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Beschrijving
Deutsch
(Duits)
Ich habe einen großen Teil meines Lebens in Dillingen verbracht, bin dort geboren und fühle mich im Grunde genommen recht wohl in dieser Stadt. Deshalb habe ich mir überlegt, auch Menschen von außerhalb etwas über Dillingen zu erzählen. Zugegeben, vieles habe ich von Wikipedia und/oder anderen Seiten, aber da unsere erste Reihe "Dillingen/Saar" mittlerweile in die Jahre gekommen ist und viele Fragen nicht mehr lösbar sind, gibt es an dieser Stelle eine Neuauflage!
Dillingen/Saar ist eine Stadt im Landkreis Saarlouis im Saarland. Sie hat etwa 20.000 Einwohner und gliedert sich in die drei Stadtteile Dillingen-Innenstadt, Pachten und Diefflen. Das Stadtgebiet liegt am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück an der Mündung der Prims in die Saar und ist etwa 10 km von der französischen Grenze entfernt. Historisch gehörte Dillingen zum Herzogtum Lothringen, worauf auch sein heutiges Wappen hinweist. Seitdem im Jahr 1685 der französische König Ludwig XIV. in Dillingen die Errichtung einer Eisenhütte genehmigt hatte, ist es wirtschaftlich stark von der Eisenverhüttung (Dillinger Hütte) sowie der Metallverarbeitung geprägt. Hinsichtlich seiner Einwohnerzahl ist es die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises Saarlouis, an dessen Kreisstadt es unmittelbar angrenzt.
Dillingen liegt rechts der Saar im nördlichen Teil des Saarlouiser Beckens und damit im Saar-Nahe-Becken. Das Saarlouiser Becken ist im Nordwesten, Norden und Nordosten von den Höhen des Buntsandsteins begrenzt. Die Buntsandsteinhöhen gehören zu den östlichsten Randstufen des Pariser Beckens und leiten in die Primsmulde über. Die im Schwarzwälder Hochwald entspringende Prims mündet oberhalb des Stadtteils Pachten in die Saar. Wenige Kilometer nördlich des Pachtener Bannes vereinigt sich die Saar mit der aus Lothringen kommenden Nied. Die angeschwemmten Aufschüttungen im Talbecken ermöglichen eine gute landwirtschaftliche Nutzung.
Quelle: Wikipedia
Unsere alte "Runde" zu unserer Heimatstadt ist nun schon etwas in die Jahre gekommen, einige der gestellten Fragen sind heute nicht mehr lösbar, weil Quellen nicht mehr verfügbar sind oder Gegebenheiten sich verändert haben. Also: Auf ein Neues!
Und weil es so gut ankam, werdet ihr eine Antwort im Internet, die andere im Listingtext finden!
Der Dillinger Lehensnehmer Tailfumyr ließ, als getaufter Jude, auf Dillinger Bann im Jahr 1755 an der Grenze zu Diefflen im Dillinger Wald einen jüdischen Friedhof anlegen. Unter seiner Herrschaft fand auch eine Besitztrennung zwischen Herrschaft und Hüttenbetrieb statt. Die Hüttenwerke verkaufte Tailfumyr im Jahr 1754. Im Jahr 1757–59 errichtete Tailfumyr mit Erlaubnis des lothringischen Herzogs Stanislaus I. Leszczyński in Dillingen die Dillinger Papiermühle mit Druckerei. Die Dillinger Papiermühle war bis 1864 neben der Dillinger Hütte wichtigster Arbeitgeber der Umgebung.
Infolge der Scheidung von seiner Frau, der Marquise Toussaint de Viray, musste Tailfumyr im Jahre 1762 allerdings die Herrschaft Dillingen öffentlich versteigern lassen.
Dillingen im Jahr 1766 Dabei ging Dillingen für 147.710 Franken an die Eheleute Louise Charlotte geb. d´Osquet und Albert Lasalle, den vermögenden Sohn des zeitweiligen Pächters der Dillinger Hütte und Steuerpächters unter König Ludwig XV., Georg Theodor Lasalle.
Lasalles Ehefrau Louise Charlotte geb. d´Osquet verkaufte am 3. April 1787 die Baronie Dillingen für 200.500 Franken an den Baron Phillipp Wilhelm Justus von Mandell, Ludwigsritter und Oberst im Regiment Nassau-Kavallerie.
Wohl wegen Streitigkeiten mit den Hüttenbesitzern verkaufte von Mandell die Herrschaft Dillingen schon am 22. Januar 1789 an den Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken zu einem Preis von 225.000 Franken. Der Fürst wollte mit dem Besitz Dillingen seine zweite nicht standesgemäße Ehefrau Katharina Kest ausstatten, die zuvor Kammerzofe der früheren Maitresse des Fürsten, Frau von Dorsberg, gewesen war. Zur Herrschaft Dillingen gehörten auch Rechte in den Ortschaften Pachten, Itzbach (heute Siersburg), Fickingen (heute Saarfels), Bettingen (heute Schmelz), Diefflen und Nalbach.
Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken erreichte beim französischen König Ludwig XVI. durch „lettres patentes“ vom April 1789 aus Versailles die Erhebung der bisherigen Baronie Dillingen zum Herzogtum.
Wenn irgend etwas mit dem Cache nicht in Ordnung sein sollte, schreibt mir das bitte! Aber bitte als NM ("Needs Maintenance" / "Benötigt Aufmerksamkeit"), denn nicht immer lese ich alle Notes oder Logs, so dass mir Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekomme ich aber explizit eine entschrechende Email! Also:
Idee von Sven Heuer: Mut zum NM
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