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Virtueller Geocache
Der Kies der Urlahn - Blick auf zwei Erdzeitalter

 Earthcache / Naturerlebnis-Cache

von cacher.ella73     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Rhein-Lahn-Kreis

N 50° 18.894' E 007° 43.293' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 10. Februar 2012
 Veröffentlicht am: 14. September 2017
 Letzte Änderung: 15. Oktober 2017
 Listing: https://opencaching.de/OC13EE4
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Personen

Beschreibung   

Naturecaching  [natürlich cachen]

Dieses Logo soll euch auf Caches aufmerksam machen, die zu Sehenswürdigkeiten der Natur und Naturphänomenen führen. Das Logo ist an keinen Cachetyp gebunden, d. h. es kann sich hierbei um einen normalen Cache, einen Multi- oder Rätselcache, oder um einen reinen Virtual handeln. Wichtig ist nur, dass Listing und Location informative und lehrreiche Inhalte aufweisen. Regel zum Loggen virtueller Caches: Sobald ein Passwort zum Loggen benötigt wird, kann auf das Foto verzichtet werden. Sonst bitte immer ein Foto als Logbeweis hochladen. Weitere Caches zu diesem Thema findet ihr unter dieser Suche.

Der Kies der Urlahn

Die Masse des heutigen Europa lag im Erdzeitaltertum noch auf Höhe des Äquators im heutigen mittleren Afrika. Das spätere Rheinische Schiefergebirge und damit der Taunus bildeten sich aus Sedimenten, die während des Devon von Flüssen in ein riesiges Flachmeer geschwemmt wurden. Mehrere Tausend Meter dick verfestigten sich diese waagerecht liegenden Schichten durch ihren eigenen Druck zu Schichtgestein. Sie wurden durch die Kontinentaldrift in ihre heutige Lage verschoben, dabei gefaltet und vor rund 350-300 Millionen Jahren während der Variskischen Faltung zu einem Gebirge aufgetürmt. Dessen Streichrichtung ist am Verlauf des Taunus und teilweise dem der Lahn erkennbar. Das Gebirge wurde von der Erosion bis fast auf Meereshöhe abgetragen und im späten Tertiär und Quartär herausgehoben, wobei es in einzelne Schollen zerbrach.

In den Kaltzeiten des Pleistozäns grub sich die Urlahn in das Grundgebirge ein und lagerte die mitgeführten Sande und Kiese in einer mächtigen Schicht als Hauptterrasse ab. Das Flußtal war rund zwei Kilometer breit, das Wasser floß langsam, in weiten Schleifen – in Strömungsrinnen zwischen Kiesbänken auch schneller zum Rhein, der sich durch das Schiefergebirge grub. Der Fließgeschwindigkeit entsprechend wurden Sandbänder und Kiese verschiedener Größe angelagert. Wechsellagen dokumentieren Änderungen in der Fließgeschwindigkeit. Einige große Steine lassen Rückschlüsse auf das Klima zu. Sie froren im Winter im Eis ein und wurden darin vom Schmelzwasser hierher transportiert. Inzwischen hat sich die Lahn weiter in das Grundgebirge eingegraben. Die Hauptterrasse wurde dabei weitgehend abgetragen.

(Text Info-Tafel vor Ort)

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Schickt uns bitte die Antworten auf folgende Fragen an unser im Profil stehendes Mailkonto.
Ihr braucht nicht auf die Logfreigabe zu warten, wenn mit den Antworten etwas nicht stimmen sollte melden wir uns bei euch!


Frage 1:
Vom Parkplatz kommend kann man bei N 50°18.897 E 007°43.332 einen Blick auf zwei Erdzeitalter werfen.
Vor dem Schild stehend findet man auf der linken Seite (bergab) welches Gesteinsvorkommen?

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Frage 2:
Wie hoch liegt hier
bei N 50°18.819 E 007°43.320 der Kies auf der schmalen Geländerippe?
(Angaben dazu findet ihr auf der Info-Tafel. Wer es genauer wissen will kann gerne mit dem Maßband nachmessen.)

____________ Meter


Frage 3:
Wenn du dir ein Schieferstück und einen Stück Kies zur Hand nimmst, welche Unterschiede fallen dir in Form und Struktur auf?


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Bitte mache freiwillig ein Bild von dir oder deinem GPS vor der Kiesgrube.
Außerdem würden wir uns freuen, wenn ihr ein Foto mit jeweils einem Kies- und einem Schieferstein in der Hand im Log hochladen würdet.


TIPP:
Dieser Earthcache ist gut zusammen mit dem Cache "R.I.D.V.-MMXIV Hic et nunc" OC12C29 zu machen. Dann ist es ein kleiner Rundweg.
Der Earthcache ist mit geländegängigem Kinderwagen möglich, wenn man den gleichen Rückweg nimmt.
Zusammen mit dem Tradi wird es schwierig und ist nicht zu empfehlen.

 

 

Viel Spaß!

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Station oder Referenzpunkt
N 50° 18.894'
E 007° 43.293'
Übergangszone (Schild)
Frage 1: Welches Gesteinsvorkommen findet man, vor dem Schild stehend, auf der linken Seite (bergab) vor?
Station oder Referenzpunkt
N 50° 18.864'
E 007° 43.310'
Frage 2: Wie hoch liegt der Kies auf der schmalen Geländerippe? (Text Info-Tafel)
Station oder Referenzpunkt
N 50° 18.819'
E 007° 43.320'
Hier steht ihr in der Kiesgrube vor der Geländerippe.

Frage 3: Welche Unterschiede zwischen den Gesteinsarten Schiefer und Kies fallen euch auf? (z.B: Form/Struktur)
Parkplatz
N 50° 18.961'
E 007° 43.291'
Platz für mindestens zwei Autos
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Nassau (Info), Vogelschutzgebiet Mittelrheintal (Info)

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Logeinträge für Der Kies der Urlahn - Blick auf zwei Erdzeitalter    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 31. Oktober 2017 Moselengel76 hat den Geocache gefunden

Bei unserer Tour nach Bad Ems konnten wir diesen Earthcache besuchen.

Antworten wurden von MWausL geschickt.

Danke sagt Moselengel76

gefunden 14. September 2017 Die Asbacher Bande hat den Geocache gefunden

Diese interessante Ecke hatten wir schon für den EC besucht,

danke auch für den OC!

T4TC sagt Die Asbacher Bande