergebirges besucht und mich mit den möglichen Antworten beschäftigt.
Danke fürs herführen sagt wienja.

Gevonden 25. september 2014 Drudenfuß heeft de cache gevonden

Obwohl ich fast das ganze Arbeitsleben im Bergwerk verbracht habe, bin ich doch eher ein Gesteinsmuffel, denn dort unten gab's eh nur Sandstein. Das es um Berggießhübel eine solche Gesteinsvielfalt gibt, war mir so nicht bewusst.
Man lernt halt immer was dazu.
Danke an Nickeneck72 für diesen interessanten EC.
Ich log halt mal, auch auf die Gefahr hin, dass meine mineralischen Kenntnisse nicht ausreichen.

Gevonden 22. december 2013 Peppi1507 heeft de cache gevonden

Dies war mein 200. Cache. Es war sehr schön, die stationen waren schnell gefunden und nach kurzer absprache an den jeweiligen stationen mit scarlite waren wir uns einig. Danke an den owner, wieder was gelernt. Unterwegs mit scarlite(rg-elend).

Gevonden 24. oktober 2013 Schildi_2004 heeft de cache gevonden

Weil ich ein ordentlicher Mensch bin, will ich auch bei OC loggen. Die Formalitäten wurden ja schon bei GC abgewickelt. Das ist ja sogar noch ein FTF im OC-Logbuch :-).

Vielen Dank!

Gevonden 14. juli 2012 Numanoid heeft de cache gevonden

OC-Nachlog, vielen Dank für den Cache!